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Die Zerstörung der deutschen Literatur

und andere Essays. Lesebändchen.
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Produktdetails

Titel: Die Zerstörung der deutschen Literatur
Autor/en: Walter Muschg

ISBN: 3257066457
EAN: 9783257066456
und andere Essays.
Lesebändchen.
Herausgegeben von Julian Schütt, Winfried Stephan
Diogenes Verlag AG

1. Dezember 2008 - gebunden - 956 Seiten

Der Germanist und Literaturforscher Walter Muschg kam von der Psychoanalyse her und gewann daraus tiefe und überraschend moderne Einblicke in das unbewusste, mythische Wesen literarischer Texte. Dadurch gelangen ihm neuartige, oft provokative, jedoch stets überzeugende Interpretationen. Mit seinem Essayband Die Zerstörung der deutschen Literatur machte er 1956 Furore, als er als Erster nach 1945 auf die »verbrannten Dichter« des Expressionismus hinwies. Dieser Band versammelt die wichtigsten Essays aus diesem und anderen Werken Muschgs zu »seinen« Autoren Brecht, Döblin, Goethe, Hebel, Kafka, Barlach, Keller, Stifter u.v.a.m.
Walter Muschg, 1898 in Zürich-Witikon geboren, studierte in Zürich und Berlin Germanistik und war ab 1936 Professor für Deutsche Literaturgeschichte in Basel. Seine Studenten, darunter Max Frisch und Urs Widmer, verehrten ihn als einen begeisterten und begeisternden Lehrer, als Literaturwissenschaftler stach er durch seine unkonventionellen Perspektiven und seine provokativen, oft auch polemischen Stellungnahmen hervor. So war er einer der ersten, die die damals noch anrüchige Lehre Freuds für die Literaturwissenschaft entdeckten, er verhalf Jeremias Gotthelf und seinem Werk zu neuer Anerkennung und machte sich nach 1945 für damals vergessene Autoren wie Alfred Döblin oder Hans Henny Jahnn stark. Walter Muschg war auch ein engagierter Zeitgenosse: Als Mitglied des schweizerischen Nationalrats setzte er sich unter anderem während des Zweiten Weltkriegs immer wieder gegen die restriktive Schweizer Asylpolitik ein. Daneben verfasste er auch einige literarische Werke. Walter Muschg starb 1965 in Basel.
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Diese Essyas sind ein wahrer Lesegenuss - von Winfried Stanzick - 07.07.2009 zu Walter Muschg „Die Zerstörung der deutschen Literatur“
"Die deutsche Literatur liegt so tief darnieder, dass sie ihre Verstümmelung nicht einmal zu erkennen vermag und die Mehrzahl ihrer heutigen Wortführer gar nicht begreift, wovon die Rede ist, wenn man von ihrer Zerstörung spricht." Diese klaren Worte stammen aus einem Essay mit dem Titel "Die Zerstörung der deutschen Literatur", den der Schweizer Literaturwissenschaftler Walter Muschg 1956 veröffentlichte und der zusammen mit vielen weiteren seiner luziden und kritischen Essays nun von Diogenes in einem dicken Sammelband veröffentlicht worden ist. Er vergleicht den Zustand der deutschen Literatur mit dem Zustand der zerbombten deutschen Städte. Unter einer kulturellen Trümmerlandschaft, so Muschg, lägen die Dichter einer ganzen Generation begraben, Dichter, die von den Nazis getötet und vertrieben und deren Bücher verbrannt wurden. Man sehe im Literaturbetrieb der ersten beiden Nachkriegsjahrzehnte "nur das Abbild einer unerhörten geistigen Verarmung." Walter Muschg (1898-1965), der sich als Mitglied des Schweizerischen Nationalrates während des Zweiten Weltkriegs vehement gegen die restriktive Schweizer Asylpolitik eingesetzt hatte, geht es hauptsächlich um die Schriftsteller des Expressionismus, die er wieder ins Gespräch bringen und die er aus dem Trümmerberg des Vergessens und Verdrängens ausgraben und ans Licht der literarischen und kulturellen Öffentlichkeit stellen möchte. Autoren wie Else Lasker-Schüler, Karl Kraus, Franz Kafka, Alfred Döblin und Oskar Loerke etwa will Walter Muschg die nötige literarische Bedeutung zurückgeben und ihr Werk durch seine Essays bewahren helfen. Sie und ihre Schriften machen einen Hauptteil der vorliegenden Essaysammlung aus, die aber auch vielen andere Themen teilweise sehr kritisch und polemisch anschneidet. Seine Sprache und sein eleganter Stil sind auch für den heutigen Leser ein wahrer Lesegenuss und man versteht, warum so viele seiner Studenten, darunter auch Max Frisch und Urs Widmer begeistert waren. Das vorliegende Buch erinnert an einen großen Literaturwissenschaftler und zeigt, wie mit unkonventionellen Perspektiven und einer provokativen Sprache auch heute noch Salz in die Einheitssuppe des Literaturbetriebs geschüttet werden kann.
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