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Hannah und ihre Brüder

Roman. Originaltitel: Once We Were Brothers.
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Produktdetails

Titel: Hannah und ihre Brüder
Autor/en: Ronald H. Balson

ISBN: 3746635098
EAN: 9783746635095
Roman.
Originaltitel: Once We Were Brothers.
Übersetzt von Gabriele Weber-Jari'
Aufbau Taschenbuch Verlag

17. Mai 2019 - kartoniert - 497 Seiten

Einst liebten sie einander wie Geschwister.
Nun stehen sie sich als Todfeinde gegenüber.

Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart - er ist sich sicher, seinen Ziehbruder zu erkennen, der einst Bens Familie und seine Geliebte Hannah verriet. Bei ihrer Recherche stoßen Catherine und Liam auf das Schicksal dreier Kinder im kriegszerrütteten Polen, die wie Geschwister aufwachsen und einander als Feinde wiederbegegnen. Aber beschuldigt Ben den Richtigen?

Ein hochspannender Roman über eine Familie, die in Zeiten des Krieges zerstört zu werden droht, und zwei Liebende, die um ihr Glück ringen.
Ronald H. Balson ist Rechtsanwalt, und seine Fälle führten ihn um die ganze Welt, unter anderem nach Polen. Die Geschichte des Landes im Zweiten Weltkrieg inspirierte ihn zu diesem Roman, der ein internationaler Bestseller war. Heute lebt und schreibt Ronald H. Balson in Chicago.

Im Aufbau Taschenbuch liegen seine Romane „Karolinas Töchter" und "Hannah und ihre Brüder" vor.

