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Hologrammatica

Thriller. 'KiWi Taschenbücher'.
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Produktdetails

Titel: Hologrammatica
Autor/en: Tom Hillenbrand

ISBN: 3462051490
EAN: 9783462051490
Thriller.
'KiWi Taschenbücher'.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

15. Februar 2018 - kartoniert - 557 Seiten

Ungeheuer spannend - Bestsellerautor Tom Hillenbrand entwirft in seinem neuen Thriller ein spektakuläres Bild unserer Gesellschaft am Ende des 21. Jahrhunderts.Wenn künstliche Intelligenz die Probleme der Welt lösen kann - sind wir dazu bereit, die Kontrolle abzugeben?

Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte - digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist ...

Tom Hillenbrand, dessen Sachbücher und Romane sich bereits hunderttausende Male verkauft haben, in mehrere Sprachen übersetzt sind und auf der SPIEGEL-Bestseller- sowie der Zeit-Bestenliste standen, setzt mit seinem Science Fiction-Thriller »Hologrammatica« neue Maßstäbe und zieht den Leser mit spektakulärem Sog in die Zukunft.
Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Redakteur bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane haben sich bereits hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der SPIEGEL-Bestseller- sowie der ZEIT-Krimi-Bestenliste.
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"Endlich wieder Science Fiction! Ein Krimi über die digitalisierte Zukunft, der uns bei unterhaltsamer Lektüre feinsinnig lehrt, schärfer hinzusehen." Barbara Heine Barbara Heine, NDR Bücher für den Sommer 20180613
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein tolles Buch - von Anonym - 30.03.2018 zu Tom Hillenbrand „Hologrammatica“
Die Welt im Jahr 2088. Das Klima hat sich stark erwärmt, das Aussehen der gesamten Umwelt ist mit einer Holomaske geschönt, selbstfahrende Autos sind eine Standart und die Aufforstung des Waldes geschieht mit künstlichen Bäumen. Auch die Menschen haben sich geändert, wer über das nötige Kleingeld verfügt kann sein Bewusstsein für einen bestimmten Zeitraum in einen Klon uploaden lassen und Holomasken für Menschen sind so selbstverständlich wie Kleidung. In dieser Welt verschwindet plötzlich Juliette Perotte, eine Softwarespezialistin. Galahad Singh wird als Detektiv, ein sogenannter Quästor, mit dem Fall betraut. Doch Ermittlungen werden immer mysteriöser. Die Vermisste entpuppt sich nicht nur als außerordentlich intelligent, sondern auch als sehr exzentrisch. Mit den Ermittlungen von Herrn Singh taucht der Leser in eine fantasievolle und doch gar nicht so abwegig erscheinende Welt in eine nahe Zukunft ab. Eine Zukunft in der heutige Entwicklungen weitergedacht und auf die Spitze getrieben werden. So kennt z. B. kaum ein Erdenbürger im Jahr 2088 seine Stadt ohne die Holomaske, die alles in einem schönen Glanz erscheinen lässt und Flüchtlingsströme ziehen nun ins ehemalige kalte Sibirien, wo nun ein angenehmes Klima herrscht. Die künstliche Welt mit Holografien ist allgegenwärtig. Immer steht jedoch auch die Suche nach der Vermissten im Mittelpunkt. Detailreich und spannend erzählt Hillenbrand die Geschichte die eine Mischung aus Sciene Fiction und Thriller ist.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll spannende Mischung aus Krimi und Science-Fiktion - von mrs-lucky - 29.03.2018 zu Tom Hillenbrand „Hologrammatica“
