eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
+49 (0)40 4223 6096

Wild Card

Thriller.
Auf Lager
Taschenbuch
Taschenbuch € 10,95* inkl. MwSt.
Portofrei*
Dieser Artikel ist auch verfügbar als:

Produktdetails

Titel: Wild Card
Autor/en: Tade Thompson

ISBN: 3518471511
EAN: 9783518471517
Thriller.
Originaltitel: Making Wolf.
'suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Deutsche Erstausgabe.
Herausgegeben von Thomas Wörtche
Übersetzt von Karl-Heinz Ebnet
Suhrkamp Verlag AG

18. Juli 2021 - kartoniert - 329 Seiten

  • Empfehlen
Kleine Flunkerei, große Wirkung: Weston Kogi kommt nach langen Jahren in England zur Beerdigung seiner Tante nach Alcacia, Westafrika, zurück und macht den Fehler, sich ein bisschen aufzuspielen und die Leute glauben zu lassen, er sei in London ein Police Detective. Ist er aber nicht, nur Wachmann in einem Einkaufszentrum. Er wird von zwei rivalisierenden Rebellengruppen mehr oder weniger gezwungen, den Mord an einem Konsenspolitiker aufzuklären, bzw. den Mord jeweils der anderen Rebellengruppe anzuhängen. Zu allem Überfluss mischt sich auch noch der brutale Geheimdienst der korrupten Regierung ein. Und Kogi muss nun sehen, wie er alle gegeneinander ausspielt und einigermaßen heil aus der Nummer herauskommt ...
Tade Thompson ist Yoruba, in London geboren, in Nigeria aufgewachsen und wieder nach England zurückgekehrt, um dort Medizin und Sozialanthropologie zu studieren. Er lebt an der englischen Südküste. Für seine Science-Fiction-Romane wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2019 mit dem renommierten Arthur C. Clarke Award.



Thomas Wörtche, geboren 1954. Kritiker, Publizist, Literaturwissenschaftler. Beschäftigt sich für Print, Online und Radio mit Büchern, Bildern und Musik, schwerpunktmäßig mit internationaler crime fiction in allen medialen Formen, und mit Literatur aus Lateinamerika, Asien, Afrika und Australien/Ozeanien. Herausgeber der »global crime«-Reihe metro in Kooperation mit dem Unionsverlag (1999 - 2007), der Reihe »Penser Pulp« bei Diaphanes (2013-2014). Gründete 2013 zusammen mit Zoë Beck und Jan Karsten den (E-Book-)Verlag CulturBooks und gibt ein eigenes Krimi-Programm für Suhrkamp heraus. Co-Herausgeber des Online-Feuilletons CULTurMAG.


