Wer
Geschichten erzählen
kann, kommuniziert besser als alle anderen. Ob Markenauftritt, Kundenpräsentation oder internes Change-Projekt narrative Strukturen machen Inhalte greifbar, emotional zugänglich und nachhaltig wirksam.
Dieser Crashkurs zeigt, wie sich Storytelling systematisch erlernen und anwenden lässt: mit Blick auf Struktur, Dramaturgie und die psychologischen Mechanismen, die Zuhörer fesseln. Praxisübungen, Analyse-Instrumente und erprobte Kreativmethoden begleiten den Lernprozess von der ersten Idee bis zur fertigen Geschichte.
Das sind die Inhalte:
- Narrative Strukturmodelle:
Drei-Akte-Struktur, Midpoint und Cliffhanger als dramaturgische Werkzeuge für spannende, klar gebaute Erzählungen.
- Held, Helfer und Feind:
Rollenkonzepte aus Drehbuch und Literatur für wirkungsvolle Charaktere in Business-Storys und Markenkommunikation.
- Kreativmethoden und Ideenfindung:
Osborn-Liste, 6-3-5-Methode und weitere Techniken zur systematischen Entwicklung neuer Erzählideen.
- Wo Geschichten entstehen und wirken:
Von der ersten Idee bis zum fertigen Auftritt wie Storytelling in Präsentationen, Social Media, Podcasts, Pitches und der Unternehmenskommunikation gezielt eingesetzt wird.
- Emotionale Wirkung verstärken:
Wie kulturelle Referenzen, psychologische Anker und persönliche Erfahrungen eine Geschichte unvergesslich und überzeugend machen.
- Titel, Konflikt und Einfachheit:
Die drei wirkungskritischen Bauelemente jeder Story mit konkreten Regeln und Beispielen aus der Praxis.
Für Marketer, PR-Fachleute, Führungskräfte, Drehbuchautoren und Lehrende ein praxisorientierter Einstieg in die Kunst des wirkungsvollen Erzählens.
Inhaltsverzeichnis
Vorspann Einleitung: Ihr Crashkurs oder Der erste TangoCrashkurse fürs Leben Crashkurse beschleunigen das Lerntempo
An wen richtet sich dieses Buch?
Der Weg zum Meister ‒ Handwerkszeug und Methoden
- Beobachten ‒ Grundlage für die Entwicklung guter Geschichten
- Kopieren ‒ Mustervorlagen entdecken und anwenden
- Üben ‒ Talent und Interesse allein reichen nicht
- Variieren ‒ Neuinszenieren von alten Vorlagen
- Fremde Geschichten zu eigenen machen ‒ die Osborne-Liste
- Den eigenen Stil finden
- Den eigenen Weg gehen
Was ist Storytelling?
- Vier Dimensionen des Storytelling
- Was zeichnet eine gute Geschichte aus?
- Storytelling und die Wissenschaft
10 häufige Missverständnisse beim Storytelling
Der Story-Check ‒ eine Anleitung zum erfolgreichen Storytelling
- Urthema, Plot, Problem
- Prägungsstärke ‒ Garant für Aufmerksamkeit
- Andockstellen für das Publikum
- Titel
- Konfliktpotenzial
- Held
- Helfer
- Feind
- Verzögerungen
- Einfachheit
- Kulissen
- Requisiten
- Anfang und Ende
Exkurs: Mit Archetypen arbeiten
Fundorte für gute Geschichten
- Lebenslauf ‒ die eigene Biografie als Bibliothek
- Alltag ‒ die Geschichten liegen auf der Straße
- Tipps für die Suche nach Geschichten im Internet
- Printmedien und Fernsehen
- Exotische Fundorte ‒ Fachzeitschriften und Abizeitungen
- Schwarze Bretter und Pinnwände
- Leserbriefe ‒ Quelle von engagierten Zeitgenossen
- Lektüre von Witzsammlungen
- Messen ‒ Markthallen für Geschichten
- Suche nach Mustervorlagen in Bestenlisten
- Studien ‒ Quelle für unterhaltsame und absurde Geschichten
- Statistiken ‒ Verführung zu neuen Geschichten
- Zitate als Ideenlieferanten
- Bilder, Fotografien und Kinderbücher
- Meinungsumfragen ‒ Blitzlichter des allgemein Menschlichen
Einsatzorte für Geschichten und ihre Besonderheiten
- Drehbuch und Film
- Social Media und digitales Erzählen
- Verkauf und Vertrieb
- Lehre und Lernen
- Forschung und Wissenschaft
- Journalismus und Medien
- Marketing und Werbung
- Branding und Identity
- Gestaltung und Visual Storytelling
Nachspann
Literaturverzeichnis Stichwortverzeichnis Der Autor