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Weit weg von Verona

Roman. Originaltitel: A Long Way from Verona.
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Produktdetails

Titel: Weit weg von Verona
Autor/en: Jane Gardam

ISBN: 3446260404
EAN: 9783446260405
Roman.
Originaltitel: A Long Way from Verona.
Übersetzt von Isabel Bogdan
Hanser Berlin

23. Juli 2018 - gebunden - 237 Seiten

Jessica sagt bedingungslos und in den unmöglichsten Momenten die Wahrheit. Ihr Widerwille gegen Anpassung bringt sie in dem kleinen englischen Badeort ständig in verquere Situationen. Sie hat genau eine Freundin - der Rest ihrer kleinen kriegsüberschatteten Welt begegnet ihr mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu. Aber das ist ihr egal, denn eigentlich braucht sie all ihre explosive Kraft, um Schriftstellerin zu werden. Oder ist sie das schon? "Weit weg von Verona" ist Jane Gardams erster Roman. Doch er enthält bereits all das, wofür sie bewundert wird - die atmosphärische Stärke, den Mut zum Geheimnis und ihren besonderen Witz. Mit Jessica Vye hat sie eine der hinreißendsten Figuren überhaupt geschaffen.
Jane Gardam wurde 1928 in North Yorkshire geboren und lebt heute in East Kent. Für ihr viel bewundertes schriftstellerisches Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Nach der Bestseller-Trilogie um Old Filth sowie dem Erzählungsband "Die Leute von Privilege Hill" erschien bei Hanser Berlin zuletzt ihr Roman "Weit weg von Verona" (2018).
"'Weit weg von Verona' gehört zu den schönsten 'Schriftstellerromanen' der Literaturgeschichte ... Das Buch wird deutschen Lesern auch eine Freude sein, weil Isabel Bogdan es herrlich frech ins Deutsche übersetzt hat, mit Schwung, mit einer amüsanten Mischung von Umgangssprache und schön gebauten Sätzen mit altmodischen Wörtern wie 'Schnickschnack'." Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 21.11.18

"Das Kunststück Jane Gardams liegt darin, dass es ihr gelingt, durch das Prisma des Schulalltags an Jessicas Highschool, ihrer Ausflüge mit anderen Mädchen und schließlich mit dem wunderbarsten aller Jungen Blitze des Blitzkriegs zucken zu lassen." Ursula Scheer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.11.2018

"Wir treffen auf eine der hinreißendsten Mädchen-Heldinnen der englischen Literaturgeschichte[...] Jessica Vye ist eine Erzählerin, an der man seine reine Freude hat. Ein kleiner, runder Roman, in dem Jane Gardam schon den ironisch-humorvollen Ton anschlägt, für den auch die deutsche Leserschaft sie so liebt." Mareike Ilsemann, WDR 5, 03.11.2018

"Ich habe diesen Roman sehr, sehr gern gelesen - als Erstlingsroman, als Debüt ein hochinteressantes Buch." Rainer Moritz, NDR Kultur, 28.08.2018

"Es ist die Direktheit des Tons, die Leichtigkeit und Frische ihres Stils. Sie sorgen dafür, dass es nur einen Absatz braucht, um auch Jane Gardams ersten Roman auf Anhieb zu mögen." Claudia Voigt, Literatur Spiegel, 25.08.2018

"In 'Weit weg von Verona' findet sich bereits alles, das Gardams Werk auszeichnet: ein klarer, behänder Schreibstil, scharfe Beobachtung, subtile Charakterzeichnung, hintergründig-witzige Dialogführung, raffinierte Plot-Konstruktion, ein Erzählgestus von klarsichtiger Nüchternheit und stoischem Pragmatismus, durchsprenkelt mit leisem Sarkasmus." Sigrid Löffler, Kulturradio rbb, 20.08.2018

"In Jessica steckt viel von Jane Gardam, die eine Menge von dieser seltenen Sorte 'liebenswürdiger Humor' besitzt." Peter Pisa, Kurier, 11.08.18

