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Karte und Gebiet

Originaltitel: La carte et le territoire.
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Produktdetails

Titel: Karte und Gebiet
Autor/en: Michel Houellebecq

EAN: 9783832185497
Format:  EPUB
Originaltitel: La carte et le territoire.
Übersetzt von Uli Wittmann
DuMont Buchverlag GmbH

9. März 2011 - epub eBook - 400 Seiten

Michel Houellebecq, Enfant terrible der Literaturszene, hat das Buch geschrieben, das niemand erwartet hätte. "Karte und Gebiet" ist ein großer Wurf: ein doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel, ein gewichtiger Roman, der zugleich wie schwerelos wirkt. Houellebecq erweist sich darin als begnadeter Erzähler, der alle Spekulationen ins Leere laufen lässt.

Jed Martin ist Künstler. In seinen ersten Arbeiten stellt er Straßenkarten und Satellitenbilder gegenüber, zum Durchbruch verhelfen ihm jedoch Porträts. Einer der Porträtierten: »Michel Houellebecq, Schriftsteller«. Doch dann geschieht ein grausames Verbrechen: ein Doppelmord, verübt auf so bestialische Weise, dass selbst die hartgesottenen Einsatzkräfte schockiert sind. Die Kunst, das Geld, die Arbeit. Die Liebe, das Leben, der Tod: Davon handelt dieser altmeisterliche Roman, der auch hierzulande bereits als literarische Sensation gefeiert wird.

Michel Houellebecqs neustes Werk ist ein vollendeter Geniestreich von überraschender Zartheit. Der einstige Agent provocateur erscheint darin gereift und auf so humorvolle Weise melancholisch wie nie. "Karte und Gebiet" wird nicht nur die Freunde Houellebecqs begeistern, sondern auch manchen seiner Feinde.
Michel Houellebecq wurde 1958 auf La Réunion geboren und wuchs bei seinen Großeltern in Crécy-La-Chapelle auf.

1980 erhielt er sein Diplom als Agraringenieur, danach arbeitete er im Informatik-Bereich. Houellebecq veröffentlichte zunächst Gedichtbände, für die er bald mit Preisen ausgezeichnet wurde. 1992 wurde ihm der Prix Tristan Tzara für "Suche nach Glück", 1996 der Prix de Flore für "Der Sinn des Kampfes" verliehen. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem ersten Roman "Ausweitung der Kampfzone".

Sein zweiter Roman, "Elementarteilchen", erschien im Herbst 1998 und wurde noch im gleichen Jahr mit dem angesehenen Prix Novembre und dem Prix du Meilleur Livre de l'Année des Literaturmagazins "Lire" ausgezeichnet. Der visionäre Gesellschaftsroman erschien in über 25 Übersetzungen und wurde zum viel diskutierten Kultbuch.

Die Werke des als Stimme des 20. Jahrhunderts geltenden Skandal- und Kultautors wurden verfilmt und für die Bühne dramatisiert; seine Gedichte vertonte Houellebecq mit seiner Band ("Présence humaine", 2000).

Im Jahr 2002 erschienen Michel Houellebecqs Essay über den amerikanischen Autor H.P. Lovecraft, "Gegen die Welt, gegen das Leben", und der Roman "Plattform". Zuletzt wurde 2009 sein Briefwechsel mit Bernard-Henri Lévy, "Volksfeinde", veröffentlicht und 2010 die Essays "Ich habe einen Traum".

Michel Houellebecq lebt heute in der irischen Grafschaft Cork.
V (S. 248-249)

AM NÄCHSTEN TAG GING ER zu Fuß zu seiner Dienststelle, bog in die Rue des Fossés-Saint-Bernard ein und schlenderte dann am Ufer der Seine entlang. Er blieb lange auf dem Pont de l¿Archevêché stehen: Von dort aus hatte man, wie er fand, den schönsten Blick auf Notre-Dame. Es war ein prächtiger Oktobermorgen, die Luft war frisch und klar.

Anschließend blieb er noch eine Weile auf dem Square Jean-XXIII stehen, beobachtete die Touristen und die Homosexuellen, die meist zu zweit dort spazieren gingen, sich küssten oder Hand in Hand liefen. Ferber kam fast zur gleichen Zeit wie er in der Dienststelle an und holte ihn auf der Treppe vor dem Kontrollposten im dritten Stock ein. Es würde im Quai des Orfèvres niemals einen Fahrstuhl geben, sagte er sich resigniert und bemerkte, dass Ferber den Schritt verlangsamt hatte, um ihn nicht auf dem letzten Treppenabschnitt zu überholen. Lartigue kam als Erster zu ihnen in das Büro, das dem ganzen Team zur Verfügung stand.

Er schien ziemlich deprimiert, sein glattes Gesicht mit dem dunklen Teint eines Südfranzosen war angespannt und sorgenvoll, obwohl er normalerweise ein recht fröhlicher Mensch war. Ferber hatte ihn beauftragt, vor Ort Zeugenaussagen aufzunehmen. »Totaler Flop«, verkündete er sofort. »Ich habe nichts erfahren. Niemand hat etwas gesehen oder gehört. Und in den letzten Wochen hat nicht mal jemand ein auswärtiges Fahrzeug im Dorf bemerkt.« Messier traf ein paar Minuten später ein, grüßte sie und legte den Rucksack, den er lässig über der rechten Schulter hängen hatte, auf seinen Schreibtisch.

Er war erst dreiundzwanzig und seit sechs Monaten im Kriminaldezernat. Der Jüngste in ihrem Team. Ferber mochte ihn gern und sah über seine zwanglose Kleidung hinweg, die im Allgemeinen aus Trainingshose, Sweatshirt und Segeltuchjacke bestand und im Übrigen schlecht zu seinem kantigen, strengen Gesicht passte, über das nur selten ein Lächeln glitt; wenn er ihm manchmal nahelegte, seinen Bekleidungsstil zu ändern, war das eher ein freundschaftlicher Rat.

Messier holte sich eine Flasche Cola light aus dem Getränkeautomaten, ehe er ihnen die Ergebnisse seiner Ermittlungen mitteilte. Seine Züge waren noch angespannter als gewöhnlich, er sah aus, als habe er die ganze Nacht nicht geschlafen. »Mit dem Handy gab¿s kein Problem«, sagte er, »das hatte nicht mal einen PIN-Code. Aber dabei kam auch nichts Interessantes heraus. Gespräche mit seiner Verlegerin, mit dem Typen, der ihm Heizöl liefern, und mit einem anderen, der in seinem Haus Wärmedämmverglasung einsetzen sollte ¿ Also nur praktische oder berufliche Gespräche. Dieser Typ scheint überhaupt kein Privatleben gehabt zu haben.«
"Mit diesem Roman ist es Michel Houellebecq gelungen, ein ebenso unbarmherziges wie äußerst amüsantes Bild der französischen Gesellschaft zu schaffen."
Süddeutsche Zeitung

"Weich und weise (...) ein überzeugendes, souveränes Panoramabild unserer inneren und äußeren Verfassung."
Die Welt

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