Kundenbewertungen zu Ronald H. Balson „Hannah und ihre Brüder“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Once we were brothers - Einst waren wir Brüder - von Brigitta Mayr - 29.07.2019 zu Ronald H. Balson „Hannah und ihre Brüder“
Ben Solomon und Elliot Rosenzweig führen ganz unterschiedliche Leben: Ben Solomon ist ein einfacher Arbeiter und Elliot Rosenzweig ein angesehener, wohlhabender Bürger Chicagos. Warum bedroht Ben Elliot in der Öffentlichkeit mit einer Waffe und beschuldigt ihn, der ehemalige SS-Offizier Otto Piontek zu sein? Die Anwältin Catherine Lockhart und ihr Ermittler Liam Taggert sollen Ben helfen, die Wahrheit über Elliots Vergangenheit in Polen herauszufinden und ihn seiner angeblichen Taten zu überführen. Bei ihren Ermittlungen stoßen Catherine und Liam auf eine enge Verbindung zwischen Ben und Elliot, in der auch eine Frau namens Hannah eine Rolle spielt. Was geschah während der Nazi-Herrschaft mit den drei Freunden im kriegsgebeutelten Polen? Stimmen Bens Anschuldigungen oder verdächtigt er Elliot zu Unrecht? Nachdem der Roman etwas schleppend begann und mich der nüchterne, wenig emotionale Schreibstil störte, hat sich dieser Eindruck im Laufe des Buches zum Glück geändert. Nervig war auch Catherine zu Anfang des Buches, da sie keine Lust hatte, Ben zuzuhören. Dagegen war Bens Geschichte, als sie endlich Fahrt aufnahm, nicht nur sehr spannend, sondern auch bewegend und berührend. Wie viele solche Schicksale gibt es wohl zu erzählen? Menschen, die die Nazi-Herrschaft und den Krieg mit all ihrer Wucht und Grausamkeit erlebt haben, werden bald von der Erde verschwunden sein. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, gegen das Vergessen zu schreiben und nicht müde zu werden, die Erinnerung aufrechtzuerhalten, damit solche Gräuel nicht wieder geschehen! Der englische Titel der Geschichte passt meiner Meinung nach besser zum Roman. So manchen Leser hat der deutsche Titel verwirrt. Doch das nur am Rande! Der Autor Ronald H. Balson hat als weitgereister Rechtsanwalt einen großen Fundus an Informationen zu Polen während des Zweiten Weltkrieges gesammelt und das spürt man bei diesem bewegenden Roman ganz deutlich. Zudem kommt ihm sein juristisches Wissen bei den Schilderungen rund ums Gericht sehr zugute. Er schafft es zudem einen kontinuierlichen Spannungsbogen aufzubauen, der mich lange Zeit im Unklaren ließ, ob Bens Anschuldigungen nun gerechtfertigt sind oder ob sein Gedächtnis ihm einen Streich spielt. Ein sehr emotionales Buch, das mich sehr berührt hat und mich nachdenklich zurück lässt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll bewegende Lebensgeschichte - von Marakkaram - 26.06.2019 zu Ronald H. Balson „Hannah und ihre Brüder“
** Wie um alles in der Welt kommen sie darauf, dass er ein Nazi war? Und wer soll bereit sein, ihnen zu glauben? Er gehört zu den großzügigsten Sponsoren unserer Stadt. ** Ben rüstet sich für seinen großen Auftritt. Bei der Eröffnungsgala der Oper bedroht er den angesehenen Juden Elliot Rosenzweig mit einer alten Kriegswaffe und wirft ihm vor, der SS-Offizier Otto Piontek zu sein, auch bekannt als Der Schlächter von Zamosc . Obwohl jeder sofort von einer Verwechslung ausgeht, ist Ben überzeugt in ihm seinen ehemaligen Ziehbruder erkannt zu haben. Er engagiert die junge Anwältin Catherine Lockhart und beginnt ihr seine Geschichte zu erzahlen. Und die geht tief unter die Haut. Ronald H. Balson hat schon mit Karolinas Töchter (der in Deutschland zuerst übersetzt wurde) einen sehr bewegenden Roman über Polen in der Zeit des Nazi-Regimes geschrieben, dem Hannah und ihre Brüder in nichts nachsteht. Der Aufbau ist relativ gleich, er lässt seinen Hauptprota, Ben, in Rückblicken seine Lebensgeschichte erzählen. Hier, die einer jüdischen Familie in Polen, mit einem deutschen Ziehsohn, der irgendwann die Seiten wechselt. Eine Geschichte über Freundschaft, Macht, Hass und Liebe. Das Stilmittel ist perfekt gewählt, denn durch Ben erlebt man alles hautnah mit. Und das ist manchmal nur in kleinen Dosen zu ertragen. Deswegen fand ich es auch ganz angenehm, dass die Erzählung immer wieder durch Catherine unterbrochen wird. Anders als in Karolinas Töchter trägt sie hier nicht unbedingt viel bei, sondern fungiert tatsächlich eher als Verschnaufpause und bleibt ein wenig Randfigur. Was absolut okay ist, denn Bens Schilderungen wirken allein schon sehr authentisch und fesselnd. Der Erzählstil trägt dazu bei, dass man den Charakteren sehr nahe kommt