
Dieses Open-Access-Buch ist der Entwicklung eines systematischen Konzepts sprachsensiblen Philosophierens gewidmet. Seit einigen Jahren besteht Konsens, dass sprachliche Bildung Aufgabe eines jeden Unterrichtfaches ist. Innerhalb der Philosophiedidaktik wird dies bislang allerdings kaum berücksichtigt, obwohl oder vielleicht gerade weil das Arbeiten mit und an Sprache seit jeher zentral für die Disziplin der Philosophie ist. Die Autorin bestimmt zunächst sprachphilosophisch und bildungsethisch, wie ein sprachsensibler Philosophieunterricht angesichts der sprachlichen Anforderungen und Besonderheiten des Faches angelegt sein kann und sollte. Vor diesem Hintergrund wird die damit verbundene Forschungslücke geschlossen, methodische Möglichkeiten eines solchen kritisch sprachsensiblen Philosophierens auf Basis sprach- und fachwissenschaftlicher Vorarbeiten herzuleiten. In diesem Sinne werden sogenannte (hermeneutisch-)phänomenologische sowie (sprach-)analytische Ansätze didaktisch transformiert. Die gewonnenen methodischen Prinzipien werden anschließend auf das Philosophieren mit Gedankenexperimenten angewandt und in Gestalt einer exemplarischen, methodisch wie sprachbildend integrativen Reihe für die Unterrichtspraxis nutzbar gemacht.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung. - Sprachphilosophischer Rahmen. - Begründung und Bestimmung des Prinzips sprachsensiblen Philosophierens. - Entwicklung eines integrativen Konzepts sprachlicher Bildung. - Anwendung am Beispiel des Philosophierens mit Gedankenexperimenten. - Fazit. - Literaturverzeichnis.
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