Aus dem Fenster des Ranchhauses fiel Licht. Ein heftiger Wind heulte um die Gebäude der Ranch. Immer wieder verdunkelten Wolken den Mond, der wie ein grell erleuchtetes Lampion über den Galiuro Mountains im Osten hing. Wolkenschatten zogen gespenstisch lautlos über den Ranchhof. In der Wohnstube saßen Henry Sullivan, der Boss der Ranch, seine Tochter Diana und Stan Howard. Stan und Diana wollten irgendwann im nächsten Jahr heiraten. Henry hatte nichts gegen diese Ehe einzuwenden, denn auf diese Weise würden die beiden benachbarten Ranches zu einem Rinderimperium zusammenwachsen. Diana trank roten Wein aus Kalifornien, in den Gläsern von Sullivan und Howard funkelte bernsteinfarbener Bourbon. Die beiden Männer rauchten. Niemand konnte ahnen, dass sich das Unheil wie ein Rudel reißender Wölfe der Ranch näherte.
Ihr strahlendes Lächeln wärmte sein Herz. Es war erst vier Wochen her, seit er eine heiße Nacht mit Doña Elena Fuentes verbracht hatte. Sie besaß das vornehmste Bordell in der Grenzstadt El Paso, und sie war verrückt nach ihm, seit er sie vor ein paar Jahren von ihrem brutalen Ehemann befreit hatte, der ein Bandit und Mörder gewesen war. Als sie ihn in der großen Empfangshalle ihre Bordells begrüßte, küsste sie ihn hemmungslos.
Er sah die Augen einiger wartenden Männer auf sich gerichtet, aus denen der blanke Neid sprach. Im nächsten Augenblick zog Elena ihn schon zur Treppe, die hinauf in ihre Privaträume führte.
Er sah die Augen einiger wartenden Männer auf sich gerichtet, aus denen der blanke Neid sprach. Im nächsten Augenblick zog Elena ihn schon zur Treppe, die hinauf in ihre Privaträume führte.

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