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Landluft für Anfänger - 05

Über Mütter und Babys. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. …
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Produktdetails
Titel: Landluft für Anfänger - 05
Autor/en: Nora Lämmermann, Simone Höft

EAN: 9783838747828
Format:  EPUB ohne DRM
Über Mütter und Babys.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2014.
Bastei Entertainment

25. Februar 2014 - epub eBook - 104 Seiten

Digitaler Serienroman in 12 Folgen.

Folge 5. Während Iris versucht, sich mit den Neuigkeiten ihrer Tochter abzufinden, befürchtet Mia, ihr Geburtstagswochenende könnte sehr ernsthafte Folgen haben. Für noch mehr Trubel sorgen der spontane Besuch von Mias bester Freundin samt Nachwuchs und die anstehende Fastnachtszeit.

Neben dem E-Book gibt es "Landluft für Anfänger" auch als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch).

Samstag, 1. Februar


17:30. Marthas Küche


»Mia, ab und zu abschäumen. Und etwas weniger Hitze, sonst wird das Fleisch ganz faserig.« Aye, aye, Sir. Ich stehe in Marthas DDR-Küchenreich, das Fenster ist von Wasserdampf beschlagen, und koche das erste Rindfleisch meines Lebens. Als Martha mir den Brocken blutigen Fleischs und vier martialische Knochen hingeknallt hat, wollte ich schon auf dem Absatz kehrtmachen. (Es spricht zwar keiner mehr vom Rinderwahn, aber sogar ich, für die Nudeln mit Lachs-Sahnesoße schon ein gehobenes Gericht ist, weiß, dass ausgekochter Knochen zu frühzeitigem Matschhirn führt …)

»Die Brühe soll ja nach was schmecken. Und die Rinder kenne ich quasi persönlich«, so die lakonische Antwort der alten Frau auf meine hypochondrischen Einwände. Nun gut. Habe die Knochen also ausgekocht und dann mit dem Fleisch und dem klein geschnippelten Suppengrün in Marthas riesigem Kochtopf aufgesetzt. An sich nicht so schwer, hätte sich Martha das Was-ist-was-Gemüse-Quiz verkniffen. Oder vielmehr: mich aufgeklärt. Petersilie, Karotten und Lauch konnte ich noch ohne Mühe erkennen. Doch dann waren da diese weiß-gelblichen, mal runden, mal länglichen Knollen. Die eine oder andere glaubte ich schon mal gesehen zu haben, als Suppengrün abgepackt aus dem Supermarkt, wenn Matti mir gegen Erkältung eine Suppe machte. Aber was das jetzt genau war?! Martha schien meinen fragenden Blick nicht zu bemerken. Da ich mir keine Blöße geben wollte, nahm ich die erstbeste Knolle und wollte mit dem Schälen beginnen, konnte ja nicht verkehrt sein. Doch da kam schon der Schrei: »Den Meerrettich brauchen wir erst für die Soße! Der wird geraspelt.« Aha. Dann wäre der schon mal identifiziert. Und die anderen? Martha seufzte: »Knollensellerie, Petersilienwurzel, Ste
ckrübe. Wie der Meerrettich Wurzelgemüse aus dem eigenen Garten. Sehr aromatisch.« Da musste ich ihr Recht geben, die Brühe, in der das Fleisch vor sich hin köchelt, duftet bereits verführerisch.

»Sahne und Eigelb sind verquirlt?«, fragt Martha, als ich den Schaumlöffel (bis eben hatte ich keine Ahnung, dass es so etwas gibt) in die Spüle gleiten lasse. Ich nicke. Martha öffnet das Fenster, von draußen kommt kalter Wind herein. »Dann wird jetzt die Beißwurz gerieben.« Okay, aber muss man dabei erfrieren? Und wieso jetzt Beißwurz? Wieder prallt mein fragender Blick an Martha ab, denn ihr eigener Blick hängt an dem erleuchteten Fenster gegenüber, hinter dem der Neuberger-Familienrat wegen Fabiennes Schwangerschaft tagt. Fabienne kauert, umzingelt von ihren Erzeugern, mit angezogenen Beinen auf dem Stuhl am Kamin. Während von Iris nur der Rücken zu sehen ist, ist Iris’ Mann von hier aus gut zu erkennen. Mit energischen Gesten redet der groß gewachsene Typ im dunkelblauen Hemd auf seine Tochter ein. »Männer sollten sich beim Kinderkriegen raushalten.« Mit diesen Worten landet der Meerrettich auf dem Brettchen vor mir.

