Anke Rensch hatte viele Jahre die Aufgabe, als Grund- und Hauptschullehrerin im Bildungsplan verankerte Inhalte kindgerecht aufzubereiten und die dort beschriebenen Kompetenzen zu fördern. Obwohl sie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in hohem Masse bereicherte, empfand sie im Laufe ihrer Berufsjahre eine immer grössere Diskrepanz zwischen dem, was im Rahmen des staatlichen Schulsystems als Beamtin von Frau Rensch verlangt wurde und den Bedürfnissen der Heranwachsenden. Der wachsende Unmut im Beruf gepaart mit einer persönlichen Lebenskrise bewog sie im Alter von 32 Jahren dazu, mit dem Absagen ihrer Hochzeit und dem Aufbruch in ein Sabbatjahr alles hinter sich zu lassen, was ihr bis zu diesem Zeitpunkt Sicherheit versprochen hatte.
Die intensive Beschäftigung mit sich selbst öffnete nicht nur ihre Wahrnehmungskanäle für andere Dimensionen, sondern liess auch die Erinnerungen an die traumatischen Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend in ihr Tagesbewusstsein zurückkehren. Ihre Reise zu verschiedenen Lebensgemeinschaften in Europa war Teil eines buchstäblich WUNDERvollen Heilungsweges, der sie u. a. in die Schweiz führte, wo sie heute mit ihren beiden Söhnen lebt.
Heute blickt sie einem erweiterten Bewusstsein auf alles, was ihr in ihrem Leben widerfahren ist. Sie sehe es als ihre Aufgabe, Menschen zu ermutigen, der Stimme ihres Herzens wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken, sich ihrer geistigen Führung hinzugeben und sie daran zu erinnern, dass nichts, was jemals geschehen ist, ersetzen kann, was wir wirklich sind. Dies tut Frau Rensch in ihrer Rollen als Inspirierte Texterin, spirituelle Wegbegleiterin und Autorin.