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Junge mit schwarzem Hahn

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Produktdetails

Titel: Junge mit schwarzem Hahn
Autor/en: Stefanie vor Schulte

ISBN: 3257071663
EAN: 9783257071665
Originaltitel: Junge mit schwarzem Hahn.
Diogenes Verlag AG

25. August 2021 - gebunden - 222 Seiten

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Der elfjährige Martin besitzt nichts bis auf das Hemd auf dem Leib und seinen schwarzen Hahn, Behüter und Freund zugleich. Die Dorfbewohner meiden den Jungen, der zu ungewöhnlich ist. Viel zu klug und liebenswürdig. Sie behandeln ihn lieber schlecht, als seine Begabungen anzuerkennen. Als Martin die Chance ergreift und mit dem Maler zieht, führt dieser ihn in eine schauerliche Welt, in der er dank seines Mitgefühls und Verstandes widerstehen kann und zum Retter wird für jene, die noch unschuldiger sind als er.


Stefanie vor Schulte, 1974 in Hannover geboren, ist studierte Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Marburg. >Junge mit schwarzem Hahn< ist ihr erster Roman.
Kundenbewertungen zu Stefanie vor Schult… „Junge mit schwarzem Hahn“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Junge, ein Hahn und ganz viel Menschenverstand - von biancaneve66 - 15.09.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Ein ungewöhnlicher Elfjähriger ist in einem Dorf sich selbst überlassen. Den Bewohnern ist er zu klug und auch sein bester Freund und Beschützer - ein schwarzer Hahn - ist ihnen nicht geheuer. So verlässt der kluge und liebenswerte Junge eines Tages mit einem Maler das Dorf und lernt die Welt außerhalb seines Geburtsortes kennen. Im Dorf wurde er von den anderen gemieden, außerhalb lernt er die ganze Brutalität des Lebens kennen. Doch mit Hilfe seine gesunden Menschenverstandes meistert er selbst schwierige Situationen. Das Cover - unverkennbar Diogenes - zeigt das Portrait eines Jungen, gemalt von Picasso; die Geschichte - ebenso unverkennbar zum Verlag passend - ist mit Sorgfalt ausgewählt und trifft den Leser ins Herz. Die Kapitel sind kurz und überschaubar, der Schreibstil sehr ansprechend und flüssig, fast möchte man sagen unspektakulär, jedoch hat ist der Inhalt des Buches überwältigend. Die Autorin wählt einfache Worte, die sie aber in so prägnante Sätze verpackt, dass es zum schonungslosen Wiedergeben der Erlebnisse führt. Der Leser ist sofort gebannt und fühlt sich, als nähme er am Geschehen persönlich teil. Man kann in der Geschichte einen Entwicklungsroman sehen, oder aber sogar ein Märchen; eine ergreifende Handlung ist es in jedem Fall. Mit teils ironischem Unterton erzählt die Autorin aus dem Leben des jungen Protagonisten, der ein bescheidenes Leben führt, und selbst dann noch zufrieden bleibt, als er auf seinen Gegenspieler in der Person einer grausamen Herrscherin trifft. Der Junge zieht vom Beginn der Geschichte die Sympathie der Leser auf sich. Man möchte ihn bedauern, da seine Hilfsbereitschaft von den Dorfbewohnern schamlos ausgenutzt wird und freut sich, dass er aufgrund seiner Klugheit Wege findet, seinen selbstgefälligen Mitmenschen auf elegante Weise ihre Dummheit vor Augen zu führen. Das feine Gespür des Protagonisten spiegelt sich auch in der Sprache wieder, die gekonnt zum Beispiel die Hektik beim Malen eines Auftragsbildes in Worte bannt. Der Roman verdient eine absolute Leseempfehlung als großes Kunstwerk. Und das liegt nicht nur daran, dass man als Leser wieder ans Gute in den Menschen hoffen darf.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mystisch und doch wirklichkeitsnah - von LaberLili - 14.09.