Worum gehts?
Imogen ist eine Sirene, gleichermaßen gefürchtet wie begehrt und wird in ihrem Königreich mehr als nur blutig verfolgt. Als sie auf König Theo aus dem Nachbarland trifft, müssen die beiden wohl oder übel zusammenarbeiten und kommen sich dabei näher, als Imogen lieb gewesen wäre.
Meine Meinung:
Mit dem Thema Sirenen hat dieses Buch auf jeden Fall einen unglaublich spannenden Aspekt aufgegriffen, der definitiv ausschlaggebend dafür war, dass ich die Geschichte unbedingt lesen wollte. Die Umsetzung hat mich dann allerdings leider nicht ganz so überzeugt, was ich ausgesprochen schade finde.
Gut gemacht war der Einstieg in meinen Augen zunächst schon, da ich wirklich gerne wissen wollte, wie Imogens Geschichte ausgehen würde und wie die Macht der Sirenen konkret funktioniert. Wirklich zufriedenstellen erklärt wurden dann jedoch weder die Charaktere, noch das Worldbuilding, was mein Interesse an der Geschichte ehrlicherweise etwas gedämpft hat.
Besonders schade fand ich dabei, dass das Buch in Hinblick auf seine Länge eigentlich genug Platz geboten hätte, um sich näher mit der Magie und dem Weltenbau zu beschäftigen, was für meinen Geschmack aber einfach zu wenig der Fall war.
Auch die Beziehung zwischen Imogen und Theo habe ich leider nicht ganz so gefühlt, was in meinen Augen vor allem daran lag, dass man beim Lesen häufig das Gefühl hatte, Entwicklungsschritte verpasst zu haben und daher kein wirklicher Teil ihrer Gefühlswelt zu sein. Mir fiel es so leider sehr schwer, die beiden als authentisches Paar wahrzunehmen und wirklich mit ihnen mitzufiebern, auch wenn ich das eigentlich wirklich gerne gewollt hätte und durchaus Potenzial in ihrer Geschichte gesehen habe, das nur leider nicht vollständig ausgeschöpft wurde.
Fazit:
Die Grundidee dieses Buches war auf jeden Fall spannend und hatte jede Menge Potenzial, auch wenn meiner Meinung nach bei der Umsetzung einiges davon verschenkt wurde. Grundsätzlich hatte ich trotzdem durchaus Freude beim Lesen, wirklich begeistern konnte mich die Geschichte dabei aber leider nicht.
Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel von mir.