und das macht es noch um einiges greifbarer und emotionaler. Ronald H. Balson setzt seine Akzente ganz geschickt, man bleibt bis fast zum Schluss im Unklaren, ob Rosenzweig wirklich der Kriegsverbrecher Otto Piontek ist oder ob es sich um eine verhängnisvolle Verwechslung handelt. Die Auflösung überzeugt und hat Hand und Fuss. Fazit: Ronald H. Balson erzählt mit Hannah und ihre Brüder eine großartige, bewegende Geschichte, die fesselt und mitreisst und gibt tiefe Einblicke in ein sehr, sehr dunkles Kapitel. ** Ich bin sicher, sie wissen nicht einmal im Ansatz, was Wahnsinn bedeutet. Ich aber habe ihn erlebt. Und ich weiß, dass er wiederkehren kann. Dann, wenn das moralische Gewebe der Menschheit reißt. Dann kriechen die Abgesandten des Bösen - des wahrhaft Bösen - durch den Riss, und wir erleben ein Auschwitz, Kambodscha, Bosnien oder Darfur. **
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nie vergessen! - von Buecherseele79 - 17.06.2019 zu Ronald H. Balson „Hannah und ihre Brüder“
Ben Solomon will die Wahrheit endlich ans Licht bringen und bedroht bei einer Gala den angesehenen Elliot Rosenzweig mit einer Waffe. Diese Geschichte schlägt Wellen und Rosenzweig möchte die Sache aus der Welt haben. Ben wendet sich mit Liam an die Anwältin Catherine Lockhart die aber nicht überzeugt ist diesen Fall annehmen zu wollen, diesen Fall überhaupt gewinnen zu können. Doch dann beginnt Ben zu erzählen, aus der Zeit als Polen von der deutschen Wehrmacht eingenommen wurde und seine jüdische Familie und er um ihrer Leben fürchten mussten, dass Elliot Rosenzweig sein bester Freund war und was sich damals wirklich zugetragen hat... Ich danke Lovelybooks, dem Aufbau- Verlag und dem Autor für das Rezensionsexemplar und die dazu stattgefundene Leserunde. Dies ist mein erstes Buch des Autors und ich bin schlichtweg begeistert. Ronald H. Balson hat einen absolut fesselnden und doch sehr einfühlsamen Schreibstil der den Leser mitten ins Herz trifft. Der Autor schafft es mit viel Gefühl, Spannung und Zeitgeschichte eine bilderhafte Erzählung zu gestalten und man reist mit Ben in die Vergangenheit die tief unter die Haut geht, man hat immer wieder sein eigenes Kopfkino am laufen. Alles beginnt mit der Gala in der Ben auf Elliot trifft und diesen mit einer Waffe bedroht. Sofort stehen Verdächtigungen im Raum die auch mit als Leser gefesselt haben und man will nun Ben begleiten um alles zu erfahren. Ben schließt man sofort in das Herz, er hat eine ruhige und angenehme Art der Erzählung, der Lebensansicht und Weisheit. Und man lernt seine Vergangenheit kennen, das damalige Leben in Polen mit seiner Familie, als die deutsche Wehrmacht das Land für sich einnahm. Die Haupthandlung liegt hier auf der Vergangenheit von Hannah, Ben und Otto - die 3 sind die besten Freunde, Hannah und Ben verlieben sich ineinander. Otto wurde von seinem Vater bei Ben seiner Familie untergebracht da der Vater, ein Trinker, nicht die Möglichkeit hat sich um Otto zu kümmern, umso mehr nehmen sich Ben und seine Familie ihm an. Doch das Leben von allen ändert sich mit den Besetzern, auch die Freundschaft von Otto und Ben verändert sich drastisch. Und hier will ich nicht spoilern sondern man sollte das Buch auf jeden Fall lesen um zu erfahren was es damit auf sich hat. Catherine ist zu Beginn eher ungeduldig und hat noch ihre Probleme mit ihrer Vergangenheit, auch hat sie keinen Nerv sich um Ben und seine Geschichte zu kümmern. Doch ihr bester Freund Liam bringt sie dazu ihm zuzuhören. Warum sollte man dieses Buch lesen? Gibt es nicht schon genügend Literatur über den zweiten Weltkrieg, über die einzelnen Schicksale, über die Judenverfolgung? Was ist hier anders? Ich finde dass die Thematik wieder und immer noch hochaktuell ist, gerade weil die Zeitzeugen immer weniger werden, die Zeiten sich ändern und sich in der ein oder anderen Art wiederholen, weil in Ben seiner Geschichte mehr Wahrheit steckt als man vielleicht erstmal annehmen möchte und weil der Autor hier soviel Gefühl und Hingabe zu dieser Geschichte zeigt dass man dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann oder mag. Und alleine weil Ben einfach ein Protagonist ist den man einfach lieb haben muss und mit ihm diese schwere Zeit durchstehen will. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt und dringend empfehlen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll guter Erstling - von cl4ud14 - 05.06.2019 zu Ronald H. Balson „Hannah und ihre Brüder“
