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Radikale Nationalistinnen

Agitation und Programmatik rechter Frauen in der Weimarer R…
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Produktdetails

Titel: Radikale Nationalistinnen
Autor/en: Christiane Streubel

ISBN: 3593382105
EAN: 9783593382104
Agitation und Programmatik rechter Frauen in der Weimarer Republik.
Campus Verlag GmbH

9. Oktober 2006 - kartoniert - 444 Seiten

Der radikale Nationalismus begeisterte in der Weimarer Republik Millionen von Menschen. Die Schriften männlicher Ideologen dieser Richtung wurden zu Bestsellern der Epoche. Christiane Streubel zeigt, dass nach 1918 auch weibliche Publizisten auf den Plan traten, um die Ziele des radikalen Nationalismus zu propagieren. In ihrem Streben nach Macht für die "Besten beider Geschlechter" erwiesen sie sich als Feministinnen des rechten Spektrums. Christiane Streubel erklärt die Faszination dieser Frauen für die deutschnationale Ideologie und schildert zugleich ihr Ringen darum, in der politischen Welt überhaupt gehört zu werden.
Inhalt

Vorwort 9

Einleitung 13

I. Neulinge im politischen Raum - Methodisches 33

1. Anregungen der neuen Ideengeschichte 34
2. Relevanz der Geschlechtergeschichte 41
3. Kategorien der Analyse 46
3.1 Radikaler Nationalismus 47
3.2 Feminismus 54
4. Quellenüberlieferung und -kritik 68

II. Sprechräume 75

1. Rechte Frauen im Kaiserreich 81
1.1 Nationalisierung und Politisierung 81
1.2 Antifeminismus als Gegenbewegung 88
1.3 Eintritt radikaler Nationalistinnen in die Öffentlichkeit 92
1.4 Übergangszeit im letzten Kriegsjahr 99
2. Radikale Nationalistinnen in der Weimarer Republik 106
2.1 Partei- und Verbandsaktivismus nach 1918 107
2.2 Gründungsgeschichte des Rings Nationaler Frauen 116
2.3 Politische Lebensläufe 122
2.4 Agitation des Rings Nationaler Frauen 137
2.5 Politische Journalistinnen und Die Deutsche Frau 153
3. Chancen und Widerstände im rechten Lager 174
3.1 Deutschnationale Politikerinnen 175
3.2 Der Ring-Kreis 181
3.3 Der völkische Flügel der DNVP 189
3.4 Redechancen in der Deutschen Zeitung 199
4. Der Bund Deutscher Frauenvereine als Konkurrent 245

III. Programmatik 257

1. Frauen - Eigenschaften, Handlungsformen, Typen 259
1.1 Die deutsche Frau 277
1.2 Familienfrauen und Berufsfrauen 284
1.3 Führende Frauen und Persönlichkeiten 295
1.4 Nationale Frauen und ihre Frauenbewegung 302
1.5 Männer als Gegenüber 310
2. Volk - Rettung durch die Frauen 327
2.1 Das Volk und die Führenden 332
2.2 Inklusion neuer Gruppen 334
2.3 Geist und Blut 337
2.4 Blick nach außen 352
3. Staat - Frauen als Garanten des deutschen Staates 355
3.1 Der Volksstaat 355
3.2 Innere Ordnung 358
3.3 Staatliche Antipoden 361
3.4 Der deutsche Staat 364
4. Diffusion - Blockaden und Erfolge 373

IV. Resümee 393
1. Adaption des Weimarer Radikalnationalismus 394
2. Modifikation der Geschlechterkonzepte 398
3. Völkisch-nationaler Feminismus 401
4. Die Position der Sprecherinnen 403