"Jane Gardams Sprache, von Isabel Bogdan mit vibrierender Lust übersetzt, ist klar und erfrischend wie das Wasser der Seen im Lake District." Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.07.18
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein lesenswertes Buch mit einer liebenswerten Heldin - von adel69 - 20.09.2018 zu Jane Gardam „Weit weg von Verona“
Worum geht es? Die Handlung spielt während des Zweiten Weltkriegs in Großbritannien. Jessica Vye ist zwölf Jahre alt und Schülerin. Ihr Vater ist Geistlicher, die Mutter nimmt ihre Aufgaben als Gattin eines Geistlichen wahr. Außerdem gibt es noch den kleinen Bruder Rowley. Mit neun Jahren hat Jessica ein einschneidendes Erlebnis. Ein Herr, der in die Schule kommt und bei Schülerin die Liebe zu Büchern wecken soll, bescheinigt Jessica, dass sie eine Schriftstellerin ist. Und genau das will sie sein. Sie erzählt als Ich-Erzählerin aus ihrem Leben. Sie hält sich nicht für liebenswert, sie meint oft, dass viele Menschen sie nicht leiden können. In gewissem Maße ist sie selbst daran schuld, denn sie muss immer wieder ihre Meinung sagen. Probleme hat sie mit der Lehrerin Mrs. Dobbs. Diese schätzt Jessicas Aufsätze nicht. Andererseits muss man in der Schule Lektüre lesen, die langweilig ist. Als Jessica der Lehrerin das sagt, wird diese wütend. Das Verhältnis zwischen Mrs. Dobbs und Jessica verbessert sich, als sich Jessica mit Mrs. Pemberton anfreundet. Mrs. Pemberton ist eine Lehrerin im Ruhestand, die immer gute Tipps geben kann. Während einer Feier eines Pfarrkollegen ihres Vaters lernt Jessica Christian kennen. Sie ist von diesem Mann fasziniert. Meine Meinung: Das Buch und der Schreibstil haben mich sofort begeistert. Gerne habe ich diese Geschichte mit dieser vorlauten, aber dennoch sympathischen Heldin gelesen. Es macht mir nichts aus, dass Jessica ihre Meinung sagt. Ich finde das erfrischend. Oft tritt sie mit ihrer Meinung in Fettnäpfchen, bringt also Leute gegen sich auf. Andererseits hat sie recht. Warum muss man für die Schule oft langweilige Bücher lesen. Das ging nicht nur Jessica so - sondern auch vielen Lesern dieses Buches, mir zum Beispiel. Ich habe das Buch gelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Jessica und Christian weitergehen wird. Dabei ist das Buch absolut nicht vorhersehbar - und so war auch ich vom Schluss überrascht. Wer ein gut geschriebenes Buch mit einer sympathischen jugendlichen Heldin lesen will, dem sei dieses Buch empfohlen. Ich vergebe alle Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll England ist nicht Verona - von Julia Lindner - 30.08.2018 zu Jane Gardam „Weit weg von Verona“
Jane Gardam macht uns in ihrem allerersten Roman mit Jessica Vye bekannt, einem dreizehnjährigen Mädchen aus England. Jessica ist aufgeweckt und ziemlich selbstsicher, sie weiß genau, was sie später mal werden möchte: Schriftstellerin! Dass sich ihr dabei diverse Hindernisse in den Weg stellen, wie ihre Mitschülerinnen (denen Jessica irgendwie nicht viel abgewinnen kann), Lehrerinnen, die sie einfach nicht verstehen und nicht zuletzt der Krieg. Die Geschichte wird komplett aus Jessicas Sicht erzählt und erhält so einen erfrischenden Stil: leicht, etwas kindlich und trotzdem sehr realistisch. Er entspricht eben genau einem jungen Mädchen, das versucht, die aus den Fugen geratene Welt zu verstehen und sich vor allem auch den Erwachsenen gegenüber verständlich zu machen (was oft nicht so ganz gelingt). Man erlebt viel Humor, aber auch die Wirren und Rückschläge des Krieges. Das Leben zu Jessicas Zeit ist nunmal nicht leicht, die Kindheit von Hunger, Kälte und Einschränkungen bestimmt. Aber zu sehen, wie dieses junge Mädchen mit all dem umgeht, stark bleibt, ohne sich zu verbiegen, hat eine unheimlich lebensbejahende Wirkung. Wenn Jessica das schafft, kann ich das, wo ich es doch so viel leichter habe, auch! Fazit: Dieses Buch ist ein wenig wie das typisch englische Wetter: meist diesig und etwas trübsinnig, aber wenn die Sonne rauskommt, strahlend schön!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Jessica - von Fornika - 17.08.2018 zu Jane Gardam „Weit weg von Verona“