Ronald H. Balson bleibt auch im zweiten auf Deutsch veröffentlichten Roman "Hannah und ihre Brüder" seinem Erzählstil und seinem Thema treu. Wie bereits in "Karolinas Töchter" geht es um Geschehnisse im Dritten Reich und deren Verarbeitung. Und wieder sind es zwei Zeitebenen zwischen denen die Geschichte hin- und herhüpft und damit für einen gehörigen Spannungsbogen sorgt. Auch gilt es erneut ein Geheimnis zu lüften und zu klären, wer die Wahrheit sagt und wer lügt. Da es sich bei dem Buch wohl eigentlich um das Erstlingswerk handelt, passt natürlich der Spruch "Never change a winning team" nicht hundertprozentig. Vielmehr ist es der erste Versuch, sich auf diese Weise an das Thema heranzutasten. Man könnte sagen, dass man merkt, dass noch nicht alles so ausgefeilt ist, wie es sein sollte und dass noch das letzte Quentchen Emotionalität fehlt, um 5 Sterne vergeben zu können. Dennoch wurde ich auch diesmal wieder gut unterhalten. Immer noch ist es wichtig, Bücher wie dieses zu schreiben und genauso wichtig sie zu lesen und darüber zu sprechen. Wir dürfen nicht abstumpfen und auch nicht die Augen zumachen vor den Gräuel des ersten Weltkrieges und den Verbrechen der Nazis. Wir durften nicht zulassen, dass sie einfach untertauchen bzw. man muss aufmerksam sein in der heutigen Welt, damit dies nicht mehr passiert. Balson schreibt angenehm und mit viel Liebe für seine Personen. Die Übergänge zwischen den Zeitenwechsel gelingen harmonisch. Das Ende kommt nicht wirklich mit einer Überraschung und ist etwas holprig. Gute vier Sterne. Ich bin gespannt auf ein drittes Buch dieses Autors.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine berührende Geschichte - von leseratte1310 - 30.05.2019 zu Ronald H. Balson „Hannah und ihre Brüder“
Bei einer Spendengala im Opernhaus von Chicago gibt es einen Eklat. Ein alter Mann namens Ben Solomon bedroht den wichtigsten Sponsor der Stadt, Elliot Rosenzweig, mit einer Waffe und beschuldigt ihn, ein Nazi zu sein. Er redet ihn mit Hauptscharführer Piontek an. Es stellt sich heraus, dass die Waffe nicht geladen war und seltsamerweise zieht Rosenzweig seine Anzeige zurück. Trotzdem möchte Ben, dass die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart beweisen, dass er mit seinen Anschuldigungen Recht hat. Otto Piontek wurde von Bens Eltern seinerzeit aufgenommen und lebte wie ein Sohn in der Familie. Doch später soll er seine Ziehfamilie und Bens Geliebte Hannah verraten haben. Während seine gesamte Familie starb, überlebten Hannah und Ben, haben aber zeitlebens unter den Folgen der Gräueltaten gelitten. Sie emigrierten später in die USA. Durch einen Zufall sah Ben Elliot im Fernsehen. Er ist sich sicher, dass es sich in Wirklichkeit um Otto handelt, der nun als dem Holocaust entkommener Jude lebt. Es ist eine ergreifende Geschichte, die mich von Anfang an gepackt hat. Die Charaktere sind authentisch und sehr glaubwürdig dargestellt. Das Schicksal von Ben ist furchtbar. Er hat überlebt, doch niemals hat er die Schrecken der Vergangenheit vergessen. Elliot hat es in Amerika zu etwas gebracht. Er ist ein großzügiger Sponsor und auf sein Ansehen bedacht. Mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln versucht er Ben mundtot zu machen. Doch Ben will Gerechtigkeit und lässt sich nicht einschüchtern. Catherine hat genug zu tun und will eigentlich mit der Sache nichts zu tun haben, aber Liam will der Sache nachgehen, zumal Bens Freundin Adele Silver sehr überzeugend ist. Doch hat Ben recht oder ist er wirklich verrückt, wie alle glauben? Wenn Ben seine Geschichte erzählt, kann man sich nicht entziehen. Es ist schon viel über die damalige Zeit und die Verfolgung der Juden geschrieben worden, aber nicht immer ist man so nah dran am Schicksal der Menschen. Es ist eine spannende und sehr emotionale Geschichte, die noch lange nachhallt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll "Nigdy si¿ nie poddamy" - wir geben nicht auf! - von LEXI - 26.05.2019 zu Ronald H. Balson „Hannah und ihre Brüder“
