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Mein Himmel brennt

Die Geschichte einer Kindheit im Münsterland. 'Prosaediti…
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Produktdetails
Titel: Mein Himmel brennt
Autor/en: Heinrich von der Haar

ISBN: 3943977072
EAN: 9783943977073
Die Geschichte einer Kindheit im Münsterland.
'Prosaedition'. 'Heiner'.
Kulturmaschinen

1. Januar 2013 - kartoniert - 530 Seiten

¿Die Asche meiner Mutter aus dem Münsterland¿ titelten die Westfälischen Nachrichten nach Erscheinen des Debütromans von Heinrich von der Haar. ¿In einer dichten poetischen Sprache schildert der Autor die Kindheit in den 50er und 60er Jahren im Dorf. Ein gleichzeitig erschütterndes und berührendes literarisches Zeitdokument um eine Familie in den Nachkriegsjahren.¿Seit seiner frühesten Kindheit kennt der Bauernjunge Heini nur Arbeit. Von morgens bis abends schuftet er auf dem Hof seines starrköpfigen Vaters. Von ihm immer wieder verprügelt, von seinen Geschwistern unverstanden, von seiner immer schwangeren Mutter nicht wirklich geliebt, ohne richtige Freunde, sucht Heini Trost und Halt im Glauben.Zweifel und Selbstzweifel nagen an dem Jungen, der gegen das dörfliche Leben und die Strenge und den Willen seines Vaters aufbegehrt. Doch in seinem Kampf um Unabhängigkeit und Freiheit bleibt Heini allein. Als er dann von einem Kirchenvertreter sexuell missbraucht wird, bricht seine Welt zusammen. Zweifelnd und verzweifelnd versucht der Junge, seinen Weg ¿ gegen Vater, Familie, Kirche und Dorf ¿ zu gehen. Der Glaube an das Schöne lässt ihn nicht aufgeben: Er lernt das Mädchen Isolde kennen¿ Eine traurige und zugleich wunderbare Hommage an das Leben und an die Hoffnung.
Der im Münsterland geborene Autor Heinrich von der Haar hatte zehn Geschwister und wuchs auf einem kleinen Bauernhof auf. Seine Kindheit war geprägt von schwerer körperlicher Arbeit, Schlägen und Lieblosigkeit. Auf dem zweiten Bildungsweg erlangte er das Abitur und verließ das Münsterland, um in Augsburg und Berlin Soziologie, Philosophie, Betriebswirtschaft und Wirtschaftspädagogik zu studieren. Der promovierte Soziologe veröffentlichte zahlreiche Sachbücher, unter anderem das Standardwerk ¿Kinderarbeit in Deutschland¿, das ebenfalls bei den Kulturmaschinen erschienen ist. 2010 erschien sein preisgekrönter Roman ¿Mein Himmel brennt¿, der von der Kritik und den Lesern begeistert aufgenommen worden ist.
Wie Laurentius über dem Feuer braten, hält man nur als Heiliger aus. Ich will auch Märtyrer werden und versuch, erst bei der zweiten Ohrfeige zu weinen, dann kann man mich nicht zur Tante Maria weggeben und die Löwen fressen mich nicht. Später schleich ich über die schwarzweißen Flurfliesen in die beste Stube, zur Vitrine, und bestaun die Bilder der Heiligenlegende: Einer sticht man die Augen aus. Eine trägt ihre abgeschnittenen Brüste auf einem ovalen Teller vor sich. Blut schießt aus den Wunden wie beim Schweineschlachten. Einer wird zwischen den Beinen zersägt, einer mit dem Schleifstein aufgerieben. Das tut weh, wie wenn mein Finger beim Messerschleifen den Stein berührt. Lässt man sich wehtun und lächelt, kommt man in den Himmel. Nur Böse wehren sich. Plötzlich steht Vater hinter mir, ohrfeigt mich, reißt mir das Buch aus der Hand, stellt es in den Schrank und schließt zu.

¿... ¿Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit. Eine glückliche Kindheit lohnt sich ja kaum.¿ Was Frank McCourt in dem Roman Die Asche meiner Mutter mit diesen zwei kurzen Sätzen über seine irische Kindheit sagt, das gilt auch für Heinrich von der Haar, der in dem Debütroman Mein Himmel brennt die Erinnerungen an seine Kindheit in den 50er- und 60er-Jahren im nördlichen Münsterland verarbeitet hat ...¿ Lingener Zeitung¿Ein dicht gewobenes Bezugssystem aus landschaftlicher Schönheit und menschlicher Gefühlskälte.¿ Westfälische Nachrichten¿Bildhafter und glasklarer Stil, mit trockenem Humor gewürzt.¿ Emsdettener Volkszeitung¿Über Traditionen und aussterbende Bräuche, Tabus und Tabubrüche ... (ein) mit viel Liebe zum Detail entworfenes Sittengemälde.¿Rheinische Post»Ein belletristisches Feuerwerk.« Der Tagesspiegel

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Kundenbewertungen zu Heinrich von der Ha… „Mein Himmel brennt“

