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Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

Kriminalroman. Originaltitel: The Seven Deaths of Evelyn …
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Produktdetails

Titel: Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
Autor/en: Stuart Turton

ISBN: 3608504214
EAN: 9783608504217
Kriminalroman.
Originaltitel: The Seven Deaths of Evelyn Hardcastle.
2. Druckaufl. Sept. 2019.
GB.
Übersetzt von Dorothee Merkel
Tropen

24. August 2019 - gebunden - 604 Seiten

Maskenball auf dem Anwesen der Familie Hardcastle. Am Ende des Abends wird Evelyn, die Tochter des Hauses, sterben. Und das nicht nur ein Mal. Tag für Tag wird sich ihr mysteriöser Tod wiederholen - so lange, bis der Mörder endlich gefasst ist.

Familie Hardcastle lädt zu einem Ball auf ihr Anwesen Blackheath. Alle Gäste amüsieren sich, bis ein fataler Pistolenschuss die ausgelassene Feier beendet. Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses, wird tot aufgefunden. Unter den Gästen befindet sich jemand, der mehr über diesen Tod weiß, denn am selben Tag hat Aiden Bishop eine seltsame Nachricht erreicht: "Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus." Tatsächlich wird Evelyn nicht nur ein Mal sterben. Bis der Mörder entlarvt ist, wiederholt sich der dramatische Tag in Endlosschleife. Doch damit nicht genug: Immer, wenn ein neuer Tag anbricht, erwacht Aiden im Körper eines anderen Gastes und muss das Geflecht aus Feind und Freund neu entwirren. Jemand will ihn mit allen Mitteln davon abhalten, Blackheath jemals wieder zu verlassen.

Stimmen zum Buch

"Stellen Sie sich darauf ein, dass dieses Buch Sie völlig umhauen wird ... ein berauschendes Verwirrspiel und ausgesprochen originelles Leseerlebnis."
Daily Express

"Komplex, faszinierend und verblüffend ... Ein erstaunlich ausgefeiltes Debüt."
The Times

"Was für ein Vergnügen, sich von diesem Buch in die Irre führen zu lassen."
Guardian

"Dieses Buch verdient es, ein echter Hit zu werden ... Unvergleichlich unterhaltsam und spannend."
Sunday Express
Stuart Turton, ist freiberuflicher Reisejournalist. Sein Debüt «Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle» war ein überwältigender Publikumserfolg in Großbritannien und wurde u. a. mit dem Costa First Novel Award 2018 ausgezeichnet. Das Buch erscheint in 25 Ländern. Stuart Turton lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in London.
"Wer [...] Verwirrspiele generell schätzt, wird seine helle Freude daran haben, zumal Turton, immer wenn man meint, das war's jetzt aber, jetzt haben wir den Mörder, einen weiteren Haken schlägt."
Frank Willmann, junge Welt, 10.10.2019

"Stuart Turton bringt die Grenzen des Krimigenres fast zum Implodieren"
Frank Willmann, Kulturexpresso, 17.10.2019

"Ein ganz außergewöhnlicher Krimi mit phantastischem Kniff"
Phantastisch!, Oktober 2019

"Ein herrlich verwickeltes Spiel für Fans von englischer Krimikost"Meike Schnitzler, Brigitte, 11.09.2019

"Stuart
Turtons Erzähllabyrinth ist gleichzeitig klassisch und beeindruckend
innovativ. Ein Kriminalroman (fast) im Stil von Agatha Christie oder
Dorothy Sayers, aber aufgesplittert in Trial-and-Error-Variationen"
Andreas Frane, Nürnberger Zeitung, 05.09.2019

"Ein Novum in der Krimilandschaft, in der alle schon alles gelesen zu haben scheinen. Bravo!"
Andreas Kück, Blog: Leselust, 25.08.2019

"Über 600 Seiten lang begleitete ich den Protagonisten aus Turtons Kriminalroman- mit Begeisterung! Sehr atmosphärisch geschrieben mit tollen Wendungen, fühlt es sich an wie ein Agatha Christie. Grandioses Konzept, eben kein (!) typischer Landhauskrimi."
xKarenina, Instagram, 30.09.2019

