The Wrath and the Dawn ist der Auftakt der Fluch der Kalifen-Dilogie und entführt in ein orientalisches Setting voller Geheimnisse, Intrigen und einer zarten Liebesgeschichte. Im Mittelpunkt stehen Shahrzad Shazi und Chalid, der Kalif, deren Beziehung ganz im Zeichen von Enemies to Lovers steht.
Das Cover ist ein echter Blickfang und hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Auch die Grundidee hat mir auf Anhieb gefallen: Eine junge Frau, die den Kalifen heiratet, um Rache für ihre Freundin zu nehmen und dabei entdeckt, dass hinter der grausamen Fassade mehr steckt und es gute Gründe dafür gibt, dass er jeden Tag eine neue Frau heiratet, die am nächsten Tag getötet wird.
Trotz dieser spannenden Ausgangssituation konnte mich die Geschichte leider nicht ganz so sehr fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. Vor allem am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, wirklich in die Handlung hineinzufinden, und es fehlte mir ein wenig der Sog, der mich völlig mitreißt. Irgendetwas habe ich vermisst, wodurch ich mich nicht ganz auf die Welt und ihre Magie einlassen konnte.
Shazi selbst mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Sie ist mutig, klug und gewitzt Eigenschaften, die sie zu einer starken Erzählerin machen. Auch Chalid und die Nebenfiguren bringen interessante Perspektiven in die Geschichte, sodass immer wieder neue Facetten und Dynamiken entstehen. Diese wechselnden Sichtweisen haben definitiv Schwung hineingebracht.
Die Geschichte hat mich nicht vollends abholen können. Alles in allem nicht schlecht, war aber nicht so ganz meins.