Anhang 409
1. Abkürzungsverzeichnis 409
2. Verzeichnis der programmatischen Artikel 410
3. Quellen- und Literaturverzeichnis 414
3.1 Archivalien 414
3.2 Periodika 414
3.3 Gedruckte Quellen 415
3.4 Literatur 417
Personenregister 439
Christiane Streubel, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien der Universität Greifswald.
Es besteht kein Dissens darüber, dass der Nationalismus und seine spezifischen Semantiken die Menschen zwischen den beiden Weltkriegen in beispielloser Weise mobilisierten. George L. Mosse hat diesen Prozess bereits 1975 in die prägnante Formulierung der Nationalization of the Masses gefasst. Im Zentrum des Forschungsinteresses stand und steht die Frage, warum sich in Deutschland gerade der radikale Nationalismus als Antwort auf die Probleme der zwanziger und dreißiger Jahre durchsetzen konnte. Eine These lautet, dass sich auch der Aufstieg des Nationalsozialismus überzeugend erklären lässt, wenn man von der Existenz einer nationalistischen Massenbewegung ausgeht und diese in ihrer Entwicklung analysiert. Studien der Allgemeinen Geschichte schenken dem radikalnationalistischen Ideensystem seit langem besondere Aufmerksamkeit. Nur wenig beachtet wurde dabei bislang die Tatsache, dass die nationalistischen Organisationen nicht nur männliche Aktivisten in ihren Reihen hatten. In den Jahren um 1918 trat eine neue Gruppe politischer Publizistinnen auf den Plan, um in der "Zeit der Ideologien" (Karl Dietrich Bracher) gleichfalls Stellung zu beziehen. Die Autorisation, an politischen Diskursen teilzunehmen, wurde Frauen auch in rechten Strömungen in begrenztem Ausmaß bereits vor dem Ersten Weltkrieg erteilt. Das Frauenwahlrecht von 1918 bedeutete dann, so eine These dieser Arbeit, eine beinahe unhintergehbare Legitimation für die politische Aktivität von Frauen und für ihr Mitwirken bei der Produktion von Deutungsangeboten.
Neuere Forschungsergebnisse belegen, dass die großen Parteien der Weimarer Republik die Mobilisierung der neuen Wählerinnen als Frauenaufgabe ansahen und vorrangig den weiblichen Funktionären übertrugen. Auch im Reichsfrauenausschuss der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), der die Parteiarbeit der weiblichen Mitglieder organisierte, nahmen daher Werbemaßnahmen einen zentralen Stellenwert ein. In der Republik entstanden eine Vielzahl neuer politischer Organe, die sich unmittelbar an Frauen richteten. Auf der Rechten waren das unter anderem die parteioffiziellen Periodika Frauenkorrespondenz der DNVP und die Zeitschrift Die Deutschnationale Frau. Eine weitere Zeitschrift, die aufwändig gestaltete illustrierte Zweiwochenschrift Die Deutsche Frau, gab sich in der Außendarstellung parteiunabhängig, ist tatsächlich jedoch dem rechten Flügel der DNVP zuzuordnen. Die Redaktion dieser Organe übernahmen deutschnationale Aktivistinnen, die den Wählerinnen und weiblichen Mitgliedern die Politik der Partei plausibel machen und den Platz der rechtsstehenden Frauen in der Gesellschaft erläutern wollten.
Die Publizistinnen beteiligten sich fortan an den Formierungen und Formulierungen des radikalen Nationalismus und des antidemokratischen Denkens in der Weimarer Republik. Dieses Phänomen soll fokussiert auf eine Organisation und die Verlautbarungen ihrer führenden Protagonistinnen nachvollzogen werden. Im Zentrum dieser Studie steht der Ring Nationaler Frauen (RNF), der 1920 als neuer Dachverband für nationalistische Frauenorganisationen gegründet wurde. Sein Ziel war es, gegenüber dem Ausland "deutsche" Interessen forciert zu vertreten und im Innern bei der Schaffung der Volksgemeinschaft mitzuwirken. Diese neue "nationale Frauenbewegung" sollte darüber hinaus für Frauen der politischen Rechten eine Alternative zur Mitgliedschaft im Bund Deutscher Frauenvereine (BDF) bieten. Die Haltung dieses einflussreichen Dachverbandes der bürgerlichen Frauenbewegung wurde von RNF-Vertreterinnen als "nicht-national" angeprangert.
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