"Stuart Turtons Debüt verbindet den Charme des Landhauskrimis à la Agatha Christie mit einer Etüde über die Möglichkeiten des Erzählens und Lesens."
Bücher Magazin, Oktober 2019
Kundenbewertungen zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Durchschnittliche Kundenbewertung
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lang und auch verwirrend, aber spannend ist es trotzdem - von Meliha Kocak - 14.11.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Ich mag bei diesem Buch besonders die Art, wie Aiden seine verschiedenen Wirte empfindet. Wie man sich vor sich selbst ekeln kann oder sich in seinem Körper gefangen fühlt. Zwar ist er immer nur kurz in den jeweiligen Wirten, aber diese Erfahrungen mochte ich an dem Buch am Liebsten. Dazu sieht er gleichzeitig auch die anderen Personen aus verschiedenen Blickwinkeln, wodurch man merkt, dass die Charaktere alles andere als eindimensional sind. Und es gibt viele dieser vielschichtigen Charaktere und man hat ja auch viel Zeit, sie kennenzulernen. Das Buch ist umfangreich und hat auch definitiv seine Längen, aber die braucht es auch, um seine Geschichte zu erzählen. Es gibt so viele Handlungsstränge, viele kleine Details, aber zum Schluss werden alle erfolgreich zusammengeführt. Ich habe die Geschichte durch die Zeitsprünge als ziemlich verwirrend empfunden. Aiden springt nicht nur jeden Abend in den nächsten Körper, manchmal geht es auch wieder zurück und hin und her. Darum hat es auch mal Ähnlichkeit mit einer Zeitreise der komplizierten Art und ich muss zugeben, dass ich dem nicht immer ganz folgen konnte. Es gibt so viele Mysterien, deren Auflösung mich brennend interessiert hat. Ich habe mitbekommen, dass einige Leser das Buch abgebrochen haben und das kann ich auch verstehen, aber ich finde auch, dass sich das Durchhalten durchaus gelohnt hat, denn das Buch ist auch spannend, wenn man erstmal die ersten Hürden der Verwirrung überwunden hat. Auch wenn es mir eigentlich gut gefallen hat, war es mir oft zu anstrengend, um das Buch wirklich zu genießen. Fazit Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle ist verwirrend und ganz schön lang, aber es ist auch spannend! Die vielen losen Fäden, die den Mittelteil des Buches ausmachen, sind nämlich alle von Bedeutung und die Auflösung ist gut gelungen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wer tötet wen und warum? - von cosmea - 09.11.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Stuart Turtons hochgelobter Debütroman ist ein etwas anderer Krimi. Lord und Lady Hardcastle haben zum Maskenball auf ihr heruntergekommenes Anwesen Blackheath eingeladen. Es ist exakt der Tag, an dem 19 Jahre zuvor ihr kleiner Sohn Thomas ermordet wurde. Während des Fests wird die erst kürzlich aus Paris zurückgekommene Tochter Evelyn ermordet. Unter den Gästen ist Aiden Bishop, der als Einziger nicht zu den damals Anwesenden gehört. Was es mit ihm auf sich hat, wird erst allmählich enthüllt. Zu Beginn der Geschichte wacht er orientierungslos und ohne Erinnerung im Wald auf und ruft "Anna" - eine Figur, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Er wird in der Folge acht Mal denselben Tag erleben, jedes Mal im Körper eines anderen Gastes, dessen Aussehen und Verhaltensweisen er übernimmt, obwohl einige Figuren so unsympathisch sind, dass er sie verabscheut. Ihm wird zunehmend bewusst, dass er eigentlich Aiden Bishop ist. Er muss bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Evelyns Mörder nennen können, sonst beginnt alles von vorn wie schon Hunderte oder sogar Tausende von Malen zuvor, und er kann Blackheath nicht verlassen. Hinzukommt das Dilemma, dass er Evelyn sympathisch findet und eigentlich retten möchte, was seinen eigenen Interessen zuwiderläuft. Er hat zwei Rivalen, aber nur einer der drei kann Blackheath verlassen. Ein maskierter Psychopath bedroht ihn immer wieder mit einem Messer und gefährdet zusätzlich seine Mission. Die Handlung ist bis zur unvorhersehbaren Auflösung außerordentlich verworren. Das liegt nicht nur an den ständigen Perspektivwechseln und den Zeitschleifen, sondern auch daran, dass irgendwann auch der Mord an dem Kind neu aufgerollt wird. Am Ende dürfte es den meisten Lesern unmöglich sein, die Handlung korrekt zusammenzufassen und Täter und Motiv der zahlreichen Morde zu nennen. Besonders spannend fand ich den Roman in seiner epischen Breite nicht. Auch die Charakterisierung der Figuren leidet unter dem Fehlen einer stringenten Handlung. Streckenweise erinnert das Buch an häufig ebenfalls in Landhäusern spielende Romane der 20er Jahre oder an die Gothic Novels des 19. Jahrhunderts. Mich hat Turtons Roman mit seinen Fantasy- und Horrorelementen enttäuscht. Ein bisschen mehr Realismus darf es schon sein.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine Unendliche Zeitschleife, die ebenso irreführend wie genial ist - von AmaraSummer - 29.10.