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Stay away from Gretchen

Eine unmögliche Liebe, Roman.
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Titel: Stay away from Gretchen
Autor/en: Susanne Abel

ISBN: 3423282592
EAN: 9783423282598
Eine unmögliche Liebe, Roman.
dtv Verlagsgesellschaft

18. März 2021 - gebunden - 526 Seiten

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Eine große Liebe in dunklen Zeiten


Der bekannte Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath macht sich Sorgen um seine 84-jährige Mutter Greta, die immer mehr vergisst. Was anfangs ärgerlich für sein scheinbar so perfektes Leben ist, wird unerwartet zu einem Geschenk. Nach und nach erzählt Greta aus ihrem Leben - von ihrer Kindheit in Ostpreußen, der Flucht vor den russischen Soldaten im eisigen Winter, der Sehnsucht nach dem verschollenen Vater und ihren Erfolgen auf dem Schwarzmarkt in Heidelberg. Als Tom jedoch auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt, verstummt Greta. Zum ersten Mal beginnt Tom, sich eingehender mit der Vergangenheit seiner Mutter zu befassen. Nicht nur, um endlich ihre Traurigkeit zu verstehen. Es geht auch um sein eigenes Glück.


Susanne Abel stammt aus einem badischen Dorf an der französischen Grenze, arbeitete bereits mit 17 Jahren als Erziehungshelferin und später als Erzieherin. Nach einer Ausbildung zur Puppenspielerin landete sie über den Weg des Theaters beim Fernsehen. Sie schloss ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin ab und realisiert seither als Autorin und Regisseurin zahlreiche Dokumentationen fürs Fernsehen. Die Autorin lebt und arbeitet in Köln.


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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sehr bewegende Lebensgeschichte - von bookloving - 18.06.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Mit ihrem großartigen Debüt "Stay away from Gretchen - Eine unmögliche Liebe " ist der deutschen Autorin Susanne Abel ein hervorragend recherchierter, sehr bewegender historischer Roman gelungen, der mich sehr berühren konnte und noch längere Zeit beschäftigt hat. Gekonnt konfrontiert uns die Autorin in ihrem sehr emotional und fesselnd erzählten Roman mit den Schrecken der deutschen Vergangenheit, zeigt die verheerenden Auswirkungen des 2. Weltkriegs und der erlittenen Traumata auf die Kriegsgeneration auf , die auch auf ihre Nachkommen bis in die Gegenwart nachwirken. Darüber hinaus beleuchtet sie mit dem Schicksal der "Brown Babies" und Afrodeutschen ein sehr dunkles, wenig bekanntes und nachdenklich stimmendes Kapitel der Nachkriegszeit. In der mitreißenden, in der Gegenwart angesiedelten Rahmenhandlung um Greta, die zwar körperlich fitte, aber zunehmend dementer werdende 84jährige Mutter des bekannten Fernsehmoderators Tom, enthüllt diese in plötzlich hochkommenden Erinnerungsfetzen allmählich ihre ergreifende Lebensgeschichte. In den eingeschobenen Rückblicken werden immer mehr, bislang sorgsam verborgene Details aus Gretas bewegter Vergangenheit enthüllt. Um Gretas verwirrenden Geheimnissen und seiner eigenen Familiengeschichte auf die Spur zu kommen, stellt Tom schließlich gemeinsam mit einer Assistentin weitere Nachforschungen an und begibt sich auf eine ereignisreiche Spurensuche. Die sich abwechselnden, auf unterschiedlichen Zeitebenen angesiedelten Erzählstränge, in denen die sehr warmherzig und lebensnah gezeichnete Protagonistin Gretchen steht, haben mich bald in ihren Bann gezogen. Susanne Abel ist es hervorragend gelungen, viele gut recherchierte und zeitgeschichtlich wichtige Themen der Nazizeit und deutschen Nachkriegszeit mit ihrer fiktiven Geschichte zu verweben und die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe sehr lebendig und anschaulich zu gestalten. Die Autorin nimmt uns mit auf eine abenteuerliche, sehr facettenreiche Zeitreise, beginnend mit Gretas Kindheit in Preußisch Eylau während der Nazizeit, reißt die traumatischen Erlebnisse während der überstürzten Flucht vor den Russen aus dem Osten