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Hach, ich mag den Diogenes-Verlag... Nach dem Lesen dieses Romans sogar auch mal wieder noch ein bisschen mehr: Der Junge mit schwarzem Hahn spielt in einer zwar unbezifferten, aber deutlich zurückliegenden Zeit: Man (über)lebt so vor sich hin, die Fürstin verlangt (immer höhere) Abgaben der Landbevölkerung, die Vorboten des Krieges überschatten das Land und überziehen es letztlich mit Dunkelheit und Tristesse, ein ominöser schwarzer Reiter entführt immer wieder Kinder und Martin ist bereits als Kleinkind mehr oder minder sich selbst überlassen worden, nachdem sein Vater eines Tages die restliche Familie erschlagen hat, bevor er sich selbst umbrachte. Sein einziger echter Freund ist der schwarze Hahn, der ihm von klein auf nicht von der Seite weicht, und als eines Tages ein Maler im Ort ankommt, um ein Altarbildnis anzufertigen, erwacht sowohl in Martin als auch dem Maler der Entschluss, dass Martin ihn mitsamt des Hahns fortan begleiten wird. In seinem Heimatort ist er doch eher geduldet, toleriert, aber nicht wirklich akzeptiert, nützlich, aber nicht unentbehrlich Ich hatte den Jungen mit schwarzem Hahn unbedingt lesen wollen, nachdem ich in den Anfang des Romans hatte hineinschnuppern können, an dem sich der kleine Martin bereits als ziemliches Schlitzohr mit einer herausragenden Beobachtungsgabe entpuppt. In den meisten Geschichten werden Kinder, die ohne feste Bezugsperson und auf sich allein gestellt aufwachsen bzw. gemeinhin ignoriert werden, als Wolfskinder dargestellt, die nicht wirklich menschlich interagieren können: Da ist die Figur des Martin nun völlig anders; er ist ein aufgeweckter, äußerst anpassungsfähiger Junge, der weiß, wie und wo er sich nützlich machen kann und häufig ohne groß nachzufragen einfach anpackt. Häufig wird von der Heldenreise gesprochen; Martin erlebt eine, ohne dass zunächst eindeutig ist, welchem Zweck sein Fortgehen aus dem Dorf eigentlich dient bzw. dienen soll. Teils hat mich die Geschichte an Bemmanns Stein und Flöte erinnert, mitunter wirkte sie ein wenig wie Hans im Glück und ganz allgemein habe ich persönlich sie als eine Art düster angehauchtes Märchen für Erwachsene empfunden, welches dabei doch sehr realitätsverbunden, auch trotz des Hahns, der im Verlauf mehr als bloß ein Haustier wurde, war. Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn es mich irgendwann minimal irritierte, dass Martin nicht zu altern schien: So wurde auf der Reise so mancher wieder angetroffen und erwähnt, wie viel älter jener doch geworden war, aber Martin schien immer noch Kind geblieben zu sein. Andererseits war das aber auch ein schon fast typischer Aspekt für diese Erzählung und eben: wie im Märchen. Im Nachgang findet sich noch ein kurzes Interview mit der Autorin bzgl. der Motive im Buch, was mir nur mehr klargemacht hat, dass Junge mit schwarzem Hahn auch ein recht vielfältiges Interpretationspotential feilbietet; spannend, das Ganze im Nachhinein nochmals aus verschiedenen Blickwinkel zu resümieren. Definitiv ein Buch für alle, die gerne etwas mehr analysieren auch ohne dass eine Geschichte übertrieben schwülstig und intellektuell, um nicht zu sagen: unverständlich, erzählt sein muss. Und die zudem alte Märchen aus ferner Zeit mögen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Martins Geschichte - von Castilleja - 12.09.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
