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Die Braut des Schotten

Originaltitel: An English Bride in Scotland.
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Produktdetails

Titel: Die Braut des Schotten
Autor/en: Lynsay Sands

EAN: 9783802594861
Format:  EPUB ohne DRM
Originaltitel: An English Bride in Scotland.
Übersetzt von Susanne Gerold
LYX.digital

2. Mai 2014 - epub eBook - 352 Seiten

Die junge Annabel hat sich damit abgefunden, als Nonne im Kloster zu leben, als sie urplötzlich von ihrer Mutter nach Hause zurückgeholt wird. Sie soll den Schotten Ross MacKay heiraten, der eigentlich ihrer Schwester versprochen war, die jedoch mit einem Stallburschen durchgebrannt ist.
Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat Psychologie studiert und liest gern Horror und Liebesromane. Ihre Vampirserie um die Familie Argeneau brachte ihr den internationalen Durchbruch. Darüber hinaus hat sie auch mit historischen Liebesromanen eine große Leserschaft gewonnen.

1


»Annabel? Annabel?«

Annabel seufzte schläfrig und drehte sich auf ihrer schmalen Pritsche von der eindringlichen Stimme weg, die sie aus ihrem tiefen Schlaf gerissen hatte.

»Annabel, wach auf«, wiederholte die Stimme noch etwas beharrlicher.

»Schwester Clara und ich haben die ganze Nacht einer Stute geholfen, ihr Fohlen zu bekommen«, murmelte Annabel, als sie die Stimme erkannte. Sie gehörte Schwester Maud. »Die Äbtissin hat uns erlaubt, heute länger zu schlafen.«

»Ja, das hat sie. Aber jetzt will sie, dass du aufstehst. Deine Mutter ist hier.«

Annabel drehte sich abrupt auf den Rücken und blinzelte Maud verblüfft an. »Was?«

»Deine Mutter ist hier, und du sollst zur Äbtissin kommen«, wiederholte Maud geduldig und hob das Kleid auf, das Annabel auf dem Boden hatte liegen lassen. Annabel seufzte, als Maud das zerknitterte Kleid ausschüttelte. Deren missbilligender Blick war ihr nicht entgangen, und sie bezweifelte nicht, dass Maud der Äbtissin berichten würde, wie nachlässig Annabel mit ihrer Kleidung umging. Bei diesem Gedanken wünschte sie, sie hätte sich die Zeit genommen, das Gewand ordentlich zusammenzufalten und auf die Truhe am Fußende ihres Bettes zu legen. Aber es war fast Morgen gewesen, als sie endlich in ihr Zimmer zurückgekehrt war, und sie hatte vor Erschöpfung kaum noch die Augen offen halten können. Diese Nachlässigkeit war ganz gewiss ein Fehler gewesen und würde vermutlich zur Folge haben, dass sie nach dem Treffen mit ihrer Mutter Buße würde tun müssen, statt weiterschlafen zu können.

Was sie daran erinnerte, dass ihre Mutter hier war. Sie setzte sich auf die Bettkante und rieb sich den Schlaf aus den Augen.

»Warum ist meine Mutter gekommen?«
;, fragte Annabel und stand auf, um nach dem Kleid zu greifen, das Maud ihr hinhielt.

»Ich weiß es nicht. Sie ist sofort nach ihrer Ankunft zur Äbtissin geführt worden, und seither haben sie das Arbeitszimmer nicht mehr verlassen«, erwiderte Maud steif. Ihr Blick glitt über das Büßerhemd, das unter Annabels Hemd zu sehen war.

Das Büßerhemd sollte Annabel gemahnen, so bedachtsam und würdevoll zu gehen, wie es einer Braut Gottes anstand. Da sie das Büßerhemd bereits wegen eines anderes Verstoßes trug, würde die Strafe für das achtlos auf den Boden geworfene Kleid vermutlich in Peitschenhieben bestehen. Annabel zweifelte nicht daran, dass Maud sich darauf freute. Aus irgendeinem Grund hatte die Schwester sie von Anfang an abgelehnt.

