»Die Spuren der Arbeiterkämpfe in den 1970er und 1980er Jahren führten schließlich direkt zu den politischen Protestbewegungen und rechtspopulistischen Mobilisierungen im Westeuropa von heute, bekundet Raphael die Relevanz seines Themas. Nicht zuletzt diese Tatsache macht seine historische Studie auch für den Spätkapitalismus so relevant. « Jenny Hestermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Raphael . . . beschreibt diese Geschichte mit großer Überzeugungskraft und beweist so, dass der Job des Historikers nicht allein darin besteht, in der Vergangenheit Vorboten dessen zu entdecken, was später passiert, sondern ebenso auf Entwicklungen zu verweisen, die nicht fortgeführt werden verlassene Gleise zu betrachten. « Nils Minkmar, DER SPIEGEL
»Raphael selbst gibt eine Übung in Nüchternheit vor, die zeitdiagnostische Klingeltöne ( Neoliberalismus ) erfreulich leise hält . . . Gäbe es noch eine intellektuell wache Sozialdemokratie, dies müsste ihr Buch sein. « Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung
»Raphael hat, gestützt auf einen ganzen Forschungsapparat, einen interessanten, fantasievollen Forschungsansatz verfolgt: Er hat nicht bloß, wie für Sozialhistoriker üblich, Datenbanken ausgewertet . . . er hat sich an Nah- und Fernsichten versucht, indem er einzelne Lebensläufe ebenso darstellte wie die Entwicklungen in Ländern, beispielhaften Regionen oder sogar einzelnen Unternehmen . . . « Werner von Bebber, Der Tagesspiegel
»Sein Buch ist eine Gesellschaftsgeschichte der Industriearbeit packend, kenntnisreich, klug. « DIE ZEIT
»Raphael trägt Fakten und Zahlen zusammen. Er liefert Einblicke in die Lebensrealität der Betroffenen. Und er verbindet den Niedergang der Arbeiterkultur mit neuen politischen Kräfteverhältnissen. « Neue Zürcher Zeitung
»Methodisch und theoretisch hellwach und überaus transparent führt der Historiker durch drei Jahrzehnte westeuropäischer Gesellschaftsgeschichte. « Roman Kaiser-Mühlecker, SWR
»Überzeugende Darstellungen. « Nelli Tugel, ak - analyse & kritik
». . . ungeheuer lesenswert. « Janis Ehling, Zeitschrift Marxistische Ernennung
»Souverän verarbeitet [Lutz Raphael] Erkenntnisse vieler Wissenschaften mit einer Materialfülle als Untergrund zu Lesbarkeit mit Aha-Effekt. « Henning Aubel, Geographische Rundschau