»Eine so fein gestrickte, gut recherchierte, aber mit klugen Gedanken gefüllte Liebesgeschichte habe ich, glaube ich, seit Madame Bovary nicht mehr gelesen. Julia Franck hat ein wunderbares Buch darüber geschrieben, wie manche Liebe nur so gerade eben überlebt werden kann. « Elke Heidenreich»Ihr Buch glüht vor Empathie für die unglücklich Liebende - und bringt das Kunststück fertig, einerseits akribisch die Lebensspuren von Rilkes letzter Geliebten zu rekonstruieren. Andererseits schmiegt es sich schwärmerisch dem hohen Ton von Merlines Liebesdiskurs an. Julia Franck lässt Merlines Liebe wieder aufleben in iherer ganzen verzehrenden Intensität. « Welt am Sonntag»Von der literaturwisenschaftlichen Detektivarbeit, die sie bis in die Schweizer Fondation Martin Bodmer führte, an deren Ende nun aber keine germanistische Studie steht, sondern ein mitreißend empathischer Text, der zugleich auf kluge Weise Distanz zu wahren weiß [. . .]« Berliner Morgenpost