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Meine Meinung Der Kriminalroman "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" ist das Autorendebüt des britischen Schriftstellers Stuart Turton. Ich habe dieses Werk das erste Mal bei Vorablesen entdeckt und dort wurde es mit dem Slogan "Agatha Christie meets »Und täglich grüßt das Murmeltier«" beworben. Als großer Krimi-Fan habe ich den Namen Agatha Christie natürlich schon mal gehört und ich weiß auch, dass sie eine der bekanntesten Autoren dieses Genres ist, allerdings habe ich bisher keines ihrer Werke gelesen. Dafür kenne ich die Idee, die hinter "Und täglich grüßt das Murmeltier" steckt sehr gut, denn sie wurde bereits in etlichen Geschichten verwendet und ich bin ein großer Fan davon. Allerdings muss ich zugeben das ich mich im Nachhinein ein bisschen Ärgere, das ich den Klappentext gelesen habe, denn für meinen Geschmack enthält er viel zu viele Details, die bei mir nicht nur für gewisse Erwartungen gesorgt, sondern mir Stellenweise auch die Spannung genommen haben. Aus diesem Grund werde ich in meiner Rezension nur sehr begrenzt auf den Inhalt des Buches eingehen. Eine große Überraschung für mich war der Aufbau der Handlung, denn der gestaltet sich ganz anders als ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte. Wie bereits oben erwähnt hatte ich ein paar Erwartungen an das Buch, ein paar wurden erfüllt ein paar aber auch nicht. Bin ich jetzt enttäuscht? Nein! Denn dem Autor ist es gelungen eine Welt zu schaffen, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen und mich erst nach der letzten Seite wieder losgelassen hat. Von daher war das Buch für mich ein voller Erfolg. Der Klappentext ließ es bereits erahnen aber wie komplex die Geschichte wirklich ist, wurde mir erst beim Lesen klar. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie es dem Autor beim Schreiben eigentlich gelungen ist nicht den Überblick zu verlieren. Das Buch lebt nämlich von einer beachtlichen Menge an Wendungen, die bei mir ordentlich für Irrungen und Wirrungen gesorgt haben. Sicherlich hatten die auf meine Neugierde positive Auswirkungen, allerdings wurde es mir Stellenweise auch ein bisschen zu viel. Wer, genauso wie ich, Schwierigkeiten hat sich mehrere Namen auf einmal zu merken, der wird seine ganz besondere Freude mit diesem Buch haben. Die Menge an handelnden Charakteren ist nämlich beachtlich und wenn es ganz vorne im Buch nicht die "Einladungskarte" (inklusive Gästeliste) gegeben hätte, dann hätte ich wahrscheinlich spätestens nach den ersten fünf Kapiteln den Überblick verloren. Ähnlich verhält es sich mit der Orientierung auf Blackheath. Zwar gibt es im Buchdeckel einen Lageplan von Blackheath der ist aber alles andere als maßstabsgetreu. Zusätzlich kam es mir so vor als sei er auch nicht wirklich vollständig. Ich glaube letzten Endes habe ich mir diesen Lageplan zwei Mal angesehen, danach habe ich festgestellt das ich mich ohne besser orientieren kann. Schauplatz der Handlung ist Blackheath House und das Stück Land, auf dem es steht. Das alte Herrenhaus, das der Familie Hardcastle gehört, befindet sich mitten im Nirgendwo, ist ringsum von Wald umgeben und längstens dem Verfall zum Opfer gefallen. Die Tatsache das der Schauplatz während der gesamten Handlung niemals wechselt, hat für mich die düstere Stimmung nur noch verstärkt. Wie ein roter Faden zieht sie sich durch die ganze Geschichte und steigert so Spannung und Nervenkitzel. Auf dem Cover steht in Großbuchstaben "Kriminalroman" und das ist tatsächlich auch das Hauptgenre des Buches. Neben diesem enthält das Werk aber auch noch historische Aspekte, denn es spielt definitiv nicht im 21. Jahrhundert. Niemand besitzt ein Mobiltelefon, das Hauptfortbewegungsmittel sind Pferdekutschen und immer wieder spielt das Mittel Laudanum eine Rolle. Achtung! Das gesamte Buch ist ein einziges Rätsel und definitiv keine Geschichte für zwischendurch, von der man mal hier ein paar Seiten liest und dann nach längerer Pause die nächsten paar. Wer das Rätsel lösen möchte für den ist aufmerksames Lesen unerlässlich, denn auf jeder einzelnen Seite verrät der Autor wichtige Details, die erst ganz zum Schluss zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengefügt werden. Bei diesem Buch ist es völlig normal das einem während des Lesens gefühlt eine Milliarde Fragen durch den Kopf geistern. Aber keine Sorge am Ende werden sie alle beantwortet. Aus dem simplen Grund das ich niemanden spoilern möchte, werde ich an dieser Stelle zwar auf die Charaktere eingehen, dabei aber keine Namen nennen. Aiden war für mich nicht wirklich der Protagonist, was vor allem daran lag, dass seine Persönlichkeit neben denen seiner verschiedenen Körper mehr oder weniger untergeht. Bei den restlichen Charakteren kann man irgendwann relativ gut in "Gut" und "Böse" unterteilen, allerdings heißt es Vorsichtig, denn ich musste sehr schnell lernen das der erste Schein