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Darwin im Faktencheck

Moderne Evolutionskritik auf dem Prüfstand.
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Produktdetails

Titel: Darwin im Faktencheck
Autor/en: Stefan Graf

EAN: 9783828856691
Format:  EPUB
Moderne Evolutionskritik auf dem Prüfstand.
Tectum Verlag

17. Oktober 2013 - epub eBook - 390 Seiten

Ist die fest etablierte Evolutionstheorie Charles Darwins ein kapitaler Irrtum? Fußt sein Abstammungsmodell auf wissenschaftlich nicht mehr haltbaren Fehleinschätzungen? War Darwin selbst ein populistischer Blender, mit dem einzigen Ziel, den eigenen Wohlstand zu wahren? Diese Vorwürfe erheben Darwins Kritiker: Eine Unzahl von Zufällen im Zusammenspiel mit einem auf Mord- und Totschlag basierenden Überlebenskampf hätte doch niemals eine so stabile Koexistenz der heutigen Vielfalt an Lebensformen hervorbringen können, meinen sie. Zudem habe Darwins Lehre den Gräueltaten der Rassenhygiene der Nazis den Weg bereitet. Es gelte ein Darwin-Komplott zu sprengen - geschmiedet von Wissenschaftskapazitäten, die wider besseren Wissens an einem völlig überholten Modell festhalten.
Stefan Graf geht den Einwänden dieser Antidarwinisten unvoreingenommen, spannend und humorvoll auf den Grund.
Dr. Stefan Graf, Jahrgang 1961, studierte Medizin und Biologie an der Freien Universität Berlin. Nach mehrjähriger Forschungstätigkeit in den Bereichen der molekularen Genetik und Evolution sowie der Kunstherzentwicklung absolvierte er ein journalistisches Aufbaustudium, das er mit dem Diplom "Fachzeitschriftenredakteur" abschloss. Seitdem arbeitet Graf als freiberuflicher Wissenschaftsjournalist.

Teil I: Die Anti-Darwin-Komplotteure


Schweres Geschütz - droht ein Weltbild zu zerplatzen?


Das Darwin-Komplott“ (Eichelbeck, 1999), „Darwins Irrtum“ (Zillmer, 2001) – so oder ähnlich lauten Titel gegenwärtiger Autoren, die in teils schon vernichtender Weise das Lebenswerk Darwins zu zerstören versuchen – und das, obwohl es als das bislang am besten belegte naturwissenschaftliche Modell unser Verständnis der Formenvielfalt auf der Erde prägt. Von einem Komplott wird in den Büchern gesprochen, von einer unrechtmäßigen Fürsprache unbelehrbarer Darwinisten, die wider besseren Wissens und in Ignoranz augenscheinlicher Fakten einem Modell die Treue halten, das nach Kritikermeinung nicht haltbar sei. Von einem Irrtum ist die Rede, der sich durch neue archäologische Funde, besondere fossile Fußspuren in Gesteinsschichten, belegen ließe. Was eigentlich schon voll akzeptiert schien und im Verständnis des überwältigenden Gros der Vertreter aller naturwissenschaftlichen Disziplinen weiterhin auf stabilen Füßen steht, erfährt im noch jungen 21. Jahrhundert das laute Aufbegehren einer hartnäckigen Fraktion wissenschaftlichen Anspruch erhebender Kritiker. Über deren Motive soll aus Gründen der Neutralität kein Urteil gefällt werden, bevor ihre Argumente auf „Herz und Nieren geprüft“ sind. Ebendieses Ziel hat sich das vorliegende Buch gesetzt.

Wie alles begann – Leben aus dem Nichts?


