Ich hatte nie das Gefühl, nicht deutsch zu sein. Erst als ich im Fernsehen auftauchte, begann man, mir meine Heimat abzusprechen. Heute frage ich mich: In welchem Deutschland möchte ich und wollen wir eigentlich leben?



Nicht nur die Kommentare auf ihrer Facebook-Seite, sondern auch andere Symptome in unserem Land machen Dunja Hayali Sorge. Denn Deutschland zerfällt inzwischen in zwei Lager: auf der einen Seite die Befürworter, auf der anderen Seite die erbitterten Gegner einer offenen, pluralistischen, freiheitlichen Gesellschaft. Immer mehr Menschen haben das Vertrauen in unsere Politiker und Medien verloren und fühlen sich von Neuentwicklungen bedroht zuvorderst von der zunehmenden Migration. Doch Deutschland ist nun mal ein Einwanderungsland, in dem Menschen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen eine neue Heimat suchen. Und: Wer Deutschland als Heimat begreift, muss bereit sein, aktiv an seiner Zukunft mitzuarbeiten. Dazu gehört nicht, sich abzuschotten und alles vermeintlich Fremde und Ungewöhnliche als feindlich und gefährlich zu begreifen. Es geht vielmehr darum, zu verteidigen, was auf dem Spiel steht: unsere liberale Demokratie, die uns Deutschen seit Jahrzehnten ein friedliches Miteinander garantiert hat.



Dunja Hayali geht den Fragen auf den Grund, die unsere Nation unter Spannung setzen: Wie wird Heimat definiert? Was wird aus Deutschland, wenn selbsternannte Heimatschützer diesen Begriff als Chiffre für Ausgrenzung missbrauchen? Und wie lässt sich dem Hass der Nationalisten begegnen und die liberale Gesellschaft erhalten?



Dunja Hayali, in deutscher wie irakischer Kultur verwurzelt, erzählt überzeugend und authentisch, was (unsere) Heimat ist. Claus Kleber
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»So klug, so lesenswert, so hilfreich. « Nick Hornby

In ihrem so radikalen wie praktischen Essay fordert Emma Dabiri die nächsten notwenigen Schritte, die wir alle gemeinsam gehen müssen, um dauerhafte Veränderungen für eine gerechte Gesellschaft zu schaffen:

  • Wir müssen anders über rassistische Ungerechtigkeit sprechen.
  • Wir müssen die rassistischen Kategorien »Weiß« und »Schwarz« als ausbeuterisches Konstrukt des Kapitalismus erkennen und bezwingen.
  • Wir müssen uns gänzlich von repressiven rassistischen und klassistischen Denksystemen lösen.
  • Wir müssen für gemeinsame Ziele, für alle Menschen einstehen.


Das Buch der Stunde, um uns, abseits von Cancel Culture und folgenlos bleibenden Social-Media-Diskursen, für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen bereit zu machen.


»Das Wichtigste: Dieses Buch ist für alle. « Irish Times

»Wenn wir jemals eine ruhige Hand am Ruder dieser Unterhaltung gebraucht haben, dann ist es jetzt. Emma Dabiri . . . ist die richtige Person dafür . . . prägnant, trittsicher und absolut. « Irish Independent

»Eine bahnbrechende Abrechnung mit dem Social-Media-Diskurs und eine historisch fundierte Analyse von Antirassismus, Kollektivismus, Neoliberalismus und Postkolonialismus. « Vogue (UK)

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