Seit langer Zeit habe ich auf ein Buch gewartet, das mich mal wieder so richtig fesselt und unterhält. Dieses Buch hat es endlich geschafft, denn ich war so in den Bann gezogen, dass ich immer weiter lesen musste. Zum Inhalt: Anna und ihre Schwestern reisen nach Neufundland, um das Haus ihrer verstorbenen Großmutter Lou auszuräumen. Dort finden sie ein altes Foto und Liebesbriefe, die sie nicht zuordnen können - haben sie mit ihrem Großvater zu tun, den sie nie kennengelernt haben?
Auf der anderen Zeitebene wird Lous Lebensgeschichte erzählt, die mich ehrlich gesagt ziemlich mitgenommen hat - denn das Leben in den 30er Jahren in Nazi-Deutschland war für Juden furchtbar. Dies wird so eindringlich geschildert, dass mir das eine oder andere Mal die Tränen gekommen sind. Doch Lou hat zum Glück Carl, den Sohn der Nachbarn, der sie beschützt und der ihre große Liebe wird. Sie halten zusammen, aber reicht das? Das Buch war ein packendes Lese-Erlebnis und bis jetzt auf jeden Fall eins meiner Lese-Highlights in diesem Jahr!