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SCHWEIG!

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Titel: SCHWEIG!
Autor/en: Judith Merchant

EAN: 9783462302998
Format:  EPUB
Thriller.
Familiy Sharing: Ja
Kiepenheuer & Witsch GmbH

1. August 2021 - epub eBook - 352 Seiten

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Was würdest du tun, um deine Schwester zu retten? Und was, um sie loszuwerden?

Am Tag vor Heiligabend fährt Esther in den Wald zum Haus ihrer Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein zu bringen. Ein Schneesturm setzt ein. Das Geschenk wird nicht geöffnet. Der Wein schon. Dinge werden gesagt, die besser ungesagt blieben. Und Taten werden begangen, die nie mehr rückgängig gemacht werden können.

Eigentlich muss Esther ihr Weihnachtsfest mit Ehemann und Kindern in der Stadt vorbereiten: einkaufen, Tanne besorgen - es wäre genug zu tun. Doch ihre Schwester Sue, die seit ihrer Scheidung völlig allein in einem riesigen Haus tief im Wald lebt, geht ihr nicht aus dem Kopf. Und so setzt sie sich ins Auto und fährt los. Aber nur um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist und ob Sue zumindest ihre Tabletten nimmt. In die Stadt einladen kann sie sie nicht. Denn was, wenn sie wieder durchdreht - wie letztes Jahr? Am Haus im Wald angekommen, stellt Esther fest, dass Sue sie loswerden will. Was hat sie zu verbergen? Ein Schneesturm setzt ein. Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit kommen die Schwestern ins Gespräch, und kein Stein bleibt auf dem anderen - bis eine der beiden zum Messer greift. Während der Schnee alles verdeckt und jedes Geräusch erstickt ...

Judith Merchant lässt in ihrem neuen psychologischen Spannungsroman zwei unzuverlässige Erzählerinnen gegeneinander antreten - in einem unheimlich intensiven Kammerspiel um eine toxische Beziehung, in der nichts so ist, wie es scheint.

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute Creative Writing an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie (darunter »Nibelungenmord« und »Loreley singt nicht mehr«) zog Judith Merchant von der Idylle in die Großstadt. »ATME!« erschien 2019 bei Kiepenheuer & Witsch und wurde zum Bestseller.

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von angeliques.leseecke - 21.03.2022 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
*Klappentext (übernommen)* Was würdest du tun, um deine Schwester zu retten? Und was, um sie loszuwerden? Am Tag vor Heiligabend fährt Esther in den Wald zum Haus ihrer Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein zu bringen. Ein Schneesturm setzt ein. Das Geschenk wird nicht geöffnet. Der Wein schon. Dinge werden gesagt, die besser ungesagt blieben. Und Taten werden begangen, die nie mehr rückgängig gemacht werden können. Eigentlich muss Esther ihr Weihnachtsfest mit Ehemann und Kindern in der Stadt vorbereiten: einkaufen, Tanne besorgen - es wäre genug zu tun. Doch ihre Schwester Sue, die seit ihrer Scheidung völlig allein in einem riesigen Haus tief im Wald lebt, geht ihr nicht aus dem Kopf. Und so setzt sie sich ins Auto und fährt los. Aber nur um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist und ob Sue zumindest ihre Tabletten nimmt. In die Stadt einladen kann sie sie nicht. Denn was, wenn sie wieder durchdreht - wie letztes Jahr? Am Haus im Wald angekommen, stellt Esther fest, dass Sue sie loswerden will. Was hat sie zu verbergen? Ein Schneesturm setzt ein. Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit kommen die Schwestern ins Gespräch, und kein Stein bleibt auf dem anderen - bis eine der beiden zum Messer greift. Während der Schnee alles verdeckt und jedes Geräusch erstickt ... *Meine Meinung* Schweig! von Judith Merchant ist ein Spannungsroman, in dem es um die toxische Beziehung zweier Schwestern geht. Mir wurde er als psychologisch gut ausgearbeiteter Thriller angepriesen, der Klappentext sagte mir auch zu. Aber ich wurde leider enttäuscht, also als Thriller würde ich dieses Buch nie bezeichnen, mit fehlte der Thrill total. Zu Anfang hat mir der Schlagabtausch mit den Schwestern gut gefallen und ich fand ihn auch spannend. Aber mit der Zeit wurde es immer langatmiger... Wenn dies kein Rezensionsexemplar gewesen wäre, hätte ich das Buch abgebrochen. Mit den Charakteren bin ich gar nicht warm geworden. Zu Anfang fand ich Esther sympathisch, doch je mehr auch Sue zu Wort kommt, weiß ich gar nicht mehr, wem ich glauben soll. Und Esther wurde mir immer unsympathischer. Sie ist so von sich und ihrer Lebensweise überzeugt, und Sue gegenüber verhält sie sich sehr übergriffig. Die Beziehung der beiden ist toxisch und das schon seit der Kindheit. Gelesen wurde das Hörbuch von Christiane Marx, Ulrike Kapfer und Tim Gössler. Ich mochte die Stimmen und konnte ihnen auch gut folgen. *Fazit* Für mich ist Schweig! kein Thriller, ich hatte mir mehr von der Geschichte erhofft. Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen und vergebe 2 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselnd und mitreißend! - von Viktoria - 14.01.2022 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Der Thriller "Schweig" macht auf sich schon mit dem Buchcover aufmerksam. Es ist einfach gehalten, aber wirkt tiefgründig. Durch den Schreibstil reißt der Thriller einfach mit und man wird schnell zum Begleiter der beschriebenen Ereignisse. Es geht um zwei Schwestern, die ganz unterschiedliche Weltanschauung und Lebenswerte haben. Es ist Vorweihnachtszeit und eine Schwester will die Gelegenheit nutzen, um der anderen den Besuch abzustatten und ein Geschenk vorbeizubringen. Natürlich ahnt sie nicht, dass sie unerwünscht ist. Durch den unerwünschten Besuch scheinen die Konflikte zwischen den beiden Schwestern vorprogrammiert zu sein. Ob alles wieder In Ordnung kommen kann? Ganz gut hat mir die Erzählweise gefallen. Man erlebt dasselbe Geschehnis aus der Sicht der verschiedenen handelnden Personen: meistens von beiden Schwestern Esther und Sue, gelegentlich auch von Esthers Ehemann. Auch die traumatischen Ereignisse, die die Schwestern in der Kindheit erlebt haben, spielen im Thriller eine große Rolle. Sie helfen die Einstellungen der Schwestern und Ursachen für ihre Reaktionen zu verstehen. Die 346 Seiten lassen sich unglaublich schnell lesen. Es war auf jeden Fall interessant und packend!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zutiefst verstörend - von Gisel - 08.12.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Die zweifache Mutter Esther fährt am Tag vor Heiligabend zu ihrer Schwester, die allein in einem Haus im Wald wohnt. Eigentlich müsste Esther jetzt mit Mann und Kindern die Vorbereitungen für Weihnachten tätigen. Doch sie weiß, sie muss nachsehen, wie es Sue geht. Denn letztes Weihnachten kam es zu einer Katastrophe, und nun muss Esther sehen, dass Schnecke, wie sie ihre Schwester nennt, auch wirklich ihre Medikamente nimmt. Aber dann werden Worte gesagt, die nicht mehr zurückgenommen werden können. Und es geschehen Taten, die nicht zurückgedreht werden können. Eher harmlos beginnt dieser Thriller, und doch ahnt man schon ab der ersten Seite, dass viel mehr hinter dieser Geschichte steckt. Nach und nach rollt sich etwas auf, das völlig verstörend ist. Als Leser fragt man sich immer wieder: Welches ist hier die richtige Wahrheit? Gibt es diese überhaupt? Aus mehreren Perspektiven erzählt, werden immer wieder neue Aspekte geschildert, die alles Bisherige neu beleuchten. Die Verstrickung der Protagonisten untereinander ist derart toxisch, dass dies Beklemmungen auslöst. Die Auflösung hat mich überrascht, und doch ist nur dieser Schluss der einzig Richtige für diese Geschichte. Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen, so spannend ist es geschrieben. Dieses Familiendrama schickt beim Leser einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Winterwunderland - von S.Kuehn - 07.12.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Schweig! von Judith Merchant ist ein Thriller, der jetzt wunderbar in die Weihnachtszeit paßt. Wir haben hier Esther und Sue, Schwestern, die ein sehr merkwürdiges Verhältnis zueinander haben. Und jetzt, einen Tag vor Heiligabend fährt Esther zu ihrer Schwester, die alleine in einem großen Haus um Wald wohnt. Weihnachten ist schlimmer als Wollen. Weihnachten ist, alles zu bekommen, was man nicht einmal gewollt hat, und nicht nur in materieller Hinsicht. Abwechselnd erleben wir jetzt die Worte und Gedanken der beiden, die sich selber, ihr Leben und die Beziehung zueinander, reflektieren. Das ist so spannend aufgebaut, wie sich die Geschichte immer weiter auf eine Katastrophe, die man irgendwie auch kommen sieht, langsam und zielstrebig reinsteigert. Im jeweiligen Abschnitt ist man immer versucht, der Erzählerin zu glauben und zu vertrauen, wobei diese Worte dann sehr schnell wieder als Lüge entlarvt werden. Es ist ein absolut genial aufgebautes Verwirrspiel am Rande zwischen Lügen und Wahrheit, zwischen dem Tun und dem Denken. Die Protagonistinnen waren gut gezeichnet, nicht sympathisch, aber überzeugend. Von dieser Autorin werde ich sicher noch weitere Bücher lesen, ich fand es toll.