an, lässt uns schließlich eintauchen in die entbehrungsreiche Nachkriegszeit im von den Amerikanern besetzten Heidelberg, wo Gretas während der Flucht getrennte Familie schließlich wieder zusammen findet, und lässt uns schließlich Anteil nehmen an Gretas "Unmöglicher Liebe" und ihrem höchst tragischen Ausgang. Kenntnisreich und sehr plastisch führt uns die Autorin die während der unterschiedlichen Zeitepochen vorherrschenden Verhältnisse, die politischen Einstellungen und Stimmungen in der Bevölkerung vor Augen und lässt uns in so manche erschütternden gesellschaftlichen Abgründe jener Zeit blicken. Geschickt untermalt die Autorin zudem einige zeitgeschichtliche Ereignisse und reale Begebenheiten mit Zeitdokumenten, so dass die Geschichte noch authentischer wirkt. Sehr einfühlsam erzählt Abels Gretas außergewöhnliche Lebensgeschichte voller Höhen und Tiefen, die zugleich stellvertretend für viele Frauenschicksale jener Zeit steht. Die Autorin hat mit Greta eine sehr beeindruckende, vielschichtige Frauen-Figur geschaffen, die mit ihren Eigenheiten, Stärken und Verletzlichkeiten sehr lebensnah und lebendig wirkt und die man rasch ins Herz geschlossen hat. Sie versteht es, uns im Laufe der Handlung ihr Innenleben, ihre schillernde Persönlichkeit und charakterliche Entwicklung sehr glaubhaft näherzubringen. Gekonnt zeigt sie in ihrem bewegenden Roman auf, wie nachhaltig Lebensentscheidungen auch das Leben der nachfolgenden Generationen beeinflussen und emotional prägen können. Geschickt verdichtet die Autorin ihre Geschichte immer weiter und lässt diese nach einigen unvorhersehbaren Wendungen und überraschenden Enthüllungen zwar etwas weichgespült, aber dennoch sehr stimmig ausklingen. Hervorragend hat mir auch das Nachwort der Autorin gefallen, in dem sie ausführlich die Hintergründe zu ihrem Roman erläutert und interessante weiterführende Informationen zu ihren Recherchen gibt. Abgerundet wird der Roman für alle an den angeschnittenen Themen interessierten LeserInnen mit einem umfangreichen Literatur- und Filmverzeichnis. FAZIT Ein fesselnder, sehr emotionaler historischer Roman mit einer bewegenden Lebensgeschichte und einer wundervollen Protagonistin - lebendig und mitreißend erzählt, hervorragend recherchiert und kenntnisreich umgesetzt. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Starker Roman - von meggie3 - 17.06.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Der Roman hat zwei Zeitebenen, die sich immer wieder abwechseln. Der eine Teil beschreibt Gretas Jugend und ihr Leben während des Zweiten Weltkriegs und in den Jahren danach. Dies geschieht sehr eindrücklich und auf intensive Weise. Der andere Teil beginnt im Sommer 2015: Tom Monderath ist Nachrichtensprecher einer bekannten Nachrichtensendung und sehr beschäftigt. Als seine Mutter Greta nach einer verwirrten Autofahrt ins Krankenhaus kommt und ihn die Ärzte mit der Verdachtsdiagnose Demenz konfrontieren, ist er zunächst schockiert. In der Wohnung seiner Mutter findet er durch Zufall ein Foto und erfährt Stück für Stück, was es mit dem Foto auf sich hat und findet eine Erklärung dafür, wieso seine Mutter als er klein war Phasen hatte, in denen es ihr sehr schlecht ging und sie traurig war. Mir hat der Schreibstil von Susanne Abel gut gefallen, auch die Perspektiv- bzw. Zeitwechsel waren für mich ein gutes Stilmittel. Ich habe den Roman als sehr spannend empfunden und war durchgehend von der Geschichte gefesselt. Sowohl Tom als auch Greta sind sehr gut beschrieben, sodass ich ein genaues Bild von ihnen hatte. Gerade Toms Entwicklung in dem Roman ist überzeugend. Auch die anderen Charaktere sind meines Erachtens detailliert gezeichnet. Der spannende historische Teil war für mich sehr lehrreich, das Thema wird sehr eindrücklich umgesetzt. Interessant war es auch von der Zeit ab Sommer 2015 aus Nachrichtenperspektive zu lesen. Dies war ein guter chronologischer Überblick. Für mich war besonders spannend, wie Tom mit Hilfe einer Kollegin versucht herauszufinden, was Greta in den Jahren nach dem Krieg erlebt hat. Die Suche nach der Wahrheit ist sehr vorstellbar beschrieben. Insgesamt hat mich der Roman sehr überzeugt, auch weil Susanne Abel verschiedene gesellschaftliche Themen in dem Roman zusammenbringt und dieser dabei sehr berührend ist. Auch die Demenzerkrankung von Greta ist eindrücklich beschrieben und wirkt auf mich sehr realistisch. Ich würde den Roman definitiv weiterempfehlen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Reise in die Vergangenheit - von Lesehörnchen99 - 13.06.