In einem nicht näher bestimmten Dorf, zu einer nicht näher bestimmten Zeit, vermutlich gegen Ende des Mittelalters oder in der Frühen Neuzeit, zur Zeit einer der vielen Kriege und kriegerischen Auseinandersetzungen. Martin ist elf Jahre alt und Waise seitdem sein Vater seine gesamte Familie und sich selbst hingerichtet hat; nur der kleine Junge hat überlebt und einer schwarzer Hahn, der seit Jahren bei ihm lebt. Martin ist genügsam, er hilft allen, bekommt jedoch nur wenig Lohn und auch nur in Naturalien. Doch er bleibt freundlich und hilfsbereit. Intelligent und mit einem guten Blick für das, was vor sich geht, hält er sich jedoch manchmal mit seiner Meinung zurück. Der Hahn spricht auch manchmal - und so sind wir mittendrin im märchenhaften Geschehen. Eines Tages verlässt Martin sein Dorf und geht mit einem Maler auf Wanderschaft. Ein Mädchen wurde geraubt und er konnte es nicht wiederfinden, fühlt sich jedoch verantwortlich. Die Geschichte ist oft düster, jedoch gibt es auch Hoffnungsschimmer. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen; es ist ein Buch, das man genießen sollte und immer mal wieder innehalten. Ich würde mich sehr über weitere Bücher der Autorin freuen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Märchenhaft - von Karl - 10.09.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Die Geschichte erinnert mich an ein Märchen. In gewisser Weise zeitlos zeigt sie das Bild eines guten Menschen, der gut ist weil oder obwohl die Welt um ihn herum schlecht ist. Er ist ein Vorbild an dem sich alle Leser ein Beispiel nehmen können. Dabei wirkte die Erzählung aber nicht belehrend oder tief philosophisch, stattdessen ist sie häufig gewitzt und bedient sich der unschuldigen, unkomplizierten Sichtweise eines Kindes. Das alles hat mir sehr gut gefallen und macht das Buch für mich zu einer besonderen und überraschenden Lektüre. Überraschend deswegen, weil ich zwar von Anfang an begeistert war vom Schreibstil, aber trotzdem Vorbehalte hatte. Ich machte mir Sorgen, dass das Buch zu sehr auf seinen Botschaften beharrt und darüber die Handlung vergisst. Dass es so sehr mit der Sprache spielt, dass das Lesen zwar ein ungewöhnliches Erlebnis ist, aber auch eine zähe Angelegenheit. Keine dieser Befürchtungen ist in Erfüllung gegangen. Stattdessen sorgt die Kombination aus kurzen Kapiteln und leicht verständlicher Erzählung dafür, dass sich das Buch extrem schnell lesen ließ. So hatte ich die Geschichte an einem Tag durch, doch das Gelesene wird mir noch länger in Erinnerung bleiben. Besonders dieser ungewöhnliche Protagonist mit seinem Hahn, die gemeinsam gegen alle Widrigkeiten und Boshaftigkeiten bestehen. Und auch der einzigartige Charakter des Buches zwischen historischem Roman, Fantasy und Fabel. Die Geschichte ist märchenhaft und mit seinem Optimismus absolut lesenswert.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gutmütiger Junge in grausamer Welt - Märchenhaft mit historischem Setting - von Lia48 - 01.09.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
INHALT: Der 11-jährige Martin hat vor langer Zeit auf schreckliche Art und Weise seine Familie verloren. Von den Dorfbewohnern wird er nur argwöhnisch beäugt. Schließlich trägt er auch noch immer diesen Hahn mit sich herum. Die Leute sind sich sicher: Der Junge muss verflucht sein! Deshalb darf er auch die Kirche nicht mehr betreten. Als ein Maler dort ein Altarbild anfertigen soll, ist der Schlüssel für den Eingang verschwunden. Die Dorfbewohner sind etwas ratlos: Darf man Gewalt anwenden, um das Haus Gottes zu öffnen? Martin scheint der einzige intelligente Mensch in dem Ort zu sein. Und schon bald amüsiert er sich gemeinsam mit dem Maler am dümmlichen Schauspiel der Dörfler. Nach einem schlimmen Vorfall möchte Martin unbedingt herausfinden, was an der Legende vom Reiter mit dem schwarzen Mantel, der Kinder holt, dran ist. Und so beschließt er, den Maler, als dieser wieder aufbricht, zu begleiten. Noch ahnt er nicht, wie weit sein Verstand und sein Mitgefühl ihn in der grausamen Welt noch bringen werden MEINUNG: Von Anfang an gefiel mir der unterschwellige Humor in der Geschichte. Dümmliche Dorfbewohner treffen