Bewertungsstern, voll Schweig, Esther! Schweig! - von Lidia Duarte da Silva - 06.12.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Bewertung: Das Cover hat etwas unheimliches, der Titel dazu ergänzt das. Es ist insgesamt nichtssagend und verspricht eine unheimliche Atmosphäre. Der Klappentext ist aus Esthers Sicht über Sue geschrieben und sehr voreingenommen. Vor allem so, dass Esther als gesunde Frau existiert, tut sie aber nicht, und Sue als eine, die etwas verbergen will und negativ ist. Und so geht es auch weiter. Beide Schwestern bekommen eine Ich-Erzählung, diese wechselt sich ab. Beide sprechen voneinander schlecht, wobei Esther am unsympathischsten und verflogensten ist. Esther sagt, Schwestern seien ein undankbares Volk und meint damit Sue. Selber ist sie viel schlimmer als Sue. Sue verurteilt Esther nicht, Esther aber Sue bei allem, was sie tut und nicht tut. Das regt mich so auf, ich konnte es echt nicht mehr hören. Die Sprecherin hat dieses noch sehr unangenehm verschärft mit ihrer Sprechweise. Es war unerträglich. Zudem spricht sie aus Sues Sicht Esther viel zu hoch und panisch und hochnäsig. Auch ihr Mann hat durch Esthers verzerrter Erzählung ein völlig verzerrtes Bild von Sue und man denkt am Anfang wirklich, Esther hat eine schreckliche Schwester und Sue ist das arme Opfer und tut so viel und müht sich ab. Pah, völlig falsches Bild! Natürlich kommt es vor, dass zwei Personen jeweils völlig anders voneinander denken, als jede von sich selbst. Aber hier ist das wirklich über den normalen Bogen hinausgespannt. Vor allem Esther braucht dringend eine Therapie. Sie ist wirklich nicht ganz seelisch gesund, obwohl sie das STÄNDIG von Sue behauptet. Diese kommt mir aber viel gesünder vor als Esther. Esther lebt wirklich in ihrer eigenen Blase und leidet meiner Erfahrung nach total unter Realitätsverzerrung! Unglaublich, aber ich kenne solche Menschen, einige in meiner Familie. Da fasst du dich innerlich und fragst dich, wo dieser jemand eigentlich lebt und von welcher Sache und/oder Person er da spricht?! Solche Menschen merken das selber nicht und glauben alles, was sie denken und fühlen und lassen sich auch nicht auf Gespräche ein, geschwiege denn, die Bereitschaft, ein Bild zu korrigieren, dass sie erstellt haben. Ganz schwierig, solche Genossen. Hier wäre es mehr als angebracht, dass Esther mal schweigt. was der Titel meint, weiß ich nicht, ich war so mit den Nerven am Ende, dass ich nur 1:06 Stunden durchgehalten habe. Das ist auch eines der wenigen Werke, bei dem es egal ist, ob als Hörbuch oder Print - die Geschichte ist einfach unerträglich bzw. die Charaktere. Das Buch hätte ich auch abgebrochen. Die zweite Sprecherin und der Sprecher sind besser und weniger nervenaufreibend. Fazit: Ich will mich damit nicht weiter auseinandersetzen, habe ich privat genug mit solchen Leuten zu tun. Auch die Rezensionen mag ich nicht lesen, es reicht mir schon so. Ich kann nicht schreiben, ob das ein Thriller oder ein Dramaroman ist.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wem kann man trauen? - von leseratte1310 - 05.12.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Am Tag vor Weihnachten taucht Esther bei ihrer Schwester Sue im Wald auf, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein zu bringen. Eigentlich sollte Esther das Fest für ihre Familie vorbereiten, doch ein Schneesturm sorgt dafür, dass sie nicht zurückkann. Die Schwestern trinken den Wein und sprechen Dinge aus, die besser ungesagt geblieben wären. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Erzählt wird diese Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und geht auch immer wieder in die Vergangenheit zurück. Man kann sich nicht sicher sein, ob alles so ist, wie es scheint. Doch für mich hat sich die Lösung recht früh gezeigt. Dennoch bleibt es spannend. Die Personen sind gut dargestellt. Sie schleppen Verletzungen der Vergangenheit mit sich herum, die nach Oben drängen. Sue lebt für sich und ist kontaktscheu. Sie benötigt Tabletten, um nicht durchzudrehen. Esther will sehen, ob Sue sie wirklich einnimmt, damit die Situation nicht wieder eskaliert. Sue möchte ihre Ruhe und will Esther möglichst loswerden. Aber Esther versucht wie immer, Sue zu bevormunden. Doch das Wetter spielt nicht mit. Vieles kommt in diesem einsamen Haus zur Sprache und Geheimnisse der Vergangenheit drängen ans Licht. Doch was ist die Wahrheit? Aber auch Esthers Mann Martin spielt eine Rolle in dieser problematischen Schwesterbeziehung. Mir war keiner der Protagonisten sympathisch. Es ist ein beklemmendes und sehr spannendes Familiendrama.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Pagetruner - von SKANDINAVISCHELESERIN - 17.11.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Meinung : Dies ist mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht mein letzter Thriller von Judith Merchant. Denn obwohl ich normalerweise kein großer Fan von deutschen Thrillern bin, muss ich sagen, dass mich dieser Thriller wirklich von der ersten Seite an gepackt hat und bis zur letzten Seite eine Spannung an den Tag legte, die wirklich on point war. Dies lag zum einen an dem sehr flüssigen super einfachen, aber gerade auch deshalb so schnell lesbaren und spannenden Schreibstil, der alles hat, was es für einen Pageturner des Genres braucht. Zwar sind die Charaktere und der Schreibstil natürlich nicht über literarisch oder hochwertig, doch schafft das Buch eben genau das, was es soll, unterhalten und das auf beste und spannendste Art und Weise. Mein Fazit : Ein spannender Thriller, der sich sehr schnell, verschlingen lässt und der mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zwei Schwestern - welche ist die Verrückte? - von Leseratte - 11.10.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Das Buch Schweig von Judith Merchant ist am 9. September 2021 auf 352 Seiten im Kiwi-Paperback- Verlag erschienen. Als Esther zu Weihnachten - entgegen dem Rat ihres Mannes - ihrer scheinbar kranken und Tabletten nehmenden Schwester Geschenke vorbeibringen möchte, endet dieser kurze Besuch in einem Drama. Aufgrund eines Schneesturms kommt sie nicht mehr weg. Beide Schwestern tragen Probleme aus der Kindheit mit sich, unter anderem Hass, Mitleid und Neid auf die andere. Alles kommt an dem Abend auf dem Tisch, man hat ja nun Zeit zum Reden. Es wird auch über Martin gesprochen, Esthers Mann, zwischen dem und Sue es letztes Weihnachten einen Kuss gab. Wusste man am Anfang als Leser noch, dass Sue die Verrückte ist, so wandelt sich diese Ahnung im Laufe des Buches immer mehr und man fragt sich, wer von den beiden Schwestern hier die Manipulative ist. Das Buch ist im Wechsel der Perspektiven der beiden Schwestern und teilweise aus Sicht des Mannes von Esther geschrieben. Teilweise gab es Einschübe aus der Vergangenheit. Das alles hat das Buch sehr aufgelockert und es für den Leser sehr angenehm gemacht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ungesunde Familienbande - von Rosalila - 04.10.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Der Tag vor Heiligabend. Zwei Schwestern. Die eine mit perfekter Familie und mit Vorbereitungen für Weihnachten beschäftigt und die andere geschieden, labil und allein in ihrem Haus im Wald. Esther, als die ältere Schwester, fühlt sich seit der Kindheit für ihre jüngere Schwester Sue verantwortlich. Und seit dem "Ereignis" am letzten Weihnachtsfest, ist klar: Sue braucht Hilfe. Und so macht sich Esther zu einem Besuch auf. Doch Sue ist darüber alles andere als begeistert und löst damit bei ihrer Schwester alle Alarmglocken aus. Im Verlauf des Romans wird allerdings deutlich, dass nicht immer alles so ist, wie es zu Anfang scheint. Judith Merchant lässt uns die Handlung aus der Sicht beider Schwestern erleben. So bekommt man zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen von der Handlung. Esther und Sue sprechen das erste Mal in ihrem Leben wirklich miteinander und dem Leser wird nach und nach klar, wie gestört und schädlich ihre Beziehung ist. Und das schon seit der Kindheit. Es ist schwierig, mehr über diese Beziehung und den Schwestern zu schreiben ohne zu viel von der Story zu verraten. Denn gerade dieses Gespräch, bei dem nach und nach mehr aufgedeckt wird, hat für mich den größten Reiz ausgeübt. Für mich war dieser Teil ein richtiger Pageturner. Der Anfang des Buches, nur aus Esthers Sicht, hat mir nicht ganz so gut gefallen. Der ganze Weihnachtsstress, Tannenbaum, Geschenke, Ehemann und Kinder war ein bisschen zu viel und fast anstrengend zu lesen. Erst im Verlauf der Handlung wird klar, warum die Autorin sich dafür so viel Zeit genommen hat. Denn auch Weihnachten, Esthers Familie und besonders ihr Ehemann Martin spielen noch eine wichtige Rolle. Das letzte Drittel des Romans hat mich dann allerdings ziemlich enttäuscht. Die Ereignisse haben irgendwie einen absurden übertriebenen Verlauf genommen, den ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Ich war sogar relativ genervt von den Protagonisten. Schade. Auch würde ich "Schweig!" nicht als Thriller bezeichnen. Die Angabe aus der Buchbeschreibung "intensives Kammerspiel um eine toxische Beziehung ..." trifft es dagegen ziemlich gut.