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Was Nina wusste

Roman.
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Produktdetails

Titel: Was Nina wusste
Autor/en: David Grossman

ISBN: 3446267522
EAN: 9783446267527
Roman.
Originaltitel: ITI HA-CHAIJM MESSACHEK HARBEJ.
Lesebändchen.
Übersetzt von Anne Birkenhauer
Hanser, Carl GmbH + Co.

17. August 2020 - gebunden - 352 Seiten

Es gibt Entscheidungen, die ein Leben zerreißen - Wer könnte eindringlicher und zarter davon erzählen als David Grossman

Drei Frauen - Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili - kämpfen mit einem alten Familiengeheimnis: An Veras 90. Geburtstag beschließt Gili, einen Film über ihre Großmutter zu drehen und mit ihr und Nina nach Kroatien, auf die frühere Gefängnisinsel Goli Otok zu reisen. Dort soll Vera ihre Lebensgeschichte endlich einmal vollständig erzählen. Was genau geschah damals, als sie von der jugoslawischen Geheimpolizei unter Tito verhaftet wurde? Warum war sie bereit, ihre sechseinhalbjährige Tochter wegzugeben und ins Lager zu gehen, anstatt sich durch ein Geständnis freizukaufen? "Was Nina wusste" beruht auf einer realen Geschichte. David Grossmans Meisterschaft macht daraus einen fesselnden Roman.
David Grossman wurde 1954 in Jerusalem geboren und gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern der israelischen Gegenwartsliteratur. 2008 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis, 2010 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2017 den internationalen Man-Booker-Preis für seinen Roman Kommt ein Pferd in die Bar. Bei Hanser erschienen zuletzt Diesen Krieg kann keiner gewinnen (2003), Das Gedächtnis der Haut (2004), Die Kraft zur Korrektur (2008), Eine Frau flieht vor einer Nachricht (Roman, 2009), Die Umarmung (2012), Aus der Zeit fallen (2013), Kommt ein Pferd in die Bar (Roman, 2016), Die Sonnenprinzessin (2016), Eine Taube erschießen (Reden und Essays, 2018) und Was Nina wusste (2020).

Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)
Grossman spürt mit großem Einfühlungsvermögen und sprachlichem Feingefühl den Beweggründen nach, die Menschen wie seine Vera so handeln lassen, wie sie eben handeln. Klara Obermüller, Neue Zürcher Zeitung, 30.08.20

"Grossmans Schreiben aus Gilis mitfühlender Perspektive setzt sich wie getrieben immer neuen Gefühlswaschgängen
aus und nutzt dennoch jede Gelegenheit, um mit sarkastischem Witz nach Luft zu schnappen, einen Moment des Abstands herzustellen." Eva Behrendt, Die Tageszeitung, 29.08.20

"Anne Birkenhauer, Grossmans getreue Übersetzerin, beherrscht alle Register. Alleine ihre Art, Veras kroatisch geprägtes Ivrit in ein knatternd herzhaftes Deutsch zu übertragen, ist so witzig wie anrührend." Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung, 28.08.20

"'Was Nina wusste' ist Familiengeschichte und Zeitgeschichte in einem. Mit großer Empathie deutet Grossman die Folgen politischer und psychischer Gewalt aus. ... Seine beeindruckenden Charaktere geben den Blick frei in die Tiefe menschlichen Empfindens und die Abgründe des 20. Jahrhunderts." Carsten Hueck, WDR5 Bücher, 22.08.20

"Was David Grossman mit diesem Buch leistet, entzieht sich der Beschreibung in Worten, weil es in der liebenden Härte gegenüber seinen Figuren dem entspricht, was Vera getan hat. Man muss 'Was Nina wusste' lesen, um etwas vom Unbegreiflichen zu wissen." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.08.20

"Der Roman verströmt eine weltumarmende Kraft und Energie. ... Ein zum Niederknien überragend
guter Text." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 14.08.20

"Je mehr man sich in diese von der Politik torpedierte Familiengeschichte versenkt, desto mehr psychologische Finessen offenbart sie und desto glaubhafter wirkt die sie bestimmende Sehnsucht nach Aussprache und letztlich Versöhnung." Wolfgang Schneider, Tagesspiegel, 20.08.20

Die Erzählung schafft eine Unterbrechung, die dem über Generationen weitergegeben Trauma Einhalt gebieten kann. Was Nina wusste ist alles auf einmal: Kriegsbericht, historische Rekonstruktion, Liebesgeschichte und Familienroman und in jeder Hinsicht überwältigend. David Grossman ist einfach der größte lebende Schriftsteller umwerfend und atemberaubend. Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16.08.20