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Tom macht sich große Sorgen um seine Mutter. Sie ist vergesslich was den Alltag angeht, lebt in der Vergangenheit. Gemeinsam macht er sich mit ihr auf sie emotionale Reise in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, nach Ostpreußen. Zurück in die Kindheit und zurück zu all den Erinnerungen, die Gretchen nicht so leicht vergessen kann Eine sehr emotionale Geschichte über das Vergessen. Historisch so spannend erzählt und gut recherchiert. Zur Zeit gibt es viele Geschichten die ihren Ursprung in der Zeit um den zweiten Weltkrieg haben. Ich finde die unglaublich spannend, da ich diese Zeit in Geschichte LK ausführlich besprochen habe und mir die menschlichen Schicksale sehr nahe gehen. Auch Gretchens Geschichte ist unheimlich berührend und so authentisch erzählt. Natürlich spielt der familiäre Hintergrund sehr genau mit. Aber das macht die Geschichte auch so menschlich und so packend. Dazu noch die unterhaltenden Elemente, die Liebesgeschichte, die Menschen, die Schicksale. Alles in allem eine sehr berührende, emotionale Geschichte, sehr unterhaltsam erzählt und absolut empfehlenswert. Gerade für junge Leser, die dann vielleicht mehr Verständnis für ihre Großeltern entgegenbringen. Ich mochte das Buch jedenfalls sehr gerne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll tolles Buch - von gagamaus - 05.05.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Das ist nicht immer mein Fall, vor allem, weil oftmals die eine Ebene spannend ist und die andere zurückfällt. Das ist bei stay away from Gretchen überhaupt nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Die fortschreitende Demenz von Greta wird sehr realistisch geschildert und man möchte den Sohn anfangs schütteln, weil er so wenig einfühlsam zu sein scheint. Das ändert sich aber, um so mehr er aus der Vergangenheit seiner Mutter erfährt. Diese Vergangenheit spielt vor allem nach dem Krieg und es geht um die Liebe zu einem amerikanischen Soldaten und was daraus entsteht. Mich hat das Buch sehr berührt und die geschichtlichen HIntergründe sind sehr interessant in den Plot verwoben. Ich lese gerne Bücher, die vor, im oder kurz nach dem Krieg spielen. Die Ausnahmesituation der Menschen und die Geschehnisse in Deutschland versprechen immer einen ganz speziellen Ton in den Romanen. Susanne Abel besticht mit einer angenehmen Sprache und einem Gespür für ihre Darsteller. Die Entwicklung der Personen ist glaubhaft. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geheimnisse kommen ans Licht - von Alexander Bittner - 02.05.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Nachrichtensprecher Tom Monderath war bislang fast ausschließlich mit seinem eigenen Leben und seiner der Karriere beschäftigt und sein Leben gerät komplett aus der Bahn als sich herausstellt, dass seine Mutter Greta Demenz hat. Tom versucht das zu verdrängen und redet sich ein, dass alles wieder ins Lot kommen wird. Doch dann beginnt sie erstmals von ihrer Vergangenheit in Ostpreußen zu sprechen, von dem Krieg und von ihrem unehelichen farbigen Kind, seiner Schwester Marie. Nur, dass er davon nichts wusste und somit beginnt auch für ihn eine große Veränderung. Wie der Roman ausgeht, wird hier natürlich nicht verraten, soviel sei nur gesagt: es handelt sich um eine ausgesprochen lesenswerte Geschichte, mit viel Gefühl in der man sogar den unsympathischen Frauenhelden Tom an Ende mag und mit ihm mitfühlt. Nebenher gibt es noch ein gutes Stück deutsche Geschichte die erzählt wird und den Leser bereichert. Mich hat die Geschichte überzeugt und ich empfehle das Buch uneingeschränkt weiter.