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein absoluter Page-Turner mit Suchtgefahr! - von topper2015 - 02.10.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Judith Merchants psychologischer Spannungsroman SCHWEIG! spielt sich einen Tag vor Heiligabend ab und es geht um das Zusammentreffen zweier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Merchant schafft es geschickt die Leser:innen so zu verwirren, dass man irgendwann selbst nicht mehr so genau weiß, wem man glauben kann/soll. In den jeweiligen Kapiteln lernt man die Figuren immer besser kennen und irgendwann muss man feststellen, das alles ganz anders ist als zuvor angenommen. Das Buch lässt sich super schnell lesen ich habe circa drei Stunden gebraucht und es in einem Rutsch durchgelesen. Das lag ebenfalls daran, dass die Spannung konstant weiter aufgebaut wurde und ich das Buch aus diesem Grund nicht aus der Hand legen konnte. Gerade als Martins Perspektive hinzukam, wurde es nochmal richtig spannend. Ein absoluter Page-Turner mit Suchtgefahr!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Packendes Familiendrama - von hulahairbabe - 26.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Schweig von Judith Merchant ist eigentlich kein Thriller. Zumindest nicht bei dem, was ich unter einem Thriller verstehe. Dennoch bekommt der Leser hier viele überraschende Wendungen und eine spannende Story. Aber worum geht es eigentlich? Esther und Sue sind Geschwister. Während Esther mit ihrem Mann das klassische Eheleben mit zwei Kindern führt, lebt Sue alleine in einer Villa im Wald. Als das alljährliche Weihnachtsfest ansteht, macht sich Esther auf den Weg zu ihrer Schwester, um ihr ein Geschenk vorbei zu bringen. Nach und nach sinkt der Leser tiefer in die Vergangenheit und Psyche der Geschwister ein und merkt schnell, dass nicht so ist wie es scheint Zu Beginn des Buches wusste ich nicht so recht, was ich mit dem Buch anfangen soll. Die Geschichte wir abwechselnd aus Perspektive von Sue und Esther beschrieben, später kommt auch noch Martin hinzu. Da sich der Großteil des Buches am selben Ort abspielt, hat das Buch etwas Kammerspiel-artiges. Zu Beginn habe ich mir die Frage gestellt, was denn nun das Problem ist. Ich hatte den Eindruck die Protas reden nur über Belanglosigkeiten. Im Verlauf der Geschichte hat sich das Blatt dann mehrmals massiv gedreht. Während ich zu Beginn die eine Schwester als seltsam empfunden habe, änderte sich das beim Lesen. Zudem erfährt man im Verlauf des Buches Schicht für Schicht mehr über den Background der Protagonisten und was für Leichen sie im Keller haben. Insbesondere diese unerwarteten Wendungen haben für mich den Charme des Buches ausgemacht und mich am Ball gehalten. Ich würde das Buch eher als Drama (mit Todesfolge - fragt sich nur für wen) bezeichnen. So oder so kann ich es aber empfehlen und hatte spaß beim Lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Toxische Beziehungen - von Anonym - 24.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Ich bin bei dem Buch irgendwie geteilter Meinung. Einerseits bin ich total begeistert davon wie die Autorin mit wenigen Mitteln ein komplexes Psychospiel aufgebaut hat, bei dem man als Leser einfach nicht weiß was wahr ist und was wirklich passiert ist, weil jede Person aus ihrer Sicht die Dinge komplett anders wahrnimmt. So bleibt es spannend und man möchte unbedingt wissen wie sich alles auflöst. Andererseits passiert nicht wirklich viel und die Handlung wiederholt sich oft und dreht sich im Kreis. Außerdem sind die Personen unglaublich anstrengend und das macht das Lesen nicht gerade entspannend. Zwischendurch war ich echt hin und her gerissen zwischen, ich kann mir das nicht mehr durchlesen und ich will wissen wie es weitergeht. Letztendlich finde ich die Idee des Buches ziemlich gut und gegen Ende bin ich auch nur so durch die Geschichte gerast. Es ist nicht wirklich ein entspannendes Buch für den Feierabend aber wer gerne psychologische Bücher mag, der wird hier doch Spaß daran haben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Oh du grausame Weihnachtszeit - von lielo99 - 19.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Esther ist die ältere Schwester von Sue. Sue wohnt alleine mitten im Wald. In einem großen Haus und Esther sorgt sich um ihr Wohlergehen. Wie in jedem Jahr meint sie, dass gerade vor Weihnachten, ein Besuch im Wald angebracht ist. Dabei möchte Sue alleine sein. Sie fühlt sich von ihrer Schwester bevormundet und genervt. Das interessiert Esther aber absolut nicht. Sie ist die große Schwester und weiß ganz alleine, was für Sue gut ist. Der Besuch entwickelt sich zu einer Horrorshow. Schweig ist der zweiter Thriller, den ich von dieser Autorin las. Es ist eine ganz andere Schreibweise als bei vielen anderen Schriftstellern. Die Erzähler wechseln immer wieder, wobei Esther und Sue in der Ich-Form berichten und über den Ehemann Esthers, den Martin, von einer zweiten Person erzählt wird. Die Handlung geht immer wieder in die Vergangenheit. In die Kindheit der Schwestern aber auch zu Weihnachtstagen bei Esthers heutiger Familie. Es ist schon recht gut aufgemacht, wie die Spannung steigt und etliche Seiten auch bleibt. Dabei passiert nichts viel und das ist mir dann doch zu lange. Ich mag es lieber, wenn mehr Überraschungsmomente da sind. Die Bilder im Kopf wiederum entstanden bei mir sofort. Das ist ein großes Plus von Judith Merchant. Sie schreibt sehr lebendig und mit vielen Adjektiven. Der Wald ist nicht nur grün, oder wie hier, weiß. Die Stimmung macht den Unterschied und das wurde in dem Thriller gut umgesetzt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Familie kann man sich nicht aussuchen - von Claire - 18.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Esther und Sue sind Schwestern, die nicht viel gemeinsam haben. Eine wohnt alleine und abgeschottet im Wald, die andere mit Ehemann und Kindern im Trubel der Stadt. Was passiert wohl, wenn diese beiden Welten aufeinanderprallen? Seine Familie kann man sich nicht aussuchen. Auch Esther und Sue sind eher wie Hund und Katze. Und obwohl Weihnachten vergangenes Jahr schon im Desaster endete, möchte Esther auch dieses Jahr nicht, dass Sue alleine ist. Und genau da liegt das Problem. Keine der beiden hat Verständnis für die Lebensweise der jeweils anderen. Jede hält ihre Art zu leben für die einzig richtige und versteht nicht, dass jeder sein eigenes Glück finden muss und das für jeden Menschen Glück etwas anderes bedeutet. Besonders Esther ist da sehr nervig und das ist es auch, was das Lesen für mich hier so anstrengend machte. Die Charaktere hatten alle eine starke Ausstrahlung, Esther allerdings fand ich furchtbar penetrant, sie hat mich regelrecht aggressiv gemacht mit ihrer Art. Das war teilweise schon fast unangenehm zu lesen, weil sie so eine Wirkung auf mich hatte. Liegt vielleicht auch daran, dass ich solche Menschen kennengelernt habe und nichts mit ihnen zu tun haben möchte. Esther bin ich aber nicht so schnell los geworden, denn dafür hätte ich das Buch zur Seite legen müssen und das wollte ich auch nicht. Die Autorin hat einen sehr eindringlichen Schreibstil, der dem Leser die toxische Beziehung der Schwestern direkt vor Augen führt. Das ganze Buch über herrscht eine geradezu beklemmende Atmosphäre. Die typische Thrillerspannung fehlt hier zwar, dennoch möchte man unbedingt weiterlesen und wissen, wie die Geschichte zu Ende geht. Neugierig gemacht wird man also allemal, auch wenn man relativ schnell erahnen kann, wie das Ganze enden wird. Man fliegt beim Lesen nur so durch die Seiten. Kurze Kapitel, die jeweils aus der Sicht einer anderen Person geschrieben sind, machen alles sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Auch