auf den ausgeprägten Verstand eines 11-jährigen Jungen - diese wunderbare Mischung konnte mir definitiv das ein oder andere Grinsen entlocken. Es wirkte zum Teil wie ein Theaterstück und als Leser*in freut man sich einfach nur mit dem Jungen, wie er sich mit dem Maler über die Dörfler amüsiert. Schließlich nutzen diese den armen, gutmütigen Jungen nur aus, statt ihm unter die Arme zu greifen. Ein hartes Schicksal, mit dem Martin zurechtkommen muss. Zum Glück hat er seinen Freund, den Hahn, und lernt schließlich den Maler kennen, mit dem er sich auf eine beschwerliche Reise begibt. Den humorvollen Stellen, stehen schwere Zeiten gegenüber, voller Krieg, Armut, Hunger und Tod - eine düstere und teils grausame Welt. Mir hat diese Geschichte gut gefallen, sie lässt sich in einem Rutsch lesen, so schnell konnte ich gar nicht schauen. Sie hat etwas Märchenhaftes, vielleicht auch die Prise einer Fabel - ganz wie man es für sich interpretieren möchte. Durch die Schauplätze und die Reise in eine längst vergangene Zeit (die im Buch nicht genannt wird), könnte sie auch Liebhabern von Historischen Romanen gefallen. Vielleicht hätte ich vom Ende noch ein bisschen mehr erwartet und hätte gerne noch eine plausible Erklärung dafür gehabt, wie Martin in seiner Kindheit allein überleben konnte. Aber sonst hat mir das Buch wirklich gut gefallen. FAZIT: Eine tolle Geschichte über einen 11-jährigen, gutmütigen und klugen Jungen, welcher in einer grausamen Welt lebt. Wer märchenhafte Geschichten mit Helden und Historische Romane liebt, sollte sich das Buch nicht entgehen lassen! 4-4,5/5 Sterne!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Jahreshighlight - von vielleser18 - 27.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Was für ein Debütroman!!! Den muss man lesen, so fesselnd, berührend, bewegend, einzigartig, anders, voller menschlicher Abgründe, aber auch mit Hoffnung, weil da ein Licht in einer dunklen Welt ist: Martin, der Junge mit dem schwarzen Hahn. Es ist eine vergangene, dunkle Zeit. Es herrscht Krieg, die Menschen leiden unter Hunger und vielen Grausamkeiten, versuchen zu überleben, die meisten denken nur an sich. Martin ist elf, seit vielen Jahren ein Waisenkind, die Dorfbewohnern dulden ihn, brauchen ihn für kleinere Arbeiten, aber sie halten Abstand, denn seine Vergangenheit, seine Klugheit, aber auch sein steter Begleiter, der schwarze Hahn, lassen ihn in ihren Augen sonderbar, gar dämonisch wirken. Dabei ist Martin genau das Gegenteil, liebenswürdig, mitfühlend, er setzt sich für seine Mitmenschen ein. Als ein Maler ins Dorf kommt, um die Kirche zu verschönern, findet er erstmals in einem Mitmenschen einen Freund. Als dieser das Dorf verlässt, zieht Martin mit ihm, denn er will sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Reiter machen, der seit Jahrzehnten Jahr für Jahr jeweils zwei Kinder aus der Umgebung entführt, die nie wieder auftauchen. Die Geschichte ist wie ein Märchen, voller dunkler, böser Gestalten, es schaudert einen, man fühlt mit bei all dem Leid, das geschieht, doch da ist auch die Hoffnung und das Licht, das Mitgefühl, die Freundschaft, das Intelligente, die Liebe, ein ungewöhnliches Tier und ab und an ein Funken Humor, die das ganze erträglich machen und die zeigen, dass das Leben auch anders sein könnte. Fast könnte man meinen, das Buch begänne mit Es war einmal... und am Ende hofft man auf ein ...und wenn er nicht gestorben ist, dann.... . Martins Leben im Dorf, seine Freundschaft mit dem schwaren Hahn, der sein steter Begleiter ist, sein Aufbruch, seine Erlebnisse unterwegs und auch danach sind abwechslungsreich und mit einer beeindruckenden Art und Weise erzählt worden. Der Kreis schließt sich am Ende, und auch hier zeigt sich wieder, wie