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll heidenspaß - von puntila bundschuh - 09.05.2013 zu Heinrich von der Haar „Mein Himmel brennt“
statt höllenqual. der sinn liegt im sinnlichen und nicht im übersinnlichen. wie gut, dass der heini im armseligen , abgelegenen münsterland mit dem plumpsklo und kindern, eingesperrt in die holzkiste, das noch auf die reihe gekriegt hat. spannend erzählt!!! früher hieß es schwarz - münster - paderborn
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mich hat er nie so gestreichelt - von Solveig Imlau - 04.03.2013 zu Heinrich von der Haar „Mein Himmel brennt“
Ich finde den Roman sehr realistisch: Ein in der frühen Kindheit mit Alpträumen geplagter Junge wächst mit 10 Geschwistern und katholischen Eltern auf einem kleinen verarmten Bauernhof auf. Was streng katholisch war, war auch mit Gewalt verbunden. In der zweiten Hälfte fand ich die Gewalt grausiger, auch weil sie unter den Tisch gekehrt und den Kindern grundsätzlich nicht geglaubt wurde, was ja auch in Großstädten oft so war. Was mich am meisten getroffen hat, war, als der Bauer die Kühe gestreichelt hat, und der Junge denkt: Mich streichelt er nicht so . Das war das Schlimmste von allem. Schade, dass der Vater dessen Gedanken nicht erraten konnte. Vielleicht wäre er dann wach geworden. Und ich fand es gerecht, dass der Junge zündelt und schließlich den Hof abfackelt. Der starrsinnige Bauer, der zu seinen Tieren menschlicher war, als zu seinen Kindern, hat es ¿verdient¿. Wenn seine Mutter nicht wäre, hätte der Junge es wohl nicht überlebt. Habe mich da einige Male wiedergefunden und Bekannte von mir auch, die solche Behandlungen knapp überlebt haben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Alte sträubt sich mit Zähnen und Klauen - von Wolfgang F. H. - 12.02.2013 zu Heinrich von der Haar „Mein Himmel brennt“
Der Roman zeigt ereignisreiche Facetten dörflichen Lebens im Münsterland der fünfziger Jahre. Episode für Episode wird der Leser berührt, gepackt und mitgerissen auf die Lebensbahn des kleinen Heini. Der Autor beschreibt den wachsenden Konflikt zwischen dem Bauernjungen und seiner familiären und dörflichen Umwelt. Der Vater, steif und knorrig wie eine westfälische Eiche, bangt wegen Flurbereinigung um Hof und Existenz. Gnadenlos nutzt er die Arbeitskraft seiner zahlreichen Kinder aus und bedient sich der katholischen Auffassung, dass alle gehorchen müssen, sonst setzt es Senge. Frömmelei und Angst vor Hölle und Geistern begleiten die Prügel. Fragen beantwortet der Vater mit: Schwiech still. In der fliegenübersäten Bauernstube geht es zu wie im Mittelalter. Heini erlebt Geburt, Tod, Plackerei, Aberglauben, Kinderspiel und die Drohung mit Daniels Löwengrube. Auch der Volksschullehrer schlägt, und die Kinder verprügeln sich gegenseitig. Aus Angst, alles falsch zu machen und bratend in der Hölle zu enden, wird Heini zum frommen Messdiener. Er quält sich wegen seiner sündigen Seele: Liebe ich Vater falsch, wenn ich hasse, dass er mich schlägt? Er staunt über Fahnen und Gewänder und lernt Bibelgeschichten. Aber nach und nach platzt das Blattgold krichlichen Brimboriums und weltlicher Verlogenheit ab. Die vergangene Nazistaat hat den Vater als Mitläufer gesehen, als die Dorfjuden halb totgeschlagen abtransportiert wurden. Aktuelle Selbstmorde und die Vergewaltigung durch einen Kirchenmann sprechen eine weniger glänzende himmlische Sprache. Immer wieder kriegt Heini Prügel. Doch was seine Geschwister fügsam macht, macht ihn hart. Er lernt, sich zu behaupten und zu wehren, gegen brutale Schüler, dann gegen den Vater. Der Konflikt eskaliert, als der Jugendliche nach Münster auf die Schule will. Zwar wird er vom Schulrektor mit einem Schreiben unterstützt: Es fiel ihm nicht leicht, alle Volksschulklassen zu durchlaufen, aber so karg er aufwuchs, so zäh ist er im Leben. Vom Vater, der seine kaputte Welt einstürzen sieht, wird er aber halb tot geschlagen, der Konflikt steigert sich zum Äußersten. Heinrich von der Haar schreibt knappe, energetische Sätze. Erzählsprache wie Dialoge sind authentisch und lebendig. Ein Entwicklungsroman, der durch bewegende, poetische Details besticht. Ein Gleichnis für die Gewalt, mit der sich das Alte mit Zähnen und Klauen, mit Prügeln und Mord sträubt, dem Neuen zu weichen, und für die verzweifelte Gewalt des Neuen, sich durchzusetzen.
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