trügt. Da ich nur die deutsche Übersetzung von "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" gelesen habe. Kann ich Stuart Turtons Schreibstil nur anhand der Übersetzung bewerten. Auf den ersten Blick fand ich seine Wortwahl ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber mit der Zeit ließ sich das Buch recht angenehm lesen. Trotz der Tatsache, dass das Buch nur aus der Perspektive von Aiden erzählt wird erleben wir die Geschichte durch die Augen mehrerer Charaktere, denn während seiner Zeit auf Blackheath wechselt Aiden mehrmals den Körper. Fazit Stuart Turton ist mit seinem Debütroman ein Meisterwerk des Krimigenres gelungen. Das mich nicht nur mit dem typischen Krimielement Spannung überzeugen konnte, sondern auch mit seinen Charakteren und seiner grandiosen Umsetzung der Grundidee. Ich vergebe daher volle 5 Sterne und empfehle es jedem weiter, der gerne Krimis liest, die nicht nach Schema F aufgebaut sind.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Agatha Christie meets Und täglich grüßt das Murmeltier . - von Inge Weis - 19.10.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Mysteriöse Ermittlungen. Aiden Bishop erlebt den schrecklichsten Maskenball aller Zeiten. Familie Hardcastle lädt zum Ball auf ihr Anwesen Blackheath. Alle Gäste amüsieren sich, bis ein fataler Pistolenschuss die Feier beendet. Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses, ist tot. Einer der Gäste muss mehr über ihren Tod wissen, denn am selben Tag hat Aiden Bishop eine seltsame Nachricht erreicht: Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus. Tatsächlich wird Evelyn nicht nur ein Mal sterben. Bis der Mörder entlarvt ist, wiederholt sich der dramatische Tag in Endlosschleife. Aiden, der Ich-Erzähler, ist in einem wahren Albtraum gefangen: Eine Woche lang wacht er immer in einem anderen Körper auf und erlebt denselben Tag siebenmal. Seine Mission besteht darin, einen Mörder zu entlarven. Schafft er das bis zum Ende der Woche nicht, beginnt alles von vorn und er wird sich an nichts erinnern können. Und so setzt Aiden alles daran, das Puzzle zusammenzufügen. Das ist der Auftakt zu einer Jagd auf einen Mörder, der seine Tat erst noch begehn wird, im Laufe dieses einen Tages, diesen Tages der in Endlosschleife für Aiden Bishop wieder und wieder abläuft, dieser Tag, an dem Bishop in bis zu acht Körpern zu sich kommt, dieser Tag, den er (wie lange eigentlich schon?) nur zu Ende bringen kann, wenn er den Mordfall aufklärt. Doch damit nicht genug: Immer, wenn ein neuer Tag anbricht, erwacht Aiden im Körper eines anderen Gastes und muss das Geflecht aus Feind und Freund neu entwirren. Jemand will ihn mit allen Mitteln davon abhalten, Blackheath jemals wieder zu verlassen. Ein grandioser Krimi mit zahllosen Wendungen und Überraschungen, die den Leser atemlos bis zum furiosen Finale jagen. Mal wieder ein gelunger Thriller, der absolut nicht vorhersehbar ist und ohne große Action dennoch eine riesen Spannung aufbaut. Stuart Turtons Schreibstil überzeugt auf ganzer Linie! Das Buch macht wirklich Spaß beim Lesen, man kann sich gut mit dem Protagonisten identifizieren und ist sofort angefixt von der spannenden Story, der Autor weiß, wie man Krimis schreibt. Hochspannung mit Tiefgang zum Mitfiebern. Richtig fesselnd - macht definitiv Lust auf mehr!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Großes Verwirrspiel - von Julia Lindner - 13.10.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Wer muss bei diesem Klappentext nicht sofort an einen wilden Genre-Mix aus Agatha Christie und Groundhog Day denken? Die Familie Hardcastle hat eingeladen zu einem großen Maskenball auf dem Familienanwesen, der tragische Höhepunkt des Abends wird die Ermordung ihrer Tochter Evelyn sein. Dieser Tag wird sich so lange wiederholen, bis einer der Gäste, der sich jeden Tag in einem anderen Körper wiederfindet, den Fall gelöst hat. Zeitschleifen wurden bisher schon unzählige Male in Filmen, Serien und Büchern umgesetzt; man denke dabei nur an Edge of Tomorrow, Zurück in die Zukunft oder ganz klassisch H.G. Wells Die Zeitmaschine. Allerdings hat sich Stuart Turton förmlich selbst übertroffen und dieses Stilmittel auf eine neue Ebene gehoben. Selten habe ich einen solch komplexe Storyline erlebt, bei der der Leser dermaßen gefesselt und zum Mitdenken angeregt wird. Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle ist definitiv kein Buch für Zwischendurch; als Bettlektüre war es (zumindest für mich) absolut ungeeignet. Man kann nicht mal eben als Lückenfüller ein paar Seiten lesen und das Buch dann wieder weglegen. Für Evelyn muss man sich ein oder zwei Tage Zeit nehmen, dem Buch Raum zum Wirken geben. Am besten keine Ablenkung in Form von Musik, Fernsehen oder Gesprächen zulassen. Wenn man einmal auf Blackheath angekommen ist und die verwirrende Suche nach dem Mörder (und anderen Schergen) begonnen hat, vergisst man schnell alles andere um sich herum und wird dafür mit einem großartigen, überraschenden Leseerlebnis belohnt!