In dieser wunderschönen Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Ponys begleiten wir die neunjährige Ida auf die kleine schwedische Insel Lillasund, wo sie zusammen mit ihrer Mutter auf dem Ponyhof Solbergs Gård ihre Frühjahrsferien verbringt.
Vom ersten Moment an taucht man direkt hinein in die Geschichte, was vor allem an den lebhaften Beschreibungen der Autorin liegt. Ich hatte gleich alles richtiggehend vor Augen und die typischen Stallgerüche in der Nase. Zudem finde ich, spürt man gleich Idas und Elsas tiefe Verbundenheit zu den Ponys. Ich konnte Idas Begeisterung auf einen Ponyrücken zu sitzen und ihre tiefe Liebe für das gerade erst geborene Fohlen Pelle richtig spüren. Ida und Elsa sind zwei tolle Mädchen, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Beide haben ebenso wie die beiden Jungen Mikkel und Oscar vom Nachbarreiterhof individuelle Charaktereigenschaften. Außerdem hat mir gefallen, wie Ida versucht, den Streit zwischen Elsa, Mikkel und Oscar zu schlichten und eine Lösung für ihr Problem wegen des Hufeiseninsel-Fests zu finden.
Ganz nebenbei lernt man auch etwas über die schwedische Kultur und die Sprache, was mir sehr gut gefallen hat. Gerade weil es in die Geschichte eingeflochten ist, wirkt es an keiner Stelle belehrend und macht sogar neugierig auf Schweden.
Für Spannung ist auch gesorgt. Nicht nur das Ida und Elsa gegen Mikkel und Oscar antreten, um beim Hufeiseninsel-Fest die Fahne zu tragen, taucht ein mysteriöser Mann im Hofcafé auf, der anscheinenden hinter den Kuchenrezepten von Isas Mutter her ist. Schon alleine weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Wettkämpfe ausgehen und was es mit dem mysteriösen Mann auf sich hat, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Fazit:
Eine spannende Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Ponys, in die man durch die lebhaften Beschreibungen der Autorin gleich mitten hineingezogen wird und alles vor Augen hat. Für Spannung ist ebenso gesorgt. Denn Ida und Elsa müssen nicht nur mit Mikkel und Oscar vom Nachbarreiterhof in zwei Wettkämpfen ausmachen, wer die Fahne beim Hufeiseninsel-Fest tragen darf, sondern ein mysteriöser Mann, scheint es auf die Kuchenrezepte von Idas Mutter abgesehen zu haben.