Kundenbewertungen zu Tade Thompson „Wild Card“
Durchschnittliche Kundenbewertung
review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.3 review.image.1 8 Kundenbewertungen
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Weston Kogi - Ermittler wider Willen - von biancaneve66 - 15.08.2021 zu Tade Thompson „Wild Card“
Weston Kogi kehrt nach 15 Jahren in seine Heimat Alcacia zurück - zum Begräbnis seiner Tante Blossom, die ihrem Neffen ein sicheres in England ermöglicht hatte. Die Studentenunruhen und Straßenschlachten von damals sind vorbei, aber dennoch scheint sich - im vom Autor erfundenen - Land nicht viel verändert zu haben. Er hätte den korrupten Staat nach dem Begräbnis wieder verlassen können - hätte er sich nicht als Mordermittler der Londoner Polizei ausgegeben. Denn nun soll er den Mord an einem Konsenspolitiker aufklären. Keine leichte Aufgabe, wie es scheint. Das ins Orange-Rote getauchte Cover erinnert an eine Abrechnung im Abendrot; der einsame Rächer steht mitten auf der Straße eines eher heruntergekommenen Viertels. Der Schreibstil ist sehr einnehmend. Fast möchte man ihn als einfach bezeichnen, aber dem ist nicht so. Der Autor packt sehr viel von den Gefühlen des Ich-Erzählers in die Sätze, von seinen Erinnerungen und Ängsten bekommt man so sehr viel mit. Durch die genauen Beschreibungen fühlt man sich an den Handlungsort versetzt, sowohl unerträgliche Hitze als auch die verschiedensten Gerüche werden dem Leser nähergebracht. Stellenweise ist die Sprache humorvoll, an sehr vielen anderen Punkten überwiegt die Deftigkeit. Trotz einer Menge an Kraftausdrücken ist der Schreibstil doch sehr angenehm - so widersprüchlich das scheinen mag. Der Autor hat mit dem fiktiven Land in Afrika einen ungewohnten Schauplatz erschaffen. Traditionen, die in den Familien hochgehalten werden, die auf Ehre und Vertrauen ruhen wechseln mit dem politischen Hintergrund, der auf Korruption zu basieren scheint. Der Protagonist Weston ist eigentlich recht sympathisch. Ungewollt und unverhofft gerät er an die Aufgabe eines Mordermittlers. Er trifft bei seiner Suche auf Korruption, Betrug, Vertuschung, Gewalt, aber auch auf Bräuche und Legenden. Im Lauf der Ermittlungen kommt er nicht immer ungeschoren davon. Viele der haarsträubenden Szenen möchte man daher eigentlich kaum glauben - sie erinnern dann doch auch an einen Agentenkrimi, dessen Protagonist gerade noch so dem Tod entspringt, um im nächsten Augenblick mit einer hübschen Frau im Bett zu landen. Dennoch kann man sich vorstellen, dass die Gegebenheiten im fiktiven Alcacia gar nicht ungewöhnlich sind, wie sie scheinen, ja, dass sie tatsächlich in bestimmten Ländern gegeben sind. Man lernt in diesem Buch auch einige geschichtliche Fakten kennen, die der Autor geschickt in die Handlung einfließen lässt. Spannen, unterhaltsam, ungewöhnlich - was braucht es mehr zu einer Leseempfehlung?
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Rezension zu Wild Card - von Zsadista - 13.08.2021 zu Tade Thompson „Wild Card“
Weston Kogi reist zurück in seine Heimat Alcacia in Westafrika. Einst sind er und seine Schwester von dort nach England geflüchtet. Doch nun ist seine Tante verstorben und er will ihre Beerdigung besuchen. Gleich darauf will er eigentlich wieder zurück nach London. Durch eine kleine Flunkerei verstrickt er sich allerdings furchtbar in die Wirren des Landes. Nun muss er sehen, wie er da wieder raus kommt. Wild Card ist ein Thriller aus der Feder des Autors Tade Thompson. Das Cover ist mit seinen Farben schon ein Hingucker. Die Inhaltsangabe hört sich spannend an. Der Aufmacher auf der Vorderseite Urlaub. Aufstand. Bürgerkrieg. Willkommen in Weston Kogis Welt macht echt Lust auf dieses Buch. Gut, ich muss schon sagen, das Buch ist sehr speziell. Es war schon was ganz Neues und daher sehr spannend zu lesen. Urlaub, Aufstand, Bürgerkrieg waren jetzt nicht wirklich Inhalt der Story. Urlaub war es nicht, da Weston nur zu der Beerdigung nach Alcacia und am nächsten Tag wieder nach Hause fahren wollte. Die Punkte Aufstand und Bürgerkrieg kamen auch nicht so richtig an die Oberfläche. Auch Weston selbst fand ich sehr übertrieben. Auf der einen Seite wurde er gefoltert, geschlagen, entführt, verfolgt, bedroht. Auf der anderen hüpft er gleich mit jeder Frau ins Bett, die im Buch vorkam. Auf der einen Seite trifft er wieder seine alte Liebe, oh, die alte Liebe! Hüpft parallel aber auch mit der hübschen Witwe ins Bettchen. Dann kann die alte Liebe ja auch nicht sehr groß sein. Kogi ist in London nur ein Wachmann im