Damit Frühförderung, frühe Bildung und Inklusion im Kindergarten keine bloßen Schlagwörter bleiben, müssen grundlegende Veränderungen geschaffen werden. Um belasteten Familien und ihren Kindern umfassende Unterstützung bieten zu können, gilt es, alternative Betreuungskonzepte zu entwickeln und pädagogisches Fachpersonal entsprechend auszubilden.
Im vorliegenden Band wird das evaluierte Projekt »Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung im Kindergarten« vorgestellt. Die AutorInnen beschreiben, wie innovative kooperative Ansätze - u. a. mentalisierungsfördernde Interventionen und ein Patenschaftsprogramm von PsychologiestudentInnen mit Vorschulkindern - in diesem Kontext fruchtbar gemacht werden können. Dazu berichten sie von ihren Erfahrungen aus der täglichen pädagogisch-therapeutischen Arbeit mit Eltern und ihren Kindern innerhalb eines Kindergartens eines Brennpunktbezirks.
Mit Beiträgen von M. Dittmann, M. Eckert, P. Kachholz, K. Krauskopf, C. Ludwig-Körner, C. von Reeken, K. Riemann und U. Stegemann
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Vorwort
1 Einleitung
2 Exklusion statt Inklusion Angebote fu r Familien mit Hilfebedarf
2. 1 Inklusionsprozesse im Fru hbereich in Deutschland
2. 2 Derzeitige Angebote fu r Familien mit Hilfebedarf in Deutschland
2. 3 Einblick in Angebote fu r Familien mit Hilfebedarf im Ausland
2. 4 Kosten-Nutzen-Analyse
3 Neue Wege: Sta rkung der Eltern-Kind-Beziehung im Kindergarten
3. 1 Das Pilotprojekt Phase 1
3. 2 Die gewa hlten Methoden und ihre Umsetzung
3. 3 Ergebnisse aus Sicht der Eltern und der Fachkraft
3. 4 Forschungsergebnisse aus Projektphase 1
4 Neue Weggefa hrten: Patenschaften als Ressource in der kindlichen Entwicklung
4. 1 Mentoring und Mentoring-Forschung in den USA: Was kann Mentoring bewirken und wie?
4. 2 Patenschaften in Deutschland
5 Das Patenschaftsprojekt K-IPU (Projektphase 2) Forschungsergebnisse
5. 1 Vera nderungen des allgemeinen Entwicklungsstands der Patenkinder
5. 2 Die Perspektive der Patinnen und Paten
5. 3 Supervision
5. 4 Herausfordernde Konfliktmomente in der Patenschaft
5. 5 Eltern
6 Schlussfolgerungen und Ausblick
Literatur