
Since the publication of the Venice Charter, authenticity has been a central guiding principle of heritage conservation. Originally referring almost exclusively to tangible substance, the concept has recently been extended to include intangible values as an expression of cultural significance. However, the term is still far from being well defined: Authenticity is a fragile construction that is constantly being renegotiated. Focusing on the High Modern period, this volume examines in particular the authenticity of a monument's technical nature. What are the specific communicators of cultural significance to be preserved in such a case, and what does this mean for the treatment of a building's structure, envelope and interior installations? And shouldn't even the typical defects of the period or an ingenious structural system be considered as expressions of their time's art of engineering, worthy of protection?
Seit der Charta von Venedig dient die Wahrung der Authentizität als zentrales Leitbild denkmalpflegerischen Handelns. Der ursprünglich fast alleinige Bezug auf die materielle Substanz hat in jüngerer Zeit eine Weitung auf auch immaterielle Werte als Ausdruck der "cultural significance" erfahren. Nach wie vor aber ist der Begriff alles andere als klar: Authentizität ist ein fragiles, immer neu auszuhandelndes Konstrukt. Fokussiert auf die Hochmoderne, fragt der Band nach der Authentizität speziell des Technischen im Denkmal. Welche ganz eigenen Träger kultureller Bedeutung sind hier zu wahren und was bedeutet dies für den Umgang mit Tragwerk, Hülle und Haustechnik? Und sind nicht selbst die zeittypischen Mängel oder ein ausgeklügeltes statisches System schützenswerter Ausdruck der Ingenieurbaukunst ihrer Zeit?
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