"In ihren Streifzügen durch das moderne Schubladendenken lassen sich Autorin und Autor von Beobachtungen aus dem eigenen Familienleben inspirieren und interviewen Sprachforscherinnen und Marketingstrategen, Pädagogik-Expertinnen und Väter, die Röcke tragen. Dem fügen sie die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien aus den verschiedensten Fachbereichen hinzu. Gerade beim Tauchgang in die Forschung zeigt sich: Die gängigen Geschlechtermythen des Alltags halten einer genaueren Überprüfung meist nicht stand."Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur
"Die Welt der Kinder jedoch teilt sich heutemehr denn je schon ab Geburt in Rosa und Hellblau, zerfällt in jeder Spielzeugabteilung in pinkfarbene Prinzessinnen auf der einen, schwarze Monster und Kämpfer auf der anderen Seite. Dieses merkwürdige Paradox beleuchtet das Ehepaar Schnerring-Verlan von allen Seiten. (. . .) Eine differenzierte, etwas ausführliche, aber immer erhellende Darstellung."Kathrin Meier-Rust, NZZ am Sonntag
"Der Appell der Autoren: Wir, die Eltern, sollten uns der geschlechtlichen Codierung unserer Kinder wiedersetzen. Nicht nur, damit die Welt bunter wird. Sondern auch, weil die Zahl der Todesfälle bei Jungen zwischen 15 und 20 doppelt so hoch ist wie bei Mädchen, was nicht zuletzt mit Rollenerwartungen zu tun hat. Ebenso wie die weiblichen Manipulationen des Körpers, die zu Magersucht oder Bulimie führen können."Fred Langer, GEO
"Dieses Buch ist enorm wichtig. Es zeigt auf, wie stark Sexismus noch immer unseren Alltag pra gt. Es ist nicht nur ein Elternratgeber fu r alle, die wollen, dass ihr Nachwuchs sich frei entfalten kann es ist auch ein gesellschaftspolitisches Manifest. Kapitel fu r Kapitel hilft es den Lesenden dabei, sich bewusst zu werden u ber Geschlechterrollen und -zwa nge, in die wir gepresst wurden und die wir an unsere Kinder weitergeben. Wer "Die Rosa-Hellblau-Falle" gelesen hat, wird die Welt um sich herum mit anderen Augen sehen."Ferda Ataman, radioeins
"Wir haben geahnt, was die beiden Autor*innen so treffend auf den Punkt bringen: Die Werbung verfolgt uns mit ihren Geschlechterstereotypen bis in den letzten Winkel der Kinderzimmer. Für mich persönlich und meiner Arbeit im Rahmen von UN Women Deutschland, ist "Die Rosa-Hellblau-Falle" eine wichtige Bestätigung und Inspiration. Bettina Metz, Geschäftsführerin UN Women Deutschland
"Durch das ständige Nacherzählen von stereotypen Rollenbildern nehmen wir Mädchen wie Jungen die Möglichkeit, sich frei zu entfalten, und verhindern damit echte Chancengleichheit. Wer gesellschaftliche Stereotype hinterfragen möchte, findet in diesem Buch die nötigen Hintergrundinformationen und wertvolle Anregungen. Mich persönlich hat das Buch und die politische Arbeit der Autor*innen in meiner eigenen Rolle und meiner Arbeit zur aktiven Vaterschaft inspiriert und bestärkt."Heiner Fischer, vaterwelten. de
Dass Kinderwelten zunehmend in zwei Schubladen passen sollen, hat weitreichende Folgen. Während Frauen in Führungspositionen und in den MINT-Berufen fehlen, vermissen wir die Männer in den Kümmerjobs. Diese Zusammenhänge sind vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennbar, sie sind aber da. Die "Rosa-Hellblau-Falle" führt Eltern durch all diese Zusammenhänge. Nicht umsonst ist sie das von mir am liebsten verschenkte Buch. Die Aha-Momente, die man bei der Lektüre haben wird, halten ein Leben lang. Patricia Cammarata, dasnuf. de