Jessica Vye eckt mit ihrer forschen Art überall an, hat nur wenige Freunde, aber dafür großes schriftstellerisches Talent. Sie ist außergewöhnlich, entspricht nicht dem Kleinmädchenideal, das man sich im Zweiten Weltkrieg von einer Pfarrerstochter erwartet. Klar, dass ihr Leben im verschlafenen Badeort mehr als turbulent ist. Jane Gardams Debütroman hat mir wirklich Spaß gemacht. Jessica ist eine tolle Figur, ein Freigeist, ein quirliger, mutiger Mensch. Gleichzeitig aber auch sehr nachdenklich und unabhängig. Sie erzählt in ihrer sehr frischen Art aus ihrem Alltag, der sich wie ein Abenteuer liest, auch wenn es keinen Höhepunkt gibt, auf den die Story hinarbeitet. Gardams Stil hat mir unglaublich gut gefallen, leicht lesbar, mit einer feinen Prise Humor. Ein bisschen bedauere ich es, dass es nicht mehr Bücher über Jessica gibt, von dieser jungen Dame hätte ich gerne mehr gelesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nette Geschichte ohne Fokus - von Lia48 - 10.08.2018 zu Jane Gardam „Weit weg von Verona“
INHALT: Mit 9 Jahren ist Jessica Vye fasziniert, als ein Schriftsteller der Schule einen Besuch abstattet. Seitdem steht für die 13-Jährige fest, dass sie Schriftstellerin werden möchte. Jessica lebt in ihrer eigenen Welt. So redet sie des Öfteren mit sich selbst, liest viel und schreibt und hängt ihren vielschichtigen Gedanken nach. Zudem ist sie sehr offen und ehrlich und sagt geradeaus was sie denkt. Bei ihren Mitschülern kommt das nicht immer gut an. Die 13-Jährige jedoch versteht nicht, warum die anderen sie nicht besser leiden können. Jessica lässt uns in diesem Buch an ihrem Alltag während des zweiten Weltkrieges teilhaben. Dabei erzählt sie viel von Erlebnissen in der Schule und in ihrem Umfeld. MEINUNG: Mit dem Schreibstil der Autorin bin ich gut zurecht gekommen, er lässt sich flüssig lesen. Hauptsächlich wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt, jedoch mit ein paar Ausnahmen. Jessica war mir durch ihre offene, direkte und humorvolle Art meistens sympathisch. Jedoch kann ich auch nachvollziehen, dass dies manchen Menschen in ihrem Umfeld zu viel ist und sie damit leicht aneckt. Einige Situationen waren sehr humorvoll geschildert andere wiederum haben mir Aspekte aus dem Alltag während des zweiten Weltkrieges vor Augen geführt. Beides war jeweils toll erzählt, jedoch hat es für mich nicht ganz rund gewirkt. Während anfangs der Schulalltag thematisch im Vordergrund steht, ist es gegen Ende der Krieg. Einzig Jessicas Interesse für Literatur zieht sich durch einen großen Teil des Buches. Hier hätte ich mir jedoch einen stärkeren Fokus in einer der Thematiken gewünscht. Ich empfand das Buch mehr als eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die man als Schüler nun mal so erlebt. Spannungsmomente haben mir hier (bis auf eine Ausnahme) gefehlt. Eine Verbindung zum Titel des Buches lässt sich nur erahnen, wird aber im Buch nicht genauer thematisiert. FAZIT: Insgesamt eine nette Geschichte, die mir jedoch nicht rund genug erschien und von der ich mir mehr Höhepunkte und einen thematischen Fokus gewünscht hätte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Anonym - 08.08.2018 zu Jane Gardam „Weit weg von Verona“
Worum gehts? Jessica sagt bedingungslos und in den unmöglichsten Momenten die Wahrheit. Ihr Widerwille gegen Anpassung bringt sie in dem kleinen englischen Badeort ständig in verquere Situationen. Sie hat genau eine Freundin - der Rest ihrer kleinen kriegsüberschatteten Welt begegnet ihr mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu. Aber das ist ihr egal, denn eigentlich braucht sie all ihre explosive Kraft, um Schriftstellerin zu werden. Oder ist sie das schon? "Weit weg von Verona" ist Jane Gardams erster Roman. Doch er enthält bereits all das, wofür sie bewundert wird - die