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Krimi, der sich wie der Lauf durch ein Labyrinth angefühlt hat - von MoMe - 28.09.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Die Familie Hardcastle lädt zu einem imposanten Maskenball auf ihr Anwesen "Blackheath House", anlässlich der Rückkehr ihrer geliebten Tochter Evelyn, ein. Doch was als schöner Tag gedacht war, endet dramatisch. Evelyn Hardcastle wird ermordet. Aber Blackheath ist kein gewöhnlicher Ort. Der Tag des Mordes wiederholt sich immer und immer wieder. Und der Tag wird erst enden, wenn der Mord geklärt wurde. Ein Mann soll den Tod aufklären, dafür bekommt er für acht Tage acht unterschiedliche Wirte zur Verfügung gestellt. Doch jemand möchte die Lösung des Falles um jeden Preis verhindern¿ Kennt ihr Matroschka Puppen? Jene eiförmig bemalten Holzpuppen, die ineinandergesteckt werden können? Und jede sieht auf den ersten Blick aus, wie die Vorherige, doch in Wirklichkeit unterscheiden sie sich? Ja? Dann kommt hier das Pendant in Krimiform: "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle". Eine Geschichte, die mich schon beim Lesen des Klappentextes in ihren Bann zog. Ich hatte gar keine genaue Idee, was mich erwarten würde. Wie kann ich mir ein Buch vorstellen, in dem ein Mord immer und immer wieder geschieht? Wie soll das gehen und wozu? Fragen über Fragen noch bevor ich auch nur eine Zeile aus dem Buch gelesen hatte. Aber was mich hier erwartet hat, das hätte ich im Leben nie gedacht. Dieses Debüt ist der Wahnsinn, aber jetzt erst einmal von Anfang an. Der Einstieg in die Geschichte war nicht nur für mich verwirrend. Gleich zu Beginn lernte ich den Ich-Erzähler kennen, der genauso viel wusste wie ich, nämlich nichts. Er erwachte verwirrt in einem Wald und wusste weder, wer er ist noch, woher er kam. Und diese tiefe Verwirrung und die Angst der Unwissenheit griff auch auf mich über. Und so stolperte ich ebenfalls ein bisschen planlos in diese liebenswert verrückt und gleichzeitig abgedrehte Geschichte. Schon von Anfang an benötigte ich den Lageplan, welcher ganz vorn und am Schluss des Buches verzeichnet war. Auch die Einladung zum Maskenball, auf denen alle relevanten Personen erwähnt wurden, dienten mir zur Orientierung. Denn in diesem Buch kommen viele verschiedene Charaktere vor und gerade am Anfang wimmelte es nur so von fremden Menschen. Aber, und das fand ich durchweg positiv, Stück für Stück bekam ich ein Gefühl für all diese Leute. Was nicht zuletzt daran lag, dass Stuart Turton es meisterhaft verstand, jeder einzelnen Figur Leben einzuhauchen und sie ganz klar zu skizzieren. Die eigentliche Person, der Ich-Erzähler, war für mich stellenweise gar nicht so richtig zu greifen. Sein wahrer Charakter wurde immer wieder von seinen Wirten übertüncht. Dennoch war spürbar, dass ein fremder Geist sich der Fähigkeiten, des Intellekts und der Gewohnheiten des jeweiligen Wirtes bemächtigte und diesen auch beeinflusste. Und Stück für Stück kristallisierte sich dann auch der wahre Kern des Ich-Erzählers heraus. Dies alles wäre gar nicht möglich gewesen, wenn der Schreibstil von Stuart Turton nicht so unglaublich facettenreich und flüssig gewesen wäre. Er brachte alles so schön in Fluss, dass dieses Buch kaum aus der Hand zu legen war. Hinzu kamen die mit Situationskomik untermalten bildlichen Beschreibungen. Sie lockerten die Geschichte ungemein auf. Durch diese umfassenden Verschachtelungen an Ereignissen, die sich Tag für Tag wiederholten, jedoch von unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wurden, war dieses Buch nicht einfach zu lesen. Ich musste immer höllisch aufpassen, um ja kein Detail zu verpassen. Hier war genaues Lesen vollkommen unablässig. Langweilig war mir zu keiner Zeit, denn in diesem Buch stirbt nicht nur Evelyn Hardcastle. Generell versterben in dieser Geschichte reichlich Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen. Stuart Turton legte unendlich viele Fallstricke aus, in die ich mich größtenteils verhedderte. Oft kamen mir Gedanken zur Lösung des Falls, aber im Bruchteil einer Sekunde zerfielen sie wieder zu Staub, weil ein erneutes Ereignis oder eine Erkenntnis diese wieder zunichtemachten. Bis zum Ende des Buches tappte ich größtenteils im Dunkeln und ich persönlich fand die Auflösung absolut stimmig. Sie passte zur gesamten Geschichte und bot dennoch reichlich Freiraum für die eigene Fantasie. Fazit: Ein Debüt, das es in sich hat. Der Kriminalfall ist schlimmer als so manches Labyrinth. Obwohl es zu Beginn ziemlich verwirrend und unübersichtlich war, war diese Geschichte durchgängig spannend. Geeignet für alle, die beim Lesen gerne mitdenken und sich darauf einlassen können, dass sich ein Tag immer und immer wiederholt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Erwartungen wurden leider nicht erfüllt - von Jonas1704 Stergios Mavridis - 17.09.