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Abby Lynn - Verborgen im Niemandsland

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Produktdetails

Titel: Abby Lynn - Verborgen im Niemandsland
Autor/en: Rainer M. Schröder

EAN: 9783641026240
Format:  EPUB
Empfohlen ab 12 Jahre.
Familiy Sharing: Ja
Random House ebook

24. Juni 2009 - epub eBook - 288 Seiten

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Der letzte Band der beliebten Saga um Abby Lynn

Australien, 1809: Die britische Kolonie New South Wales bietet Abby keine Heimat mehr, nachdem sie nur knapp einer Verhaftung durch das korrupte Militär entgangen ist. Unter falschem Namen schließt sich Abby mit ihrem Mann Andrew und Baby Jonathan einem Siedler-Treck an, der außerhalb der Kolonie fruchtbares Farmland zu finden hofft. Doch ihre Flucht bleibt nicht unbemerkt. Cleo, Abbys Erzrivalin, und der grausame Leutnant Danesfield sind ihr dicht auf den Fersen ...

. Band 4 der beliebten Saga um Abby Lynn endlich im Taschenbuch
. Gefahr, Abenteuer und eine große Liebe vor der traumhaften Kulisse Australiens

Erstes Kapitel
Der Himmel über der berüchtigten australischen Sträflingskolonie New South Wales hatte die graue Farbe eines schmutzigen, verschlissenen Putzlappens, und ein nasskalter, böiger Wind, der von der offenen See her über die britische Kolonie herfiel, setzte den Wellen in der keilförmigen Bucht von Sydney weiße Schaumkappen auf. Die Windböen wirbelten in den Straßen der Hafenstadt Sand und Abfälle auf und schleuderten diesen Dreck den Sträflingen, Soldaten und freien Siedlern in dichten, wirbelnden Wolken geradezu höhnisch ins Gesicht, wohin diese sich auf ihrem Weg auch wendeten.
Das hässliche Wetter war wie ein Spiegel von Cleo Pattersons aufgewühlter Stimmung, als sie sich an diesem ungemütlichen Morgen auf den Weg zur Garnison der verhassten Rotröcke, der Soldaten vom New South Wales Corps machte. In der Frau des ersten Gefängniswärters loderten unversöhnlicher Hass und ohnmächtige Wut darüber, dass Abby sie im Kerker überlistet und sie um ihre Rache gebracht hatte. Das Baby, das Abby in der Zelle zur Welt gebracht hatte und das sie, Cleo, ihr hatte wegnehmen und später an ein Bordell verkaufen wollen, hatte dieses raffinierte Biest doch wahrhaftig unter ihren Augen in die Freiheit schmuggeln können! Wie hatte sie darüber vor Wut geschäumt! Nicht einmal im Suff war es ihr möglich gewesen, diese schmähliche Niederlage verwinden und vergessen zu können.
Aber damit nicht genug, war es ihrer Erzfeindin doch auch noch gelungen, vom Sträflingsschiff Phoenix zu entkommen1, das sie mit anderen Verbannten auf die tausend Seemeilen entfernte Insel Norfolk Island hatte bringen sollen. Eine von Gott verlassene Insel, die sogar die abgebrühtesten unter den Verbrechern als Hölle auf Erden fürchteten.
Auch jetzt, v
ier Tage nach der unglaublichen Begegnung mit Abby, erschien es ihr immer noch wie ein grässlicher Albtraum, dass diese Person in der Kutsche tatsächlich Abby gewesen war. Aber zum Teufel noch mal, sie war keiner Sinnestäuschung auf den Leim gegangen! Nicht den geringsten Zweifel hatte sie gehabt, dass es Abby und niemand sonst gewesen war. Der Teufel sollte alle holen, die ihr hämisch vorgeworfen hatten, mal wieder zu viel billigen Branntwein in sich hineingekippt zu haben und Gespenster zu sehen. Und Pest und Krätze insbesondere über den verfluchten jungen Soldaten, der sich von Abby und ihrem Mann, dem freien Siedler Andrew Chandler, so plump hatte täuschen lassen, statt ihre Flucht zu vereiteln und sie auf der Stelle zu verhaften!
