Denn neben einigen Praxisbeispielen besticht das Buch vor allem durch eine grundlegende Besprechung dessen, was alles im Stichwort Outreach steckt. [ ] Das Buch [ ] liefert neben den theoretischen Grundlagen vor allem viel Einblick in die Praxis des Outreach und liefert zahlreiche Argumente, warum dieser Ansatz für die Zukunft der Museen hilfreich sein kann. Anke von Heyl auf Ihrer Website
[Die Autorinnen] möchten Museen anhand ihrer Erfahrungen Impulse geben, um ein diverses Publikum mittels anderer Formate und Konzepte anzusprechen. Neben einem historischen Abriss offerieren sie Ansätze vom Museumkoffer über Mobile Museen bis hin zu Apps, Digitalen Sammlungen und MOOCs. Outreach-Praktiken werden anhand von deutschen und weltweiten Museen sowie anderen Kulturinstitutionen dargestellt. Birgit Wolf, in: Kulturpolitische Mitteilungen 1/2019, S. 99.
[Die Autorinnen] haben mit ihrem Buch auch weil es erfreulich knapp und auf den Punkt formuliert ist eine hilfreiche Anregung vorgelegt, die einem helfen kann, die eigenen Gedanken für die strategische Planung zu systematisieren und durch Impulse von anderswo anzureichern. Hiram Kümper, in: Zeitarbeit 1/2019, S. 97.
Positiv sticht [. . .] besonders die Verwendung statistischer Daten zu Publikum und Besuchen, aber auch zu Interesse und Beliebtheit hervor, weshalb eine Unterteilung in Museumskategorien vorgenommen wurde, die wiederum guten Aufschluss darüber gibt, welche Art von Museen vorrangig von Besuchermangel betroffen sind. Außerdem erfolgte durch die Autorinnen eine detaillierte Untersuchung des Museumspublikums hinsichtlich demographischer Daten, sozialem Stand und Lebensstil. Gleichzeitig wird das bisher ungenutzt Potential an möglichen Besuchern aufgezeigt, bei dem noch einmal deutlich wird, dass Bildung und Einkommen die entscheidenden Faktoren sind. Julia Elisabeth Langholz, in: b. i. t. online 6/2019, S. 550.
Das Buch Museen und Outreach bietet einen überaus hilfreichen Einblick in die Möglichkeiten, neue Besuchergruppen zu erschließen und bereits bestehende nachhaltig an eine Institution zu binden; es ist daher für Leser aus allen Bereichen des Kulturmanagements eine Lektüre wert. Angelika Schuster-Fox, in: Zeitschrift für Volkskunde 1/2020, S. 157.
Die Publikation kann als geglückter Versuch angesehen werden, den Museen im deutschsprachigen Raum eine erste Übersicht über die Bandbreite von Outreach an die Hand zu geben und sie zu ermutigen, die einzelnen, bislang noch losen Fäden einzeln implementierter Strategien zu einem Gesamtkonzept zu verknüpfen. Maren Böhm, in: Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde 54/65 2019/2020, S. 138 ff.