"Nigdy si nie poddamy" - wir geben nicht auf! "Es geht um Bens Familie und das, was Otto Piontek ihr angetan hat. Es geht um Verrat." Der dreiundachtzigjährige Benjamin Solomon ist felsenfest davon überzeugt, dass es sich bei dem angesehenen Mitglied der Chicagoer Gesellschaft namens Elliot Rosenzweig in Wirklichkeit um Otto Piontek handelt, der ihm in Kindheitstagen Ziehbruder und bester Freund war. Der bescheidene und unbescholtene Rentner bezichtigt den Multimillionär in aller Öffentlichkeit unter vorgehaltener Waffe seiner ungesühnten NS-Verbrechen während seiner Funktion als Hauptscharführer im Deutschen Reich. Rosenzweig schickt Anwälte und Privatdetektive ins Rennen, um den alten Mann unglaubwürdig zu machen und ihn zu einem öffentlichen Widerruf zu zwingen. Ben Solomon bittet die Anwältin Catherine Lockhart, seinen Fall zu übernehmen erzählt ihr die Geschichte seines Lebens. Wird es ihr gemeinsam mit dem privaten Ermittler und besten Freund Liam Taggart gelingen, ausreichende Beweise gegen Rosenzweig zu sammeln, oder basiert die Überzeugung des alten polnischen Juden nur auf einer starken Ähnlichkeit und einer Verwechslung? Gemeinsam mit Ben tauchen Catherine und Liam tief in die Vergangenheit ein und erfahren mit zunehmender Betroffenheit das tragische Schicksal der Familie Solomon. Ronald H. Balsons Geschichte beginnt mit Ben Solomons Tag der Abrechnung, an dem er Elliot Rosenzweig seiner Taten bezichtigt. Dessen Reaktion, die Nachforschungen und Aktivitäten der Anwälte sowie die Geschichte von Catherine Lockhart stellen die Handlung in der Gegenwart dar. Der Fokus dieses Buches ist jedoch vorwiegend auf die Vergangenheit gerichtet, in welche der Leser durch Bens Berichte laufend zurückgeführt wird. Der alte Mann aus der südöstlich gelegenen polnischen Stadt Zamo berichtet von einem liebevollen Elternhaus und der gemeinsamen Zeit mit Otto Piontek, die sie zu Brüdern machte. Er beschreibt, wie er Hannah Weißbaum kennen- und lieben lernte, und welch drastische Veränderungen der Krieg mit sich brachte. Der Autor thematisiert den Rassen- und Fremdenhass, die Schikanen, Demütigungen und Misshandlungen der Juden, und das maßlose Grauen der Konzentrations- und Vernichtungslager. Er beschreibt die Verbrechen der SS und der Gestapo, die als Truppen des Teufels bezeichnet werden, und schildert die schockierende Wandlung eines jungen Mannes, dem die Macht zu Kopfe stieg. Durch die liebevolle und detaillierte Charakterzeichnung der handelnden Figuren wuchs mir das Kind Otto Piontek rasch ans Herz. Umso fassungsloser machte mich seine anschließende Veränderung und seine Zuwendung zum Bösen. Ben Solomon und Otto Piontek nehmen den meisten Raum in diesem Buch ein. Dennoch haben mich auch die Nebenfiguren durch ihre authentische Darstellung für sich eingenommen, seien es nun Bens liebevolle Eltern Abraham und Leah Solomon, seine Schwester Rebecca, oder Hannah Weißbaum und ihre Eltern. Bens und Hannahs große Liebe zueinander durchdringt das Buch von der ersten bis zur letzten Seite und offenbart eine ganz besonders innige Beziehung. Otto Piontek mutierte im Verlauf der Geschichte zum bösen Antagonisten, Nazi-Schergen wie Hans Frank, "der Schlächter von Polen", spielen mit ihrer unvorstellbaren Grausamkeit ebenfalls eine Rolle im Buch. Ronald H. Balson bringt jedoch auch Figuren in die Handlung ein, die ihren Idealen und moralischen Überzeugungen treu bleiben und ihr Leben für andere riskieren. Die Handlung in der Gegenwart wird abgesehen von den Protagonisten Ben, Catherine und Liam durch einen undurchsichtigen Privatdetektiv, Anwälte und Richter belebt, Hannah Solomons beste Freundin, die reizende alte Witwe Adele Silver war mir vom ersten Moment an sympathisch. Während Elliot Rosenzweigs Enkeltochter Jennifer nur eine winzige Randfigur dieses Buches darstellt, fällt seiner Ehefrau Elisabeth eine kleine, aber entscheidende Aufgabe zu. "Hannah und ihre Brüder" hat meine an sich bereits hohe Erwartungshaltung weit übertroffen und mich mit dieser eindrucksvollen Lektüre zutiefst bewegt. Der Autor erzählt die Geschichte einer Familie aus Polen, die beispielhaft für Millionen andere Mitglieder jüdischer Familien steht. Er konfrontiert den Leser mit einem finsteren Kapitel der deutschen Geschichte und hat mit seinem Roman ein kleines Mahnmal gegen das Vergessen geschaffen. "Es ist unsere moralische Pflicht, dass wir uns mit dem Holocaust auseinandersetzen und uns das ungeheuerliche Leid vergegenwärtigen, das mit ihm verbunden war. Nur wenn wir das tun, werden wir verhindern wollen, dass es nie wieder geschieht. Wir müssen wie Wachen sein, die bei dem ersten kleinen Anzeichen einer Wiederholung Alarm schlagen. Ebenso dürfen wir den Holocaust denen, die daran beteiligt waren, nicht vergeben, Verbrechen gegen die Menschlichkeit müssen gesühnt werden, ganz gleich, wie lange sie zurückliegen." Fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
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