«Die Episoden sind witzig und gekonnt gereimt, auch die Zeichnungen sind treffend. Nie hätte ich gedacht, dass 180 Jahre nach dem Erscheinen von Hoffmanns Lustigen Geschichten wieder die Assoziation Pressezensur mit der Geschichte vom Daumenlutscher verknüpft werden kann. «
(Beate Zekorn-von Bebenburg, Stuwwelpeter-Museum)
»Rhythmisch-metrisch kann man die Augen manchmal zudrücken, illustrativ-karikativ sollte man diese aber ganz weit offen halten. Und hält man sich dann noch das Hoffmann sche Original vor Augen, wird es noch einmal unterhaltsamer: Denn Schorn ist wirklich nah drangeblieben. So wird der Suppenkaspar zum Demokratie-Kaspar, Zappelphilipp zu Zappel-Elon, Hanns-Guck-in-die-Luft zu Hanns-Guck-ins-Handy. «
(Buchkultur, Wien)
»Pädagogisch wertvoll? Yes! «
(Heike Runge, Jungle World)
»Natürlich ist der Struwweldonald überzeichnet, derb und demonstrativ geschmacklos. Aber auch Hoffmanns Original ist ein groteskes Erziehungsstück voll drakonischer Strafen. So ist der Struwweldonald eine logische Fortschreibung des Klassikers und anderer Parodien. die Grausamkeit ist geblieben. Nur die Frisuren haben sich geändert. «
(Sonja Esmailzadeh, FAZ)
»Was wunder also, daß auch ihm wie einst dem Struwwelhitler ein Platz im großen Œuvre der Struwwelpetriaden gegeben wurde: der Wiener Zeichner und Verseschmied Jörg Schorn hat getreu der Vorlage Heinrich Hoffmanns die kriminelle politische Umgebung des Möchtegern-Potentaten und Jesus-Darstellers, die ihm hörige Wissenschaft inkl. Tech-Multi-Milliardären sowie den Rassisten, Sexisten und Lügner selbst mit spitzer Feder aufgezeichnet und ihnen seinen Struwweldonald gewidmet. «
(Joachim Klinger und Frank Becker, Musenblätter)