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Ein unheimlicher Maskenball findet im Anwesen Blackheath statt, wo der Protagonist Aiden Bishop jeden Morgen an dem gleichen Tag im Körper eines anderen Gastes erwacht bis er herausfindet, wer die junge Tochter des Hauses Evelyn Hardcastle während des Maskenballs um Punkt 23 Uhr durch einen Pistolenschuss ermordet hat. Das Merwürdige an der Sache ist, dass jemand ihm just am selben Tag eine Nachricht schickte, in der er ihm über dem Mord im Vornerein informierte und ihn mit der Auflösung beauftragte, damit er aus diesem Murmeltier-Albtraum entkommen kann. Obwohl die Idee mir anfangs gut gefallen hat, fand ich den beständigen Perspektivwechsel nach einiger Zeit zu anstrengend und langweilig. Zudem fand ich die Auflösung des Falles schwach und an den Haaren gezogen. Definitv kein Buch für mich.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Origineller Whodunit - von bookloving - 16.09.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Mit seinem ungewöhnlichen Kriminalroman »Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle« hat der britische Autor Stuart Turton einen originellen und sehr raffiniert angelegten Whodunit vorgelegt, der eine faszinierende Mischung aus klassischem britischen Landhauskrimi à la Agatha Christie, einem Endlosschleifenroman à la "Und täglich grüßt das Murmeltier" und dem tollen Flair von viktorianischen Schauerromanen darstellt. Mit diesem genial konstruierten Debüt hat Turton wirklich etwas ganz Neues geschaffen und wurde hierfür auch mit dem Costa First Novel Award 2018 ausgezeichnet. Es ist ein unterhaltsames aber auch sehr herausforderndes Leseerlebnis, das mit dem komplexen Handlungsgeflecht und seinen vielen Zeitsprüngen in jedem Kapitel vollste Konzentration und ständiges Mitdenken erfordert. Zur Einstimmung auf die Geschichte findet sich auf den Buchinnenseiten zur besseren Orientierung eine hübsche Zeichenskizze, die den Grundriss des Herrenhauses und die Umgebung des Anwesens mit den wichtigsten Schauplätzen zeigt. Der ersten Kapitel ist eine Einladungskarte zum Maskenball auf Blackheath House mit der Auflistung aller wichtigen Figuren vorangestellt, die einen guten Überblick über die Gastgeber, Gäste und das Dienstpersonal gibt und den Einstieg erleichert. Auch wenn es bei mir anfangs etwas dauerte, bis ich mich auf die verwirrenden Handlungsabläufe einlassen konnte, ist es dem Autor hervorragend gelungen, mich rasch in seine fesselnde Geschichte um den mysteriösen Mord an Evelyne Hardcastle auf dem Landhaus der Familie hineinzuziehen und mich mit seinem perfiden Verwirrspiel zu fesseln. Vor allem die wundervoll geheimnisumwitterte, unheilvolle Atmosphäre und die zahlreichen undurchsichtigen Charaktere haben mich rasch in ihren Bann gezogen. Gekonnt werden nach und nach immer neue finstere Geheimnisse zu den Gästen, der Dienerschaft und den Gastgebern enthüllt und Hinweise auf zukünftige fatale Ereignisse gestreut. Mit den ständigen Wechseln der Erzählperspektiven erlebt man Ausschnitte des sich täglich wiederholenden Geschehens aus den Sichtweisen der unterschiedlichen Gäste bzw. der "Wirte", in deren Körper der Protagonist und Ich-Erzähler Aiden Bishop. Allmählich ergeben sich während des sich fortwährend wiederholenden Tagesverlaufs stets bedeutsame neue Details und kleine Puzzleteilchen zu den komplexen Geschehnissen, doch immer neue überraschende Wendungen sorgen für viel Abwechslung beim Miträtseln aber auch für Verwirrung und lassen einen immer wieder an den gewonnenen Erkenntnissen zweifeln. Zum Ende hin lässt Turton seine zahllosen Handlungsstränge geschickt zusammenlaufen. Die insgesamt sehr schlüssige und nachvollziehbare Auflösung der fesselnden, hochkomplexen Geschichte ist äußerst raffiniert und nicht vorhersehbar gewesen. FAZIT Ein origineller, genial konstruierter Whodunit mit tollem Flair, der mich mit seiner sehr außergewöhnlichen und vielschichtigen Geschichte fesseln und faszinieren konnte. Ein wirklich einzigartiges Leseerlebnis!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein großartiges Buch! - von lesebiene - 10.09.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Meinung: Dieses Buch ist einfach großartig! Es ist spannend und packend, wie ich es selten im Spannungsgenre erlebt habe. Mit einem unaufgeregten, atmosphärischen und herausragenden Erzählstil, führt uns der Autor durch eine Geschichte, die den Leser von der ersten Seite an zu fesseln weiß. Mit einem ruhigen und geheimnisvollen Stil, versteht es der Autor in Perfektion, den Leser im Dunkeln tappen zu lassen und diesen in ein Katz- und Mausspiel, zwischen Geschichte und eigener Fantasie zu verwickeln. Denn mit einer atmosphärischen Glanzleistung, bringt er den Leser dazu, dass dieser hinter jedem Satz ein Geheimnis vermuten und sie erzeugt eine solch psychologisch raffinierte