Und noch eine romantische Weihnachtsgeschichte, die dieses Jahr bei mir punkten konnte - der Aufhänger der Geschichte, dass eine große Spielzeugfirma das Design einer Puppe von einem kleinen Produzenten in einem kleinen Ort schamlos gestohlen hat, war nicht schlecht und bot Potential für viele Konflikte und nervenaufreibende Szenen. Diese wiederum boten den idealen Nährboden für die Romanze, in der die Kontrahenten: sie von der Firma, er der Erfinder der Puppe, aufeinandertreffen und sofort eine prickelnde Anziehung spüren. Doch natürlich wäre es zu einfach, hier gleich ein Happy End zu setzen - erst müssen viele Hindernisse und Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, um ein Holiday Ever After zu ermöglichen. Klingt alles irgendwie vertraut, klingt alles so oder ähnlich schon einmal dagewesen, und trotzdem kann man sich auch diesmal dem Zauber der Geschichte nicht entziehen und verfällt einmal mehr in weihnachtlich-romantische Vorfreude. Mir persönlich hatte das Buch allerdings etwa 100 Seiten zu viel, in denen die Handlung ein bisschen schleppend voranging zu sehr in die Länge gezogen wurde. Fazit: auch wenn diese Weihnachtsromanze bei mir als eine unter vielen verbucht wird, habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt.