
Die Reihe Sprache und Wissen (SuW) ist eine Plattform für hochwertige Arbeiten zur germanistischen Linguistik mit interdisziplinärer Ausstrahlungskraft. Sie greift aktuelle Tendenzen der Wissensgesellschaft unter linguistischer Perspektive auf, um zu zeigen, wie gesellschaftliches und fachspezifisches Wissen durch Sprache erst entsteht und dadurch perspektiviert wird. Die sprachwissenschaftliche Betrachtung diskursiv geprägter Wissensformate soll auf neuartige Weise das Fach und die an Sprache interessierten Wissenschaften voranbringen.
Die Reihe versammelt Arbeiten mit semantischen, pragmatischen und grammatischen Beschreibungsansätzen unter varietätenspezifischem sowie text- und diskurslinguistischem Erkenntnisinteresse.
The series Sprache und Wissen [Language and Knowledge] is a publication platform for high-quality papers on German linguistics with interdisciplinary focus. The series takes on current trends in the scientific community from a linguistic perspective in order to show how general and expert knowledge are made possible through language and gain perspective through it. The linguistic treatment of discursive knowledge formats aims to advance the field of linguistics and other sciences interested in language in an innovative way.
The series presents papers with semantic, pragmatic, and syntactic approaches from the perspective of variety-specific as well as text- and discourse-linguistic cognitive interest. The series welcomes monographs as well as systematically-structured anthologies and conference proceedings.
Editorial Board:
Markus Hundt
Wolf-Andreas Liebert
Juliane Schröter
Berbeli Wanning
Ingo H. Warnke
Martin Wengeler
Viele Rechtsexperten und Linguisten sind sich der performativen Kraft der Sprache (noch) nicht bewusst. Um die Einsicht in dieses Phänomen insbesondere für rechtliche Zusammenhänge zu verbessern, widmet sich der vorliegende Band ausdrücklich dem performativen Charakter von Sprache in rechtlichen Kontexten.
Die verschiedenen Beiträge dieses Bandes verdeutlichen die Bandbreite der Möglichkeiten, mit denen sich dem Phänomen sprachlichen Handelns in rechtlichen Kontexten gewidmet werden kann. Zum einen werden beispielsweise Muster, Traditionen und Strukturen in der Rechtssprache aufgedeckt und somit der performative Charakter dieses Tätigkeitsfeldes aufgezeigt. Zum anderen wird aber auch die performative Kraft der Sprache in Zusammenhang mit der Tatschreibenanalyse diskutiert. Beiträge zur Rechtsphilosophie sind in diesem Band ebenso zu finden, wie Diskursanalysen, die aufzeigen, wie Recht performativ erzeugt wird.
Der Band bietet einen guten Überblick, um das Verständnis performativen Sprachhandelns in verschiedenen rechtlichen Kontexten zu vertiefen.
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