»Aber wenn du glaubst, dass ich die Hände in den Schoß lege und dich entkommen lasse, dann hast du Miststück dich getäuscht! Verdammt soll ich sein, wenn ich eher Ruhe gebe, als bis sie dich räudige Ratte wieder eingefangen und auf die Hölleninsel gebracht haben!«, fluchte Cleo vor sich hin, als sie die Gassen des übel beleumundeten Viertels The Rocks mit seinen unzähligen schäbigen Tavernen und anderen Lasterhöhlen hinter sich gelassen hatte und die Garnison unterhalb der Festung nun vor ihr lag. Sie wusste, an wen sie sich zu wenden hatte, damit der Gerechtigkeit Genüge getan wurde – und sie zu ihrer verdienten Rache kam! Unter den Offizieren des korrupten New South Wales Corps gab es einige, die selbst ein großes Interesse daran hatten, dass Abby Lynn Chandler auf der Hölleninsel von Norfolk elendig zugrunde ging. Und bei ihnen würde sie Gehör und die nötige Anerkennung für ihre unglaubliche Entdeckung finden!
Als Cleo das große Geviert mit den Baracken der Soldaten und den etwas besseren Offiziersunterkünften betrat, fand auf dem sandigen Hof gerade eine
Auspeitschung statt. Unter gewöhnlichen Umständen hätte Cleo dem Mann, der mit nacktem Oberkörper an ein mannshohes Dreibein aus drei in die Erde gerammten Holzpfosten gefesselt stand und den Rücken blutig geschlagen bekam, keine weitere Beachtung geschenkt. Bestrafungen dieser Art gehörten zum Alltag in der Sträflingskolonie, wurde doch das berüchtigte »Botany Bay Dutzend«, fünfundzwanzig Schläge mit der neunschwänzigen, knotigen Lederpeitsche, schon für die lächerlichsten Vergehen verhängt. Doch an diesem Morgen blieb sie einen Augenblick stehen und sah der Auspeitschung mit grimmiger Genugtuung zu. Zu hören, wie die Lederriemen, in die Knoten geflochten waren und an deren Ende Eisenspitzen hingen, auf den Rücken klatschten und das Blut nur so spritzen ließen, weckte in ihr eine Art von innerem Jubel, sah sie vor ihrem geistigen Auge doch Abby dort am Dreibein stehen. Denn wenn sie erst gefasst war, wartete auf sie ganz sicher eine solche Auspeitschung! Aber sie würde nicht mit lächerlichen fünfundzwanzig Schlägen davonkommen, sondern die Neunschwänzige würde mindestens hundertmal auf ihren Rücken niedergehen, bis da nur noch rohes, blutiges Fleisch und bloßgelegte Knochen zu sehen waren!
Dass sie selbst wegen ihrer Verbrechen knapp dem Galgen entronnen und dank glücklicher Umstände nur nach Australien verbannt worden war, daran verschwendete Cleo nicht den Hauch eines Gedankens. Mitleid mit anderen war ihr so fremd wie einem Säufer die Abstinenz.
Als sie genug von dem grausamen Schauspiel, dem Klatschen der Peitsche und den Schreien des Mannes hatte, ging sie zur Schreibstube der Offiziere hinüber.
Ein dickleibiger Soldat im Rang eines Sergeanten saß hinter dem Schreibtisch, der aus massiver Eiche bestand und mit schweren Messingbeschlägen an den Kanten versehen w
ar. Auf dem ledergebundenen, aufgeschlagenen Dienstbuch lagen einige Papiere, auf die er missmutig blickte, während er auf dem Ende eines Federkiels kaute.