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geheimnisse - von Anonym - 26.04.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Nachkriegsgeschichten gibt es zur Zeit einige. Diese hier ist aber anders. Sie behandelt das Thema brown babies , worüber ich noch keinen Roman gelesen habe. Auch war mir der Begriff nicht geläufig, die Thematik hingegen schon. Tom, der eher genervt und gestresst ist, als er von der Demenzerkrankung seiner Mutter erfährt, möchte sein Leben nicht ändern und dieser Situation anpassen. Er ist anfangs sehr auf seine Karriere bezogen und teils auch oberflächlich und unsymphatisch. Im Laufe des Buches macht er aber eine positive Entwicklung durch. Er erkennt, was wirklich wichtig ist im Leben. Seine Mutter stellt sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf, als sie ihm ihre Lebensgeschichte erzählt, in der er seine Wurzeln hat. Gretchens Leben war lang und nicht immer einfach. Sie musste viele Schicksalschläge hinnehmen, Krieg, Flucht, Entbehrungen, Diskriminierung. Greta ist ein liebenswerte Person, der man gerne zuhört und mit der man mitfühlt. Ihren Humor hat sie nie verloren und der nimmt der Geschichte ein bisschen den Schrecken. Eine interessante Reise durch die Vergangenheit, ein Tabuthema das gerne verschwiegen wird, eine Familiengeschichte, die zu Herzen geht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Emotional - von Bücherfuchs88 - 25.04.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Die Geschichte der verbotenen Liebe zwischen der jungen Vertriebenen Greta und dem Army Soldaten Bob konnte mich von Anfang bis Ende begeistern. Greta war nicht nur eine sehr authentische Protagonistin, auch war ihre ganze Art und Einstellung zum Leben sehr erfrischend und machte sie gleichzeitig sehr liebenswürdig. Auch bekam ich Mitleid mit ihr, wenn die Handlung, welche in Gretas Jugend und ihrem Leben als betagte Dame spielt, dann in jene Gegenwart wechselte, in der sie eine alte und zutiefst gebrochene Frau ist. Ihr Sohn Tom, der alles daran setzt, seine Mutter auf Umwege besser kennenzulernen, aber zeitgleich sehr eingespannt in seinem Job ist, war anfänglich ein echt grober Kerl, den man aber im Laufe der Handlung auch besser verstehen lernt. Die Autorin Susanne Abel hat es geschafft, mich mit der Handlung komplett in ihren Bann zu ziehen. Ihre Schreibweise ist flüssig und die Länge der Abschnitte in Vergangenheit und Gegenwart waren stets angenehm, dennoch habe ich mir Manchmal gewünscht, weniger über Tom und dessen Eskapaden zu erfahren und mehr von Greta und ihrer Vergangenheit zu lesen. Dennoch ist es ihr zugleich gelungen, eine runde und sehr tragische Liebesgeschichte zu erzählen, welche ich so schnell nicht vergessen werde. Die Covergestaltung passt hervorragend zum Inhalt und rundet den Gesamteindruck ab.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gute Handlung - von Anonym - 10.04.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Die Welt des Bekannten und ambitionierten Nachrichtensprecher Tom scheint aus den Fugen zu geraten, als er seine Muttter Greta nach einer nächtlichen Irrfahrt im 250km entfernten Aschaffenburg abholt. Die Diagnose: Demenz. Tom versucht das zu verdrängen und redet sich ein, dass alles ok ist. Während sich Greta immer mehr in sich zurück zieht, findet Tom die Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit, die Flucht aus Ostpreußen im zweiten Weltkrieg, ihr uneheliches Kind, seine Schwester Marie. Doch was ist mit Marie passiert? Warum weiß er nichts von ihr? Tom ist ein sehr unsympathischer Charakter, der sehr von sich überzeugt zu sein scheint, jedoch stark abhängig ist von der Bestätigung durch andere. Das ändert sich im Verlauf des Buches nicht. Er scheint sich in Mitten Einser Midlife Crisis zu befinden. Das Buch Springer zwischen 2015 und Kriegsende/Nachkriegszeit, was ganz spannend ist. Man möchte wissen, was mit Marie passiert ist, ob sie noch lebt. Das Buch ist sprachlich ok geschrieben. Der Spannungsbogen wird nicht immer gut aufgebaut und gehalten. Die Interaktionen zwischen den Protagonisten sind häufig irritierend und banal. Mein Fazit zum Buch: kann man lesen, muss man aber nicht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Geschichte der sog. Brown Babies - von Anonym - 03.04.