Das Buch beginnt wie ein klassischer Detektiv-Roman: der "Quästor" Galahad Singh wird beauftragt, den Aufenthaltsort einer vermissten Frau ausfindig zu machen. Doch die Geschichte ist alles andere als klassisch, denn Tom Hillenbrands neuestes Werk spielt im Jahr 2088. Nach einer Seuche ist die Erdbevölkerung stark reduziert, die Klimaveränderung hat zu Völkerwanderungen geführt, der technische Fortschritt ist stark vorangeschritten. Neben einem holographischen Netz, welches dafür sorgt, dass viele Oberflächen inklusive der Outfits der Menschen optisch verbessert werden, ist die Technik des "Mind Uploadings" eine für die Geschichte wichtige Entwicklung. Mithilfe dieser recht kostspieligen Technik kann man die Daten seines Gehirns extern speichern und in andere Körper, sogenannte Gefäße hochladen. Die vermisste Frau, die Galahad aufspüren soll, beschäftigt sich beruflich mit der Programmierung von Verschlüsselungstechniken für diese digitalen Gehirne. Sie hat offenbar an einem geheimen Projekt mitgearbeitet und wurde möglicherweise gekidnappt. Auf der Suche nach den Hintergründen zu diesem Fall gerät Galahad Singh in einige brenzliche Situationen, er fragt sich immer mehr, welcher Art dieser mächtige Gegner ist, mit dem er zu tun bekommt. Ist er menschlich oder steckt gar eine künstliche KI dahinter? Auf seinen Reisen bringt Galahad Singh dem Leser nach und nach die Vision Hillenbrands von der Welt der Zukunft näher. Den Einstieg in "Hologrammatica" habe ich als schwierig empfunden aufgrund der Zukunftsszenarien und vielen unbekannten technischen Begriffen. Hilfreich ist dazu das Glossar auf den letzten Seiten des Buches. Amüsant fand ich die Anspielung auf den Autor Philip Kindred Dick, ein bedeutender Science-Fiction Autor, von dem ich zumindest einige Werke als Verfilmungen kenne. Der Thriller ist rasant und abwechslungsreich, die Mischung aus Krimigeschichte und Science-Fiction finde ich sehr gelungen. Anfangs kamen mir die technischen Entwicklungen sehr weit gegriffen vor, da uns bis zum Jahr 2088 nur 70 Jahre trennen. Wenn man aber betrachtet, wie sich die Welt in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat und wie das Tempo anzieht, erscheint das Szenario glaubwürdiger. Von Tom Hillenbrand kannte ich bislang "Der Kaffeedieb", dieses Buch ist ganz anders, hat mich aber nicht weniger begeistert. Die Geschichte ist fantasievoll erzählt und wirkt zugleich fundiert, einige Entwicklungen erscheinen abschreckend, manche Gedanken haben etwas Philosophisches. Für Liebhaber von Dystopien oder Science-Fiction mit Thriller-Elementen würde ich eine Leseempfehlung aussprechen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ungeheuer spannend. - von Inge Weis - 22.03.2018 zu Tom Hillenbrand „Hologrammatica“
Flucht ins Holonet, eine Zukunftsvision? Das Thema könnte aktueller nicht sein. Wird die künstliche Intelligenz ein Segen für uns sein oder eher ein Fluch? Der Autor - ganz der Profi - started seine Recherchen am Ende des 21. Jahrhunderts in London, wo er dem Quästor Galad Singh über die Schulter schaut, der darauf spezialisiert ist, verschwundene Menschen wiederzufinden. Und davon gibt es viele. Der Klimawandel hat Völkerwanderungen ausgelöst, Menschen haben neue Techniken gelernt - etwa bei Schwierigkeiten einfach die eigene Identität abzulegen und mit einer neuen wieder aufzutauchen. Auch die Computerexpertin Juliette Perotte scheint Gebrauch davon zu machen, jedenfalls wird Singh beauftragt, sie aufzuspüren. Wohl vor allem, weil Perotte Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelt: digitale Gehirne, mit deren Hilfe man sich in andere Körper hochladen kann. Juliette Perrotte, siebenunddreißig, wohnhaft in Paris ist erstens IT-Expertin, zweitens wohlhabend, Tochter reicher Eltern, und war anscheinend Teil der Pariser jeunesse dorée. Perrotte war hochintelligent, arbeitete als Programmiererin/Softwareentwicklerin bei Cryptocarbon die Verschlüsselungsverfahren für Uploads entwickelt. Sie versuchte, Cogits sicherer zu machen, damit diese nicht gehackt werden können. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh sich in den Fall einarbeitet, desto wahrscheinlicher ist es, dass Juliette von dem Programmiererkollegen entführt wurde. Doch bald kommen ihm Zweifel, ob der Kidnapper wirklich ein Mensch ist. Für alle, die Lust auf einen wunderbar dreidimensionalen Spaziergang durch die Zukunft und gute Nerven haben, ist Tom Hillenbrands neuester Thriller ein echtes Geschenk des Cyberhimmels. Er hat einen geradezu visionären und außerdem noch brillanten Nahzukunftsthriller namens Hologrammatica geschrieben, der dem Leser wahrscheinlich ziemlich an die Nieren geht. Die Zukunft, die der Autor beschreibt scheint mehr als nur möglich zu sein und sein Ausblick greift Dinge auf, die mittlerweile vielleicht schon passiert sind. Ein Krimi aus der Zukunft, der gekonnt den Politkrimi mit einem Hauch von Science-Fiction kombiniert und dabei doch sehr tagesaktuell bleibt. Eine spannende und zugleich erschreckende Zukunftsvision, die nicht mehr weit entfernt scheint und die absolut lesenswert ist!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Was die Zukunft bringt - von Julia Lindner - 21.03.2018 zu Tom Hillenbrand „Hologrammatica“
Was wäre, wenn unser Leben, unsere äußere Erscheinung nicht mehr als eine künstlich per Computer optimierte Maske wäre? Wenn sich der Mensch von Maschinen abhängig gemacht und trotzdem in ständiger Angst vor deren Intelligenz leben würde? In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft hat sich das Leben auf der Erde drastisch verändert: Die Klimaerwärmung durch den Treibhauseffekt und eine Virus-Epidemie haben die menschliche Population stark reduziert. Die Überlebenden haben sich mithilfe von technischen Errungenschaften ein Leben eingerichtet, umgeben von der Hologrammatica- einer Welt voll holografischer Projektionen. Und auch die Menschen selbst haben sich verändert. Sie optimieren ihr Aussehen entweder durch Holos oder verpflanzen ihr Bewusstsein dank künstlicher Gehirne in Ersatzkörper. Das gestaltet die Suche nach vermissten Personen für Gaöahad Singh natürlich umso schwieriger. Besonders sein aktueller Fall, Juliette Perotte, macht ihm schwer zu schaffen... Tom Hillenbrand hat mit diesem Buch einen großartigen SciFi-Thriller geschaffen, der dank seiner vielen eingestreuten wissenschaftlichen Erklärungen beängstigend realistisch erscheint. Die Erzählung ist mit unheimlich vielen Details gespickt, sodass man vor allem zu Beginn schier überwältigt wird. Ein wenig Licht ins Dunkel bringt da zum Glück das kleine Wörterbuch am Ende des Romans. Die Figuren bleiben leider, mit Ausnahme von Galahad, etwas blass, sind aber bei diesem Buch auch eher stilistisches Füllmittel. Der Star dieses Buches ist tatsächlich die Welt von morgen, die hier erschaffen wurde. Man wird sich bei diesem Buch mit Sicherheit nicht langweilen, so atemlos wie einen die Geschichte macht. Fazit: So hypnotisch wie der Einband aussieht, wirkt der Inhalt auch auf den Leser!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend und beängstigend - Zukunftsthriller mit Schmunzeleffekt - von Sylvia Hertel - 07.03.2018 zu Tom Hillenbrand „Hologrammatica“