die Zeitsprünge in die Kindheit der Schwestern sind interessant und bleiben durch die Überschriften immer übersichtlich. Da ich für Charaktere mit starker Ausstrahlung sehr empfänglich bin und sich dieses Buch genau darüber definiert, habe ich das Lesen oft als nervig empfunden. Richtig genießen konnte ich die Story also nicht. Ich glaube aber, dass es vielen Menschen da anders gehen wird. Denn die Atmosphäre ist beklemmend gut beschrieben. Eshter konnte ich aber einfach kaum ertragen, so anstrengend und penetrant wie sie war. Vermutlich hat die Autorin genau das beabsichtigt, bei mir hat sie ihr Ziel also absolut erreicht. Deshalb vergebe ich hier jetzt auch nur 3 Sterne, das war mir einfach zuviel. Tatsächlich überbringt das Buch in meinen Augen aber auch eine wichtige Botschaft. Jeder sollte so leben dürfen, wie er persönlich es für richtig hält und möchte, und jeder sollte versuchen, andere Menschen so zu akzeptieren wie sie sind, auch wenn man sie vielleicht nicht immer ganz versteht. Denn was passiert wenn man das nicht tut, hat Frau Merchant hier sehr eindrucksvoll beschrieben. Ob man das Buch nun mag oder nicht, einen bleibenden Eindruck wird es mit Sicherheit hinterlassen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Psychisches und körperliches Leid einer Geschwisterbeziehung - von Melanie - 18.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Schweig! ist ein sehr gelungener Thriller, dessen Vielschichtigkeit sehr überrascht. Es ist anfänglich nicht gleich erkennbar, wer hier die Gute und wer die Böse Schwester ist. Wobei sich irgendwann erkennen lässt, das traumatische Erlebnisse Menschen zu Monstern formen kann und dabei wenig Platz für Empathie zu sein scheint. Ein gelungenes Weihnachtsfest zu feiern ist niemals verwerflich, wobei die Mittel die genutzt werden, ein Scheitern aufzeigen, welches dem geschuldet ist, was erlebt wurde. Ich kann nicht nachvollziehen, warum Kinder keine Hilfe bekommen und die Bürde aufgebrummt bekommen, sich um ihre jüngeren Geschwister zu kümmern, wenn einem als Elternteil die Kraft fehlt. Hier fehlt eindeutig eine psychologische Betreuung, die vielleicht verhindert hätte, das sich die Beziehung der Schwestern verhärtet und regelrecht krank wirkt. Als sie sich endlich aussprechen, wird schnell klar, das die eine oder andere Demütigung verhindert hätte werden können. Es scheint zu spät. Was mir im Thriller begegnet ist definitiv toxisch, wie auch schon im Klappentext erwähnt. Es ist Wahn und Wahnsinn, wobei es schwierig werden wird, eine gesunde Beziehung aufzubauen. Selbst in Esthers Ehe scheint es sich emotional zu verhärten. Auch hier kommen Wahrheiten ans Licht, die wirklich psychotisch sind und eine große Abhängigkeit aufzeigen. Liebe ist es nicht, was an einander bindet. Es hat mir sehr gefallen, in dieses Familiendrama einzutauchen und auch die psychologische Ebene ist authentisch geschildert. Was mir begegnet ist psychisches und körperliches Leid, aber auch Wunschvorstellungen eines gesunden Lebens, welches eindeutig einer Zaubertafel gleicht. Der Vergleich kommt direkt aus dem Thriller und erscheint mir mehr als passend. Dinge werden aufgezeichnet und ins Leben integriert und wenn es nicht in den Lebensstil passt, wird über die Tafel gewischt und auf alles O gestellt. Geschwister können sich definitiv verletzten, da sie es sind, denen man normalerweise sehr nah steht. Hier besteht eine krankhafte Verbindung, die für beide Seiten mehr als ungesund sind. Esther ist der Meinung, das alles, was sie für ihre Schwester tut richtig ist, aber übersieht, das sie ihr letztendlich nur schadet und mehr als aufdringlich wirkt. Es ist eine Geschwisterrivalität spürbar, aber eben auch sehr viele Verletzungen, die vielleicht auch unbewusst geschehen sind. Manche ausgesprochene Worte lassen sich ganz tief innen vergraben und brechen irgendwann heraus. Hinzu kommt eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, die wirklich ungesund ist für die Geschwisterbeziehung und Esthers Familie insgesamt. Wärme ist hier wenig zu erspüren. Der Autorin gelingt es durch die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Schwestern einen Thriller zu stricken, der wirklich unter die Haut geht. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da mir die Grenze zwischen Wahn und Wahnsinn sehr gefallen hat. Ich flog förmlich durch die Seiten um zu begreifen, was dazu geführt hat, die Schwestern zu entfremden und empfand die Auflösung als sehr glaubhaft. *****
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll tödliche Weihnachten - von CM94 - 16.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
"Schweig" besticht durch ein ruhiges und trotzdem äußerst bedrohliches, weißes Cover mit dunklem Wald. Eigentlich ist nichts daran besonders stimmungsvoll, aber trotzdem bereitete es mir direkt Unbehagen. Und genau damit lässt sich eigentlich das gesamte Buch beschreiben- unbehaglich. Denn genau so habe ich beim Lesen gefühlt. Das Buch hat mich regelrecht aufgewühlt und verunsichert zurückgelassen, so gezielt spielt die Autorin mit dem Leser. Das Gefühl das Buch daher so schnell wie möglich zu lesen, um dieser beklemmenden Atmosphäre zu entkommen, hatte ich bisher noch nie so stark. Sucht durch Angst- erstmal ein interessantes Konzept. Zum Inhalt: Es ist der Tag vor Weihnachten und entsprechend gestresst ist Esther mit ihren Vorbereitungen. Hinzu kommt, dass sie unbedingt noch bei ihrer Schwester vorbeischauen will, die zurückgezogen in einem Haus am Waldrand lebt. Eigentlich ist ihr dieser Besuch nicht recht, aber sie will ihn trotzdem hinter sich bringen. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, dem Leser aber bereits offenbart wird ist, dass nicht alle Mitglieder der Familie das diesjährige Weihnachtsfest überleben werden. Das Buch lebt eigentlich von der beklemmenden und aufwühlenden Atmosphäre. Denn wird die Story zunächst noch schlüssig und rational eingeläutet, offenbaren sich schnell diverse Abgründe hinter der oberflächlich so aalglatten Fassade. Das Buch wechselt hauptsächlich zwischen den Perspektiven der beiden Schwestern und deren jeweiliger Sicht auf bestimmte Situationen könnte nicht unterschiedlicher sein. Beide stellen sich gegenseitig als sehr labil, psychotisch und eigensinnig dar. So wird es dem Leser überlassen zu entscheiden, wem er Glauben schenken will, denn beide Schwestern sind sehr voreingenommen und so keine verlässlichen Erzählerinnen. In dieser Geschichte gab es für mich auch keinen Sympathieträger, gibt es doch neben den Schwestern eigentlich nur noch Esthers Ehemann Martin als vollwertige Figur im Buch. Das ist für mich auch im positiven Sinne überraschend gewesen: das Buch kommt mit wenigen Personen und eigentlich nur zwei Handlungsorten aus. Trotzdem ist die Story sehr komplex und verworren. Dieses Buch ist für mich kein typischer Thriller, sondern eher ein sehr spannender Roman, der sich zum Ende hin immer mehr zuspitzt, wobei dem Leser das Ende ja praktisch schon zu Anfang vorweggenommen wird. Spannung erzeugen vor allem die Enthüllungen, die im Laufe der Geschichte gemacht werden und erst ganz zum Ende ihr volles Ausmaß entfalten. Das Buch hat mich wirklich in seinen Bann geschlagen und ich wollte wirklich dringend wissen, wie es ausgeht. Was die Autorin hier geschaffen hat und wie sie mit dem Leser spielt, ist einfach fantastisch!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll guter Thriller mit einigen Längen. - von Diana - 15.