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Dieser Roman klärt über einen Aspekt der deutschen Nachkriegsgeschichte auf, der mir wie sicherlich so manch anderem bislang unbekannt war - das Schicksal der sog. Brown Babies, d.h. der aus den Beziehungen zwischen farbigen amerikanischen Besatzungssoldaten und deutschen Frauen hervorgegangenen Kinder. Seinen Ursprung nimmt die Geschichte in Ostpreußen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Familie Schönaich flüchtet vor den nahenden Russen Richtung Westen. Nach grauenhaften Erlebnissen auf der Flucht lässt sie sich schließlich in Heidelberg in der amerikanischen Besatzungszone bei Verwandten nieder. Tochter Greta begegnet dem schwarzen GI Bobby und wird von ihm schwanger. Ihr Plan zu heiraten, stellt sich aufgrund der rassischen Beschränkungen, denen Farbige im Allgemeinen und als Armeeangehörige im Besonderen unterliegen, als unrealisierbar heraus. Greta wird als als "Negerliebchen" und Mutter eines Mischlingskindes diskriminiert und muss ihr Kind in ein Kinderheim geben, von wo es schließlich gegen ihren Willen nach Amerika zur Adoption gegeben wird. Den Vater sieht sie aufgrund von Intrigen nicht mehr. Zeitlebens belastet sie dieses Trauma. Ihr Sohn Tom, der sich um seine Mutter kümmert, als sie zusehends der Demenz verfällt, deckt ihre ihm bis dahin unbekannte Geschichte in ihrer ganzen Tragik nach und nach auf. Sehr eindrucksvoll und historisch interessant schildert die Autorin wesentliche Stationen ostpreußischer Flüchtlinge und zieht berechtigte Parallelen zu dem Schicksal syrischer Flüchtlinge im Jahr 2015 als der Zeit, in der Tom sich mit dem früheren Leben seiner Mutter zu beschäftigen beginnt. Die Diskriminierungen, denen schwarze Besatzungssoldaten und ihre deutschen Freundinnen ausgesetzt waren, berühren zutiefst. Auch mit dem Thema Demenz setzt sich die Autorin sehr einfühlsam und behutsam auseinander. Unpassend erscheint mir allerdings die Darstellung des Protagonisten Tom, der als bekannter Nachrichtensprecher und Frauenheld oberflächlich und mir unsympathisch geschildert wird. Ein lesenswertes Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Halten Sie Taschentücher parat! - von Jonas1704 Stergios Mavridis - 24.03.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Der bekannte Nachrichtensprecher Tim Monderath kümmert sich seit Kurzen um seine etwas senil gewordene 84-jährige Mutter Greta. Dadurch erfährt er immer mehr von der Kindheit seiner Mutter. Zu Hilfe kommen ihm Fotos und Briefe aus der Vergangenheit, als im Zweiten Weltkrieg seine Familie nach Heidelberg floh. Unter den Fotos befindet sich aber auch eins mit einem Mädchen dunkler Hautfarbe, und das führt zu Verwirrungen.. Ein gefühlvoller Roman über die schwierige Zeit während des zweiten Weltkrieges und dessen Folgen. Die Autorin scheut nicht auch vor Themen wie Demenz und Rassismus Stellung zu nehmen. Durch diese Reise in die Vergangenheit findet sich Tim mit der Gegenwart konfrontiert und lernt sein Leben aufs Neue zu schätzen und zu bewerten. Die wenigen klaren Momente seiner Mutter und deren Gespräche währenddessen geben Licht in das Geschehene und gespannt mit vielen historischen Fakten erfährt der Leser von mitreißendem Schicksal der alten Frau. Die Liebe spielt auch in diesem Roman eine weitaus wichtige Rolle und je mehr der Roman voranschreitet desto wichtiger und bedeutender wird die Liebe des Sohnes gegenüber seine hilflosen Mutter. Eine emotionale Familiengeschichte an die ich mich noch lange erinnern werde, so berührend fand ich sie.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Aufrührende Geschichte(n) - von Sina2608 - 23.03.