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40 Geld-Fallen, die Sie besser vermeiden

Warum alles falsch ist, was wir über Wirtschaft wissen.
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Produktdetails

Titel: 40 Geld-Fallen, die Sie besser vermeiden
Autor/en: Martin Hüfner

EAN: 9783446440630
Format:  EPUB
Warum alles falsch ist, was wir über Wirtschaft wissen.
Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

25. August 2014 - epub eBook - 260 Seiten

Anleihen galten einmal als sicher, Aktien als riskant - heute ist es womöglich genau umgekehrt. Die vor kurzem noch viel gepriesenen Emerging Markets schwächeln. Viele Menschen fallen auf populäre Slogans herein wie "Goldwährung garantiert Stabilität", "Viel Geld führt zu hoher Inflation" und "Deflation ist eine Katastrophe". Doch vieles davon ist falsch. Die Finanzkrise hat die Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Immer mehr Menschen verstehen nicht mehr, wie Wirtschaft funktioniert - und was das für sie konkret bedeutet. Martin Hüfner, ehemaliger Chefvolkswirt der HypoVereinsbank, greift die wichtigsten Fragen rund um Geld und Wirtschaft in einem fiktiven E-Mail-Wechsel auf - und erklärt sie so, dass jeder Anleger es versteht.
Martin Hüfner, Jahrgang 1942, hat viele Jahre als Chefvolkswirt bzw. Senior Economist bei der HypoVereinsbank und bei der Deutschen Bank gearbeitet. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der europäischen Chefvolkswirte. Heute ist er unabhängiger Berater, unter anderem für Assenagon. Zahlreiche Publikationen in New York Times, Wall Street Journal, Financial Times und großen Zeitungen in Deutschland und der Schweiz. Martin Hüfner lebt bei München.

1 Warum es so viele Geld-Fallen gibt


1.1 Vorsicht, wenn Ökonomen Straßen und Brücken bauen


Betreff: Wer hat die Krise gesehen?

Hallo Tom,

ich glaubte immer, dass ich mich auf den Kapitalmärkten etwas auskenne. Ich hatte meine Ersparnis ganz ordentlich angelegt. Seit die Staatsverschuldung aber so stark gestiegen ist und die Märkte in einer Flut von Liquidität ertrinken, verstehe ich die Welt nicht mehr. Viele Zusammenhänge stimmen nicht mehr. Was ist hier geschehen?

Schöne Grüße, Deine Alexandra

Betreff: Wer hat die Krise gesehen?

Liebe Alexandra,

Finanzexperten lügen und betrügen nicht, jedenfalls nicht mehr als andere. Sie sind aber ganz plötzlich in ein riesiges Loch gefallen. Seitdem glaubt man ihnen nicht mehr. Bei jeder ihrer Aussagen vermuten die Menschen eine Falle.

Man kann das sogar genau datieren. Es war der Winter 2008/2009. Es war damals zwar nicht besonders kalt. Es gab auch keine Naturkatastrophen. In wirtschaftlicher Hinsicht aber war es die schlimmste Zeit, die die Welt je durchgemacht hat. Der Absturz in diesen Monaten war größer als der in der Weltwirtschaftskrise vor 80 Jahren.

In Deutschland verringerte sich das reale Sozialprodukt von Januar bis März 2009 mit einer Jahresrate von 16 % (!). Die Zahl der Arbeitslosen schoss in die Höhe. Eine der großen renommierten amerikanischen Banken, Lehman Brothers, ging pleite. Das drohte die Finanzmärkte insgesamt in den Abgrund zu reißen. Rund um die Welt konnten Banken nur mit Hilfsgeldern der Regierungen überleben.

In Europa hatten die Menschen Angst, dass ihre gerade eingeführte Währung Euro zusammenbrechen würde. Die Aktienkurse, immer ein gutes Barometer für die Lage einer Wirtschaft, fielen in Deutschland in zwei Monaten um 25 %, in d
en USA sogar noch mehr.

Gut, dass wir diese Monate einigermaßen unbeschadet überlebt haben.

Schlecht aber, dass keiner der Finanzexperten das vorausgesehen hat. Das zeigte, dass es mit ihren Kenntnissen über das Geld doch nicht so weit her ist. Wer sich bei einem so zentralen Ereignis vertut, darf sich nicht wundern, dass auch andere Aussagen von ihm infrage gestellt werden.