"Hologrammatica", der neue Thriller von Tom Hillembrand ist so ganz anders als die kulinarischen Krimis mit Xavier Kieffer die ich bisher von diesem Autor gelesen habe. Das Buch spielt im Jahre 2088, der Klimawandel ist fortgeschritten, einige Regionen wie z., B. Australien oder Afrika sind auf Grund steigender Temperaturen nicht mehr bewohnbar. Auch Europa hat einen starken Rückgang an Bevölkerung zu verzeichnen. Dadurch stehen viele Gebäude leer und die Mieten sind wieder erschwinglich. Es hat eine Völkerwanderung eingesetzt, eine beliebte Region ist Sibirien. Tom Hillenbrand hat hier eine Welt der Zukunft erschaffen. Man braucht keine Brille mehr um Hollogramme zu sehen, im Gegenteil, man braucht die Brille um hinter die Hollogramme zu sehen, um die reale Welt zu sehen. Alles ist mehr Schein als Sein. Ist ein Haus renovierungsbedürftig wird etwas Holotextur aufgetragen und schon erscheint es in neuem Glanz. Selbst der Eifelturm in Paris, der vor Jahren von Terroristen in die Luft gesprengt wurde ist heute nur ein Hologramm. Dafür aber größer und prächtiger als es der echte je war. Es gibt sogar die Möglichkeit sein Gehirn zu scannen und die Daten in ein künstlich geschaffenes Gehirn zu laden und sich dieses einsetzten zu lassen. Mit dieser künstlichen Intelligenz kann man die Gefäße (künstliche Körper) wechseln indem man einfach seine Daten überträgt. Man weiß also nie wen man wirklich vor sich hat, was ich sehr beängstigend finde. Tom Hillenbrand versteht es dem Leser seine Welt der Zukunft real erscheinen zu lassen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es die vom Autor erfundenen Möglichleiten einmal gibt. Aber möchte ich in einer solchen Welt leben? Zum Glück wird sich mir die Frage nicht stellen den das Jahr 2088 werde ich nicht erleben. Natürlich geht es in diesem Buch nicht nur um die virtuelle Welt, die Computerspezialistin Juliette Perotte wird vermisst und der Privatermittler Galahad Singh bekommt den Auftrag sie zu finden. "Hologrammatica" entführt den Leser in eine Welt der Zukunft, es ist kein leichtes Buch, es erfordert die volle Aufmerksamkeit und einige Zeit zum Lesen. Aber es lohnt sich und das Buch verdient die volle Aufmerksamkeit und die Zeit die man dafür braucht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gelungener Zukunftsthriller - von Jeanette - 21.02.2018 zu Tom Hillenbrand „Hologrammatica“
Wir schreiben das Jahr 2088: Der Londoner Quästor Galahad Singh bekommt den Auftrag nach der verschwundenen Progammiererin Juliette Perotte zu suchen. Tom Hillenbrand entwirft in Hologrammtica die Vision einer Welt, in der Risse und Flecken an Fassaden, Pickel und rote Nasen einfach mit darübergelegten Hologrammen kaschiert werden. Das Holonet ist der tägliche Begleiter der Menschen. Es ist möglich, seinen Verstand in andere Körper hochzuladen und so nahezu spurlos zu verschwinden. Singh hat als Quästor also keine leichte Aufgabe. Die Gegebenheiten in dieser Holo-Zukunft machen aus dem Thriller weit mehr als einen gewöhnlichen Vermisstenfall. Es ergeben sich einige überraschende Wendungen und es kommt zu spannenden Szenen. Nach den ersten Seiten konnte ich problemlos in die Geschichte und die Welt in 2088 eintauchen. Tom Hillenbrand ist es gelungen, eine gut verständliche und stellenweise amüsante Zukunftsvision zu entwerfen. Zwischendurch stimmt das Buch aber auch nachdenklich, zum Beispiel wenn es um das Hochladen in andere Körper oder um die Gefahren künstlicher Intelligenz geht. Am Ende des Buches gibt es ein Holonet-Lexikon, um die Bedeutung von Schlüsselbegriffen nachzuschlagen. Fazit: Ein gelungener Zukunftsthriller mit amüsanten und nachdenklichen Elementen, viereinhalb Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Holodramatica - von Vanessa C. - 11.02.2018 zu Tom Hillenbrand „Hologrammatica“