Spannung, dass man als Leser mit Gänsehaut vor dem Buch sitzt und nur noch wissen möchte, welches Spiel denn hier nun wirklich gespielt wird. Außerdem sind alle Charaktere mit höchster Präzision und Liebe zum Detail ausgearbeitet, was einem die Frage nach der Wahrheit nur noch weiter erschwert. Von der ersten bis zur letzten Seite, gelingt es dem Autor, den Spannungsverlauf stetig hoch zuhalten und ihn zum Schluss auf einen rasanten Höhepunkt zu treiben. Ein klassischer Spannungsroman, der alles erfüllt, was ein herausragendes Buch des Genres benötigt. Fazit: Ein Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen kann und welches sich zu einem wahren Pageturner entwickelt, der einem den Schlaf rauben wird, da es auf klassische Art und mit einem herausragenden Setting besticht. Ein psychologisches Verwirrspiel, welches sich immer mehr in einen Kriminalroman der Extraklasse verwandelt, der auf eine glanzvolle und subtile Spannung setzt. Für mich eines der besten und raffiniertesten Bücher des Genres, in den letzten Jahren, welches mit einer atmosphärisch dichten Geschichte und einem intelligenten Erzählstil zu überzeugen weiß. Eine klare Leseempfehlung und 5Sterne
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fegefeuer - von melange - 07.09.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Zum Inhalt: Erwacht in einem ihm fremden Körper und ohne Erinnerung als die an den Namen "Anna" stolpert der Ich-Erzähler durch den Wald. Nach und nach wird ihm klargemacht, dass sein Bewusstsein verschiedene Wirte besetzen wird. Das alles geschieht zu dem Zweck, aus der Umgebung entfliehen zu können, dadurch dass er den korrekten Mörder einer jungen Frau benennen kann. Denn die Tochter des Hauses wird am Abend sterben und der Protagonist setzt sich drei Ziele: Nicht nur einen Namen zu nennen, sondern zusätzlich Anna und Evelyn zu retten. Mein Eindruck: "Agatha Christie meets "Und täglich grüßt das Murmeltier""; eine Werbung die genauso richtig wie auch falsch ist. Denn bei beiden hat man eine gewisse Leichtigkeit im Sinn (bei dem Filmtitel sogar Komik), die dem Buch von Steve Turton gänzlich fehlt. In seinem Krimi wird gelitten, gemordet, gemetzelt und an der Situation verzweifelt, Humor sucht man dort vergebens. Die übersinnliche Komponente gibt dem Ganzen zusätzlichen Pep und die 600 Seiten fliegen nur so dahin. Doch bleibt man nicht nur bei der Stange, weil das Buch spannend ist; ohne eine gewisse Ausdauer gerät man in die Gefahr, sich in dem genialen Konstrukt der Geschichte zu verlieren - trotz Personenliste und Lageplan zu Beginn des Buches und Rückverweisen während der Erzählung. Denn Turton lässt seinen Protagonisten nicht nur von Charakter zu Charakter springen; je nachdem, wo sich diese Gastkörper aufhalten und in welchem Zustand sie sich befinden, ändern sich natürlicherweise der Ort, manchmal auch die Zeit und nicht nur einmal sieht er sich gerade selber eine Situation aus anderem Blickwinkel noch einmal erleben. Die Auflösung zum Schluss ist - wie es sich für einen meisterhaften Krimi gehört - das Beste an dem ganzen Fall: Jeder kleine Wink hat plötzlich seine Bedeutung, die Puzzleteile des Rätsels liegen an der richtigen Stelle und selbst die Spielmacher werden von Teilen der Handlung überrumpelt. Einfach perfekt! Mein Fazit: Ein Whodunnit, das seinesgleichen sucht
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schade meine Erwartungen wurden nicht erfüllt - von robberta - 05.09.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Ich liebe Cosy-Crime a la Agatha Christie und die Kombination mit »Und täglich grüßt das Murmeltier« klang spannend und witzig sowie nach einem vielversprechenden Debüt das mich neugierig machte aber leider meine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Ein eigentlich spannender Plot aber eine unglaubwürdige Auflösung und Umsetzung. Tolles Cover und ein schöner Lageplan Meine Meinung zu Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton ist ein Who-done-it mit fantastischen Elementen in Kombination mit »Und täglich grüßt das Murmeltier« mit jedem neuen Wirt werden mehr Geheimnisse gelüftet von denen man bis dahin nicht wußte, dass sie zu lüften sind. Der spannende Krimi-Plot mit fein verstreuten wichtigen kleinen Hinweisen in ein verzwicktes Verwirrspiel gepackt mündet in einem sehr überraschenden eigentlich fantastischen und sehr unglaubwürdigen Ende. Der Klapptext und die Leseprobe waren so vielversprechend. Schade, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Das völlig unglaubwürdige Ende hat für mich den spannenden Plot gekillt !
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll ungewöhnlicher Whodunit der Spitzenklasse - von Marakkaram - 03.09.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
