Für Heidi ist das Leben gerade nicht leicht. Ihr Vater bekommt mit einer neuen Frau Nachwuchs und im Haus ist auch nicht alles picobello. Als dann ein Fremder vorübergehend einzieht, schwankt sie zwischen Unbehagen und Freude über das Riesenrad, das er im Gepäck hat. Doch eine alte Geschichte lässt plötzlich alles andere im Schatten verschwinden.
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.
Was anfangs noch als klassisches Beispiel für die Sorgen und Nöte von Kindern beginnt, verändert sich bald in einen waschechten Thriller.
Mit dabei sind Ausdauer, Abenteuer, Neugier, ein bisschen Demoralisierung und ein Puzzle, das Heidi und ihre Freunde zusammensetzen müssen, um das Rätsel zu lösen und die Gefahr aufzuhalten.
Ich fand die Länge des Buches angenehm für junge Leser. Die Geschichte hat es trotzdem geschafft, ausreichend Inhalt zu bieten.
Abgesehen vom Fantasieteil, hat die Story einige Aspekte im Gepäck, deren leidvolle Begegnung Kinder immer wieder machen.
Vielleicht lohnt sich der ein oder andere Blick auch für Erwachsene, für die in der Geschichte noch weitaus wichtigere Elemente vorhanden wären, als "nur" das Abenteuer und die Spannung.
Der Auftakt in eine unheimliche Welt.