Der Roman schildert realistisch das Szenario eines Cyber-Wars. Die Kommunikationsnetze der Vereingten Staaten wurden angegriffen, die Strom- und Wasserversorgung ist unterbrochen und die Lebensmittelvorräte gehen zur Neige. Es ist Winter und draußen herrscht Schneechaos. Kliniken sind überlastet, das Benzin wird knapp, Seuchen brechen aus. Besonders schlimm erwischt hat es die Ostküste. Es kommt zu Plünderungen, es herrscht Anarchie.
Eine Gruppe von Nachbarn eines Mehrfamilienhauses in New York kämpft ums Überleben. Darunter zwei Familien mit kleinen Kindern, die es in der Situation besonders schwer haben. Als auch nach Wochen die Strom- und Wasserversorgung noch nicht wieder hergestellt wurde, beschließen die Familien zu flüchten. Auf Ihrem Weg durch das getroffene Amerika begegnen Sie Gewalt, Plünderungen und sogar Kanibalismus.
Ein erschreckendes Szenario das aufzeigt, wie abhängig heutige Gesellschaften von ihrer Infrastruktur sind und welche Gefahren übermäßige Vernetzung mit sich bringt. Ein sehr gutes Buch für alle, die auf realistische Dystopien mit Happy End stehen.