Rheuma ist eine vielgestaltige Krankheit und wird oft erst nach einer strapaziösen Odyssee durch diverse Facharztpraxen diagnostiziert. Dort bekommen Betroffene nicht selten zu hören, dass sie mit den Schmerzen und körperliche Beeinträchtigungen werden leben müssen: Rheuma sei unheilbar.
Ilona Ahrlich ist selbst Betroffene und seit Jahren beschwerdefrei. Sie hat neun betroffene Männer und Frauen im Alter zwischen 30 und 70 Jahren ihre ganz persönliche »Rheuma-Geschichte« erzählen lassen und dabei den Schwerpunkt auf die je eigenen Umgehensweisen mit der Krankheit gelegt. Die Interviews richten den Fokus auf die Selbstheilungskräfte jedes Einzelnen. Wenn Heilung auch nicht immer möglich ist, so bietet jedes Interview doch eine Fülle von Hinweise und Anregungen, die helfen können, das Rheuma in das eigene Leben zu integrieren und wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkungen 7
Rheuma ein Leben im Teufelskreis? 7
Meine Geschichte 11
Individuelle Umgangsweisen Interviews mit Rheumakranken 17
Vorgehensweise 17
Interviews 20
KARIN B. · Ich mache jetzt ein Jahr Pause 20
MARTIN H. · Seit ich nicht mehr »sauer« bin, geht es mir gut 35
HELGA D. · Meine Krankheit gehört zu mir dazu 42
BEATE J. · Alles hat sich verändert 49
JUTTA G. · Wer bin ich, was ist meine eigentliche Identität und was ist meine Aufgabe? 57
BÄRBEL A. · Ich behalte die Schmerzen für mich 69
CHARLOTTE C. · Man muss schon noch die Hoffnung behalten 80
DORA F. · Meine Weise, mit der Erkrankung umzugehen, war eben nicht der konventionelle Weg 85
HANNA E. · Ich habe dagegen gekämpft 91
Rheuma kann auch wieder gehen Wege zur Heilung 103
Die Entstehung rheumatischer Erkrankungen aus fachlicher Sicht 103
Krankheit als Ungleichgewicht von Körper und Geist 111
Schwierige Wege in meinem Rheumaleben 114
Welche Heilungsmöglichkeiten sehen Fachleute? 120
Die Bedeutung von Selbstheilungskräften und einer
vertrauensvollen Arzt-Patienten-Beziehung 130
Welche Heilungsmöglichkeiten sehen Betroffene? 141
Die Motivation zur Heilung und Selbstheilung stärken 147
Persönliche Literaturempfehlungen 157
Schlussbemerkungen 167
Anhang 171
Literatur 171
Adressen 174