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Hundeausbildung nicht nur für Jagdhunde

Grundlagen zum Lernverhalten und praktische Hilfen zum Trai…
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Produktdetails

Titel: Hundeausbildung nicht nur für Jagdhunde
Autor/en: Dieter Klein

ISBN: 3833449926
EAN: 9783833449925
Grundlagen zum Lernverhalten und praktische Hilfen zum Trainingsaufbau.
1. , Aufl.
Paperback.
Books on Demand

24. Mai 2006 - kartoniert - 176 Seiten

"Hundeausbildung - nicht nur für Jagdhunde" wendet sich an alle Hundehalter, die sich intensiv mit ihrem vierbeinigen Freund und Helfer beschäftigen. Viele Jagdhunde werden rein familiär geführt und in der jagdfreien Zeit ist der Gebrauchshund des Jägers wenig ausgelastet. Auf der Grundlage gegenseitigen Verstehens, von planmäßigem Vorgehen, Geduld und Konsequenz werden verschiedene artgemäße Beschäftigungen für Hunde vorgestellt und in einzelnen Übungsabschnitten erläutert. "Checklisten" erleichtern die Vorbereitung auf jagdliche Prüfungen. Aus dem Inhalt: Welpenentwicklung, Sozialisierung, Verhalten, Motivation, Lernen, Kommunikation, Grundlagen der Ausbildung, Grundregeln und Konzepte zum Trainingsaufbau, Ausbildungshilfsmittel und deren Verwendung, Grundgehorsam: Herkommen, Anhalten, Bleiben, Leinenabsicherung und Training mit der Leine, Der "brauchbare" Jagdhund, Vorbereitung auf jagdliche Prüfungen, Jagdhunde in Nichtjägerhand.In leicht verständlicher Form und anhand zahlreicher praktischer Beispiele beschreibt der Autor aus der Sicht des Hunde führenden Jägers lernbiologische und verhaltensbedingte Zusammenhänge. Sein beabsichtigtes Ziel ist es, den Hundeführer selbst zum kompetenten Ausbilder seines Hundes zu machen.
Jahrgang 1953. Seit 1977 als Dipl. Ing. für Biomedizinische Technik im Forschungsbereich der Orthopädischen Universitätsklinik Münster. Arbeitsschwerpunkte: orthopädische Physiologie, Elektromedizin, Biomechanik, Bewegungsanalytik.

Aus der langjährigen Tätigkeit resultieren Erfahrungen, die grundlegend sind für die Publikationen zum Thema ?Telereizgeräte in der Hundeausbildung?. - Die Vorträge, Publikationen in der Fachpresse und gutachterliche Tätigkeiten haben international Beachtung und Anerkennung gefunden.

Zusammenarbeit mit der Züchtergemeinschaft des Schäferhundvereins, dem Jagdgebrauchshundeverband (JGHV), Landesjagdverbänden und im Diensthundewesen mit der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Polizei Niedersachsen und der Polizeidiensthundeschule in NRW.

Mitglied einer Expertengruppe am Tierschutzzentrum der TiHo Hannover, die Empfehlungen für das niedersächsische Ministerium zum tierschutzgerechten Einsatz von Telereizgeräten ausgearbeitet hat.


Klein, Dieter:
Hundeausbildung nicht nur für Jagdhunde

aus dem Vorwort

Hundehalter stehen in der Öffentlichkeit. Von vielen Seiten her wird unser Verhalten - besonders der Umgang mit dem Hund - beobachtet und kontrolliert, verurteilt und anerkannt. Wir befinden uns zwischen gesetzlichen Vorgaben, moralischen Ansprüchen, Umweltreizen, lerntheoretischen Gegebenheiten und individuellen Einflüssen.

Mit der gezielten Ausbildung unserer Hunde - egal in welchem Bereich - verbessern wir ganz allgemein unser Verhältnis zum Hund, aufbauend auf Zufriedenheit und Partnerschaft, sowie die Wirkung in der Öffentlichkeit, denn:
- ein gehorsamer Hund macht einen guten Eindruck
- ein ausgebildeter Hund verursacht keine Angst
- ein wesensfester Hund verhält sich kontrollierbar.

Der Weg zur erfolgreichen Ausbildung setzt ein hohes Maß an Geduld voraus. Hektiker oder Vielbeschäftigte, die nebenher einen Hund ausbilden wollen, werden Schiffbruch erleiden.

Und noch etwas ist von besonderer Bedeutung. Man könnte es die drei Säulen der Hundeausbildung nennen: Konsequenz - Konsequenz - Konsequenz.

Wie soll man nun über Konsequenz in der Hundeausbildung ein Buch verfassen?

In den letzten Jahren sind viele Bücher über Hundeerziehung und Beschäftigung mit dem Hund geschrieben worden. Ich werde daher an verschiedenen Stellen weiterführende, vertiefende Literatur angeben und mich auf die grundlegenden Themen beschränken, die für die praktische Ausbildung aus meiner Sicht wichtig erscheinen.

Anhand von Übersichten und strukturierten Einheiten werde ich versuchen, klar zu machen, worauf es schwerpunktmäßig ankommt. Keinesfalls möchte ich damit den Eindruck erwecken, es könne grundsätzlich nach dem Schema "F" verfahren werden. Jeder Hund ist ein Individuum. Der erfolgreiche Hundeführer oder Ausbilder muss variabel reagieren, ein möglichst breites Spektrum an Methoden kennen und vor allem den Hund genau "lesen" können. Und das alles mit dem notwendigen Maß an Geduld.