gut der Roman durchdacht und aufgebaut wurde. Stefanie vor Schulte hat vor allem auch einen wahnsinnig eindringlichen Erzählstil. Viele kurze Sätze, ein altertümlich wirkender Modus, aber so passend, so schnörkellos, so besonders gut. Jeder Satz sitzt, jedes Wort an der richtigen Stelle. Kopfkino pur. Gefühle ohne Ende. Von tiefem Entsetzen bis einfacher Ungläubigkeit, Mitgefühl, Angst und Schmerz , aber auf der anderen Seite auch Hoffnung, Stolz und Erleichterung und manchmal auch ein Lachen, es ist eine wahre Gefühls-Achterbahnfahrt beim Lesen. Fazit: Für mich ein Jahreshighlight. Ihr solltet es unbedingt auch lesen! Es fesselt, ist ungewöhnlich, begeistert, geht unter die Haut, lässt einen nicht mehr los.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Martins Weg - von yellowdog - 24.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Der 11jährige Martin lebt irgendwann im Mittelalter ärmlich in einem Dorf. Er ist Waise, offenbar hat der Vater die ganze Familie umgebracht und nur Martin überlebte. Den abergläubischen Dorfbewohnern ist der Junge unheimlich, da er ständig einen schwarzen Hahn mit sich trägt. Als Leser ist man durch die wunderbare Sprache der Autorin Stefanie von Schulte sofort in die Geschichte eingesogen und man folgt dem klugen Martin gerne durch den Roman. Man ist aber auch wütend auf die rückständigen Dorfbewohner, die Martin schlecht behandeln und ihn als billige Arbeitskraft ausnutzen. Schließlich zieht Martin mit einem herumziehenden Maler mit, doch die Zeiten werden schlechter. Zudem werden häufig kleine Kinder in der Umgebung entführt. Martin ist nur ein Junge, aber durch seinen Anstand und Mut fühlt er sich verpflichtet, etwas dagegen zu tun. Natürlich ist Martin eine überhöhte Figur, aber das ist Programm in diesem Buch. Der schwarze Hahn ist möglicherweise ein Symbol für sein Schicksal, das er tragen muss, dass ihm aber auch Kraft verleiht. Mich erinnert der Roman an Charles Lewinskys Buch Der Halbbart aus dem letzten Jahr. Er hat ähnliche Qualitäten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein ganz besonderes Büchlein - von m.curie - 23.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Mit Der Junge mit schwarzem Hahn ist Stefanie vor Schulte ein ganz besonderes Büchlein gelungen. Der Titel liest sich wie der Name eines Gemäldes, dazu passend zeigt das Cover Picassos Junge mit Pfeife . Die Autorin erzählt die Geschichte von Martin, einem ungewöhnlichen elfjährigen Jungen. Zu einer Zeit als die Menschen noch relativ unzivilisiert waren, lebt er alleine mit seinem einzigen Freund, einem schwarzen Hahn, in einem Dorf. Als ein Maler dort auftaucht und wieder weiterzieht, nutzt er die Gelegenheit, mit ihm zu gehen. Martin ist ein sehr empfindsamer, intelligenter Junge mit einem völlig unverdorbenem Charakter, fast als wäre jegliche Begegnung mit bösen Menschen - und davon gab es zu der Zeit viele - spurlos an ihm vorübergegangen. Er hat sich seine Menschlichkeit und Empathie bewahrt, egal was ihm widerfuhr. Sein erklärtes Ziel ist es, die Kinder zu finden, die im ganzen Land von einem Ritter entführt wurden und diese vor ihrem Schicksal zu bewahren. Stefanie vor Schulte schafft eine düstere Atmosphäre, die die Leser unweigerlich in die damalige Zeit versetzt. Sie stellt die Dorfbewohner als sehr einfältig dar - ganz so wie man sich das im Mittelalter vorstellt. All dies bildet einen großen Gegensatz und trotzdem - oder gerade deshalb - den perfekten Rahmen für Martins Menschlichkeit und Güte, die er sich auch in einer finsteren Zeit bewahrt hat. Sein Beispiel lässt einen an das Gute im Menschen glauben. Inhaltlich ist die Geschichte durchaus schwere Kost, trotzdem ist sie leicht zu lesen und entwickelt eine Sogwirkung, die einen das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Ein sehr gelungenes Debüt!