Zur selben Zeit. Im Haus der Schwestern. Küche


»Michael, bitte!« Ich werfe dem Mann, der mit verschränkten Armen auf der anderen Seite unseres Küchentisches sitzt, einen beschwörenden Blick zu. Es ist mein Mann. Vielmehr mein … Nein, für irgendeine Vogel-Strauß-Instanz in meinem Kopf steht das Wort »Exmann« immer noch auf der Liste der Wörter, die man nicht denken, geschweige denn sagen darf. Dabei wirkt Michael, mit dem ich immerhin seit langer Zeit verheiratet bin, im Augenblick wie ein völlig Fremder auf mich. Das liegt nicht nur daran, dass wir uns seit fast drei Monaten nicht mehr gesehen haben. Es ist auch, weil
Michael in unserer Küche wirkt wie ein Schauspieler, der sich in die falsche Kulisse verirrt hat: Während die Küche die Ausstrahlung einer in die Jahre gekommenen Frau hat, die ihre Falten und Altersflecken entspannt belächelt, anstatt sie verzweifelt zu retuschieren, gehört Michael zu den Männern, bei denen nicht einmal die Hemden es wagen, Falten zu bekommen. Selbst wenn er in ihnen schläft, sehen sie noch aus wie frisch gebügelt. Auch seine Gesichtszüge verrutschen ihm nie. Nicht einmal, wenn er sich aufregt, weil unsere Tochter seit einer Stunde die Antwort auf die Frage, wer sie zu einer minderjährigen Schwangeren gemacht hat, verweigert. Je mehr er insistiert, desto mehr macht Fabienne dicht. Inzwischen hat sie sich an ihrem Tischende hinter dicke Mauern zurückgezogen, und ich bin froh, dass Michael meinen Blick anscheinend verstanden hat und sie nicht noch mehr in die Enge treibt. Stattdessen sitzt er jetzt mit mahlenden Kieferknochen da und schweigt. Seine Ungeduld ist verständlich angesichts der wenigen Zeit, die uns bleibt. Nicht, weil Michael morgen wieder nach Frankfurt zurückkehrt, sondern weil Fabienne in der elften Woche ist. Michael begreift nicht, dass sie immer noch zögert, sich zu dem Schritt durchzuringen, den er alternativlos für den richtigen hält. Zugegeben, auch mir fällt es schwer, mir meine sechzehnjährige Tochter als Mutter vorzustellen. Ich kann – und möchte (lalala) – sie mir nicht mal beim Sex vorstellen. Im Gegensatz zu Michael möchte ich vor allem lieber nicht wissen, welcher grenzdebile Hornochse dabei nicht verhütet hat (das war gelogen, ich möchte es natürlich unbedingt wissen, damit meine Fantasie aufhört, aberwitzige Früchte zu treiben). Kurz: Auch ich mache mir Sorgen und halte eine Abtreibung für sinnvoll. Aber ich kann Fabienne nicht zu etwas zwingen, was sie vielleicht ihr Leben lang be
reuen wird. Schließlich geht es hier nicht darum, einen lästigen Damenbart entfernen zu lassen. Deshalb sage ich, um die angespannte Situation aufzulösen:

»Morgen fahren wir erstmal nach Cottbus, und du hörst dir an, was sie dir in der Beratungsstelle zu sagen haben. Und dann sehen wir weiter. Okay?« Keine Reaktion. Fabienne versucht noch ein bisschen mehr in sich hineinzukriechen, und Michael ist drauf und dran, aus der Haut zu fahren. Das gnädige Summen seines Smartphones hält ihn davon ab.

17:50. Marthas Küche


Mein Handy klingelt. Ich ziehe es unter mahnenden Blicken von Martha hervor. Laura.

»Hallo Füchschen«, schniefe ich ins Telefon und rühre hektisch, das Telefon zwischen Wange und Schulter geklemmt, in dem Butter-Mehl-Gemisch, aus dem laut Martha eine ›gelbe Einbrenne‹ entstehen soll.