atmosphärische Stärke, den Mut zum Geheimnis und ihren besonderen Witz. Mit Jessica Vye hat sie eine der hinreißendsten Figuren überhaupt geschaffen. Meine Meinung Das Cover hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es ist nicht nur das Motiv - die geheimnissvolle Abgewandheit der jungen Dame -, sondern auch die Machart. Zwar ist es einfach und etwas schlicht, aber durch die perfekte Auswahl der Farbtöne und die ineinander übergleitenden Farben besitzt es eine ungeheure Anziehung. Und somit passt es auch hervorragend zum Buch. Denn die Hauptperson Jessica scheint zu nächst wie ein kleines, normales Mädchen, das Träume und Ängste hat sie jedes andere Kind. Doch relativ schnell wird klar, dass sie anders ist. Wer sonst wünscht sich mit 13 Jahren schon Schriftstellerin zu sein, oder viel mehr, ist schon eine? Denn auch das kann niemand bestreiten: Jessica ist Schriftstellerin, eine gute noch dazu. Und auch wenn sie Anfang noch die typischen Fehler macht, lernt sie sehr schnell aus diesen und verbessert sich stetig. Schade bloß, dass keines ihrer Gedichte mit ins Buch gedruckt wurden! Was wohl auch der einzige Kritikpunkt ist, alles andere ist nahezu perfekt. Absolut flüssiger Schreibstil; Worte die zu Bildern werden; ausgearbeitete, glaubwürdige, liebenswürdige Charaktere; eine Geschichte die ans Herz geht und dort bleibt. Was will man mehr? Fazit Eine Geschichte über eine junge Frau, die Schriftstellerin werden möchte, es dabei doch schon längst ist. Darüber hinaus besitzt das Buch alles, was man sich nur wünschen kann. Auf jeden Fall ein Meisterwerk der Literatur!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine wunderbare Heldin - von TanyBee - 07.08.2018 zu Jane Gardam „Weit weg von Verona“
Jessica Vye ist neun Jahre alt, als sie die Bestätigung erhält für etwas, dass sie schon lange vermutet hat. Sie ist nicht wie die anderen Kinder. In ihrer Schule tritt ein Autor auf und in letzter Sekunde, kurz bevor sein Zug fährt, gibt sie ihm ihre bisher verfassten Geschichten zum Lesen mit. Einige Monate später erhält sie von ihm einen Brief, dass sie "ohne jeden Zweifel eine echte Schriftstellerin" sei. Jessica ist nun 12 Jahre alt und durch ihre unangepasste und ehrliche Art hat sie Schwierigkeiten mit anderen Kindern und vor allem mit den Lehrern. Außerdem tobt gerade der zweite Weltkrieg und auch in Jessicas Wohnort fallen Bomben. Beim Lesen des Buches musste ich oft an "Anne of Green Gables" denken. Denn auch Jessica hat überschäumende Emotionen und ist nicht so still und brav, wie es von Kindern früher erwartet wurde, sondern sagt ihre Meinung. Ich frage mich, ob ein Stück weit die Autorin über sich selbst schreibt, das Geburtsjahr von Jane Gardam und Jessica Vye stimmt jedenfalls überein. Zur Handlung muss ich sagen, dass es davon gar nicht so viel gibt. Es werden eher Episoden aus Jessicas Leben erzählt, wobei es trotzdem einen roten Faden gibt und einen Bogen, der vom Anfang bis zum Ende gespannt ist. Aber hat mich die dahin plätschernde Handlung gestört? Nein! Es ist ein großes Vergnügen, dem Geplauder, den Ängsten und Träumen von Jessica zu lauschen. "Weit weg von Verona" ist das erste Buch von Jane Gardam, aber mir persönlich hat es sogar besser gefallen als "Ein untadeliger Mann", mit dem sie in Deutschland Bekanntheit erlangt hat. Und das liegt ganz sicher an der wunderbaren Heldin. Es war mir eine große Freude Jessica Vye kennenzulernen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein sehr ungewöhnliches Mädchen erzählt aus seinem Leben - von Anonym - 03.08.2018 zu Jane Gardam „Weit weg von Verona“
