Emily hat ihr Leben unter Kontrolle, eigentlich sogar so ziemlich alles in ihrem Leben, von ihren Haaren über ihren Job bis zu ihren Sozialkontakten. Von unzuverlässigen Menschen hält sie sich fern, denn Erfolg macht glücklich. Oder?
Als bei einem spontanen Einfall in ihrer Wohnung ein Ouija-Brett den Namen ihres unsäglichen Ex ausspuckt, hätte Emily gerne einfach das Thema geskippt. Blöd nur, dass besagter Ex kurz darauf nicht nur in ihren Gedanken wieder auftaucht. Und noch blöder, dass er das als Toter gar nicht können sollte.
Das Buch war für mich echt so ne Runde im Schleudergang.
Emilys Hang, sich an Oberflächlichkeiten und Statussymbolen festzuhalten, ist eine Einstellung, mit der ich, je länger ich lebe, immer weniger zurechtkomme. Das hat mich auch mehr als ein Augenrollen gekostet.
So fand ich die Story längere Zeit gut, hab mich aber immer wieder an Emilys Verhalten aufreiben können und auch an ihrer Einstellung zu Andy.
Bis, nun ja, das Buch in den letzten Zügen lag und sich einiges gewendet hat. Von da an war es für mich eine Runde "ugly cry". Vorher gab es aber auch genug heitere Szenen, also bitte nicht abschrecken lassen.
Ich würde mir wirklich wünschen, dass das Buch ein bisschen Rücksichtslosigkeit auf der Welt auslöscht und dass Menschen dadurch auf den Gedanken kommen, ob man eine Situation aus mehr als nur ihrer eigenen Perspektive betrachten kann und man so vielleicht der Wahrheit näher kommt.
Um meine Gedanken zum Abschluss zu bringen, für mich war die Geschichte nicht fair und mein Herz ist ein kleines bisschen gebrochen, auch wenn es "nur" ein Buch ist...