»Weinst du?«, fragt eine ähnlich schniefende Stimme aus dem Hörer.

»Nein, ich habe Meerrettich gerieben.« (Und das aus diesem Grund geöffnete Fenster wieder zugemacht. Tränende Augen scheinen mir verglichen mit dem sonst drohenden Erfrierungstod das kleinere Übel zu sein. Allerdings weiß ich jetzt, warum Meerrettich auch Beißwurz heißt.)

»Du kochst?«

»Ja, nicht zu fassen, oder?«

Statt einer Antwort kommt ein Schniefen.

»Ist bei dir alles okay, Laura?« Aus dem Schniefen wird Blubbern. »Hast du dich mit Andreas gestritten? Ist was mit dem Baby?« Das Blubbern wird stärker. Ich vergesse zu rühren. »Laurinalein, was ist denn passiert?«

»Wir wollten spazieren gehen!«, presst meine beste Freundin von Weinanfällen geschüttelt hervor.

»Spazieren. Das ist doch gut.«

»Ich hab die Überdecke nicht gefunden, und &he
llip; und … dann dachte ich, wenn ich das Kirschkernkissen warmmache … ich wollte sie doch nicht verbrennen!«

»Kirschkernkissen?«

»Damit es Matilda warm hat.« Geblubber. »Ich mache alles falsch.«

»Was machst du falsch?«

»Alles. Das Stillen, das Wickeln, das Waschen, nicht mal halten kann ich das Baby richtig.«

»Sagt wer?«

»Andreas’ Mutter.«

»Warum ist die denn schon wieder da?« Was fuchtelt Martha denn so neben mir herum? Mist, die Mehlschwitze ist schon ziemlich dunkel.

»Sie sind Rentner. Und wollen uns unterstützen. Vielleicht komme ich ja alleine wirklich nicht klar … Beim Waschen wäre sie mir vor ein paar Tagen um ein Haar in die Wanne gerutscht … Und Andreas’ Mutter meint, dass sie so oft schreit, das liegt an mir, weil ich so nervös …«

»Laura, Andreas’ Mutter ist eine Besserwisserin vor dem Herrn. Wie lange hat sie Andreas’ Unterhosen gekauft?«

»Sie hat eben ein paar neue mitgebracht.«

»Siehste.« Endlich höre ich meine Freundin lachen.

Schnell schöpfe ich etwas von der Brühe aus dem Topf ab und gieße sie zu dem braunen Brei. Es zischt laut. Und klumpt. »Scheiße.«

»Alles in Ordnung?«, kommt es sofort besorgt vom anderen Ende der Leitung.

»Ja, schätze nur, ich habe das mit dem Einbrennen etwas wörtlich genommen …« Martha unterbricht das Eindecken des Tisches, wirft einen Blick auf das, was die Grundlage der Meerrettichsoße werden sollte – und kippt meine Bemühungen der letzten zehn Minuten mit Schwung in den Ausguss. Na super.

»Laura!« Andreas’ Stimme tönt dumpf aus dem Hintergrund. »Mama hat die Decke gefunden. Kom
mst du? – Was machst du denn so lange auf der Toilette?«

»Jetzt stress’ sie doch nicht«, fällt Andreas’ Mutter ihm ins Wort und ruft säuselnd durch die Tür: »Lauraschatz, wenn du dich ausruhen willst, wir können auch alleine eine Runde gehen. Dann habt ihr beide ein wenig Ruhe voreinander.«

»Nein, ich komme! – Mia, ich muss Schluss machen.«

»Laura.« Meine Stimme klingt streng.

»Ja?«

»Es ist dein Baby. Sie ist nur die Oma. Sag ihr, dass ihr ohne sie klarkommt.«

Jetzt schnieft Laura nur noch ein bisschen. »Nach dem Wochenende wollen sie sowieso nach Hause. Sie bekommen eine neue Couch.«

»Sonst kommst du eben hierher. Wir schaukeln das schon.«

»Ist gut. Tschüs, mein Reh.« Laura legt auf.

»Ist es das erste Baby?« Das war Martha. Belauscht die etwa meine...


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