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Kokain

Originaltitel: Cocaina. 'rororo Taschenbücher'. Neuaufl…
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Produktdetails
Titel: Kokain
Autor/en: Pitigrilli

ISBN: 3499232332
EAN: 9783499232336
Originaltitel: Cocaina.
'rororo Taschenbücher'.
Neuauflage.
Übersetzt von Maria Gagliardi
Rowohlt Taschenbuch

Juni 2002 - kartoniert - 224 Seiten

Pitigrilli lesen! In einem seiner bekanntesten Romane erzählt der italienische Skandalautor der zwanziger Jahre die Geschichte eines jungen Journalisten, der aus Liebeskummer nach Paris flüchtet. Auf der Suche nach immer neuen und ausgefalleneren Reportagen für seine sensationsgierigen Leser gerät er immer tiefer in den Strudel dekadenter Abenteuer.Schaurig eindringlich beschreibt Pitigrilli, wie Kokain aus schillernden Persönlichkeiten "schrille, einbalsamierte Vögel" macht. Der berühmte Roman der Dekadenz In seinem mehrfach verbotenen Roman erzählt der italienische Skandal-Autor der zwanziger Jahre die Geschichte eines jungen Journalisten, der auf der Suche nach Reportagen für seine sensationsgierigen Leser immer tiefer in den Strudel dekadenter Abenteuer gerät. Schaurig eindringlich beschreibt Pitigrilli, wie Kokain aus schillernden Persönlichkeiten "schrille, einbalsamierte Vögel" macht.
PITIGRILLI, eigentlich Dino Segre, wurde 1893 in Turin geboren, wo er auch 1975 starb. Der promovierte Rechtswissenschaftler arbeitete als Redakteur für verschiedene Zeitungen. Bevor er 1940 Lina Furlan heiratete, Italiens erste Rechtsanwältin an einem Schwurgericht, galt Pitigrilli als Salonlöwe. Die zwanziger Jahre verbrachte er als Zeitungskorrespondent in Paris, wo auch seine ersten, heftig diskutierten Bücher entstanden. Als 1939 auch in Italien die Rassengesetze in Kraft traten, musste er auswandern, zunächst in die Schweiz, dann nach Argentinien.

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll -- - von Xirxe - 25.01.2012 zu Pitigrilli „Kokain“
Was für ein Buch! In den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts (das Buch wurde 1922 veröffentlicht) flüchtet ein junger Mann aus Liebeskummer nach Paris. Dort wird er mehr oder weniger zufällig Journalist und verfällt dem Kokain ebenso wie zwei Frauen, zwischen denen er hin- und hergerissen ist: Seine alte Liebe von einst, früher Maddalena, jetzt Maud, hatte die ganze Skala einfacher Liebe durchschritten, um sich auf die Suche nach dem Laster zu machen. Und Kalantan, die bildschöne Armenierin, die durch die kompliziertesten Formen des Lasters gegangen, um die Einfachheit von Umarmungen ohne Raffinement zu suchen. Doch es würde diesem Buch nicht gerecht, reduzierte man es allein auf diese Liebesgeschichte. Pitigrilli hält der damaligen Gesellschaft einen Spiegel vor und stellt ihre ganze Oberflächlichkeit und Verlogenheit bloß. Das Ganze wird dazu mit Witz und Intelligenz erzählt - es ist eine wahre Freude dies zu lesen. Ein paar Beispiele hierzu: Man muss heiraten, um die Art der Langeweile zu verändern. Eine Krankenschwester tröstet einen todkranken Patienten: Bedenke doch,...dass dein eines Bein schon im Paradies ist, und dass du nun bald wieder mit ihm vereinigt sein wirst. ...erste Anzeichen nahenden Alters. Es ist das Alter, in dem die Männer anfangen, sich braun zu kleiden. Das Mönchlein erklärte ihm, dass man Christus lieben müsse, weil er sich für die Menschheit geopfert habe. Und Tito erwiderte ihm, dass dann die Maulwürfe und Kaninchen, die in den physiologischen Laboratorien geopfert würden, um neue Heilmittel zum Wohle der Menschheit auszuprobieren, ebensogut Jesus Christus seien. Und so weiter... Dazu kommt noch eine ganz eigene Art der Erzählung der Genesis, ein wunderbares Plädoyer für Mütter von unehelichen Kindern, eine ausführliche Diskussion weshalb Prostituierte bessere Ehefrauen sind als Witwen, Überlegungen wie man Gefühle (insbesondere Eifersucht) durch Krankheiten heilen kann, viele Gedanken zum Thema Frauen und Männer und vieles mehr. Und auch wenn ich mich wiederhole: Dieses Buch erschien 1922! Der einzige Wermutstropfen: In diesem Buch wimmelt es von altmodischen, französischen und spanischen Ausdrücken, die zum Teil auch weder per Lexikon noch Internet zu klären waren. Ein Anhang wäre hier sehr hilfreich gewesen.
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