Supermarkt. In seiner alten Heimat scheint er zum Top-Agenten ganz besonderer Art zu mutieren. Der irgendwie aber trotzdem wenig rafft. Keine Ahnung. Normal hätte mir das Buch nicht gefallen. Trotzdem fand ich das Buch außergewöhnlich. Ein ganz neuer Ort für einen Thriller. Absolut andere Bösewichte , als normalerweise. Ein Einblick in die Clans und Warlords in Afrika. Ich kann es nicht beschreiben, ich fand es von der Seite her wirklich gut. Ich muss auch sagen, ich habe es komplett gelesen und nichts übersprungen, wie das bei mir öfters mal passiert. Ja, die Person Weston Kogi war schon anstrengend und ich konnte hirnlich nicht immer bei seinen Taten mithalten. Mir hat aber das Komplettpaket gut gefallen. Ich werde zwar keinen weiteren Teil lesen wollen, weil ich solche Privatschnüffler Storys nicht mag, aber den ersten Teil fand ich schon ganz gelungen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Welcome to Africa - von Julia Lindner - 13.08.2021 zu Tade Thompson „Wild Card“
Ich war noch nie in Afrika, meine Kenntnisse über dieses Land halten sich demnach in Grenzen. Nachdem ich nun aber über Weston Kogis Abenteuer gelesen habe, hält sich meine Reiselust doch sehr in Grenzen. Weston Kogi flieht als Kind aus seinem von Aufständen und Korruption zerrüteten Heimatland Alcacia nach London. Jahre später kehrt er für die Beerdigung seiner geliebten Tante zurück und erzählt dabei den falschen Leuten, dass er angeblich bei der Londoner Kriminalpolizei arbeitet. Ehe er sichs versieht steckt er mittendrin in einem Krieg zwischen zwei verfeindeten Rebellenfraktionen und der korrupten Regierung und soll einen Mordfall aufklären. Alcacia ist offensichtlich ein fiktives Land, scheint sich aber sehr an nigerianischen Umständen zu orientieren. Das Land ist dreckig, an jeder Ecke drohen Krankheiten wie Ruhr und Malaria. Und wenn die dich nicht umbringen, regeln das schon die vielen verzweifelten, gewaltbereiten Einwohner. Als Nicht-Einheimischer ist man dort sehr schnell aufgeschmissen, wenn man nicht großzügig Bestechungsgelder unter den richtigen Leuten verteilt. Weston Kogi ist eine interessante Figur, ein offensichtlich von der westlichen Gesellschaft verweichlichter Mann, der sich ganz schnell wieder an die heimatlichen Begebenheiten gewöhnen muss. Eigentlich ist er ziemlich intelligent, nimmt seine wiederholten Miseren mit Humor, tritt aber trotzdem mit beeindruckender Naivität in sämtliche Fettnäpfchen, die er finden kann. Die Nebenfiguren scheinen dagegen durchschaubar: brutal, gefühllos und nur auf ihren eigenen Erfolg bedacht. Der eigentliche Mordfall zieht sich zwar als roter Faden durch die Geschichte, rückt aber angesichts der politischen Probleme, mit denen sowohl das Land als auch Kogi selbst zu kämpfen hat, mehr und mehr in den Hintergrund. Die Erzählung ist spannungsgeladen, die Strippenzieher im Hintergund sorgen für einige überraschende Wendungen. Die erzählerische Sprache passt in ihrer Härte und Brutalität zu Alcacia. Hier redet man selten höflich mtieinander, das würde auch eher als Schwäche ausgelegt werden. Auf den Leser kann es aber trotzdem mitunter ziemlich abschreckend wirken. Fazit: Ebenso wenig wie Kogi weiß der Leser zu Beginn wirklich, worauf er sich mit diesem Buch einlässt. Und gerade das macht die Sache doch reizvoll, oder doch nicht?
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ironisch, manchmal brutal, dabei super spannend - von Siglinde Haas - 09.08.2021 zu Tade Thompson „Wild Card“
Weston Kogi ist vor vielen Jahren aus dem westafrikanischen Land Acacia, das im Chaos versank, mit Hilfe seiner Tante geflohen. Obwohl er nie wieder dorthin zurückkehren wollte, fliegt er zur Beerdigung seiner Tante. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Nana und Church, der ihn als Jugendlicher drangsaliert hat und heute Mitglied der Rebellentruppe Liberation Front ist. Er zwingt Weston, der von sich behauptet Kriminalbeamter zu sein, aber nur Wachmann ist, den Mord an einem beliebten Politiker aufzuklären. Dabei wird von Weston erwartet, die Schuld der rivalisierenden christlichen Volksarmee zu zuschreiben. Die wiederum setzen Weston unter Druck, das Gegenteil zu beweisen. Die Lage wird immer undurchsichtiger und Weston möchte nur noch heil zusammen mit Nana aus der Geschichte rauskommen. Der Erzählstil des Autors hat mich von der ersten Seite an gefangengenommen. Die lapidare Sprache mit ihrer beißenden Ironie macht einfach Spaß. Dabei ist die Geschichte sehr spannend und für europäische Vorstellungen manchmal geradezu grotesk. Weston