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Außergewöhnlich - von Sassenach123 - 08.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Außergewöhnlich Der elfjährige Martin hatte es bisher nicht leicht in seinem Leben. Das einzige, dass seinem kargen Leben einen Sinn gibt, ist sein schwarzer Hahn. Da seine Familie ermordet wurde, vom eigenen Vater, ist er außerdem Familienersatz für ihn. Leider haben diese schrecklichen Umstände dazu geführt, dass er von den anderen Bewohnern gemieden wird, obwohl er einfach nur liebenswert ist. Der Entschluss mit einem Maler mitzugehen ist daher naheliegend. Im weiteren Verlauf driftet dieser Roman immer mehr ins märchenhafte ab. Ein Aspekt der mir nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut gefallen hat. Die Zurschaustellung von gut und böse, kombiniert mit der abenteuerlichen Reise von Martin und sein Wunsch das Geheimnis um die verschwundenen Kinder aufzudecken, macht die Einordnung ins Genre Märchen im weiteren Verlauf ziemlich sicher. Ein Roman der mir gefallen hat, weil er einfach anders ist, als das was man schon so oft gelesen hat. Martin entwickelt sich schnell zum Sympathieträger und es hat Spaß gemacht ihn auf seinen Abenteuern zu begleiten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Außergewöhnlich - von Sassenach123 - 08.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Außergewöhnlich Der elfjährige Martin hatte es bisher nicht leicht in seinem Leben. Das einzige, dass seinem kargen Leben einen Sinn gibt, ist sein schwarzer Hahn. Da seine Familie ermordet wurde, vom eigenen Vater, ist er außerdem Familienersatz für ihn. Leider haben diese schrecklichen Umstände dazu geführt, dass er von den anderen Bewohnern gemieden wird, obwohl er einfach nur liebenswert ist. Der Entschluss mit einem Maler mitzugehen ist daher naheliegend. Im weiteren Verlauf driftet dieser Roman immer mehr ins märchenhafte ab. Ein Aspekt der mir nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut gefallen hat. Die Zurschaustellung von gut und böse, kombiniert mit der abenteuerlichen Reise von Martin und sein Wunsch das Geheimnis um die verschwundenen Kinder aufzudecken, macht die Einordnung ins Genre Märchen im weiteren Verlauf ziemlich sicher. Ein Roman der mir gefallen hat, weil er einfach anders ist, als das was man schon so oft gelesen hat. Martin entwickelt sich schnell zum Sympathieträger und es hat Spaß gemacht ihn auf seinen Abenteuern zu begleiten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von forti - 06.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Junge mit schwarzem Hahn ist eine märchenhafte Geschichte vor historischer Kulisse. Der Junge Martin und sein altersloser Hahn leben in einer von Gewalt und Armut geprägten Zeit. Martin ist immer freundlich und hilfsbereit, obwohl seine Mitmenschen das oft ausnutzen oder ihm zumindest misstrauisch begegnen. Zusammen mit dem Hahn begibt er sich auf Wanderschaft - eine Reise auch zu sich selbst. Exakt greifbar sind weder der Handlungsort noch die Epoche (schätzungsweise Europa in der Frühen Neuzeit), was die märchenhafte Atmosphäre noch verstärkt. Insgesamt ist die Stimmung, die die Erstlingsautorin Stephanie vor Schulte in diesem Roman erzeugt, ist sehr gelungen. Sprachlich öfters sehr ungewöhnlich - irgendwie einfach, dann aber auch wieder historisch wirkend und hin und wieder gewitzt. Das hat mir sehr gut gefallen. Ansonsten muss ich aber sagen, dass das Buch mich inhaltlich leider nicht ganz gepackt hat. Vielleicht hab ich es auch einfach nicht richtig verstanden? Mir fehlte da jedenfalls irgendetwas.
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