Schöne Grüße, Dein Tom

Betreff: Wer hat die Krise gesehen?

Haben die Ökonomen daraus denn wenigstens gelernt?

Gruß, Alexandra

Betreff: Wer hat die Krise gesehen?

Nein. Das war das Allerschlimmste, liebe Alexandra. Einige waren sogar halsstarrig und behaupteten steif und fest, dass sie die Krise doch prognostiziert hatten. Das waren die, die vorher bereits zehn Krisen an die Wand gemalt hatten, von denen nur zwei oder drei tatsächlich eintraten. Wenn Du immer wieder Krisen beschreist, hast Du natürlich irgendwann recht.

Was noch hinzukam: Die Ökonomen haben nicht nur die Krise nicht vorhergesehen. Viele von ihnen waren so verunsichert, dass sie auch die Entwicklung danach nicht richtig eingeschätzt haben. Sie fürchteten Inflation, Währungsreform und Staatsbankrott. Die Europäische Währungsunion würde zerbrechen. Deutschland würde unter der Last der Zahlungen an Griechenland und andere Mitglieder der Gemeinschaft zugrunde gehen. Von Aktien wollte sowieso niemand etwas wissen.

Es kam aber ganz anders: Statt all der Endzeitprognosen hat sich die Konjunktur schnell wieder erholt. Die Preise blieben mehr oder wenig stabil. Zeitweise wurde sogar Deflation befürchtet, das heißt ein allgemeines Sinken der Preise à la Japan. Die riesige Staatsverschuldung und die Angst vor einer Währungsreform hielten niemanden davon ab, der öffentlichen Hand Kredit zu geben, jedenfalls nicht in Ländern
wie Deutschland, Frankreich oder den USA. Finanzminister konnten sich vor Geldangeboten kaum retten. Nach einiger Zeit entspannte sich selbst die Situation im Euro. Kredite Deutschlands an andere Mitgliedsländer der Währungsunion wurden, wer hätte das gedacht, zurückbezahlt.

Schließlich das Tollste: Die Kapitalmärkte entwickelten sich so gut wie selten. Die Aktienkurse haben sich in den fünf Jahren seit der Krise in Deutschland mehr als verdoppelt. Wer im März 2009 in seinem Depot Dividendenpapiere in Höhe von 100 000 Euro hatte, besaß Anfang 2014 mit einem Mal ein Vermögen von über 200 000 Euro.

Selbst an den Rentenmärkten konnte man ein Plus von 20 bis 30 % erzielen. Das war ganz ungewöhnlich. Denn einerseits waren die Zinsen schon so niedrig, dass sie eigentlich nicht mehr weiter fallen konnten. Andererseits entwickeln sich Aktien- und Rentenmärkte normalerweise gegenläufig. Wenn die Aktien steigen, fallen die Renten.

Das waren echte Geld-Fallen. Sie waren nicht nur intellektuell interessant. Sie kosteten manche Anleger auch richtig Geld.

Schöne Grüße, Dein Tom

Betreff: Wer hat die Krise gesehen?

Hallo Tom,

was hältst Du denn von denen, die jetzt wieder neue Krisen an die Wand malen?

Gruß, Alexandra

Betreff: Wer hat die Krise gesehen?

So ist das im Leben nun mal, liebe Alexandra. Wenn die alten Götter fallen, kommen neue. Während sich die traditionellen Ökonomen neu sortierten und Schwächen ausbügelten, kamen neue Propheten auf die Bühne. Ihre Thesen waren zum Teil ganz radikal. Einige empfahlen, die Geldwirtschaft ganz abzuschaffen und stattdessen wieder Gold als Währung zu etablieren. Andere schlugen vor, die Banken zu entmachten und dem Staat die Herrschaft über die Finanzwirtschaft zu geben. Di
e großen Industrieländer der Welt beschlossen, dass es in Zukunft keinen Bereich mehr geben dürfe, der nicht streng und umfassend reguliert würde. Selbst ernannte Propheten kündeten von neuen Krisen und Währungsreformen, die größer und schlimmer als alles bisher Dagewesene sein würden. Das machte die Verwirrung komplett und führte dazu, dass viele gar nichts mehr glaubten. Als ob es nur noch Fallen gäbe.