** Jetzt sehen sie all diese Leute so, wie ich sie sehe , sagte der Pestdoktor mit leiser Stimme. Wie Schauspieler in einem Theaterstück, die Abend für Abend dasselbe tun. ** Ein abgelegenes Herrenhaus im Wald, eine adelige Familie mit trauriger Vergangenheit und ein Maskenball, bei dem die Tochter Abend für Abend um 23:00 Uhr stirbt. Dazu ein Protagonist, der jeden Morgen am selben Tag aber in einem anderen Gast aufwacht - 8 Tage lang. 8 Tage, in denen er den Mord an Evelyn Hardcastle aufklären muss, um das Anwesen wieder verlassen zu können.... Ich liebe raffinierte Whodunit`s und das war genau das was Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle versprach. Dennoch war ich skeptisch, ob der Krimi mein Interesse und die Spannung ganze 600 Seiten lang halten kann oder ob der Autor mich irgendwann unterwegs verliert (was ich ehrlich gesagt erwartet hatte). Doch Stuart Turton gelingt es seine Leser vollends hineinzuziehen in die Geschehnisse auf Blackheath und mit einem spannenden Plot und unblutigem Krimi zu fesseln. Mit hat der Schreibstil unheimlich gut gefallen - ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen, die sehr ruhig, fast schon gemächlich erzählt wird, aber voller Atmosphäre und Raffinesse steckt. Durch die täglichen Perspektivwechsel ergeben sich immer andere Sichtweisen und das bringt neben so manchem klitzekleinem Puzzleteilchen auch immer wieder überraschende Twists - und zwar nicht konstruiert und aus der Luft gegriffen, sondern mit woow-Effekt. Mich hats begeistert. Ich finde die Geschichte wirklich außergewöhnlich gut erzählt, so dass die Auflösung für mich manchmal sogar komplett in den Hintergrund geriet, da ich allein von den Personen und dem Geschehen rundherum gefesselt war. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans des ruhigen, unblutigen Krimis. Für mich ist das Debut von Stuart Turton ein Whodunit der Spitzenklasse und ich hoffe, es werden weitere folgen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Auf positive Weise verworrener Krimi - von Jeanette - 25.08.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Auf dem abgeschiedenen Landsitz Blackheath wird auf einem Ball Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses, ermordet. Aiden Bishop bekommt von einem geheimnisvollen Mann im Pestdoktor-Kostüm den Befehl, den Mord aufzuklären. Dazu wacht er eine Woche lang jeden Tag im Körper eines anderen Gastes auf. Erst wenn er am letzten Abend den Namen des Mörders nennen kann, darf er Blackheath verlassen. Am Anfang habe ich mich schwer getan, in die Geschichte hineinzufinden. Doch nach ca. 100 Seiten, als Aiden zum ersten Mal den Wirt wechselt, hat das Buch begonnen, mich zu faszinieren. Danach war ich begeistert davon, den Tag immer wieder aus einer neue Perspektive zu erleben. Jeder Wirt erlebt andere Dinge, sodass dauernd neue Fragen, Vermutungen und Antworten entstehen. Ich habe immer wieder darüber gestaunt, wie der Autor es geschafft hat, bei so vielen parallel stattfindenden Ereignissen nicht den Faden zu verlieren. Das Setting des Krimis auf einem englischen Landsitz und auch die Auflösung erinnern an Agatha Christie. Ungewöhnlich wird dieser Krimi jedoch dadurch, dass der Ermittler in die Körper mehrerer Personen schlüpft und den Mord und die vorangegangenen Ereignisse selbst aus verschiedenen Perspektiven erlebt, anstatt nur von Zeugen davon erzählt zu bekommen. Fazit: Ein sehr gelungener Krimi, der den Ermittler denselben Tag des Mordes immer wieder aus einer anderen Perspektive erleben lässt, wodurch ein dichter Handlungsteppich entsteht, fünf Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll In anderer Leute Haut - von leseratte1310 - 24.08.2019 zu Stuart Turton „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“
Wieder einmal lädt die Familie Hardcastle zu einem Ball auf ihr Anwesen Blackheath. Doch dann wird die feiernde Gesellschaft von einem Pistolenschuss aufgeschreckt. Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses, wurde erschossen. Aiden Bishop hatte am selben Tag eine seltsame Nachricht erhalten: "Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus." Tatsächlich wiederholt sich die Geschichte jeden Tag aufs Neue. Aiden wird jeden Morgen im Körper einer anderen Person, die auf dem Ball war, wach und muss versuchen, den Mord aufzuklären. Wer hat den Mord begangen und will ihn partout in Blackheath festhalten? Es ist eine faszinierende Geschichte, die wir aus immer neuen Perspektiven kennenlernen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Nicht nur Aiden tut sich schwer daran, den Mörder zu finden, auch ich wurde ganz schön an der Nase herumgeführt. Die Charaktere sind sehr gut und vielschichtig ausgearbeitet, auch wenn ich nicht alle sympathisch fand. Aber Aiden ist ein angenehmer Mensch und ich hätte nicht in seiner Haut stecken mögen. In der Haut der anderen erlebt er Abgründe und entdeckt Geheimnisse. Es ist eine verwirrende und sehr fesselnde Geschichte. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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