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Stay away from Gretchen, geschrieben von Susanne Abel, ist ein wirklich aufrührender Familienroman. Es geht um Tom und Greta Monderath (Sohn und Mutter). Während Tom ein vielgefragter und sehr beschäftigter Nachrichtenmoderator ist, erkrankt Greta an Demenz und ist mehr und mehr auf Hilfe angewiesen, was Tom ein wenig umständlich ist. Während bei Greta das Vergessen beginnt, vergisst sie auch, was sie vergessen hatte und beginnt Tom gegenüber erstmals von ihrer Vergangenheit in Ostpreußen, dem Krieg und der Flucht nach Heidelberg zu berichten. Als dann ein Foto auftacht, mit einem kleinen Mädchen mit dunkler Haut, beginnt Greta jedoch, sich zu verschließen. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, zum einen um das Jahr 2015. In diesem Handlungsstrang begleiten wir Tom und Greta und dem Entdecken der Familiengeschichte neben dem Umgang mit der Erkrankung. Der zweite Strang beginnt 1939 und zieht sich bis 1953, hier geht es um Gretas Leben und Vergangenheit im Krieg, die Flucht und der Zeit danach. Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und man kann sich durch das Geschriebene emotional unglaublich gut einfinden - auf beiden Zeitebenen. Das bedeutet aber auch, dass man als Leser viel Traurigkeit empfindet. Der Schreibstil ist jedoch locker und leicht lesbar, trotz der emotional wirklich schwierigen Themen. Mir persönlich hat das Buch wirklich gut gefallen und der Wechsel zwischen Gegenwart und Zukunft hat dem ganzen eine unglaubliche Lebendigkeit verliehen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vergangenheit und Gegenwart - von Island - 22.03.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Tom Monderath, 45 Jahre alt und mehr oder weniger überzeugter Junggeselle ist ein bekannter Nachrichtensprecher. Seine Mutter Gretchen, 84, lebt wie er nach Abstechern ins Ausland auch wieder, in Köln. Es häufen sich jedoch die Zeichen, dass sie langsam geistig abbaut und dement wird, immer wieder kommt es zu mehr oder weniger gefährlichen Vorfällen. Dies führt dazu, dass Tom quasi gezwungenermaßen mehr Zeit als bisher mit seiner Mutter verbringt und so auch auf immer mehr Spuren aus deren Kindheit und Jugend in Ostpreußen und nach der Flucht vor den Russen in Heidelberg stößt. Ab und an gelingt es ihm auch, ihr Erinnerungen aus dieser Zeit zu entlocken, aber bei einem bestimmten Punkt macht sie dicht und sein journalistischer Ehrgeiz ist geweckt, mehr über die Vergangenheit seiner Mutter und die Rolle des großen, dunkelhäutigen amerikanischen Soldaten zu erfahren. Zeitgleich steckt Europa mitten in der großen Flüchtlingswelle und es kommt vermehrt zu Protesten gegen die Aufnahme von weiteren Asylsuchenden, zum Beispiel in Heidenau, und Tom ist durch seine Arbeit besonders mit der Thematik konfrontiert. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich mag Bücher, die auf mehreren Zeitebenen zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit wechseln. Hier ist dies besonders gut gelungen, indem der Leser immer wieder automatisch Parallelen zwischen den Flüchtlingen aus Ostpreußen am Ende des Zweiten Weltkrieges und jenen aus Syrien heute sieht. Immer wieder werden echte gesellschaftliche Ereignisse in die Handlung einbezogen und dem Leser so wieder ins Gedächtnis gerufen. Und auch die Geschichte des 45 jährigen Sohnes, der damit klar kommen muss, dass seine Mutter langsam dement wird, ihr so aber auch nahe wie nie zuvor kommt und manch ihrer Verhaltensweisen in seiner Kindheit nun besser versteht, ist eine sehr wichtige und berührende. Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Demenz, Krieg, Flucht, Schicksal der Brown Babys - tolle Themenvielfalt! - von Lia48 - 19.03.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