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Judith Merchant - Schweig! Esther: Ich muss nach meiner Schwester sehen. Morgen ist Heiligabend und das gehört sich so. Ich muss schauen, ob es ihr gesundheitlich gut geht, nachdem sie von ihrem Partner verlassen wurde und natürlich nach dem, was letztes Jahr an Weihnachten passiert ist. Sue: Nicht schon wieder. Sie steht unangemeldet vor der Tür, obwohl sie mich in Ruhe lassen soll. Warum kann sie nicht bei ihrer Familie bleiben? Ich komm allein zurecht. Ich will meine Ruhe. Ich will keine Geschenke und noch weniger will ich mich mit ihr unterhalten. Martin: Meine Frau sieht nach ihrer Schwester, während sie mich mit den Vorbereitungen für Heiligabend alleine lässt. Und dann... läuft alles aus dem Ruder und einer stirbt! Ich habe die Leseprobe zu Schweig! vor einiger Zeit gelesen und mir hat diese gut gefallen. Ich kenne keine weiteren Bücher der Autorin. Die Kapitel sind relativ kurz und abwechselnd wird aus der Sicht von Esther und Sue, später auch von Martin die Geschichte erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und modern. Durch die schnellen Kapitelwechsel entsteht eine gewisse Unruhe und das Tempo wird erhöht, obwohl die Kapitel und Ereignisse meist aus der Sicht von Esther und Sue doppelt erzählt werden. Dazu gibt es immer wieder Kapitel, die aus der Kindheit der Mädchen erzählen. Die Charaktere werden nach und nach detailliert ausgearbeitet, im Großen und Ganzen wirken sie lebendig und vielschichtig, dennoch bleibt es bis zum Schluss spannend, wer wen manipuliert und böse ist. Es war viel hin und her, was die Spannung einerseits erhöht, aber durch die ständigen Wiederholungen wurde der Thriller dann doch irgendwann langatmig und zäh. Ich möchte gar nicht auf das seltsame Dreier-Gespann eingehen, denn das macht den Reiz der Geschichte aus und ich kann nur sagen, nichts ist wie es scheint, und alles ist möglich. Jede mögliche Variante hält unterschwelligen Thrill bereit, der aber auch so neugierig macht, dass ich das Hörbuch recht flott durchgehört hatte. Ich kann nur soviel sagen, keine der drei Hauptfiguren konnte mich für sich einnehmen, obwohl ich jede Sichtweise irgendwie verstehen konnte. Die Schauplätze und die Thrill-Atmosphäre werden gut hervorgehoben. Das große einsame Haus im Wald, die bedrückende Stimmung zwischen den Schwestern, Esther und ihrem Mann, dazu kommt das Misstrauen, die Vorwürfe und die Erwartung, dass irgendetwas schlimmes passiert. Eingelesen wird das Hörbuch von Christiane Marx, Ulrike Kapfer und Tim Gössler. Alle drei haben ihre Figur gut gesprochen, sodass ich mir die drei Protagonisten gut vorstellen konnte. Kleine Eigenheiten haben die Figuren lebendig gemacht. Das Tempo ist insgesamt hoch, die Synchronsprecher konnten mich allesamt unterhalten. Die toxischen Beziehungen zwischen den Figuren wurden gut herausgearbeitet, und ich hatte beim hören das Gefühl, ich würde mitten im Zimmer stehen und das Geschehen miterleben. Leider gibt es aber auch ein paar Kritikpunkte: Zum einen empfand ich es als unnötig, jede noch so kleine Situation aus doppelter manchmal sogar dreifacher Perspektive erneut zu erleben, zum anderen empfand ich das Finale dann doch recht unspektakulär, und hätte mit einem größeren Knall gerechnet. Ab und an verlor mich die Geschichte, weil sie ein wenig zäh wurde, hat mich aber immer wieder gefunden. Insgesamt ist der Thriller gut und ich kann ihn weiterempfehlen. Ich weiß allerdings nicht, ob ich weitere Bücher der Autorin lesen mag. Das Cover ist weiß mit einem Wald, wobei ein roter Baum hevorsticht. Nett gemacht, weil es einen Bezug zur Geschichte gibt. Fazit: guter Thriller mit einigen Längen. 3,5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll zwei Schwestern - von readpassion9 - 12.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Schweig beleuchtet die toxische Beziehung der Schwestern Esther und Sue, mehr Persönlichkeitsstudie denn Thriller. Auf den ersten 200 Seiten passiert nicht viel, in abwechselnden Kapiteln der jeweiligen Schwester lernt man die beiden kennen, erfährt was an diesem Tag vor Weihnachten passiert, wobei es in Rückblicken auch immer wieder in die Kindheit geht. Was an sich hätte spannend sein können, liefert auf 200 Seiten leider nicht mal den Ansatz von Spannung, die kommt erst im letzten Drittel auf. Viel zu spät und zu wenig für ein Buch, das in das Genre Thriller fällt. Von den Schwestern, beide nicht sonderlich sympathisch, die gegensätzlicher nicht sein könnten, hatte ich ein ganz gutes Bild. Allerdings zieht sich die Handlung wie Kaugummi, weil einfach nichts passiert. Das Wort Schnecke habe ich gefühlt hundertmal gelesen, es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte das Buch in die Ecke geworfen. Nervfaktor hoch zehn! Sprachlich lässt sich das Buch flüssig lesen, inhaltlich hat es mich nur enttäuscht. Ich kann das Buch, das für mich kein Thriller ist, leider nicht empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein perfides Spiel, als Hörbuch perfekt in Szene gesetzt - von Hannelore Seidel - 12.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Einen Tag vor dem Heiligen Abend macht sie Esther auf, ihre Schwester Sue, die in ihrer Villa am Waldrand alleine - vom Ehemann verlassen - wohnt, zu besuchen. Ein sehr asketisches Leben führt diese, sie hat sich von all dem Überflüssigen getrennt, das ihrer großen Schwester Esther soviel bedeutet. Weihnachtsstimmung kommt auf, als Esther mit ihren Kindern ein Geschenk für ihre Tante liebevoll verpackt, den Baum fürs Fest bestellt. Alleine lassen will und kann sie ihre Schwester in diesen Tagen nicht, eine Flasche Wein kommt auch noch mit und los gehts. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, diese winterliche Fahrt hinaus in die Einsamkeit. Ich begegne jetzt auch Sue, die so ein ganz anderes, zurückgezogenes Leben führt. Und lerne Esther genauer kennen in ihrer ach so fürsorglichen Art. Sie redet mit Engelszungen auf ihre Schwester ein, gibt sich wie eine Mutter, die ihr ungezogenes Kind zurechtweist. Zwei ganz und gar unterschiedliche Charaktere prallen da aufeinander. Die eine will ihre Ruhe, ist nicht bereit, ihr Innerstes nach außen zu tragen. Aber genau das kann und will die resolute Esther nie und nimmer akzeptieren. Eine zuweilen sehr bedrückende Atmosphäre entsteht, ich kann mich diesem perfiden Spiel nicht entziehen. Zum einen die beiden Schwestern in der doch sehr feudalen Villa, daheim geblieben ist Martin, Esthers Ehemann mit den beiden Kindern. Das ganze Leben kommt zur Sprache, all die gewesenen und vermeintlichen Gemeinheiten werden an die Oberfläche gezerrt. Judith Merchant ist ein außerordentlich raffinierter Thriller gelungen. Es sind die Dialoge der Schwestern, das Drumherum, ihr teuflisches Tun, das die Story ungemein belebt. Man kann gar nicht anders, als dran zu bleiben, möchte unbedingt wissen, wie das Ganze endet. Es ist die Hölle! Ja, sie schenken sich nichts. Diesen so heimtückisch und hinterhältig daherkommenden Thriller habe ich als Hörbuch gebannt verfolgt. Es sind hier zwei ausgezeichnete Sprecherinnen zu hören - Christiane Marx und Ulrike Kapfer - die all die fein austarierten Nuancen meisterlich umsetzen. Tim Gössler ist als Sprecher der dritte im Bunde, der als Erzähler das Zwischenglied bildet. Sein besonderer Part ist, dass er in Episoden die Stimmen und Stimmungen der beiden Schwestern routiniert vermittelt sowie Martins besondere Rolle zwischen den Schwestern einfängt. Alle drei bilden eine Einheit, ein kompaktes Ganzes, dem ich mich trotz der sehr düsteren Stimmung gerne aussetzte. Die Story spielt auf verschiedenen Zeitebenen und Orten und auch hier wird die Brillanz der Sprecher deutlich, war ich doch immer genau an dem Ort des gerade Erzählten, im Heute oder im Gestern. Ich konnte mich ganz entspannt und genussvoll zurücklehnen und einfach zuhören - ein Hörerlebnis, ein Leckerbissen. In die tiefsten Abgründe der Menschen lässt Judith Merchant schauen, lässt ihre Leser nicht mehr los. Das infame Spiel der Schwestern, die unterschwellige Gehässigkeit in all ihren schaurigen Momenten hat Argon Hörbuch mit ihren exzellenten Sprechern perfekt in Szene gesetzt. Ein Hörgenuss der Extraklasse, den ich sehr gerne weiterempfehle.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Super spannender Thriller, bei dem nichts so ist, wie es scheint - von Feliz - 11.