Annabel nahm das Kleid und schlüpfte hinein. Sie war jetzt hellwach, weil sie sich mehr und mehr Sorgen machte. Dass ihre Mutter hier war, verhieß nichts Gutes, schließlich hatte sie sie nicht mehr gesehen, seit sie vor vierzehn Jahren von ihr im Kloster abgegeben worden war. Es musste etwas Wichtiges geschehen sein. War ihr Vater gestorben? Oder ihre Schwester? War Waverly Castle von Plünderern überfallen worden? Es gab so viele Möglichkeiten, und keine davon war gut. Eine gute Neuigkeit hätte ihre Mutter wohl kaum veranlasst, vor Tau und Tag hierherzukommen. Sie musste die ganze Nacht geritten sein, um so früh einzutreffen.

»Wie lange sind sie schon im Arbeitszimmer der Äbtissin?«, fragte Annabel stirnrunzelnd, während sie ihr Mieder schnürte.

»Woher soll ich das wissen? Ich habe Besseres zu tun, als darauf zu achten, wer dich besucht«, entgegnete Maud steif. Sie starrte Annabel an, die begonnen hatte, sich rasch das Haar zu bürsten, und dabei heftig an einigen Knoten zerren musste. »Weiß die Äbtissin, dass du dir noc
h nicht den Kopf geschoren hast?« Annabel erstarrte. Die Äbtissin hatte es ihr schon vor einigen Wochen befohlen, aber sie hatte es noch nicht über sich gebracht. Da sie keine Nonne war, musste sie sich nicht schon jetzt verunstalten, hatte sie sich gedacht. Der Wimpel – das Kopftuch, das zu ihrer Novizinnentracht gehörte – hatte dieses Geheimnis bisher verborgen.

Statt dies zuzugeben, legte Annabel die Bürste aus der Hand und wickelte sich das Kopftuch um. Dann eilte sie zur Tür und sagte: »Danke, dass du mich geweckt hast, Maud.«

Sie konnte regelrecht spüren, wie sich der Blick der Schwester in ihren Rücken bohrte, als sie das Zimmer verließ. Einen Moment lang fragte sie sich, ob Maud jetzt wohl ihre Zelle durchsuchen würde, um Beweise für weitere Regelübertretungen zu finden und sie dann zu verraten. Wenn sie das tun sollte, konnte Annabel dagegen ohnehin nichts tun, weshalb sie sich wieder auf die Frage konzentrierte, warum ihre Mutter wohl gekommen war.

Sie beschleunigte ihre Schritte, fing sogar fast an zu laufen, um so rasch wie möglich zur Äbtissin zu gelangen. Der missbilligende Blick der Priorin, der sie auf ihrem Weg begegnete, zwang sie jedoch, wieder langsamer zu gehen … bis sie um eine Ecke bog und von der Priorin nicht mehr gesehen werden konnte. Annabel begann erneut zu laufen, bis sie den Korridor erreichte, von dem die Räume der Äbtissin abgingen.

Annabels Blick fiel sofort auf die beiden Frauen, die vor der Tür zum Arbeitszimmer der Äbtissin standen und miteinander sprachen. Und da Annabel die Äbtissin kannte, musste die andere Frau ihre Mutter sein. Annabel war im zarten Alter von sieben Jahren ins Kloster gebracht worden und hatte ihre Mutter seither nicht wiedergesehen. Die Frau neben der Äbtissin ähnelte so gar nicht der Person in ihrer Erinnerung. Ihre Mutter war eine blonde Sch&
ouml;nheit mit funkelnden Augen und rosigen Wangen gewesen. Sie hatte immerzu gelächelt oder gelacht. Diese Frau jedoch war blass, und ihr Haar war eher grau als blond, ihre Augen voller Sorge statt Freude. Und sie lächelte nicht, sondern presste die Lippen zusammen, was ebenfalls von großer Sorge kündete. Und sie rang die Hände.

»Annabel«, sagte die Äbtissin, als sie ihrer ansichtig wurde. Dann wandte sie sich an Annabels Mutter und lächelte aufmunternd, während sie ihr die Hand tätschelte. »Da ist sie. Jetzt könnt Ihr aufbrechen. Es wird alles gut werden.«

»Danke«, flüsterte Lady Withram und beäugte Annabel eingehend, als diese näher kam.

