(1939-2021) wurde 1966 mit einer Arbeit über "Die ägyptische Schreibertradition in Aufbau, Sprache und Schrift der demotischen Kaufverträge aus ptolemäischer Zeit", 1968 publiziert als Band 19 der Ägyptologischen Abhandlungen, an der Universität Mainz promoviert. Er war von 1973 bis 1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ägyptischen Museum Berlin, wo er v. a. für die Papyri zuständig war. 1980 habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zu Elephantine nach den demotischen Quellen. 1980 wurde Zauzich auf die Professur für Ägyptologie in Mainz und 1981 auf den Lehrstuhl für Ägyptologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berufen, den er bis zu seiner Pensionierung 2004 innehatte. Zauzichs Forschungsschwerpunkt war die Demotistik, die er maßgeblich durch seine wissenschaftlichen Arbeiten und sein Engagement etwa als Mitbegründer und langjähriger schriftleitender Herausgeber von "Enchoria - Zeitschrift für Demotistik und Koptologie" prägte, aber auch durch die Lehre: Seine Schülerinnen und Schüler wirken nicht nur auf Lehrstühlen in Deutschland, sondern auch auf Professuren in Frankreich, Großbritannien und den USA.