Ihr strahlendes Lächeln wärmte sein Herz. Es war erst vier Wochen her, seit er eine heiße Nacht mit Doña Elena Fuentes verbracht hatte. Sie besaß das vornehmste Bordell in der Grenzstadt El Paso, und sie war verrückt nach ihm, seit er sie vor ein paar Jahren von ihrem brutalen Ehemann befreit hatte, der ein Bandit und Mörder gewesen war. Als sie ihn in der großen Empfangshalle ihre Bordells begrüßte, küsste sie ihn hemmungslos.

Er sah die Augen einiger wartenden Männer auf sich gerichtet, aus denen der blanke Neid sprach. Im nächsten Augenblick zog Elena ihn schon zur Treppe, die hinauf in ihre Privaträume führte.
Lassiter 2815
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Es war die Zeit des Sonnenaufgangs, als Häuptling Tudeevia zusammen mit dem Unterhäuptling Beduyat sein Wickiup verließ.


Der Häuptling griff in den Beutel mit dem Hoddentin an seinem Rohledergürtel, holte eine Handvoll von dem geheiligten Blütenstaub des Rohrkolbens heraus, hob die Hand vor seinen Mund und blies den Staub in den frischen Morgenwind, der ihn erfasste und mit sich forttrug.


"Siehst du, Beduyat? Der Wind trägt den Blütenstaub fort. Genauso wird er unsere Seelen wegtragen, wenn du das Reservat verlässt, um dich an den Weißen zu rächen. Sie schicken ihre Langmessersoldaten, und sie löschen uns alle aus. Männer, Frauen und Kinder - Junge und Alte. Ich verbiete dir diesen Rachefeldzug."


Wortlos, mit Hass im Blick, zog Beduyat seinen Dolch, sein linker Arm schlang sich von hinten um den Hals des Häuptlings, und im nächsten Moment rammte er ihm die Dolchklinge in den Leib . . .



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