Eine Kernaussage der Evolutionstheorie besagt, dass alle rezenten und ausgestorbenen Lebensformen letztlich auf einen gemeinsamen Urahnen, eine primäre einfache Lebensform zurückzuführen sind. Wie diese aus unbelebter Materie entstehen konnte und wie sie beschaffen war, darü
;ber gibt es mittlerweile Theorien, die interdisziplinär, unter Einbeziehung modernster Verfahren der Molekularbiologie, Biochemie, theoretischen Physik bis hin zu den Astrowissenschaften entwickelt wurden. Gegenstand des von Darwin entwickelten Abstammungsmodells ist diese Übergangsfrage von „unbelebt“ zu „belebt“ aber nie gewesen. Klar gesagt: Darwins Deszendenzmodell hat nicht die Entstehung von Leben zum Inhalt und sagt nichts über Aussehen und Morphologie des postulierten Urahnen. Es beschreibt lediglich den Mechanismus des Artwandels in Abhängigkeit von den veränderlichen Milieufaktoren (belebte und unbelebte Umwelt, Klima, Nahrung usw.). Dennoch ebben die Einwände der Kritiker nicht ab, die Lebensentstehung sei mit Darwins Theorie nicht erklärbar. Einige halten einen Gott dafür erforderlich, der dann auch für jeden weiteren Einzelschritt im Weltgeschehen schöpferisch tätig sein soll. Andere beschränken sich auf die Kritik an Darwin und lassen alle offenen Fragen unbeantwortet im Raume stehen. Egal wie, die Diskussion um die Lebensentstehung gehört nicht in eine Debatte um die Glaubwürdigkeit des Evolutionsmodells, da sie gar kein Teil davon ist. Auf die Logik und das fossile wie rezente Fundament der Deszendenztheorie hat die Unkenntnis der primären Lebensentstehung somit überhaupt keinen Einfluss. Ob das Leben auf der Erde entstanden ist oder an einem anderen Ort im Universum und von dort aus zu uns kam – auch diese Vorstellung ist denkbar, ohne unbedingt ein Anhänger Erich von Dänikens zu sein –, ist bis heute ungeklärt. Von einer Abstammungstheorie dürfen wir die Lösung aber nicht erwarten. Die fehlende Erklärbarkeit der Lebensentstehung auf die Evolutionstheorie zu fokussieren ist ein „Schuss auf die falsche Zielscheibe“. Der Vorwurf, Darwin habe nicht erklären
können, wie das Leben entstand, entspräche der Schmähung eines Arztes, der Leiden durch wirkungsvolle Therapiekonzepte zu lindern vermag, aber über die genauen Ursachen der Entstehung von Krankheiten keine Aussage machen kann. Und derartige Krankheiten gibt es wahrlich genug. Kritik ist jederzeit erlaubt und prinzipiell produktiv – vorausgesetzt, sie betrifft die wirklichen Inhalte des beurteilten Objektes. Jedes bis heute entwickelte wissenschaftliche Modell beschreibt nur einen Teilaspekt des Phänomens „Leben“ – auch das der Abstammung. Dass es noch sehr viele Lücken gibt, will anscheinend so mancher nicht wahrhaben. Was Darwin geleistet hat, ist enorm – warum erwartet man gerade von seinem Modell noch so viel mehr?

Gegenstand des Evolutionsmodells ist nicht die Frage der Neuschöpfung, sondern einzig der Mechanismus von Veränderung und Formenwandel.

Adaptive Entwicklung – warum?


Eine gängige Kritik bezieht sich auf die Kausalität der adaptiven Veränderung eines Organismus bzw. eines Organs. Weder Darwin noch einem der heutigen Darwinisten sei es je gelungen, eine ursächliche Erklärung für evolutive Anpassungsprozesse zu liefern. Es geht also um das „Warum?“. Diese Frage ist in solch einem Zusammenhang ebenso (wenig) sinnvoll wie die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt. Es ist richtig, dass niemand erklären kann, warum sich Leben auf unserem Planeten überhaupt entwickelt hat und warum es unzweifelhaft Veränderung erfährt. Dass es Mutationen gibt, die Wandel – positiv wie negativ (Krankheiten) – bewirken, ist unstrittig bewiesen. Dass Krankheiten zum Tod führen können, müssen wir schmerzlich erleben. Aber warum das alles so erfolgt, werden wir nie erfahren, zumal wir als denkende Wesen alles stets vor dem Hintergrund
des uns selbst gegebenen Wertemaßstabs beurteilen. „Gut“ und „schlecht“, „sinnvoll“ und „unsinnig“ beziehen wir immer auf unsere eigenen humanen Motive und Vorstellungen. Dass in unserer Anschauung „Gutes“ nicht per se einen Bonus für den Rest der Welt darstellen muss, ist eine Realität, der wir uns zu stellen haben. Doch um nun nicht zu sehr ins Philosophische abzugleiten, zurück zur Ausgangsfrage: Warum muss es Veränderung geben? Niemand kann eine Antwort darauf finden. Es ist ein Fakt, den der Mensch zu akzeptieren hat – auch wenn sein unruhiger Forschergeist es nicht wahrhaben will. Nach den Ursachen des adaptiven Wandels zu fragen ist zwar menschlich verständlich, ihn jedoch abzulehnen, nur weil die Kausalität uns nicht zugänglich ist, kommt der Ablehnung des Naturgesetzes der Massenanziehung gleich, nur weil wir nicht erklären können, warum der Apfel zu Boden fällt anstatt nach oben zu schweben. Der Vorteil beim Apfel ist, dass wir seinen Fall jederzeit überprüfen können. Die kausale Frage – warum sich Massen anziehen müssen – ist aber ebenso wenig geklärt wie die Frage nach dem Sinn bzw. den Ursachen des adaptiven Wandels von Organismen. Aber käme jemals jemand auf die Idee, die Theorie der Massenanziehung, uns allen in Form der Erdanziehungskraft tagtäglich gegenwärtig, infrage zu stellen und Isaac Newton einen „Ketzer“ zu schimpfen? Es gibt sicher mehr Dinge in der Welt, die sich unserem (überschätzten) Intellekt entziehen, als wir es bisweilen wahrhaben möchten.

