Nur als Mini-Zitat aus den ersten Seiten des Buchs:
"Ich bringe hier nur ,modi res considerandi, mögliche neue Sichtweisen der Dinge. Ich rufe den Leser dazu auf, diese neuen Sichtweisen auszuprobieren, um festzustellen, ob es wirklich fruchtbringende Ansichten sind. Somit fällt der Leser für sich alleine und aufgrund seiner Erfahrung das Urteil, ob sie wahr oder falsch sind."
Mit anderen Worten: Leserin oder Leser sollen sich ihre eigenen Fakten schaffen, Glückwunsch.
Wenn man den Menschen mit seinen Hinterlassenschaften in der Atmosphäre (CO2, Methan u.a.) herausrechnet, wäre die Erde heute eine deutlich kühlere. Natürlich hat es immer "Klimawandel" gegeben, auch ohne Menschen, nur treibt der ihn binnen kürzester Zeit auf die Spitze.
Beim Klimaschutz schützen wir nicht etwa das Klima (denn dem sind wir reichlich egal), wir schützen Lebensraum, der von Menschen bewohnt werden kann, wir schützen uns selbst.
Dieses Buch ist ein bitteres Beispiel, wie stark Beharrungskräfte einer fossilen Industrie sein können, die mit aller Macht versuchen, ihr Geschäftsmodell aufrecht zu erhalten.
Natürlich wird Dich/Sie niemand daran hindern, es zu lesen, aber tatsächlich wäre jede andere Investition (und sei es nur in Getränke und Speisen) eine bessere.
Ich kenne nicht das Alter des Autoren, doch er wird vermutlich noch sehr viel Gelegenheit finden, sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in Grund und Boden zu schämen (passt ja auch zum ursprünglichen Studium).