war mich sofort sympathisch. Fast tat er mir leid, als er sich ungewollt mit den Verhältnissen in seinem Heimatland konfrontiert sieht - er, der Londoner aus langweiligen geordneten Verhältnissen. Überrascht hat mich, wie schnell er sich mit den Gegebenheiten, die von Gewalt und Korruption geprägt sind, zurecht gefunden hat und wie professionell er als Laie die Ermittlungen durchführt. Auch seine Entwicklung vom Getriebene, Spielball der verschiedenen Machtblöcke hin zum Agierenden, der seine Vorteile zu nutzen weiß, fand ich überzeugend. Weitere Spannung erzeugen die überraschenden Wendungen, die sowohl Weston als auch mir einiges abverlangt haben. Das Ende habe ich so nicht erwartet, aber es passt zu Weston und der packenden Geschichte. Der Autor hat in meinen Augen einen außergewöhnlichen Thriller geschrieben, der mich in ein für mich fremde und verstörende Welt voller Gewalt entführt . Dem stellt er Weston, einen sympathischen und empathischen Helden gegenüber, der zeigt, dass man in einer solchen Umgebung überleben kann, ohne alle Prinzipien über Bord zu werfen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend, tiefgründig, richtig gut - von eine Kundin - 05.08.2021 zu Tade Thompson „Wild Card“
"Wild Card" ist mein erster Roman von Tade Thompson. Und ich war mir im Vorfeld nicht wirklich im Klaren, ob das Buch etwas für mich ist. Aber ich kann sagen ich habe es nicht bereut. Es ist ein wendungsreicher und fesselnder Thriller über einen Mann, der in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land in eine Spirale der Gewalt gerät. Der Autor vermittelt dabei eine explosive Grundstimmung, die durch die detailreiche und bildhafte Erzählweise noch verstärkt wird. Denn Alcacia, der Ort an den die Hauptfigur Weston reist, ist ein Ort, an dem jeder förmlich um sein Leben kämpfen muss. Und in diesem Geflecht aus Korruption und Düsternis kommt Westons kleine Flunkerei ihm teuer zu stehen. Schonungslos konfrontiert der Autor hier sowohl seine Hauptfigur als auch den Leser mit der täglichen Gewalt und dem Terror. Die Handlung ist spannend, tiefgründig und man weiß lange nicht in welche Richtung das Pendel nun ausschlagen wird. Mir hat dieser Krimi wirklich gut gefallen, empfehle ihn gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Willkommen in Ede City - von Fornika - 01.08.2021 zu Tade Thompson „Wild Card“
Vor 15 Jahren ist Weston mit Hilfe seiner Tante aus Ede City, Alcacia nach London geflohen. Jetzt ist sie verstorben, und eigentlich wollte Weston nur zur Beerdigung für wenige Tage heimkehren. Doch ehe er es sich versieht, wird er von einem alten Peiniger für dessen Zwecke eingespannt. Schon in der Schule war Church ein echter Rowdy, und so ist es nicht verwunderlich, dass er auch als Erwachsener genau weiß wie er Weston nach seiner Pfeife tanzen lassen kann. Thompsons Thriller spielt in dem fiktiven Staat Alcacia, der in Westafrika liegen soll. Willkür ist an der Tagesordnung, Korruption sowieso. Der Autor skizziert das alles ungeschönt und wie selbstverständlich; schnell wird dem Leser klar wie das Leben und das Miteinander dort funktionieren. Der Blick wirkt etwas einseitig, trotzdem glaube ich, dass mehr Wahrheit hinter dieser Darstellung steckt als man als Außenstehender wahrhaben möchte. Dementsprechend ist auch der Ton rauer, brutal wird es auch öfter mal, was vielleicht nicht jedem Leser gefällt, aber sehr authentisch wirkt. Weston mochte ich ganz gerne, er steckt in einer prekären Lage, die er mit Grips und Gewitztheit nicht lösen können wird. Er kann einem eigentlich nur Leid tun, trotzdem legt er noch einen gewissen Sinn für Galgenhumor an den Tag und einen starken Willen nicht aufzugeben. Die Zusammenhänge waren mir zwischenzeitlich etwas undurchsichtig, sodass ich irgendwo in der Mitte kurzzeitig den roten Faden verloren habe. Auch finde ich Westons Entscheidungen zum Ende hin nicht mehr ganz nachvollziehbar, selbst wenn sie den Grundstein für weitere Bände legen. Im Großen und Ganzen hat mir Wild Card gut gefallen, der sympathische Hauptdarsteller, der authentische Blick und ein toller Schreibstil haben über inhaltliche Ungereimtheiten hinweg getröstet. Den nächsten Band werde ich mir sicherlich vornehmen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wild Card - zu hochgepuschter sinnloser Aktion-Thrill. - von Gelinde - 24.07.2021 zu Tade Thompson „Wild Card“