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Das Cover gefiel mir schon auf den ersten Blick wirklich gut, doch es war der zweite, der mir gezeigt hat, wie perfekt es wirklich zu der Geschichte passt. Die Gestaltung in Schwarz-Weiß lässt das Ganze ein wenig bedrohlich wirken, was nahezu perfekt die Stimmung dieses Thrillers widerspiegelt. Zudem passen die dargestellten Bäume wirklich gut zu der Handlung und verweise subtil darauf, was passieren wird. Die Geschichte klang erst einmal gar nicht so außergewöhnlich, reißt mich aber der ersten Seite mit: Esther hat an dem Tag kurz vor Heiligabend eigentlich noch unglaublich viel zu tun: Der Bio-Tannenbaum muss noch abgeholt, die Geschenke noch eingepackt und das Essen noch vorbereitet werden, doch sie entscheidet sich spontan doch noch dazu, ihre jüngere Schwester Sue zu besuchen. Diese wohnt nach ihrer Scheidung alleine in einem riesigen Haus im Wald und will ihre ältere Schwester auf keinen Fall sehen, doch Esther will unbedingt kurz nach dem Rechten sehen, vor allem nachdem, was letzte Weihnachten passiert ist. Ein Schneesturm zwingt sie dann länger in dem einsamen Wald zu bleiben und die Schwestern Dinge anzusprechen, die lange ungesagt geblieben sind und die Ereignisse auslösen, mit denen keine der beiden gerechnet hätte. Ich habe ehrlich gesagt, gar nicht so viel erwartet, sondern einfach einen ganz netten Thriller, den ich ganz entspannt lesen kann und der mich vielleicht auch ein bisschen dabei unterhält, aber dieses Buch hat es geschafft, mich ab der ersten Zeile vollständig in seinen Bann zu ziehen und so zu fesseln, dass ich die ganze Zeit versucht habe, zu raten, wer nun lügt, wer die Wahrheit sagt und wer die Tatsachen vielleicht einfach nur verdrängt. Dazu trug auch der fantastische Schreibstil bei, der einen unglaublichen Sog ausübt und mich mit jedem Kapitel mehr in seinen Bann gezogen hat. Dazu trägt auch bei, dass die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Einmal kommt Sue zu Wort, dann wieder Esther und zwischendurch sogar Martin, Esthers Mann und mit jedem Kapitel erhält man neue Eindrücke, die sich teilweise massiv, teilweise nur in Kleinigkeiten widersprechen2, sodass man immer wieder an allem zweifelt, was einem die Figuren versuchen, zu erzählen. Aber genau das ist es, was das Buch für mich so spannend macht, hat man zu Beginn noch das Gefühl, man wüsste genau, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und was passiert ist, habe ich meine Meinung nahezu nach jedem Kapitel ändern müssen, obwohl ich mich sonst zumeist recht gut auf mein Gefühl bei Thrillern verlassen kann. Doch hier habe ich immer wieder gezweifelt, Ideen verworfen und neue mögliche Lösungen erstellt. Das hat dafür gesorgt, dass mich das Buch zu jedem Zeitpunkt gefesselt hat, obwohl zeitweilig gar nicht besonders viel passiert. Das Buch lebt vielmehr davon, dass man sich immer wieder fragt, ob die gerade erzählte Geschichte der Wahrheit entspricht oder nicht. Trotz dieser sehr unzuverlässigen Erzählerinnen habe ich beide auf verschiedene Arten ins Herz geschlossen und mit ihnen mitgefiebert, obwohl ich nicht alle Entscheidungen gutheiße oder gar akzeptiere. Alles in allem ist das Buch eine absolut positive Überraschung für mich. Ich habe wirklich schon lange keinen Thriller mehr gelesen, den ich so rund, so überzeugend und so spannend fand. Ich liebe die interessante Art zu erzählen und werde definitiv noch mehr Bücher von Judith Merchant lesen, am liebsten im Winter, in meinem Lesesessel mit einem heißen Kakao in der Hand.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fröhliche Weihnachten - von Lesemone - 10.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Nicht jeder Autor schafft es, ein ganzes Buch zu schreiben, in dem es nur drei Charaktere gibt. Doch Judith Merchant hat hier für drei Personen gesorgt, die so viel Zündstoff produzieren, dass ein sehr spannender Thriller entstanden ist. Zunächst treffen erst mal die beiden Schwestern Esther und Sue aufeinander, was schon explosiv genug ist. Doch im Verlauf der Geschichte wird auch noch Esthers Mann involviert, was zu zusätzlichem Diskussionsstoff sorgt. Die Beziehung der beiden Schwestern war schon immer vergiftet. Aber irgendwie können die beiden weder miteinander noch ohne einander. Ich muss sagen, ich konnte Sue absolut verstehen. Mich hätte Esther wahnsinnig gemacht. Das Buch ist ein heftiger Psychothriller, bei dem es bis zum Ende hin und her geht. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd von Sue und Esther. So erfährt man viele Gedankengänge und versteht ihre Gefühlswelt ganz gut. Mir hat das Buch auf jeden Fall besser gefallen als der Vorgängerband Atme. Hier war die Spannung von Anfang bis Ende sehr hoch und man wusste bis zum Ende nicht, wie sich die Geschichte entwickelt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannender Psychothriller - von Barbara Zur - 08.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Esther und Sue sind Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: während Esther eine glücklich verheiratete Mutter zweier Kinder ist, die das Stadtleben und den Trubel liebt, ist Sue frisch geschieden, in sich gekehrt und hat sich in ein Haus mitten in den Wäldern im Nirgendwo zurückgezogen. Als Esther am Tag vor Heiligabend zu ihrer Schwester fährt, brechen alte Rivalitäten und Traumata auf. Die toxische Beziehung der ungleichen Schwestern steuert unaufhaltsam auf eine Katastrophe zu, doch hier ist nichts, wie es auf den ersten Blick scheint . In kurzen Kapiteln lässt Judith Merchant mal Esther, ihre Schwester Sue und auch Esthers Mann Martin die Geschehnisse bis zu diesem Dezemberabend erzählen, so dass tiefe Einblicke in die gequälten Seelen der Protagonisten entstehen. Zudem gibt es immer wieder Rückblenden bis in die Kindheit der beiden Schwestern, die erklären, woher die Dynamik in dieser Beziehung stammt. Das ist von Seite zu Seite spanender, oft unvorhersehbar und sorgt dafür, dass man diesen Thriller kaum aus der Hand legen kann. . Schweig! Ist der zweite Thriller nach Atme!, den ich von dieser Autorin gelesen habe und er hat mich absolut begeistert! Ich habe mitgefiebert, mich immer tiefer in die Geschichte hineinziehen lassen und habe mich dabei die ganze Zeit gefragt, wem ich hier trauen kann, welche Sichtweise nun die Wahrheit wiedergibt. . Mein Fazit: Ein spannender Thriller voller Wendungen und gleichzeitig ein Psychogramm einer toxischen Beziehung. Absolut lesenswert!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Psyche - von begine - 08.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Die Schriftstellerin Judith Merchant versteht es spannende Psychothriller zu schreiben. Der neue Roman "Schweig" ist ein beeindruckendes Werk. Die Autorin hat eine bizzare Fantasie. Hier sind es zwei Schwestern, die eine wahre Hassliebe entwickelt haben. Eine ist die Schöne und die andere die Kluge. Ester ist verheiratet und hat zwei Kinder. Einen Tag vor Weihnachten fährt sie Sue genannt Schnecke besuchen, die Wohnt in einer Villa im Wald. Der Name Schnecke wird später mal erklärt, das ist ein böse Überraschung. Die Dialoge zwischen den Beiden gehen hin und her. Sue will keinen Besuch, Ester kontrolliert sie. Sie kontrolliert allerdings auch ihren Mann und manipuliere die Kinder. Der Thriller ist so spannend, das man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Beim Lesen wird es immer aufregender. Ein Psychothriller mit Niveau.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schwestern - von JD - 08.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Es ist kurz vor Weihnachten. Bei Esther und ihrer Familie muss noch viel erledigt werden. Ob der Sohn wohl daran denkt, den Turnbeutel aus der Schule mit zu nehmen? Und Tochter Ella packt das Geschenk für die Tante ein, aber warum kann sie eigentlich keine Schleife binden? Solche und andere Belanglosigkeiten gehen Esther durch den Kopf und natürlich die Liste mit den Dingen, die noch erledigt werden muss. Da muss der Bio-Weihnachtsbaum abgeholt werden, aber wichtig ist jetzt erstmal, dass sie zu ihrer Schwester Sue, Schnecke , fährt, die sich von ihrem Mann getrennt hat und ganz alleine in einem großen Haus im Wald wohnt. Eigentlich hätte sie lieber, dass Sue zu ihnen kommt, aber schon letztes Jahr gab es eine Katastrophe bei ihrem Besuch. Sue hingegen genießt die Einsamkeit und Stille in ihrem auf nötige Dinge reduzierten Haus im Wald. Da stört der Besuch der Schwester nur, aber die will einfach nicht wieder fahren. Dabei will sie das eigentlich schon. Denn mehr und mehr tauchen wir in die Gedankengänge der Schwestern ein, erfahren viel über ihre Gefühle, ihre Geschichte und Geschichten, die sie so unterschiedlich empfunden haben. Was ist Sein, was ist Schein? Immer mehr Geheimnisse treten ans Licht, die Vergangenheit muss immer wieder angepasst werden, je mehr man erfährt. Später im Buch gibt es noch einige Abschnitte aus Sicht von Martin, Esthers Ehemann, und dann noch die Gedanken eines Kindes. Am Ende ist dann doch alles anders als gedacht. Psychologisch meisterhaft aufgebaut. Beim Hörbuch fand ich es sehr gelungen, dass die Schwestern von unterschiedlichen Sprecherinnen gesprochen werden. Christiane Marx und Ulrike Kapfer haben das sehr gut gemacht, wie auch Tim Gössler, der Martin eine Stimme gegeben hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Schlaue und die Schöne! - von Jasmin Henseleit - 06.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
