Dieses Buch ist für Schüler der des Gymnasiums, Germanistikstudenten und interessierte Laien gedacht. Es folgt einer neuen Konzeption, indem Längs- und Querschnitte miteinander verbunden werden. Auf diese Weise sollen die großen Entwicklungen viel deutlicher sichtbar gemacht werden. Hervorhebungen erleichtern die Übersicht. Tabellen und Grafiken machen den Text leichter verständlich. Durch den Umfang des Textes musste ein kleiner Schriftgrad gewählt werden, der das Auge
schneller ermüdet. Für (angehende) Germanisten und Gymnasiasten ist der Text leicht verständlich. Interessierte Laien benötigen entsprechende Vorkenntnisse. Der Text ist anregend geschrieben, so dass man das Buch immer wieder gerne zur Hand nimmt. Erleichtert wird das Lernen durch Hinführungen und Zusammenfassungen. Die Kasustabelle in der Reihenfolge Nominativ - Akkusativ - Dativ - Genitiv ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Ich fand nur einen einzigen sachlichen Fehler: Den Terminus "Römische" Sprache auf der Seite 255. Korrekt ist "Latein". Im Römischen Reich wurden zahllose Sprachen (Griechisch, regionale und lokale Sprachen) gesprochen. Das Buch erfüllt die von den Autoren gesetzten Ziele voll und ganz.
Für die genannten Zielgruppen ist es eine ideale Einführung in die deutsche Sprachgeschichte und damit zusammenhängende Fachgebiete, für Universitäten wäre es ein hervorragendes Lehrbuch
man lernt auch einiges über Indogermanistik, Soziolinguistik und Sprachentod mit dem Sonderfall Latein, daher ist es auch für die Studierenden der Sprachwissenschaft geeignet. Als Ergänzung interessant ist es auch für Studierende, Lehrende und interessierte Laien der Anglistik, Romanistik, Slawistik, Nederlandistik, der Mittelalterlichen und Neueren Geschichte und der Klassischen Philologie. Es ist nicht nur als Lehrbuch und Einführung, sondern auch aufgrund des hervorragenden Inhaltsverzeichnisses, der Stichwortverzeichnisses und der leichten Verständlichkeit auch zum Nachschlagen von Informationen zur deutschen Sprachgeschichte hervorragend geeignet.