Manchmal wünschte ich mir, dass ich nicht Ökonomie, sondern Naturwissenschaften studiert hätte. Keiner hat Bedenken, über eine Brücke zu gehen, die ein Techniker konstruiert hat. Aber würdest Du nach diesen Erfahrungen eine Brücke betreten, die von einem Ökonomen gebaut wurde? In jedem Fall liegt der erste Grund für die vielen Geld-Fallen darin, dass die Ökonomen nicht gut genug nachgedacht haben.

Schöne Grüße, Dein Tom

1.2 Die Marktwirtschaft ist verloren gegangen


Betreff: Finanzmärkte

Hallo Tom,

Du ziehst jetzt über die Ökonomen her, weil Du selbst enttäuscht bist, denke ich. Aber die Wirtschaftswissenschaften sind doch eine jahrhundertealte Disziplin. Sie haben viel erreicht. Es gibt inzwischen sogar einen Nobelpreis für Wirtschaft. Wie konnte es passieren, dass die Finanzexperten nach der Finanzkrise so ein Armageddon erleben?

Schöne Grüße, Deine Alex

Betreff: Finanzmärkte

Guten Tag Alexandra,

wenn die Erde bebt, bleiben auch die stabilsten Häuser nicht stehen. Nicht nur, dass sich die Finanzexperten getäuscht haben. Auch die Welt, die sie erklären wollten, hat sich durch die Krise, vor allem aber durch die Maßnahmen zu ihrer Überwindung grundlegend verändert. Dadurch wurde der traditionellen Ökonomie der Boden unter den Füßen weggezogen.

Viel
e sprechen heute davon, dass wir in einer »neuen Normalität« leben. Das ist ein Ausdruck, den Bill Gross, einer der Altmeister des internationalen Anleihegeschäfts und einer der besten Kenner der Finanzmärkte, unmittelbar nach der Krise geprägt hatte. Er meinte damit, dass die Märkte inzwischen ganz anders ticken. Sie werden stärker reguliert (»reregulation«). Sie sind weniger global (»deglobalisation«). Und sie sind weniger kreditgetrieben (»deleveraging«). Das klingt überzeugend.

Es ist aber untertrieben. Die Veränderungen gingen viel, viel weiter.

Es geht nicht um ein bisschen mehr oder weniger Globalität. Es geht nicht um ein paar mehr oder weniger Regulierungen oder um den Abbau von Kreditbeziehungen. Der ganze Ordnungsrahmen der Finanzmärkte hat sich verändert. Die Marktwirtschaft ist zusammengebrochen oder besser noch: abgeschafft worden. Wir haben beim Geld Märkte ohne Marktwirtschaft.

Damit ändern sich natürlich die Regeln des Geldes. Wenn es keine Marktwirtschaft mehr gibt, gelten die alten Lehrbuchweisheiten von Angebot und Nachfrage nicht mehr. Da reagieren die Preise nicht mehr auf Marktveränderungen. Da sollen plötzlich Anordnungen der staatlichen Aufsicht konkrete Marktprozesse ersetzen, was natürlich nicht geht. Da tritt der Staat an die Stelle privater Investoren. Da sinken die Zinsen so stark, dass die private Altersvorsorge nicht mehr funktioniert. Da kann man sich nicht mehr auf die Worte der Regierungen und der Zentralbanken verlassen. Da passt auch anderes, was wir in den Universitäten gelernt haben, nicht mehr zusammen. Da müssen wir neu denken.

Es ist dasselbe geschehen wie am Ende der Weltwirtschaftskrise 1932, nur nicht so offensichtlich. Damals hatte der Staat den Wettbewerb im Bankensektor in Deutschland offiziell mit dem neuen Kreditwesengesetz abgeschafft. Er war der M
einung, dass er sich nicht als Ordnungsprinzip für das Kreditgewerbe eigne und nur zu Krisen führe. Diesmal war man nicht so offen radikal. Man machte das diskreter. Man bekannte sich nach wie vor zum Konkurrenzprinzip. Man wollte dem Markt nur Fesseln anlegen und ihn »besser regulieren«. Im Endeffekte war das aber nichts anderes.

Schöne Grüße,...


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