Kurz hob er den Kopf und erfasste mit einem Blick die schlampige Gestalt, die vor ihm stand. »Was willst du, Weib?«, fragte er barsch.
»Ich muss mit Lieutenant Danesfield sprechen«, sagte Cleo. »Am besten aber mit Captain Grenville!«
Seine buschigen Augenbrauen zogen sich spöttisch in die Höhe. »So, am besten gleich Captain Grenville, ja? Warum denn nicht den Gouverneur oder gar den König persönlich?«, blaffte er.
»Es ist wichtig! Und ich weiß, dass Lieutenant Danesfield und auch Captain Grenville sehr an dem interessiert sind, was ich ihnen mitzuteilen habe!«
»So, was du nicht sagst«, erwiderte der Sergeant gedehnt. Er lehnte sich zurück, und mit abfälligem Blick musterte er die plumpe, kräftige Gestalt mit den verrotteten Zähnen und der hässlichen Hautflechte auf der linken Gesichtshälfte, die in einem mit Schmutzflecken übersäten Kleid vor ihm stand. Er war sich sicher, sogar über den Tisch hinweg den Alkohol im Atem der Frau riechen zu können. »Du hast wohl schon heute Morgen mit dem Saufen begonnen, was? Wer bist du überhaupt?«
Angriffslustig reckte Cleo ihr schwammiges Doppelkinn vor. »Gar nichts habe ich heute Morgen getrunken!«, log sie mit geheuchelter Empörung. »Und ich verbitte mir diese dreiste Unterstellung, Sergeant! Ich bin Cleo Patterson, die Frau des obersten Gefängniswärters!«
»Du bist also eine Emanzipistin, eines von den läufigen Weibern, die der Verbüßung ihrer Reststrafe entkommen sind, weil sie sich einen freien Siedler als Mann geangelt haben«, höhnte der Sergeant. »Na,
kein Wunder, dass du Schlampe keinen anderen als Winston Patterson, dieses dürre Klappergestell, abbekommen hast, obwohl es hier in der Kolonie an Weibern mangelt.«
»Also, das ist ja wohl der Gipfel …«, begann Cleo sich zu entrüsten und stemmte die Fäuste in die Hüften.
»Verschwinde!«, fuhr er ihr über den Mund. »Ich habe zu arbeiten. Wenn du etwas willst, geh rüber zur Schreibstube von Corporal Jamison! Der ist für Leute deines Schlages zuständig! Und nun raus, Weib!«
Cleo lief vor Wut dunkelrot an, beherrschte sich aber. Es brachte nichts, den Mann noch mehr gegen sich aufzubringen. Sie musste einfach mit einem der Offiziere sprechen! Und wenn das bedeutete, dass sie ihre Wut zügeln und sich unterwürfig zeigen musste, so wie es das korrupte Soldatenpack erwartete, dann würde sie das eben notgedrungen tun.
»Hören Sie mir wenigstens einen Augenblick zu, bevor Sie mich davonjagen, Sergeant«, sagte Cleo nun mit fester, aber bedeutend freundlicherer Stimme. »Denn wenn Sie mir nicht zuhören, werden Sie das vermutlich bitter bereuen, weil Sie dann ganz sicher Ärger mit Lieutenant Danesfield und Captain Grenville bekommen.«
Der Sergeant lachte trocken auf und wollte ihr schon wieder ins Wort fallen.
Doch Cleo redete schnell weiter. »Bei der Angelegenheit, die mich herführt, handelt es sich nämlich um den Fall eines entlaufenen Sträflings, an dem die beiden Offiziere ein großes persönliches Interesse haben.«
Der Sergeant grinste hämisch. »Ach was, ihr habt einen eurer Insassen entlaufen lassen?«
»Nein, die Frau ist von der Phoenix entkommen, mit der sie eigentlich nach Norfolk Island gebracht werden sollte!«
Die Miene des Soldaten verfinsterte sich. »
;Du musst heute wirklich sehr...

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