Worum gehts? Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte - digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist ... Meinung: Die Welt die der Autor in diesem Buch erschaffen hat, spielt zwar in einer fernen Zukunft, ist aber trotzdem sehr nah. Es fällt einem leicht sich vorzustellen, wie der Quästor durch die hübschen völlig bunten, mit neonfarbigen Werbungen überladenen Straßen geht, dann seine Stripper-Brille aufsetzt(dadurch lassen sich die Hologramme ausschalten) und die Welt darunter erblickt: grau, schmutzig, kaputt, die Natur im Sterben. Viele Fachausdrücke bezeichnen die neuen Welt und ihre Erfindungen, und auch wenn man nach diesem Buch wahrscheinlich für andere eine Fremdsprache spricht, wird doch alles verständlich erklärt. Es war spannend und interessant für mich für eine kurze Weile (!) in diese mögliche Variante der Zukunft einzutauchen. Allerdings wäre das Buch für mich deutlich besser gewesen, wenn der Fokus denn auch auf dieser dystopischen Welt liegen würde. Jedoch ging es hauptsächlich um die Hauptperson: seine Liebe zu Saxophonen, Kampfsport-Training und vor allem um das Liebesdrama mit seinem neuen Freund. Das Problem ist, dass die Hauptperson nicht weiß, ob sein neuer Freund ursprünglich ein Mann oder ein Frau war, denn durch die Gefäße kann man im Jahr 2088 Mal das und Mal das sein. Und das verunsichert ihn. Da der Fokus auf deren verwirrender Liebe lag, sollte das Buch für mich eher Holodrammatica heißen. So oder so: nach Seite 180(ca. 1/3) habe ich das Buch abgebrochen. Fazit: Da ich das Buch abgebrochen habe, bleibt meine Rezension auch relativ kurz. Diese Dystopie hatte viel Potenzial und wäre wirklich spannend gewesen, wenn es auch um sie gehen würde. Ich kann das Buch nur demjenigen empfehlen, der auf Suche nach einer Dystopie und! einer Liebesgeschichte in einem ist.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Archer - 10.02.2018 zu Tom Hillenbrand „Hologrammatica“
Ende des 21. Jahrhunderts hat sich die Anzahl der Menschen extrem verringert. Eine Pandemie rottete einen Großteil der Menschheit aus, allerdings gibt es immer noch genügend, um auf dumme Ideen zu kommen. Auch die Technik ist weit fortgeschritten, zum Teil jedoch direkt verboten; der gläserne Mensch ist nicht mehr so gläsern, wie noch 50 Jahre zuvor. Dank Holotechnik und anderer zukünftiger Spielereien war es noch nie so einfach, sich einfach abzusetzen, und wenn ein Mensch verschwindet, wenden sich viele Leute an moderne Detektive, die sogenannten Quästoren. Galahad Singh ist einer von ihnen und sein neuester Fall führt ihn in dieser Art von Brave New World bis an die Grenzen des Geistes und darüber hinaus. Wow, ich muss schon sagen, das ist mal ein Zukunftsentwurf, der es in sich hatte. Gut zu lesen, gut geschrieben, aber nicht immer einfach zu verstehen, man musste schon dran bleiben, um nicht den Faden zu verlieren. Das wird wahrscheinlich schon so manchen Leser abschrecken. Mir haben die Ideen und die Umsetzung gefallen, gerade auch die Verbindung zwischen einer Art Dystopie und Noir-Krimi. Galahad ist einesteils der typische einsame Wolf, andererseits nicht ganz so typisch homosexuell, Sohn eines megareichen Vaters und er verfügt über eine Technik, die den klassischen Detektiven aus den 30iger-Jahr-Romanen nicht zur Verfügung stehen. Das Ganze hätte sogar Potenzial zu einem 5-Sterne-Highlight gehabt, wenn es nicht in der Mitte ein wenig durchhängen und sich auf gewisse Art wiederholen würde. Ein paar Kürzungen hier und da hätten dem Spannungsverlauf gut getan. Trotzdem: richtig gutes Buch für Leute, die Nachdenken während des Lesens nicht für mega retro halten.
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