INHALT: Köln, 2015: Jeden Abend schaut die 84-jährige Greta ihrem Sohn bei den Nachrichten zu, redet dabei auf ihn ein und wünscht ihm eine gute Nacht. Seit vor 18 Jahren ihr Mann Konrad gestorben ist, hat sie nur noch Tom und ihre Nachbarin Helga. Als sie eines Abends verwirrt in Pantoffeln und Hauskleid auf der Autobahn aufgefunden wird, landet sie mit dem Verdacht auf Demenz in der Klinik. Ihr viel beschäftigter Sohn kann es kaum glauben. Und in Greta erwachen nach und nach die Erinnerungen, die sie all die Jahre versucht hat zu vergessen. Zum ersten Mal erfährt Tom von der Vergangenheit seiner Mutter. Von ihrer Kindheit in Ostpreußen während des Naziregimes, von der Flucht 1945 vor russischen Soldaten und von der beschwerlichen Nachkriegszeit in Heidelberg. Doch was hat es mit der Fotografie eines Schwarzen Mädchens auf sich, welche Tom findet? Je mehr Nachforschungen Gretas Sohn betreibt, desto mehr Geheimnisse kommen schließlich ans Tageslicht MEINUNG: Greta muss man einfach gerne haben! Was für eine goldige, alte Dame! Auch wenn sie sich mittlerweile viele Klebezettel schreiben muss, um wichtige Dinge nicht zu vergessen, ist sie wohl eine der wenigen Personen, die ihre Mitgliedsnummer der Krankenversicherung auswendig weiß. Und humorvoll ist sie ohnehin. Aber Humor benötigt sie nach ihren vergangenen Erlebnissen auch dringend... Das Buch thematisiert in der Gegenwart neben Gretas Lebenssituation auch Toms Arbeit als Nachrichtensprecher und wie er mit der Flüchtlingskrise von 2015 in Berührung kommt. Tom war mir ehrlich gesagt nicht immer sympathisch (was ja auch nicht sein muss, außer man stört sich daran). Ständig hat oder hätte er gerne etwas man irgendwelchen Frauen. Und häufig beurteilt er Frauen nach ihrem Äußeren. Dementsprechend abwertend empfand ich auch manchmal die Wortwahl (bzw. die Sprache in seinen Gedanken), welche zwar zur Figur von Tom passte, mich aber immer wieder genervt mit den Augen rollen ließ. Da habe ich schon gedacht, dass mir sein Charakter nun hoffentlich nicht das ganze Buch vermiesen wird. Doch Tom macht auch positive Entwicklungen durch, kümmert sich rührend um seine Mutter mit Demenz und interessiert sich für die Geschichten der Flüchtlinge, was ihn weniger oberflächlich und arrogant wirken ließ. Trotzdem fand ich manche Stellen mit ihm überzogen, was aber mein einziger Kritikpunkt am Buch bleiben wird. Es wäre schade gewesen, wenn ich das Buch deshalb abgebrochen hätte. Denn es gibt da noch den Erzählstrang von Gretas Vergangenheit, der großen Platz einnimmt und der mich unglaublich begeistern konnte. Er ist ziemlich historisch ausgerichtet, was ich gerne mag. So empfand ich es als sehr eindrücklich, wie Greta bereits in jungen Jahren in Ostpreußen den Nationalsozialisten nacheiferte. Naiv, wie Kinder nun einmal sind, freute sie sich mit dem Rektor über den Kriegsbeginn. Doch dass der Vater in den Krieg ziehen und von ihm irgendwann jede Spur fehlen würde, hatte Greta nicht erwartet. Und auch durch die Flucht vor den Russen und aufgrund der beschwerlichen Nachkriegszeit, macht man an der Seite von Greta so einiges mit. Dann nimmt die Geschichte eine Wendung, und es wird näher auf Themen wie Rassismus und das Schicksal der "Brown Babys" eingegangen (Letzteres bezeichnet Kinder von einer deutschen Mutter und einem afroamerikanischen Besatzungssoldaten als Vater. Die Kinder wurden nach dem Zweiten Weltkrieg häufig zur Adoption freigegeben und von BPoC in den USA adoptiert.). Hierbei wurde oft das "N-Wort" verwendet, allerdings in einem historisch eingebetteten Setting. Trotzdem ist es immer wieder erschreckend, wie schlimm manche Menschen abgewertet und diskriminiert wurden und zum Teil immer noch werden! Mehr über das Schicksal dieser Menschen zur damaligen Zeit zu erfahren, empfand ich jedenfalls als sehr bereichernd. Insgesamt wurde die Geschichte noch sehr emotional. Vielleicht könnte sie manchem gegen Ende zu viel Friede Freude, Eierkuchen beinhalten. Mir hat das an dieser Stelle nichts ausgemacht, da Greta zuvor so viel Schreckliches erleben musste. FAZIT: Auch wenn ich mit einer Figur nicht durchgehend warm geworden bin, so konnte mich Gretas Geschichte und die ihrer Familie unglaublich berühren und begeistern. Bereichernd fand ich es, mehr über den Rassismus und das Schicksal der "Brown Babys" nach dem Zweiten Weltkrieg zu erfahren. Wer gerne historische Romane liest und Familiengeheimnisse mag, der sollte sich das Buch nicht entgehen lassen! 