Mit welcher Empathie und Genauigkeit erzählt der Menschenkenner und illusionslose Menschenfreund David Grossman diese Geschichte! Wie ein Sog folgt der Leser diesen schmerzhaft nah heran rückenden Personen, möchte sie gar vor ihren eigenen Verletzungen schützen. Marko Martin, Welt am Sonntag, 16.08.20

Grossman gestaltet diese historische und tiefenpsychologische Exkursion szenisch stark, in gewohnt feinfühliger und empathischer Weise. Vergangenheit und Gegenwart schieben sich übereinander wie die Perspektiven der einzelnen Figuren. Carsten Hueck, Deutschlandfunk Kultur, 15.08.20

Es ist schön und befreiend, Grossman bei seinen schreibenden Entspannungsübungen zu folgen und zu erleben, wie die Fäuste sich langsam öffnen. Vera ist eine fantastische Figur eine fanatische Ideologin, warm herzig und kühl entschlossen zu gleich, lebenskundig und doch blind für ihre Nächsten. Volker Weidermann, Der Spiegel, 14.08.20
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Jedes Opfer für die Wahrheit - von JoBerlin - 06.09.2020 zu David Grossman „Was Nina wusste“
Vier Jahre nach seinem großen International-Booker-Prize-Erfolg Kommt ein Pferd in die Bar , legt der israelische Schriftsteller David Grossman einen neuen Roman vor - und eins gleich vorweg: Es ist wieder eine quälende, selbstzerfleischende Tour de Force, an der er uns teilnehmen lässt. Was Nina wusste läuft über drei Frauen-Generationen einer israelisch-jugoslawischen Familie, sowie über diverse politisch-historische Zeitläufte wie 2. Weltkrieg, Holocaust, jugoslawischer Partisanenkrieg, Titos Umerziehungscamps. Großmutter Vera, Mutter Nina und Tochter Gili, die drei Protagonistinnen des Romans, sind jeweils in ihrer eigenen psychischen Problematik verstrickt, aber es wird deutlich, dass alles mit Veras fataler "Entscheidung" den Anfang genommen hat: Die Jüdin Vera verliebt sich in den Serben Miloš - ein Unding in ihrer jüdischen Umgebung. Es ist eine große Liebe, doch ist sie wirklich wert, alles zu opfern? Was ist wichtiger Wahrheit, Liebe, Familie? Mit ihrem pathetisch überhöhten Credo Wahrheit um jeden Preis zerstört Vera ihre Familie, doch wird sie auch als alte Frau niemals ihre Egozentrik erkennen, selbstgerecht nie Zweifel zulassen und so niemals Lebensfehler einräumen. David Grossmann hat diese kantige Protagonistin nach historischem Vorbild der Eva Pani¿-Nahir geformt, durch deren Biografie die Öffentlichkeit erstmals von Titos Gulag erfuhr. Und wie nicht anders zu erwarten, ist der Roman gut geschrieben und mit viel psychologischer Finesse komponiert. Beispiel: Auch Veras Tochter Nina, beschädigt durch die Wahrheit ihrer Mutter, kann keine Liebe geben. Mittlerweile erkrankt, muss sie sich kraftsuchend an der ihr entfremdeten Tochter Gili anlehnen, beide Frauen erfühlen sich erstmals, doch das Verhältnis Mutter-Tochter ist dauerhaft zerrüttet, es kommt zu keiner wirklichen Annäherung. Wie in einer Kamerafahrt um die beiden Frauen herum, nehmen wir Anteil an dieser Szene. Grossmans grandiose Schreibkunst schafft es, uns mit ihnen lachen und weinen zu lassen, Schmerzen und Freude zu empfinden; schließlich aber lässt er Gili die Zuwendung ihrer Mutter beenden, von der sie sich verlassen und ignoriert fühlt: Dass du es nicht wagst, sage ich freundlich und angenehm in ihr Ohr ¿.. dass du es nicht wagst, mich noch einmal anzufassen. Leider ist die Lektüre für mich nicht durchweg fesselnd. Zwar hören Abschnitte häufig mit Sinnsprüchen oder Zitaten und sogar kleinen Cliffhangern auf, das ist stilistisch geschickt gemacht und gefällt. So werde ich - oft durchaus frech-provokant - zum flotten Weiterlesen und/oder zum kurzen Innehalten und Reflexion animiert, doch die unangenehm prätentiöse Figur der Vera und der von Grossman zu oft und zu künstlich verzögerte stream of events bis schließlich zur endgültigen Erkenntnis von Pathos-zu-Wahrheit-zu-Zerstörung, mindert meine Lesefreude. Eine Leseempfehlung mit Fazit Gut muss der Roman trotzdem erhalten.
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