Gebannt verschlinge ich die Geschichte um Leah. Ein gemaltes Bild von Leah wird zum Schicksalsträger. Schnell wird aus dem Mädchen vom Lande ein gefeiertes Topmodel. Doch der Ruhm hat Schattenseiten. Gefeiert und beneidet, im Mittelpunkt stehend, fühlt Leah sich oftmals einsam. Zweifel und Hoffnungen drängen Leah zu Entscheidungen. Als sie unverhofft ihrer Jugendliebe gegenübersteht, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Leidenschaftlich genießt sie ihr Glück. Doch wie lange? Verehrung und Missgunst liegen nah beieinander. Nicht genug damit, plötzlich brechen Geheimnisse aus der Vergangenheit ihr Schweigen. Verstrickungen ungeahnter Weise lösen gefährliche Wendungen aus.
Im Vorwort gibt der Sohn von Lucinda Riley Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Story.
Seite um Seite zieht mich die Erzählung weiter in ihren Bann. Bilder im Kopf, das Rauschen der Wellen in rauer Landschaft. Dazwischen bewegende Einblicke zurück. Die Charaktere verbergen, lassen mich vermuten, lächeln, erstaunen, erschaudern und hoffen. Spannend, manchmal düster. Bildstark und tiefgründig. Im Vergangenheitsstrang wird Zeitgeschichte lebendig. Wogegen die Entwicklungen der Gegenwart teils in schriftstellerischer Freiheit zu sehen sind. Insgesamt hat mich der Roman gut unterhalten.