
»Das Beste an diesen Memoiren ist, neben der reichen, orgelnden
Sprache, der Reisende selbst, eine äußerst einnehmende Figur, deren
jugendliche Lebenslust der alternde Autor im Akt des Schreibens
wiedergefunden hat. Seite für Seite wird der Zauber einer Erfahrung
spürbar, die so frisch geblieben ist, dass sie, wie Fermor einmal
bemerkte, noch Jahrzehnte später in der Erinnerung lebendig war. «
Georg Sütterlin / Neue Zürcher Zeitung
»Er ist mein Held, er bleibt mein Held! «
Julia Kospach / Welt der Frauen
»Die
Zürcher Verlegerin Sabine Dörlemann ist gar nicht hoch genug dafür zu
loben, den deutschen Lesern das Werk des englischen Autors Patrick Leigh
Fermor sukzessive zugänglich zu machen. Denn die Bücher dieses
Schriftstellers sind schlichtweg grandios. Sein Bericht einer 1933/34
unternommenen Reise zu Fuß von Holland nach Konstantinopel ist ohne
Zweifel einer der bedeutendsten Reiseberichte, die die europäische
Literatur im 20. Jahrhundert vorzuweisen hat. «
Alexander Kluy / Rheinischer Merkur
»Fermors
schlenkerlose Sätze nehmen den Rhythmus von Gehen und Atmen auf. Am
beeindruckendsten sind deshalb die Beschreibungen der steppenhaften
Landschaft, halb Ödland, halb bestellte Äcker, mit den typischen
Schafherden und Hirten, den einsamen Ziehbrunnen und den am Horizont
aufgereihten Wolken. «
Andreas Schäfer / Vanity Fair
»Ein großer Reiseschriftsteller ist zu entdecken: Patrick Leigh Fermor. «
Kurt Tetzeli / Neue Ruhr Zeitung
»Leigh
Fermor zu lesen, heißt in eine untergegangene Welt einzutauchen. Aller
Zauber ist für immer fort , schreibt er melancholisch. Das ist wahr,
doch in seinen Erzählungen ist der Zauber der Vorkriegsleben und
-landschaften erhalten und vibriert vor bunter Lebendigkeit. «
Julia Kospach / Berliner Zeitung
»Die
ungarische Tiefebene durchquert Fermor auf dem Rücken eines geliehenen
Pferds, in einem geborgten Auto braust er später mit trötender
Messinghupe durch die vergessenen Städte des alten Siebenbürgen.
Schwerbeladene Heuwagen standen ringsum, ihre Last zu
schwindelerregender Höhe aufgetürmt , schreibt er dann, um gleich darauf
die Macht des Details und die ganze Leichtigkeit des Seins zu
beschwören in einem einzigen Satz. Auf einem der Heuwagen, schreibt
Sir Patrick Leigh Fermor, legte eine heimatlose Henne leichtfertig
ein Ei. «
Wieland Freund / WDR Büchersendung
»Mit immenser
Liebe zum Detail ruft er sich Baukunstwerke in Erinnerung und lässt
sich zu wilden Theorien hinreißen, etwa der des Landsknechts als Symbol
des Heiligen Römischen Reiches auf dem Gipfel seiner Macht- und
Prachtentfaltung. Es ist ein Wunder, wie genau sich Fermor nach einem
halben Jahrhundert an Einzelheiten seiner Wanderung erinnert gestützt
nur auf sporadische Notizen, aber befeuert von einer unbändigen
Vorstellungskraft, dem wohl besten Kapital des Reiseschriftstellers. So
frisch und anschaulich sind seine Schilderungen, dass man seine Bücher
getrost als Schule des Sehens empfehlen kann. Patrick Leigh Fermor zählt
überdies zu den besten lebenden Stilisten des Englischen. «
Brigitte van Kann / Deutschlandfunk
»Fermor spreizt sich nicht, sondern erzählt schlicht und geradeaus. Und das verleiht sogar kleinen Naturerlebnissen Spannung. «
Ralf Stiftel / Westfälischer Anzeiger
»Es
gibt die Landschaft nicht mehr, wie sie war. Der Fortschritt, so
schreibt Fermor in einem bitteren Nachtrag, hat sie zerstört. . . .
Mythen, verhallte Stimmen, Geschichte und Legende sind allesamt
ausgelöscht. Und aller Zauber ist für immer fort. Aufbewahrt aber, zu
unserem Glück, in diesem Buch. «
Gabriele von Arnim / Tages-Anzeiger
»Der
Brite Patrick Leigh Fermor ist einer jener Glanzautoren, denen es
gelingt, eine ferne Zeit und fremde Länder so anschaulich zur Sprache zu
bringen, dass man sich als Leser unvermutet heimisch fühlt in diesen
Sätzen, die einen durch ein verlorenes Osteuropa geleiten. «
Salzburger Nachrichten
»Was
läßt den Leser Fermors Zwischen Wäldern und Wasser, in dem es doch oft
um Landschaften, Wälder und Pflanzen geht, derart gebannt folgen, dass
er die Lektüre nur ungern unterbricht, um zu essen, zu schlafen und zu
arbeiten? . . . Erklärung für den Sog, der von Fermors Büchern ausgeht,
ist die Faszination des Fremd-Vertrauten. . . . Vielleicht gibt es noch
eine tiefere Erklärung für die außerordentliche Wirkung und Schönheit
seiner Bücher. Vielleicht ist es so, dass Reiseliteratur, wenn sie gut
ist, mit ihren Mitteln das kann, was der Roman mit den seinen schafft:
das Leben zeigen, wie es eigentlich ist. «
Wolfgang Büscher / Die Zeit
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