Der blinde Zufall – das missverstandene Reizthema Nr. 1


Echauffierten sich die zeitgenössischen Kritiker Darwins – von der angeblichen Minderwertschätzung Gottes abgesehen – vor allem über die Zumutung einer „äf
fischen“ Vergangenheit der (selbst ernannten) „Krone der Schöpfung“, geben sich die aktuellen Angreifer über diesen die Menschenehre verletzenden Affront erhaben – zumindest in ihrer öffentlich geäußerten Meinung. Nichtsdestoweniger ist ihre Kritik vielfach ebenso monopunktuell fokussiert. Schon die Möglichkeit, dass ihre Beanstandungen auf Missverständnissen oder fehlender Detailkenntnis der Darwin’schen Prinzipien beruhen könnten, wird offenbar ausgeschlossen. Auf Lernbereitschaft hofft man hier wohl vergeblich. Worum geht es? Die Entrüstung richtet sich gegen Darwins „Zufallskomponente“. Dass ungerichtete Variationen (heute als Mutationen und Rekombinationen des Erbgutes identifiziert) für geringfügige phänotypische, also im Erscheinungsbild wirksame, Merkmalsänderungen verantwortlich sein sollen, die dann zum Angriffspunkt einer Selektion werden, erregt den Unmut zahlreicher Kritiker. „Blinder Zufall“ als Produzent hochorganisierter biologischer Organismen? Im Grunde sind wir hier gar nicht so weit weg von der früheren Entrüstung über unsere möglicherweise „affigen“ Urahnen. Schon 1952 verglich der englische Embryologe und Genetiker C. H. Waddington die Entwicklung komplexer biologischer Mechanismen durch Selektion zufälliger Variationen, die „durch blinde Glückstreffer“ entstanden seien, mit der Wahrscheinlichkeit einer Gebäudeerrichtung durch wahlloses Aufeinanderwerfen von Ziegelsteinen. In dieser und ähnlichen Metaphern stecken zwei Kardinalfehler, die Missachtung zweier ganz wesentlicher Punkte des Evolutionsmodells.

1. Das Geringfügigkeitspostulat: Darwin hat aufgrund seiner umfangreichen Beobachtungen gefolgert: Evolution verläuft nicht in großen umwälzenden Sprüngen, sondern als unregelmäßige Aufeinanderfolge
minimaler Veränderungen, von denen jede seinen Trägern einen kleinen Vorteil bringt – die „fitness“ um ein Quäntchen steigert. Erst die Aneinanderreihung vieler Kleinstveränderungen über sehr lange Zeiträume bringt die augenscheinliche Adaptation, die entscheidende Optimierung und Weiterentwicklung. Die Darwin’sche Evolution ist also eine akkumulierende Evolution der kleinen Schritte und keine sprunghafte Megaentwicklung. „Natura non facit saltus!“3

2. Der Faktor „Zeit“: Die Zeiträume, die der biologischen Evolution bis heute zur Verfügung standen, sprengen die von uns Menschen fassbaren Dimensionen bei Weitem. Für uns sind lediglich Zeitintervalle...


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