Wenn auch inhaltlich die Tendenz zur Ausbildung von Jagdhunden nicht zu übersehen ist, möchte ich mit diesem Skriptum alle Hundeführer und Hundeführerinnen erreichen, die von Anfang an Wert auf eine solide Grundausbildung ihres vierbeinigen Gefährten legen, die bereit sind, ein gewisses Maß an Freizeit zu investieren und ihren Hund lieben, ohne ihn zu verhätscheln. Da viele Jagdhunde rein familiär geführt werden, dürfte in diesem Bereich die Brücke vom jagdlichen Training zur allgemeinen Beschäftigung zu sehen sein. Übungen zum Suchen und Apportieren lassen sich modifizieren, sodass Dummys (Apportel) und Gegenstände des Alltags anstelle von Wild Verwendung finden.

Konsequenz in der Ausbildung darf nicht mit Härte und Gewalt verwechselt oder gleichgestellt werden. Gewalt bedeutet Zerstörung - physisch und auch psychisch.

Die Grundlage meiner "Philosophie" ist die Bindung - die Bindung zwischen Mensch und Hund. Der Hund bringt alle Voraussetzungen dazu mit - er ist bindungsfähig. Man sagt auch, dass er bindungsfreudig ist oder den Willen hat, gefällig zu sein ("the will to please"). Die Jäger nennen es Führigkeit.

Nutzen wir diese natürlichen Vorgaben. Bauen wir stufenweise und stressfrei darauf auf. Ohne ein vernünftiges Konzept ist die Hundeausbildung nicht besonders erfolgreich und eher dem Zufall überlassen. Die Trainingsphasen und Übungsabläufe müssen vorher geplant werden. Ausflüge (Reviererkundungen) müssen den zu erwartenden Verhaltensweisen bzw. dem Ausbildungsstand entsprechend angepasst sein, damit man vor Überraschungen möglichst sicher ist.

Motivation ist eine wesentliche Voraussetzung zum Lernen. Ohne Motivation keine Lernbereitschaft. Die höchste Motivation für unsere Hunde ist sicherlich "Beute machen". Positive Verstärkung geht genau in diese Richtung, ist nicht nur voll im Trend, sondern auch absolut die beste Art, den Hund zu motivieren. Nur, versuchen Sie einmal (vor dem geistigen Auge genügt) den Wild hetzenden Hund durch Leckerli von seinem Handeln abzubringen. Hier überwiegt die "natürliche" Motivation. Da hilft nur eine kräftige Einwirkung, die zum Abbruch der Handlungskette führt, mögen Sie denken. Der Ruf nach "dem Teletakt" liegt schon in der Luft. Nein, das ist bestimmt nicht der richtige Weg! Geben Sie dem Hund die Chance das zu lernen, was Sie von ihm wollen. Strafen Sie ihn nicht "aus heiterem Himmel" für eine aus der Sicht des Hundes richtige Handlungsweise. Bringen Sie Ihrem Hund bei, dass dieses Tun unerwünscht ist, in Ihrem und im tierschutzrechtlichen Sinn.

Positive Verstärkung durch Leckerli bzw. Erfüllung eines "Triebziels" (Motivationsziels) führt zu nachhaltigem Lernen. Alles, was den Hund weiterbringt im Leben, tut er gern, möchte er wiederholen. Doch es gibt Situationen, in denen kein Leckerli der Welt funktioniert. Auch wenn manche Autoren behaupten, alles sei ausschließlich mit positiver Verstärkung zu erreichen, kann ich dem nicht zustimmen. Ein solcher Ansatz ist völlig unrealistisch. Täglich machen Tiere im freien Feld, auf der Weide und im Haus, die Erfahrung, dass nicht alles, was sie tun, zum Erfolg führt. So lernen sie im Alltag auch Schmerzen unterschiedlicher Qualität kennen und entsprechend darauf zu reagieren. Damit unser vierbeiniger Freund "endlich bei Fuß" geht, wird mal kräftig an der Leine geruckt. Die Hundeleine wird zu einem negativen Verstärker: der Freiheitsdrang endet meist derbe am Anschlag. Wahrscheinlich gehören viele der ungehorsamen freilaufenden Hunde Anhängern der "Alles-positiv-These" und betrachten die Leine schon aus menschlicher Sicht als lästig.

Keineswegs möchte ich hier die Lanze brechen für Strafeinwirkungen! Aber es gibt durchaus Fälle, in denen Strafe sinnvoll und berechtigt ist. Nämlich dann, wenn es um die Erhaltung eines "höherwertigen Gutes" geht, wie beispielsweise die Gesundheit oder die Ruhe des Nachbarn. - Aber richtiges Strafen will gelernt sein.

Letztlich möchte ich anhand von "Checklisten" und tabellarischen Aufstellungen Hilfen für verschiedene Ausbildungs- oder Übungsabschnitte geben. Das strukturierte Vorgehen bei den Übungen richtet sich an alle Hundeführer. Zwei Kapitel befassen sich schwerpunktmäßig mit der jagdlichen Ausbildung als Vorbereitung zu speziellen Prüfungen. In weiteren Kapiteln werden allgemeine Grundlagen behandelt und artgerechte Beschäftigungen vorgeschlagen insbesondere für diejenigen Hunde, die jagdlich / hundlich nicht ausgelastet werden können.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Hund!

Die Freude, die Ihnen ein ausgebildeter Hund zurückgibt, wird Sie reichlich belohnen.


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