Wild Card, von Tade Thompson Cover: Der orange Farbton macht das Cover sehr plakativ. Inhalt: Weston Kogi, hatte den Absprung geschafft. Er wurde von seiner Tante rechtzeitig aus Westafrika (Nigeria) geschickt um den dortigen Verhältnissen zu entkommen. Jetzt lebt er mit seiner Schwester als Wachmann in London. Nun ist seine Tante gestorben und er kehrt zu ihrer Beerdigung zurück. Als Weston ein bisschen übertriebt und sagt er arbeitet bei der Mordkommission, denkt er sich nichts weiter. Tja, bis er sich dann zwischen allen Fronten in einer mördertischen Auseinandersetzung wieder findet und einen Mörder suchen soll. Meine Meinung: Ich habe mir von dem Buch etwas ganz anderes erwartet. Einen intelligenten, rasanten und evtl. Auch witzigen Thriller. Davon geblieben ist für mich nur "rasant". Gewalt, Brutalität, Sex, heilloses politisches Durcheinander, viel Blut, Korruption in höchster Perfektion machen für mich das Buch aus. Weston Kogi mutiert zu einem "Typ" der laufend lebensgefährlich verprügelt oder verletzt wird und selbst in diesem Zustand noch die nächste Frau vögelt. Diese sinnlose Art von Aktion-Held oder Aktion-Thriller ist so gar nicht meins. Die Schreibweise ist flüssig zu lesen, aber teilweise sehr drastische und derbe Ausdrucksweise. Das Ende kann ich nicht nachvollziehen, passt dann aber zu dem Verlauf des Buches. Autor: Tade Thompson ist Yoruba, in London geboren, in Nigeria aufgewachsen und wieder nach England zurückgekehrt, um dort Medizin und Sozialanthropologie zu studieren. Er lebt an der englischen Südküste. Mein Fazit: Kein Buch für mich. Zu viel politisches Durcheinander und zu hochgepuschter sinnloser Aktion-Thrill. Von mir : 2,5 Sterne, die ich bei vollen Sternen abrunde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Western Kogi - ein interessanter Protagonist - von Tara - 20.07.2021 zu Tade Thompson „Wild Card“
"Wild Card" ist ein actionreicher Thriller des Autors Tade Thompson der interessante Einblicke in die Kultur und die Politik von Afrika gibt. Weston Kogi ist Wachmann in einem Einkaufzentrum und reist zur Beerdigung seiner Tante aus London nach Westafrika. Schnell wird klar, dass ihm ein Leben in London deutlich besser gefällt, da er so schnell wie möglich wieder zurück möchte. Alcacia ist ihm zu warm, zu korrupt und zu unruhig. Um sich zu schützen, bedient er sich einer kleinen Lüge und behauptet in London ein Police Detective zu sein. Mit den daraus entstehenden Folgen hat er nicht gerechnet. Er soll einen Mord aufklären und steckt schon bald unangenehm in der Bredouille. Die Handlung ist aus der Ich-Perspektive von Weston Kogi geschrieben, wodurch man einen guten Einblick in seine Gedanken und sein Handeln erhält. Interessant ist dabei wie der Schreibstil wechselt. Westons Gedanken sind oft verträumt und voller Emotionen, die Ereignisse aber sehr brutal und voller Action. Durch den Schauplatz, die kulturellen und politischen Gegebenheiten in Westafrika hebt sich der Thriller deutlich von anderen Thrillern, die ich gelesen habe ab, das, sowie der lebendige Schreibstil gefielen mir gut. Allerdings gab es für meine Geschmack zu viele Nebenschauplätze und Charaktere, die ein wenig von der eigentlichen Handlung abgelenkt haben. Trotzdem ist es ein spannender Thriller, den ich empfehlen kann.
Zur Rangliste der Rezensenten
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
2 Diese Artikel unterliegen nicht der Preisbindung, die Preisbindung dieser Artikel wurde aufgehoben oder der Preis wurde vom Verlag gesenkt. Die jeweils zutreffende Alternative wird Ihnen auf der Artikelseite dargestellt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

3 Durch Öffnen der Leseprobe willigen Sie ein, dass Daten an den Anbieter der Leseprobe übermittelt werden.

4 Der gebundene Preis dieses Artikels wird nach Ablauf des auf der Artikelseite dargestellten Datums vom Verlag angehoben.

5 Der Preisvergleich bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

6 Der gebundene Preis dieses Artikels wurde vom Verlag gesenkt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

7 Die Preisbindung dieses Artikels wurde aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

10 Ihr Gutschein NEUESJAHR gilt bis einschließlich 31.01.2022. Sie können den Gutschein ausschließlich online einlösen unter www.eBook.de. Der Gutschein ist nur gültig für Kalender, die nicht der gesetzlichen Preisbindung unterliegen. Der Gutschein ist nicht mit anderen Gutscheinen und Geschenkkarten kombinierbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ein Weiterverkauf und der Handel des Gutscheincodes sind nicht gestattet.

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier

eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: