Berlin, Anfang des 20. Jahrhunderts: In den engen Hinterhöfen und kalten Mietskasernen kämpfen Menschen ums Überleben - um Liebe, Anerkennung und ein Stück Glück.
Frau John, kinderlos und voller Sehnsucht nach Familie, nimmt das Neugeborene einer verzweifelten jungen Frau zu sich. Was als Rettung beginnt, wird zum Abgrund: aus Mitgefühl wird Besitz, aus Hoffnung Wahn.
In dieser modernen Nacherzählung von Gerhart Hauptmanns "Die Ratten" entfaltet sich ein packendes Drama über Täuschung, soziale Ungerechtigkeit und die Schattenseiten menschlicher Sehnsucht - eindringlich erzählt, emotional nah und sprachlich zeitgemäß.