"SCHWEIG!" ist ein Thriller von Judith Merchant und dem Verlag Kiepenheuer & Witsch E-Book, der am 1. August 2021 erschienen ist. Dies war mein erstes Buch der Autorin und insgesamt hat mir der Inhalt ganz gut gefallen. Auf jeden Fall ist der Inhalt psychologisch spannend und gut durchdacht. Für meinen Geschmack hat hier jedoch der Thrill gefehlt, sodass diese Geschichte eher ein spannendes Familiendrama erzählt. Dennoch hat mich die Story von Anfang an in den Bann gezogen und gepackt, ich konnte mich nur sehr schwer von diesem Buch losreißen. Es gibt einige unerwartete Wendungen und die Autorin hat mir nach und nach reichlich Einblicke in die Abgründe einer traumatisierten Seele gegeben. Abschnitte aus der Vergangenheit, die aus der Sicht eines Kindes geschildert wurden, haben mich wirklich unheimlich gefesselt. Insgesamt sorgt Judith Merchant mit ihrem flüssigen, klaren, detaillierten und authentischen Schreibstil für einen schnellen Lesefluss. Auch die sehr kurzen Kapitel, die abwechselnd die Schwestern Sue und Esther zu Wort kommen lassen, haben mir sehr gut gefallen. Später mischt sich noch der Ehemann von Esther ein und auch er bekommt dann die Chance, aus seiner Sicht zu erzählen. Wie er zu seiner Frau und Sue steht, wurde mit der Handlung immer deutlicher. Seine Gedanken über Esther waren verständlich, die ich irgendwann sogar verstehen konnte. Mit dem Ende, wo er eine große Rolle spielt, habe ich so nicht mit gerechnet. Aber auch Esther hat mich überrascht, ihr Verhalten und ihre Reaktionen habe ich so nicht vorhergesehen. Von den beiden Schwestern bekam ich mit der Zeit immer deutlichere Bilder, auch den jeweiligen Charakter konnte ich dann besser einschätzen, sodass mir relativ schnell klar war, wer sich hier nicht ganz richtig verhält. Wer hier lügt und wem Unrecht getan wurde, wird spannend und temporeich erzählt. Die Geschichte der beiden Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, enthält einige Dramaelemente. Doch das der Schein trügt und dass Schwestern sich nicht lieben müssen, wurde hier deutlich rübergebracht. Es bricht irgendwann ein Feuer aus und die Schwestern reden sich so in Rage, dass Vorwürfe, Hass und Missverständnisse ans Licht kommen. Dass diese Äußerungen einen ganz anderen Weg einschlagen, damit haben auch sie nicht mit gerechnet. Und das alles ausgerechnet am Morgen vor Heiligabend, denn der kurze Besuch von Esther bei Sue will nicht enden und endet im Desaster.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll ungewöhnliche Geschichte - von Gabriele Marina Jabs - 06.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Esther lebt mit Mann und Kindern in einer Beziehung, die vom Weihnachtsstress geprägt ist, als sie sich einen Tag vor Heiligabend auf den Weg macht ihre Schwester zu besuchen, um ihr ein Geschenk zu bringen. Sue lebt seit der Trennung von ihrem Mann allein in einem riesigen Haus mitten im Wald. Dieser Besuch trägt eine gewisse Brisanz in sich. Als Esther das Haus ihrer Schwester erreicht, unternimmt diese alles, um ihre Schwester schnellstmöglich loszuwerden. Ein erbitterter Kampf beginnt, der nicht allein auf der verbalen Ebene bleibt. Judith Merchant hat in diesem Psychothriller eine ungewöhnliche Erzählform gewählt. Esther und Sue, später auch Esthers Mann Martin treten in einen Dialog, der sich mit Weihnachten und seinen Ritualen beschäftigt, aber auch in die Vergangenheit geht. In diesem Buch erlebt man eine Situation, wie sie in vielen Beziehungen vorkommt. Sue und Esther leiden beide unter der Situation. Esther ist es gewohnt, alles zu regeln und möchte ein harmonisches Familienleben - Sue hat sich aus dem normalen Alltag ausgeklinkt. Die Autorin versteht es meisterlich, diese beiden Welten zu beschreiben und die Schwierigkeiten, die zwischen den Protagonistinnen im Laufe vieler Jahre entstanden sind lebendig zu machen. Esther und Sue erinnern sich an vergangene Ereignisse und als Leser nimmt man unwillkürlich die Rolle des Beobachters ein. Bereits im Klappentext wird angedeutet, dass dieses Treffen vielleicht mit einem Opfer enden könnte und diese schwelende Gefahr zieht sich durch das ganze Buch, was die Spannung enorm ansteigen lässt. Insbesondere Esther mit ihrem Hang andere zu kontrollieren und die Beschreibung wie sich das auf ihre Umwelt auswirkt lies mich immer wieder atemlos werden. Das Ende des Buches kommt nicht unerwartet und dennoch überrascht die Autorin mit einem Schluss, der nachdenklich werden lässt. Mir haben Cover und Schreibstil gut gefallen, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und gebe 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend und unvorhersehbar - von Karolina - 05.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Einen Tag vor Heiligabend macht sich Esther auf den Weg zu ihrer Schwester Sue. Im Gepäck eine Flasche Wein, das Geschenk für die Schwester, die in einem abgeschiedenen Waldhaus lebt und keinen Kontakt zur Außenwelt hat. Eigentlich hat Esther weder Zeit noch Lust. Seit dem letzten Heiligabend hat sie ihre Schwester nicht gesehen und eigentlich sollte sie jetzt zu Hause sein und gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern die letzten Vorbereitungen für das Weihnachtsfest treffen. Doch irgendwie geht ihr ihre Schwester nicht aus dem Kopf und so macht sich Esther auf den Weg zum Waldhaus. Nur schnell das Geschenk abgeben und kontrollieren, dass Sue ihre Tabletten nimmt. Nicht, dass die Lage so eskaliert wie beim letzten Heiligabend. Doch ein Schneesturm verhindert, dass Esther schnell wieder nach Hause kann und plötzlich eskaliert die Situation. Schweig! ist ein besonderer Thriller. Die Kapitel springen zwischen der Sicht Esthers und Sues hin und her, ab und an wird mal eine andere Perspektive oder ein anderer Zeitstrang eingeschoben. Zu keinem Punkt wird die Handlung dabei unübersichtlich und verwirrend, das Gegenteil ist der Fall. Die verschiedenen Wechsel tragen zur Tiefe der Handlung bei. Mit einem lockeren und doch fesselnden Schreibstil hat die Autorin Schweig! verfasst und sorgt dafür, dass man als Leser von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt am Buch klebt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Einzelkinder im Vorteil - von Anonym - 03.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Der Titel ist zwar imperativisch unmissverständlich, lässt aber doch einiges an Themen zu. Hier geht es um zwei Schwestern und ihr schwieriges Verhältnis zueinander: Mitten im vorweihnachtlichen Stress sorgt Esther sich um ihre Schwester Sue, setzt sich ins Auto und fährt zu ihr. Es geht von der Stadt und wohlorganisierter Familie zu auf Tabletten angewiesen und allein in einem riesigen Haus mitten in der Einsamkeit des Waldes lebend, sehr unterschiedlich also. Doch so unterschiedlich die Schwestern auch sind, eins haben sie gemeinsam: Der Leser darf ihnen nicht so recht trauen schnell wird Esther klar, dass Sue sie nicht da haben will, aber ein Schneesturm verhindert ihre Abreise, man kommt ins Gespräch, das Schicksal nimmt seinen Lauf Als Thriller stuft der Verlag das Genre ein, naja, da kann man geteilter Meinung sein: Spannend ja, psychologisch interessant ja, Thriller hm, das weckt m. E. falsche Erwartungen, wohingegen Psychotrhiller schon passender wäre. Denn klar stehen die Psychospielchen der Schwestern im Vordergrund: Wie sich die Schwestern nach und nach immer mehr Vorwürfe machen, in die Geschehnisse ihrer Kindheit abtauchen und nur noch Gewalt als Lösung erscheint, ist geschickt gemacht, aber auch boshaft. Erzeugt wird die Spannung u. a. durch die Perspektivwechsel: mal erzählt Sue, dann Esther - jeweils auf unterschiedlichen Zeitebenen -, mal auch Esthers Mann bzw. Ein Mädchen . So fiebert man natürlich immer, wie es im anderen Erzählstrang weitergeht und welcher der Schwestern man trauen kann. Außerdem ist das geradezu klassische Setting ganz im Stile alter Krimis (x Personen werden an einem Ort von der Außenwelt abgeschnitten) natürlich interessant. Letztes Puzzlestück ist Merchants Sprache: Durch lapidare kleine Andeutungen (wie nicht alle werden Weihnachten überleben ) weckt sie Erwartungen, von denen man dann wissen will, ob sie zutreffend sind. Einen Abzug gibt es wegen der einen oder anderen Länge (das liegt für mich auch an der Sprache, die zwar einerseits genau so sein muss, mir aber zu wenig abwechslungsreich ist) und wegen des Endes, das ist einfach nicht rund; aber nach der Lektüre dürften Einzelkinder sich (erstmals) glücklich schätzen ...