4,5/5 Sterne! ANMERKUNG ZUM TITEL: "Stay away from Gretchen", verlangte die Army von ihren Soldaten - sie sollten sich fern von deutschen Frauen halten, da diese sie angeblich mit Syphilis anstecken könnten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Greta und Tom - von Lesemone - 22.02.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Ein sehr einfühlsam geschriebener Roman, der sich um aktuelle und wichtige Themen dreht. In zwei Handlungssträngen erzählt Susanne Abel die Geschichte von Greta. In der Gegenwart ist Greta eine alte Frau, die aufgrund ihrer Alzheimer das Leben ihres Sohnes Tom ganz schön durcheinander wirbelt. Im Vergangenheitsstrang wird die Lebensgeschichte von Greta erzählt. Hier kommt das aktuelle Thema Flüchtlingspolitik zum Vorschein. Es gibt erstaunlich viele Gemeinsamkeiten zu der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Viele Bücher hören mit dem Ende des 2. Weltkriegs auf, aber hier fängt die Geschichte von Greta erst richtig an. Die Hintergründe zu dem kleinen Mädchen auf dem gefundenen Bild sind erschütternd und dieses Kapitel deutscher und amerikanischer Geschichte war mir bisher unbekannt. Es zeigt aber auch, dass das Thema Rassismus schon immer präsent war. Mir hat besonders der Schreibstil der Autorin gefallen. Er ist sehr abwechslungsreich, denn das Buch ist trotz der ernsten Themen sehr humorvoll und charmant geschrieben, wobei es auch etwas traurigere Stellen gibt. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, vor allem Greta zaubert einem immer ein Lächeln auf die Lippen. Der heimliche Star des Buches war für mich Nachbarin Helga, ohne sie wären Greta und Tom aufgeschmissen gewesen! Ich hätte noch ewig weiterlesen können, weil ich von der ersten Seite an total gefesselt war. Ein rundum gelungener Roman!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tief berührend - von flieder - 21.02.2021 zu Susanne Abel „Stay away from Gretchen“
Selten hat mich ein Buch so mitgerissen. Die Autorin Susanne Abel, die mir bis dahin völlig unbekannt war, hat gleich zwei Themen aufgegriffen, die in unserer Gesellschaft leider oft totgeschwiegen werden. Zum Inhalt des Buches: Der in Köln sehr bekannte Nachrichtenmoderator Tim Monderath, der auch gerne mal über die Stränge schlägt, muss sich mit der Nachricht auseinander setzen, dass seine 84 jährige Mutter Greta unter Demenz leidet. Für Greta versinkt die Gegenwart immer mehr im Dunkeln. Allerdings wird die Vergangenheit immer präsenter. Ihre Kindheit, die vom Krieg und der Flucht vor den Russen aus Ostpreußen geprägt ist, nimmt in ihrem Kopf immer mehr Raum ein. Dinge, die Tom noch nie von seiner Mutter gehört hat, kommen ans Tageslicht. Nur so ganz langsam wird ihm klar, was für ein abenteuerliches und entbehrungsreiches Leben seine Mutter, die mit ihrer Familie in Heidelberg einen vermeintlich sicheren Hafen gefunden hat, führen musste. Tom wird immer neugieriger und sein Interesse als Journalist ist mehr als geweckt. In den Unterlagen, von denen sich Greta nie trennen konnte, findet er das Bild eines kleinen Mädchens mit dunkler Hautfarbe. Doch die Fragen, die er dann seiner Mutter stellt bleiben unbeantwortet und Greta zieht sich immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück. Wie oben schon erwähnt hat mich dieses Buch absolut begeistert. In zwei Zeitebenen, einmal 1939 bis weit in die Nachkriegsjahre und 2015, beschreibt Susanne Abel die mitreißende Geschichte von Gretas Leben. Ihren Schmerz, den sie so manches Mal erleben musste, ist fast mit Händen zu greifen und rührt zu Tränen. Aber auch das Verdrängen von Tom, angesichts der Krankheit seiner Mutter, ist gut beschrieben und durchaus realistisch. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 möglichen Sternen und empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter
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