Offen gesagt empfand Annabel die Art und Weise, wie sie gemustert wurde, als befremdlich. Dass ihre Mutter nicht mehr so aussah, wie Annabel sie in Erinnerung hatte, war das eine. Aber auch ihre Mutter hatte offensichtlich etwas anderes erwartet … oder sich etwas anderes erhofft. Annabel war überzeugt, dass im Gesicht ihrer Mutter für einen kurzen Moment Enttäuschung aufgeblitzt war, bevor sich ihre Miene verschlossen hatte.

Annabel hatte noch die Hälfte des Korridors vor sich, als die Äbtissin sich abwandte und in ihr Arbeitszimmer zurückkehrte. Lady Withram eilte Annabelle entgegen, um sie zu begrüßen. Obwohl begrüßen eine eher falsche Bezeichnung war, denn ihre Mutter blieb nicht stehen – ja, sie wurde noch nicht einmal langsamer. Sie ging einfach weiter, griff nach Annabels Arm und riss sie herum, zog sie in die Richtung, aus der sie gekommen war. Annabel blieb nichts anderes übrig, als ihr zu folgen. »Wir müssen uns beeilen!«

Annabel machte große Augen, als sie merkte, dass sie zum Haupteingang gingen. »Wohin gehen wir?«, fragte sie und runzelte leicht die Stirn.

»N
ach Hause«, lautete die überraschende Antwort ihrer Mutter.

»Nach Hause?«, fragte Annabel verwirrt. »Aber ich dachte, das hier sollte mein Zuhause sein. Was

»Sind die Pferde bereit?«, fiel ihre Mutter ihr ins Wort, und einen Moment lang dachte Annabel, dass die Frage an sie gerichtet war. Doch sie waren soeben durch die Klostertür getreten, und ein stämmiger alter Mann, der bei einer Kutsche stand, antwortete.

»Ja, Mylady. Die Priorin war hier und hat sich im Auftrag der Äbtissin vergewissert, dass wir auch wirklich zwei von ihren besten Pferden für unsere eigenen Tiere bekommen. Die Pferde sind ausgeruht und kräftig. Mit ihnen werden wir den Rückweg genauso schnell schaffen wie den Hinweg.«

Seine Worte lenkten Annabels Blick auf die erwähnten Pferde. Sie kannte beide und wusste, dass es die besten waren, die das Kloster zu bieten hatte. Annabel zweifelte allerdings auch nicht daran, dass die Pferde, die im Austausch hierblieben, genauso gut oder sogar noch besser waren. Etwas anderes hätte die Äbtissin nicht akzeptiert.

»Danke, Aelric.« Mit grimmiger Miene hielt ihre Mutter Annabel noch immer am Arm gepackt und zog sie jetzt mit sich zur Kutsche. Auch als sie sich von Aelric beim Einsteigen helfen ließ, gab sie Annabel nicht frei. Ihre Mutter hielt sie mit einem so eisernen Griff fest, als triebe sie die Angst, ihre Tochter könnte sich bei der nächstbesten Gelegenheit losreißen und weglaufen. Ihre Nägel bohrten sich in Annabels Haut, und es war eine Erleichterung, als sie schließlich neben ihrer Mutter auf der Bank in der Kutsche saß und losgelassen wurde.

Annabel rieb sich einen Moment den Arm, während Aelric die Tür schloss. Als er auf den Kutschbock kletterte, schwankte die Kutsche. Annabel wartete, bis sie losgefahren waren, ehe sie ih
re Mutter misstrauisch ansah: »Wohin fahren wir?«

Sie fand, dass sie ziemlich nachsichtig war. Immerhin war sie gerade aus ihrem Bett und dem einzigen Zuhause gerissen worden, das sie in den letzten vierzehn Jahren gekannt hatte, und noch immer hatte sie keinerlei Erklärung dafür bekommen. Trotzdem schien sich ihre Mutter über die Frage zu ärgern.

»Das habe ich dir doch gesagt. Nach Hause.«

»Elstow Abbey ist mein Zuhause«, entgegnete Annabel ruhig.

»Elstow Abbey war dein Zuhause«, erwiderte ihre Mutter und fügte mit fester Stimme hinzu: »Aber jetzt...


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