Georg Queri wurde am 30. April 1879 in Frieding geboren. 1902 begann er seine journalistische Laufbahn als Lokal- und Gerichtsreporter bei den 'Mü nchner Neuesten Nachrichten'; 1908 wurde er Chefredakteur des 'Starnberger Land- und Seeboten', daneben arbeitete er fü r die Zeitschrift 'Jugend', deren Redaktion er im Januar 1918 bis zu seinem Tod ü bernahm; im Ersten Weltkrieg arbeitete er eineinhalb Jahre als Kriegsberichterstatter fü r das 'Berliner Tageblatt'. Zu seinen wichtigen literarischen Verö ffentlichungen gehö ren Lieder ('Die weltlichen Gesä nge des Egidius Pfanzelter von Polykarpszell', 1909), Erzä hlungen ('Die Schnurren des Rochus Mang, Baders, Meß ners und Leichenbeschauers zu Frö ttmannsau', 1910), Theaterstü cke ('Matheis bricht's Eis', 1918) und ein posthum erschienener Roman ('Der Kapuziner', 1920). Literaturgeschichtlich bemerkenswert ist seine zusammen mit Ludwig Thoma herausgegebene erste Anthologie bayerischer Autorinnen und Autoren ('Bayernbuch', 1913). Mit seinen umfangreichen volkskundlichen Sammlungen ('Bauernerotik und Bauernfehme in Oberbayern', 1911 und 'Kraftbayrisch', 1912) geriet er ins Visier von Polizei und Staatsanwaltschaft. Wegen eines lebenslangen Leidens, das auf einen tragischen Unfall in frü hester Jugend zurü ckging, starb Queri bereits mit vierzig Jahren am 21. November 1919 in Mü nchen.