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Produktbild: Das terrestrische Manifest | Bruno Latour
Produktbild: Das terrestrische Manifest | Bruno Latour

Das terrestrische Manifest

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Taschenbuch
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Eine Serie politischer Unwetter hat die Welt durcheinandergebracht. Die Instrumente, mit denen wir uns früher orientierten, funktionieren nicht mehr. Verstanden wir Politik lange als einen Zeitstrahl, der von einer lokalen Vergangenheit in eine globale Zukunft führen würde, realisieren wir nun, dass der Globus für unsere Globalisierungspläne zu klein ist. Der Weg in eine behütetere Vergangenheit erweist sich ebenfalls als Fiktion. Wir hängen in der Luft, der jähe Absturz droht.

In dieser brisanten Situation gilt es zuallererst, wieder festen Boden unter den Füßen zu gewinnen und sich dann neu zu orientieren. Bruno Latour unternimmt den Versuch, die Landschaft des Politischen neu zu vermessen und unsere politischen Leidenschaften auf neue Gegenstände auszurichten. Jenseits überkommener Unterscheidungen wie links und rechts, fortschrittlich und reaktionär plädiert er für eine radikal materialistische Politik, die nicht nur den Produktionsprozess einbezieht, sondern auch die ökologischen Bedingungen unserer Existenz.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
16. April 2018
Sprache
deutsch
Untertitel
'edition suhrkamp'. Deutsche Erstausgabe. Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Auflage
Deutsche Erstausgabe
Seitenanzahl
136
Reihe
edition suhrkamp
Autor/Autorin
Bruno Latour
Übersetzung
Bernd Schwibs
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
209 g
Größe (L/B/H)
205/125/17 mm
Sonstiges
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
ISBN
9783518073629

Portrait

Bruno Latour

Bruno Latour, geboren 1947 in Beaune, Burgund, Sohn einer Winzerfamilie. Studium der Philosophie und Anthropologie. Bruno Latour war Professor am Sciences Politiques Paris. Für sein umfangreiches Werk hat er zahlreiche Preise und Ehrungen erhalten, darunter den Siegfried Unseld Preis und den Holberg-Preis. Latour verstarb am 09. Oktober 2022 in Paris.


Bernd Schwibs, geboren 1945, ist nach Stationen an der Fondation Maison des Sciences de l Homme, beim Suhrkamp Verlag, bei den Zeitschriften Psyche und Westend jetzt freier Übersetzer.

Pressestimmen

»[Latour ist] ein unerschöpflicher Ideenlieferant für die Gegenwart. « Joseph Hanimann, Süddeutsche Zeitung

»Ein neuer Blick statt alte Verteilkämpfe: Bruno Latour weiß, wie die Avantgarde den Erdenbürger denkt. « René Scheu, Neue Zürcher Zeitung

»Latour nimmt die durchschnittliche europäische Gewöhnungsnormalität angesichts des Klimawandels nicht hin. Er will die Schockstarre lösen: Gesucht wird die Erde, auf der Menschen sich erden können. Gesucht wird: Politik. « Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT

»Latours Buch ist eine politische Programmschrift . . . Das Manifest will sein Publikum vom Kopf auf die Füße stellen. Im Titel liegt auch eine Aufforderung: Kommt auf den Boden der Tatsachen! Wacht auf! « Hendrikje Schauer, Der Tagesspiegel

»Latours Schrift ist weniger eine Anleitung, vielmehr eine sympathische Einladung teilzunehmen an der Suchbewegung, was das gemeinsame Terrestrische sein könnte, in dem sich ein Gefühl von Beschütztsein vermitteln ließe, ohne auf Identität und Verteidigung von Grenzen zu pochen. « Jürgen Reuß, Badische Zeitung

». . . in seiner kurzen Form ist es ein gelungener, anregender und von der ersten bis zur letzten Seite spannend zu lesender Essay. « Andrea Roedig, Deutschlandfunk Kultur

»Niemand hat die sozialen und ökologischen Bedingungen, unter denen wir heute leben, scharfsinniger analysiert als [Bruno Latour]. « Bernhard Malkmus, der Freitag

»Latour ist jede Form von Esoterik völlig fremd, und auch das neueste Buch Das terrestrische Manifest ist eine soziologisch fundierte und äußerst engagierte politische Stellungnahme. « Jean-Pierre Wils, Thema im Fokus

»Dass Latours Text sich auf feine, charmante Art und Weise von den sonst üblichen Earthmaster -Verlautbarungen eines zunehmend unglaubwürdigen Nachhaltigkeits- und Geoengineering -Diskurses abhebt, war zu erwarten. « Helmut Geist, erdkunde. uni-bonn. de

»Latours Essay regt dazu an, nicht nur die Fremd-, sondern auch die Selbstbestimmung genauer zu durchdenken. « Felix Heidenreich, Neue Politische Literatur

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