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Pageturner mit Luft nach oben - von Seitenmeer - 02.09.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Meinung: Dieser Thriller hat mir einige spannende Stunden beschert, vielleicht ist er nicht der innovativste oder am besten geschriebendste den ich je gelesen habe, aber unterhaltsam ist es. Denn die Autorin schafft es auf sehr versierte Art einen Schreibstil an den Tag zu legen, der sehr schnelllebig und rasant ist, wodurch man nur so über die Seiten hinwegfliegt und den Thriller beinahe zu inhalieren scheint. Denn die Autorin versteht es perfekte Kniffe anzuwenden, dass es immer genau dann super spannend wird, wenn ein Abschnitt oder Kapitel endet, sodass man einfach immer weiterlesen muss. Die Charaktere bleiben zwar ein wenig farblos und oberflächlich und auch der Schreibstil mutet manches mal ein wenig flappsig und umgangssprachlich an, allerdings fällt dies bei einem Thriller zumindest für mich, nicht allzu sehr ins Gewicht, da es mir eben hauptsächlich auf die Spannung ankommt und diese bekommt man hier zur Genüge.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannender Perspektivwechsel - von Anonym - 22.08.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Inhalt: Am 23. Dezember macht sich Esther auf den Weg zu ihrer Schwester Sue, die alleine in einem abgelegenen Haus im Wald wohnt. Die Beziehung der Schwestern ist nicht sehr gut, dennoch will Esther sicher sein, dass ihre Schwester in der Zeit um Weihnachten sich nichts antut. So macht sie sich mit einem Weihnachtsgeschenk und einer Flasche Wein auf den Weg um ihr einen kurzen Besuch abzustatten. Meinung: Das Buch beginnt harmonisch und man kommt sogar im Sommer schon in Weihnachtsstimmung. Die wechselnden Erzähl-Perspektiven bringen nach und nach mehr Wahrheit ans Licht und man merkt, wie man als Leser selbst doch sehr geblendet durch die ersten Seiten des Buchs gegangen ist. Nichts ist mehr so klar, wie es scheint. Vorhersagen, die man am Anfang des Buches getroffen hat, laufen in eine völlig andere Richtung und die toxische Beziehung wird von Seite zu Seite aufgedeckt. Fazit: Ein Buch mit einer außergewöhnlichen Erzählweise, die dazu beiträgt, die Spannung immer weiter aufzubauen. Für mich nicht unbedingt der klassische Thriller, da es nicht richtig schaurig und blutig wird, aber dennoch ein wirklicher Knaller. Daher gebe ich hier sehr gerne volle 5 von 5 Sternen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die ewige Schwester - von Vöglein - 22.08.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Tja, Freunde kann man sich aussuchen, die Familie/ Geschwister leider nicht. Esther, ein Familienmensch, verheiratet und zwei Kinder, Sue geschieden und anscheinend psychisch angeschlagen. Esther eher etwas chaotisch, Sue dagegen äußerst penibel. Ein Tag vor Heiligabend und 107 km liegen zwischen Esther und Sue. Und es schneit. Eigentlich möchten sie das Treffen beide nicht, aber es weihnachtet und, na es gehört sich für Esther eben so. Also besucht Esther ihre kleine Schwester, um ihr ein Geschenk vorbeizubringen. Esther als große Schwester ist eine Kümmererin, die sich ständig Sorgen um ihre kleine Schwester macht und diese kontrolliert und maßregelt, Sue dagegen die alleine in einem großen Haus im Wald lebt, ist genervt und möchte eigentlich nur ihre Ruhe. Das kann ja nicht gutgehen und so nimmt das Unglück seinen Lauf. In teilweise sehr kurzen Kapiteln ist man praktisch mitten im Streitgespräch der beiden Schwestern. Aber auch Martin kommt zu Wort und Rückblicke in die Vergangenheit werden ebenfalls beleuchtet. Die Charaktere der Protagonisten sind so lebendig und realistisch abgebildet, dass man unwillkürlich mitfiebert und streckenweise fast schon von beiden Schwestern richtiggehend genervt ist. Dann geschieht auch noch ein Unglück. Obwohl es sich hier eigentlich um einen ganz unspektakulären, unblutigen Thriller handelt, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Spannung pur! Unbedingt lesen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll gequälte Seelen - nichts ist wie es scheint - von Rebecca1120 - 20.08.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
Esther, die große Schwester, macht sich Sorgen. Ihre Kleine Schwester lebt mutterseelenallein in einem großen Haus mitten im tiefen Wald. Da morgen Heiligabend ist, macht sie sich mit einem kleinen Geschenk und einer Flasche Wein zu ihr auf. Wohl wissend, dass ihre kleine Schwester Sue sie nicht mit offenen Armen empfangene wird. Ich muss sagen, die beiden Schwestern sind schon sehr speziell. Esther hat in mir den Eindruck der Übermutter hinterlassen. Eine Frau die mit ihrer Liebe alles und jeden erdrückt, denn eigentlich will sie die Kontrolle über alles. Die Kontrolle über ihre Schwester, ihren Ehemann Martin und auch über ihre beiden Kinder. Erst im Laufe der Geschichte erfährt der Leser wie manipulativ sie dabei ist. Aber auch Sue hat so ihre Eigenheiten und Geheimnisse. Sie, die auf minimalen Konsum aus ist, die Ruhe sucht und versucht in der Natur Kraft zu schöpfen, wird von Esther als unnormal stilisiert. Aber ist sie das wirklich? Ist nicht Esther vielleicht selbst seelisch krank? Warum nennt sie sonst ihre kleine Schwester bis heute Schnecke. Beide Schwestern allein in der Hütte nehmen sich endlich die Zeit sich auszusprechen und was noch wichtiger ist, sich gegenseitig zuzuhören. Was sich daraus entwickelt? Das sollte jeder selbst nachlesen, denn diese Geschichte ist es wert gelesen zu werden. Von mir gibts 4 Lese-Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend, aussagekräftig - von Amelia Sun - 19.08.2021 zu Judith Merchant „SCHWEIG!“
ich finde den inhalt spannend, es spielt an weihnachten, zumindest der beginn. es herrscht viel spannung. das cover finde ich ansprechend, ich würde zumindest, wäre ich in einer buchhandlung, einen blick hinein werfen. es ist aussagekräftig
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