Dieses ist der erste Roman der Autorin, der in ihrem Heimatland England bereits 1971 erschienen ist. Das Buch ist wirklich lesenswert und fasziniert durch seine bemerkenswerte Protagonistin, der 12jährigen Jessica Vye. Aus ihrer Perspektive ist die Geschichte erzählt, die zur Zeit des Zweiten Weltkrieges in England angesiedelt ist. Schon zu Beginn charakterisiert sie sich als nicht ganz normal, nicht sehr beliebt, immer wissend, was die Leute denken, schlecht die Klappe halten könnend und unweigerlich immer und überall die Wahrheit sagend. Und exakt so erleben wir Jessica im Laufe der Begebenheiten, von denen sie sehr eloquent erzählt, sei es ihr Besuch in einem Slum, einer zur Upper Class gehörenden Familie, eines Cafés oder ihrer Schule. Wirklich bewundernswert wird Jessica dadurch, dass sie sich - etwas selbst verliebt - schon im Alter von erst neun Jahren für eine echte Schriftstellerin hält und dann mit zwölf tatsächlich bei einem Gedichtwettbewerb gewinnt. Bibliophilen Lesern wird auch gefallen, dass sie alle englischen Klassiker, die die örtliche Bibliothek vorrätig hat, dem Alphabet nach liest. So unterhaltend der Plot auch ist, werden wir nicht von den furchtbaren Ereignissen aus dem Krieg verschont. Denn auch Lebensmittelkarten, Gasmasken, Luftschutzkeller, Bombardierungen gehören zu Jessicas alltäglichem Leben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Charmante Sprachgewalt, die bezaubert - von lesebiene - 31.07.2018 zu Jane Gardam „Weit weg von Verona“
Meinung : Dies war mein erstes Buch, der hochgelobten Autorin Jane Gardam und sicherlich nicht mein letztes. Die Protagonistin der Geschichte ist die junge Jessicaa Vye und hier kommen wir gleich zu der Stärke Jane Gardams, denn diese Figur, wird man als Leser so schnell nicht vergessen können. Wie die Autorin es schafft Charaktere zu erschaffen,habe ich in dieser Form selten erlebt, so plastisch, authentisch und tiefgründig charmant, dass man während des Lesens beinahe vergisst, dass es sich hierbei nur um eine fiktive Person handelt. Eingewoben ist dieser großartige Charaktere, in eine atmosphärische Geschichte, die mal traurig, herzerwärmend und dann wieder kokett witzig und charmant daherkommt. Ganz neben bei, ist Gardams Schreibstil, ein wahrer Genuss, einfach und locker, aber dennoch nie trivial und stets präsent und von einer zarten Kraft geprägt. Fazit : Sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin, von mir ein 100%iger Lesetipp!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Ende der Kindheit - von cosmea - 30.07.2018 zu Jane Gardam „Weit weg von Verona“
Jane Gardams Coming-Of-Age Roman "Weit weg von Verona" erschien im Original bereits 1971 unter dem Titel "A Long Way From Verona." Er berichtet über eine Phase im Leben der 13jährigen Protagonistin Jessica Vye, die im Alter von 9 Jahren ein einschneidendes Erlebnis hatte. Ein berühmter Schriftsteller versucht durch Vortrag und Lesung, die Kinder für Literatur zu begeistern und Jessica bittet ihn, sich alles anzusehen, was sie bis dahin geschrieben hat. Er hält sie für die geborene Schriftstellerin, und von da an ist sie von diesem für sie vorgezeichneten Weg nicht mehr abzubringen. Jessica ist ein sehr selbstbewusstes Mädchen, das Autorität nicht anerkennt und kompromisslos in jeder Situation sagt, was sie denkt, auch wenn sie sich dadurch immer wieder in Schwierigkeiten bringt und sich diverse Schulstrafen einhandelt. Sie ist ein wenig zur Außenseiterin geworden und hat in Florence nur eine einzige Freundin. Erstaunlicherweise bezieht sich ihre Auflehnung nicht auf ihre Eltern, denn ihren Vater, der erst spät zu seiner Berufung als Geistlicher gefunden hat, liebt sie sehr. Ein prägendes Erlebnis ist auch eine Einladung bei reichen Leuten, wo sie einen ganz anderen Lebensstil kennenlernt und in dem 14jährigen Christian einem jungen Revolutionär begegnet. Sehr reizvoll ist an Gardams Debütroman die Einordnung in den historischen Kontext. Die Geschichte spielt mitten im Zweiten Weltkrieg und vermittelt treffend die damaligen Lebensumstände: nächtliche Bombenangriffe, Gasmasken, Lebensmittelmarken, verbreitete Armut und Knappheit von Ressourcen. Mir hat dieser Roman gut gefallen, bin ich doch längst ein Fan der Old-Filth-Trilogie, die in Deutschland ihren schriftstellerischen Ruhm begründet.
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